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       <title>2016 - Komitee Forschung Naturmedizin e. V.</title>
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           <title>Husten: Wirksamkeit von Efeu-Extrakt erneut bestätigt</title>
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           <media:title type="plain">Husten: Wirksamkeit von Efeu-Extrakt erneut bestätigt</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<p><strong>Husten gilt als einer der zehn häufigsten Anlässe für einen Besuch </strong><strong>beim Hausarzt und ist der Grund für 14 Prozent der Krankschreibungen und für 6,5 Prozent der Arbeitsunfähigkeitstage in Deutschland. Viele hustende Patienten erwarten, dass ihnen ihr Arzt ein Antibiotikum verordnet und in jedem zweiten Fall tut er es dann auch. Eine unkomplizierte akute Bronchitis sollte aber nicht mit einem Antibiotikum behandelt werden, betont die „Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin“ DEGAM in ihrer aktuellen Husten-Leitlinie. Zumal es besser verträgliche pflanzliche Arzneimittel gibt, deren Wirksamkeit gut dokumentiert ist.</strong></p>
<p>Das bestätigte erneut eine aktuelle Studie, die kürzlich im international angesehenen Fachjournal „Pharmazie“ veröffentlicht wurde (<em>Schaefer A. et al. Pharmazie 71: 504–509 (2016) doi: 10.1691/ph.2016.6712</em>). Ziel der multizentrischen, randomisierten, placebokontrollierten, doppelblinden Studie war die Überprüfung der Wirksamkeit und Verträglichkeit der Therapie von akutem Husten mit dem Efeu-Spezial-Extrakt EA 575<sup>®</sup>.</p>
<p>An der Untersuchung beteiligten sich 181 erwachsene Husten-Patienten (Alter: 18 bis 75 Jahre) in fünf deutschen Arztpraxen (vier Hausarztpraxen und eine HNO-Praxis). Die Patienten nahmen sieben Tage lang dreimal täglich entweder das Hustenliquid EA 575<sup>® </sup>oder Placebo ein. Gemessen wurde der Schweregrad des Hustens anhand von standardisierten Scalen, die Beschwerden wie Häufigkeit der Hustenattacken, Schleimproduktion und Brustschmerzen einschließen. Die Verbesserung der Symptome wurde in fünf Visiten innerhalb von sieben Tagen, sowie eine Woche nach Beendigung der Therapie beurteilt.</p>
<p>Das Ergebnis war eindeutig: Die Behandlung mit dem Efeublätter-Extrakt war in allen Endpunkten signifikant stärker als unter Placebo. Dieser Unterschied konnte bereits 48 Stunden nach der ersten Einnahme des Medikaments nachgewiesen werden – ein Beweis für die schnell einsetzende Wirkung des pflanzlichen Präparats. Die Schlussfolgerung der Studienautoren: Der Efeu-Extrakt EA 575<sup>®</sup> ermöglicht eine sehr gut verträgliche und wirksame Therapie des akuten Hustens bei Erwachsenen. Die Studie untermauere zudem Ergebnisse klinischer Untersuchungen, die bisher mit EA 575<sup>®</sup> bei mehr als 65.000 Patienten im Erwachsenen- und Kindesalter durchgeführt wurden.</p>
<p style="text-align: left;"><em>Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter <a href="http://www.kfn-ev.de">www.kfn-ev.de</a></em></p>
<p style="text-align: left;">KFN 6/2016</p>]]></media:description>
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           <description><![CDATA[<p><strong>Husten gilt als einer der zehn häufigsten Anlässe für einen Besuch </strong><strong>beim Hausarzt und ist der Grund für 14 Prozent der Krankschreibungen und für 6,5 Prozent der Arbeitsunfähigkeitstage in Deutschland. Viele hustende Patienten erwarten, dass ihnen ihr Arzt ein Antibiotikum verordnet und in jedem zweiten Fall tut er es dann auch. Eine unkomplizierte akute Bronchitis sollte aber nicht mit einem Antibiotikum behandelt werden, betont die „Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin“ DEGAM in ihrer aktuellen Husten-Leitlinie. Zumal es besser verträgliche pflanzliche Arzneimittel gibt, deren Wirksamkeit gut dokumentiert ist.</strong></p>
<p>Das bestätigte erneut eine aktuelle Studie, die kürzlich im international angesehenen Fachjournal „Pharmazie“ veröffentlicht wurde (<em>Schaefer A. et al. Pharmazie 71: 504–509 (2016) doi: 10.1691/ph.2016.6712</em>). Ziel der multizentrischen, randomisierten, placebokontrollierten, doppelblinden Studie war die Überprüfung der Wirksamkeit und Verträglichkeit der Therapie von akutem Husten mit dem Efeu-Spezial-Extrakt EA 575<sup>®</sup>.</p>
<p>An der Untersuchung beteiligten sich 181 erwachsene Husten-Patienten (Alter: 18 bis 75 Jahre) in fünf deutschen Arztpraxen (vier Hausarztpraxen und eine HNO-Praxis). Die Patienten nahmen sieben Tage lang dreimal täglich entweder das Hustenliquid EA 575<sup>® </sup>oder Placebo ein. Gemessen wurde der Schweregrad des Hustens anhand von standardisierten Scalen, die Beschwerden wie Häufigkeit der Hustenattacken, Schleimproduktion und Brustschmerzen einschließen. Die Verbesserung der Symptome wurde in fünf Visiten innerhalb von sieben Tagen, sowie eine Woche nach Beendigung der Therapie beurteilt.</p>
<p>Das Ergebnis war eindeutig: Die Behandlung mit dem Efeublätter-Extrakt war in allen Endpunkten signifikant stärker als unter Placebo. Dieser Unterschied konnte bereits 48 Stunden nach der ersten Einnahme des Medikaments nachgewiesen werden – ein Beweis für die schnell einsetzende Wirkung des pflanzlichen Präparats. Die Schlussfolgerung der Studienautoren: Der Efeu-Extrakt EA 575<sup>®</sup> ermöglicht eine sehr gut verträgliche und wirksame Therapie des akuten Hustens bei Erwachsenen. Die Studie untermauere zudem Ergebnisse klinischer Untersuchungen, die bisher mit EA 575<sup>®</sup> bei mehr als 65.000 Patienten im Erwachsenen- und Kindesalter durchgeführt wurden.</p>
<p style="text-align: left;"><em>Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter <a href="http://www.kfn-ev.de">www.kfn-ev.de</a></em></p>
<p style="text-align: left;">KFN 6/2016</p>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2016</category>
           <pubDate>Tue, 11 Oct 2016 10:07:58 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Kopfweh leitliniengerecht behandeln – mit Pfefferminzöl</title>
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           <media:title type="plain">Kopfweh leitliniengerecht behandeln – mit Pfefferminzöl</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<p><strong>In der Behandlung akuter Kopfschmerzen erweist sich die lokale Anwendung von Pfefferminzöl der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder Paracetamol ebenbürtig, berichten Forscher der Schmerzklinik Kiel. Das pflanzliche Medikament ist auch bereits in Leitlinien von Fachgesellschaften als Standardmedikation aufgenommen worden.</strong></p>
<p>Wissenschaftler unterscheiden zurzeit mindestens 367 Formen von Kopfschmerzen, referieren Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Hartmut Göbel und seine Kollegen in einem CME-Beitrag zur zertifizierten Fortbildung im Fachjournal „Der Schmerz“ (Schmerz 2016; 30:295–310, DOI 10.1007/s00482-016-0109-6). Über 92 Prozent aller Kopfschmerzleiden seien dabei durch zwei Hauptkopfschmerztypen bedingt: den Kopfschmerz vom Spannungstyp und die Migräne. Laut weltweiten epidemiologischen Studien leiden im Erwachsenenalter 42 Prozent aller Menschen an Kopfschmerzen vom Spannungstyp. Durch die Erkrankung kann ihr Leben schwer beeinträchtigt werden.</p>
<p>Synthetische Analgetika bieten zwar eine schnelle, aber kurzfristige Linderung der Beschwerden. Sollten sie jedoch häufig oder kontinuierlich eingenommen werden, drohen neben Gewöhnungseffekten und unerwünschten Nebenwirkungen mit hoher Wahrscheinlichkeit auch eine Frequenzzunahme der Kopfschmerzepisoden und deren Intensität wird stärker, warnen die Kieler Forscher.</p>
<p>Die äußere Anwendung einer zehnprozentigen Pfefferminzöl-Lösung bietet eine verträgliche und sichere Alternative. Das Pfefferminzöl wirkt schnell, führt nicht zu medikamentenbedingten Kopfschmerzen, ist kostengünstig und zur Selbstmedikation geeignet.</p>
<p>Auf die Stirn- und Schläfenhaut aufgetragen stimuliert Pfefferminzöl die Kälte- und Druckrezeptoren, gleichzeitig entspannt sich die glatte Muskulatur und die Durchblutung wird gesteigert. Die therapeutische Wirksamkeit des pflanzlichen Arzneimittels wurde in zahlreichen kontrollierten klinischen Studien geprüft und erwies sich dabei Paracetamol und Acetylsalicylsäure sowohl hinsichtlich der Wirksamkeit und Schnelligkeit des Wirkeintritts, als auch bezüglich der Reduktion der Schmerzintensität als ebenbürtig. Mittlerweile weist auch die Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie auf die Wirksamkeit von Pfefferminzöl hin. Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft empfiehlt, Pfefferminzöl während der Schwangerschaft den Vorzug zu geben und es bei Kindern einzusetzen. Die Praxisleitlinie „Primäre Kopfschmerzen“ der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin führt Pfefferminzöl als Mittel der ersten Wahl zur Akuttherapie bei Kopfschmerzen vom Spannungstyp auf.</p>
<p><em>&nbsp;</em></p>
<p><em>Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter <a href="http://www.kfn-ev.de">www.kfn-ev.de</a></em></p>
<p>KFN 5/2016</p>]]></media:description>
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           <description><![CDATA[<p><strong>In der Behandlung akuter Kopfschmerzen erweist sich die lokale Anwendung von Pfefferminzöl der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder Paracetamol ebenbürtig, berichten Forscher der Schmerzklinik Kiel. Das pflanzliche Medikament ist auch bereits in Leitlinien von Fachgesellschaften als Standardmedikation aufgenommen worden.</strong></p>
<p>Wissenschaftler unterscheiden zurzeit mindestens 367 Formen von Kopfschmerzen, referieren Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Hartmut Göbel und seine Kollegen in einem CME-Beitrag zur zertifizierten Fortbildung im Fachjournal „Der Schmerz“ (Schmerz 2016; 30:295–310, DOI 10.1007/s00482-016-0109-6). Über 92 Prozent aller Kopfschmerzleiden seien dabei durch zwei Hauptkopfschmerztypen bedingt: den Kopfschmerz vom Spannungstyp und die Migräne. Laut weltweiten epidemiologischen Studien leiden im Erwachsenenalter 42 Prozent aller Menschen an Kopfschmerzen vom Spannungstyp. Durch die Erkrankung kann ihr Leben schwer beeinträchtigt werden.</p>
<p>Synthetische Analgetika bieten zwar eine schnelle, aber kurzfristige Linderung der Beschwerden. Sollten sie jedoch häufig oder kontinuierlich eingenommen werden, drohen neben Gewöhnungseffekten und unerwünschten Nebenwirkungen mit hoher Wahrscheinlichkeit auch eine Frequenzzunahme der Kopfschmerzepisoden und deren Intensität wird stärker, warnen die Kieler Forscher.</p>
<p>Die äußere Anwendung einer zehnprozentigen Pfefferminzöl-Lösung bietet eine verträgliche und sichere Alternative. Das Pfefferminzöl wirkt schnell, führt nicht zu medikamentenbedingten Kopfschmerzen, ist kostengünstig und zur Selbstmedikation geeignet.</p>
<p>Auf die Stirn- und Schläfenhaut aufgetragen stimuliert Pfefferminzöl die Kälte- und Druckrezeptoren, gleichzeitig entspannt sich die glatte Muskulatur und die Durchblutung wird gesteigert. Die therapeutische Wirksamkeit des pflanzlichen Arzneimittels wurde in zahlreichen kontrollierten klinischen Studien geprüft und erwies sich dabei Paracetamol und Acetylsalicylsäure sowohl hinsichtlich der Wirksamkeit und Schnelligkeit des Wirkeintritts, als auch bezüglich der Reduktion der Schmerzintensität als ebenbürtig. Mittlerweile weist auch die Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie auf die Wirksamkeit von Pfefferminzöl hin. Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft empfiehlt, Pfefferminzöl während der Schwangerschaft den Vorzug zu geben und es bei Kindern einzusetzen. Die Praxisleitlinie „Primäre Kopfschmerzen“ der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin führt Pfefferminzöl als Mittel der ersten Wahl zur Akuttherapie bei Kopfschmerzen vom Spannungstyp auf.</p>
<p><em>&nbsp;</em></p>
<p><em>Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter <a href="http://www.kfn-ev.de">www.kfn-ev.de</a></em></p>
<p>KFN 5/2016</p>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2016</category>
           <pubDate>Fri, 12 Aug 2016 18:39:05 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Botanicals: EU-Regelung längst überfällig</title>
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           <media:title type="plain">Botanicals: EU-Regelung längst überfällig</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<p><strong>Disharmonisch präsentiert sich zurzeit in der EU nicht nur die große Politik, auch auf dem Markt der Produkte aus pflanzlichen Wirkstoffen herrscht keine Übereinstimmung: Die Regelungen einzelner Länder wiedersprechen sich sogar teilweise und bei der Umsetzung der bereits vor zehn Jahren erlassenen EU-Verordnung (EG) 1925/2006 zur Regelung von Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) wurden die sogenannten Botanicals, also Nahrungsergänzungsmittel aus pflanzlichen Zubereitungen, auf Eis gestellt.</strong></p>
<p>Der Markt pflanzlicher Arzneimittel ist in der EU bereits seit einer geraumen Zeit einheitlich reguliert. Anders sieht es bei Nahrungsergänzungsmitteln aus, die pflanzliche Bestandteile enthalten. Der Pharmazeut Prof. Dr. Harald G. Schweim, Bonn, und die Rechtsanwältin Janna K. Schweim, haben die in verschiedenen EU-Ländern geltenden Vorschriften analysiert und dabei erhebliche Widersprüche festgestellt.</p>
<p>In Deutschland hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) 2013 eine Stoffliste erstellt, die rund 590 Einträge mit Aussagen zu Risiken von Pflanzen und Pflanzenteilen aufführt. Zehn dieser Pflanzen wurden vom Bundesamt für Risikobewertung (BfR) als bei der Herstellung von Lebensmitteln verboten eingestuft.</p>
<ul>
<li>In Belgien gibt es eine Verbotsliste von ca. 390 Gattungen und Spezies von Pflanzen und eine Positivliste mit 645 erlaubten Pflanzenspezies.</li>
<li>In Bulgarien gibt es eine Negativliste mit 120 Pflanzen, deren Verwendung in Nahrungsergänzungsmitteln verboten ist.</li>
<li>Dänemark listet fast 200 Pflanzen und Pilze in einer Positivliste auf.</li>
<li>In Frankreich gibt es eine Positivliste mit 548 zugelassenen Pflanzen.</li>
<li>In Italien existiert eine Positivliste von 1.182 Pflanzen.</li>
<li>Litauen hat 187 Bezeichnungen von Inhaltsstoffen pflanzlicher Herkunft in eine Negativliste aufgenommen.</li>
<li>In Spanien ist der Verkauf von 197 Pflanzen verboten oder eingeschränkt.</li>
<li>In Schweden werden 170 Pflanzen und Pflanzenteile für die Verwendung als Lebensmittel als ungeeignet angesehen.</li>
</ul>
<p>Ernüchterndes Fazit der im „Journal für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit“ (<em>DOI 10.1007/s00003-016-1023-7</em>) veröffentlichten Studie: Die Einstufung der Risiken einzelner Pflanzen weicht in den Ländern der EU erheblich voneinander ab. Manche Pflanzen, die in einem Land auf der Verbotsliste stehen, finden sich in einem anderen Land sogar auf der Liste der empfohlenen Pflanzen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter </em><a href="http://www.kfn-ev.de"><em>www.kfn-ev.de</em></a></p>
<p>KFN 4/2016<em><br /></em></p>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2016-2/714-botanicals-eu-regelung-laengst-ueberfaellig/file" />
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           <description><![CDATA[<p><strong>Disharmonisch präsentiert sich zurzeit in der EU nicht nur die große Politik, auch auf dem Markt der Produkte aus pflanzlichen Wirkstoffen herrscht keine Übereinstimmung: Die Regelungen einzelner Länder wiedersprechen sich sogar teilweise und bei der Umsetzung der bereits vor zehn Jahren erlassenen EU-Verordnung (EG) 1925/2006 zur Regelung von Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) wurden die sogenannten Botanicals, also Nahrungsergänzungsmittel aus pflanzlichen Zubereitungen, auf Eis gestellt.</strong></p>
<p>Der Markt pflanzlicher Arzneimittel ist in der EU bereits seit einer geraumen Zeit einheitlich reguliert. Anders sieht es bei Nahrungsergänzungsmitteln aus, die pflanzliche Bestandteile enthalten. Der Pharmazeut Prof. Dr. Harald G. Schweim, Bonn, und die Rechtsanwältin Janna K. Schweim, haben die in verschiedenen EU-Ländern geltenden Vorschriften analysiert und dabei erhebliche Widersprüche festgestellt.</p>
<p>In Deutschland hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) 2013 eine Stoffliste erstellt, die rund 590 Einträge mit Aussagen zu Risiken von Pflanzen und Pflanzenteilen aufführt. Zehn dieser Pflanzen wurden vom Bundesamt für Risikobewertung (BfR) als bei der Herstellung von Lebensmitteln verboten eingestuft.</p>
<ul>
<li>In Belgien gibt es eine Verbotsliste von ca. 390 Gattungen und Spezies von Pflanzen und eine Positivliste mit 645 erlaubten Pflanzenspezies.</li>
<li>In Bulgarien gibt es eine Negativliste mit 120 Pflanzen, deren Verwendung in Nahrungsergänzungsmitteln verboten ist.</li>
<li>Dänemark listet fast 200 Pflanzen und Pilze in einer Positivliste auf.</li>
<li>In Frankreich gibt es eine Positivliste mit 548 zugelassenen Pflanzen.</li>
<li>In Italien existiert eine Positivliste von 1.182 Pflanzen.</li>
<li>Litauen hat 187 Bezeichnungen von Inhaltsstoffen pflanzlicher Herkunft in eine Negativliste aufgenommen.</li>
<li>In Spanien ist der Verkauf von 197 Pflanzen verboten oder eingeschränkt.</li>
<li>In Schweden werden 170 Pflanzen und Pflanzenteile für die Verwendung als Lebensmittel als ungeeignet angesehen.</li>
</ul>
<p>Ernüchterndes Fazit der im „Journal für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit“ (<em>DOI 10.1007/s00003-016-1023-7</em>) veröffentlichten Studie: Die Einstufung der Risiken einzelner Pflanzen weicht in den Ländern der EU erheblich voneinander ab. Manche Pflanzen, die in einem Land auf der Verbotsliste stehen, finden sich in einem anderen Land sogar auf der Liste der empfohlenen Pflanzen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter </em><a href="http://www.kfn-ev.de"><em>www.kfn-ev.de</em></a></p>
<p>KFN 4/2016<em><br /></em></p>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2016</category>
           <pubDate>Wed, 22 Jun 2016 19:39:02 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Infektionen der Harnwege: Bärentraubenblätter-Extrakt stellt eine gute Alternative dar</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2016-2/210-infektionen-der-harnwege-baerentraubenblaetter-extrakt-stellt-eine-gute-alternative-dar?format=html</link>
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           <media:title type="plain">Infektionen der Harnwege: Bärentraubenblätter-Extrakt stellt eine gute Alternative dar</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<p><strong>An einer akuten Harnwegsinfektion erkrankt jede zweite Frau wenigstens einmal im Laufe ihres Lebens. Die häufigste therapeutische Maßnahme besteht in der Einnahme eines Antibiotikums. Antibiotikatherapie ist aber mit einer Reihe von Problemen verbunden. Oft wäre daher die Einnahme eines pflanzlichen Medikaments, z.B. eines Extrakts aus Bärentraubenblättern, eine sinnvolle Alternative.</strong></p>
<p>Eine Harnwegsinfektion (HWI) ist eines der häufigsten Krankheitsbilder in der Hausarztpraxis. Frauen sind aufgrund ihrer anatomisch kürzeren Harnröhre deutlich häufiger betroffen als Männer. Die Gabe eines Antibiotikums löst zwar das akute Problem, doch birgt diese Art der Behandlung unschöne Nebenwirkungen wie die negative Beeinflussung der Darmflora oder im schlimmsten Fall die Ausbildung von Resistenzen.</p>
<p>Eine lange Geschichte der medizinischen Verwendung in der Behandlung von HWI haben Zubereitungen aus Blättern der Echten Bärentraube (Arctostaphylos uva-ursi (L.) Spreng (Ericaceae)). Ihr wichtigster Inhaltsstoff ist das Prodrug Arbutin. Es wird im Körper zu Glucose sowie Glucuronsäure- und Schwefelsäurekonjugaten umgewandelt. Diese gelangen über den Urin in die Blase und werden dort von uropathogenen Bakterien aufgenommen und innerhalb dieser in antibakteriell wirkendes freies Hydrochinon gespalten. Wiederholt wurde ein mögliches mutagenes Potential für freies Hydrochinon diskutiert, doch die Forschung hat gezeigt, dass bei der Einnahme von Bärentraubenblätter-Extrakt wohl Entwarnung gegeben werden kann. Probandenstudien konnten zeigen, dass nur ≤ 0,6 % einer verabreichten Arbutindosis als freies Hydrochinon ausgeschieden werden, jedoch 70 – 75 % als Hydrochinonkonjugate innerhalb von 12 – 36 Stunden. (Z Phytother 2010; 31(2):&nbsp;95-97, DOI: 10.1055/s-0030-1247652).</p>
<p>Auf dem letzten Kongress der Gesellschaft für Phytotherapie in Rostock-Warnemünde wurden außerdem Ergebnisse aus Experimenten präsentiert, die zeigen, dass die Arbutinmetabolite, die nach Aufnahme einer durch die Monographie empfohlenen Tagesdosis von Arbutin im Urin von Patienten entstehen, toxikologisch unbedenklich sind. Im dem von der „Organisation for Economic Cooperation and Development“ (OECD) anerkannten AMES-test2 auf Mutagenität zeigte sich in zwei unabhängigen Experimenten kein mutagener Effekt. Auch ein nach Richtlinien des „Committee for proprietary medicinal products“ (CPMP) erstellter und routinemäßig genutzter test2 ergab kein mutagenes Risiko. Zudem zeigten sich im „Good Laboratory Practice“ (GLP) konformen Mikronukleus-test2, der dem Aufdecken von Chromosomenschäden und Schäden des Spindelapparates dient, weder toxische Symptome noch genotoxische Veränderungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter <a href="https://www.kfn-ev.de">www.kfn-ev.de</a></p>
<p>KFN 3/2016</p>]]></media:description>
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           <description><![CDATA[<p><strong>An einer akuten Harnwegsinfektion erkrankt jede zweite Frau wenigstens einmal im Laufe ihres Lebens. Die häufigste therapeutische Maßnahme besteht in der Einnahme eines Antibiotikums. Antibiotikatherapie ist aber mit einer Reihe von Problemen verbunden. Oft wäre daher die Einnahme eines pflanzlichen Medikaments, z.B. eines Extrakts aus Bärentraubenblättern, eine sinnvolle Alternative.</strong></p>
<p>Eine Harnwegsinfektion (HWI) ist eines der häufigsten Krankheitsbilder in der Hausarztpraxis. Frauen sind aufgrund ihrer anatomisch kürzeren Harnröhre deutlich häufiger betroffen als Männer. Die Gabe eines Antibiotikums löst zwar das akute Problem, doch birgt diese Art der Behandlung unschöne Nebenwirkungen wie die negative Beeinflussung der Darmflora oder im schlimmsten Fall die Ausbildung von Resistenzen.</p>
<p>Eine lange Geschichte der medizinischen Verwendung in der Behandlung von HWI haben Zubereitungen aus Blättern der Echten Bärentraube (Arctostaphylos uva-ursi (L.) Spreng (Ericaceae)). Ihr wichtigster Inhaltsstoff ist das Prodrug Arbutin. Es wird im Körper zu Glucose sowie Glucuronsäure- und Schwefelsäurekonjugaten umgewandelt. Diese gelangen über den Urin in die Blase und werden dort von uropathogenen Bakterien aufgenommen und innerhalb dieser in antibakteriell wirkendes freies Hydrochinon gespalten. Wiederholt wurde ein mögliches mutagenes Potential für freies Hydrochinon diskutiert, doch die Forschung hat gezeigt, dass bei der Einnahme von Bärentraubenblätter-Extrakt wohl Entwarnung gegeben werden kann. Probandenstudien konnten zeigen, dass nur ≤ 0,6 % einer verabreichten Arbutindosis als freies Hydrochinon ausgeschieden werden, jedoch 70 – 75 % als Hydrochinonkonjugate innerhalb von 12 – 36 Stunden. (Z Phytother 2010; 31(2):&nbsp;95-97, DOI: 10.1055/s-0030-1247652).</p>
<p>Auf dem letzten Kongress der Gesellschaft für Phytotherapie in Rostock-Warnemünde wurden außerdem Ergebnisse aus Experimenten präsentiert, die zeigen, dass die Arbutinmetabolite, die nach Aufnahme einer durch die Monographie empfohlenen Tagesdosis von Arbutin im Urin von Patienten entstehen, toxikologisch unbedenklich sind. Im dem von der „Organisation for Economic Cooperation and Development“ (OECD) anerkannten AMES-test2 auf Mutagenität zeigte sich in zwei unabhängigen Experimenten kein mutagener Effekt. Auch ein nach Richtlinien des „Committee for proprietary medicinal products“ (CPMP) erstellter und routinemäßig genutzter test2 ergab kein mutagenes Risiko. Zudem zeigten sich im „Good Laboratory Practice“ (GLP) konformen Mikronukleus-test2, der dem Aufdecken von Chromosomenschäden und Schäden des Spindelapparates dient, weder toxische Symptome noch genotoxische Veränderungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter <a href="https://www.kfn-ev.de">www.kfn-ev.de</a></p>
<p>KFN 3/2016</p>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2016</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:01:51 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Diarrhoe durch Antibiotika: Mit Arzneihefe vorbeugen</title>
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           <media:title type="plain">Diarrhoe durch Antibiotika: Mit Arzneihefe vorbeugen</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial"><strong>Resistenzen gegen Antibiotika nehmen weltweit zu. Dennoch werden diese Medikamente auch in Deutschland viel zu häufig eingesetzt. Während die Resistenzen die wirksame Therapie großer Patientengruppen gefährden, belasten die unerwünschten Wirkungen der Antibiose den einzelnen Patienten. Zu den häufigen Nebenwirkungen gehören langwierige Durchfallerkrankungen. </strong></div>
<div id="text_asset_3979" class="text_asset_partial article_text">
<p><strong>Resistenzen gegen Antibiotika nehmen weltweit zu. Dennoch werden diese Medikamente auch in Deutschland noch immer viel zu häufig eingesetzt. Während die Resistenzen die wirksame Therapie großer Patientengruppen gefährden, belasten die unerwünschten Wirkungen der Antibiose den einzelnen Patienten. Zu den häufigen Nebenwirkungen gehören langwierige Durchfallerkrankungen.</strong></p>
<p>Antibiotika-assoziierte Diarrhöen (AAD) sind keine Seltenheit: Laut Studien führen Antibiotika im ambulanten Bereich in 5 bis 39 Prozent der Fälle zu Diarrhoen (<i>Szajewska H und Mrukowicz J, Aliment Pharmacol Ther 2005Sep 1; 22 (5) 365–72</i>), im stationären Bereich besteht dieses Risiko sogar bei bis zu 60 Prozent der Fälle (<i>McFarland LV, Am J Gastroenterol 2006 Apr; 101 (4): 812–22</i>). Antibiotika können nicht zwischen krankmachenden und gesunden Keimen unterscheiden: Sie schädigen auch die nützlichen Bakterien der Darmflora. Das führt dazu, dass sich im Darm die pathogenen Stämme auf Kosten der anderen, der Verdauung dienenden Bakterien behaupten. Die Folge: ein belastender Durchfall.</p>
<p>In der Prophylaxe und Behandlung derartiger Diarrhöen haben sich Arzneimittel aus medizinischer Hefe (<i>Saccharomyces boulardii</i>) besonders bewährt. Die häufig zur Behandlung von Durchfällen eingesetzten sogenannten Motilitätshemmer kommen dagegen bei der Therapie von AAD nicht in Frage, weil sie zu einer verlangsamten Ausscheidung der Krankheitserreger aus dem Körper führen. Pathogene Keime können sich dann leichter vermehren und der Durchfall so sogar verstärkt werden.</p>
<p>Solche Probleme entstehen beim Einsatz von <i>Saccharomyces boulardii </i>nicht. Die Wirksamkeit und gute Verträglichkeit des Arzneimittels ist durch eine Vielzahl klinischer Studien belegt. In einer Meta-Analyse beispielsweise, in der fünf klinische Studien mit insgesamt 1.076 Patienten ausgewertet wurden, zeigte, dass die Behandlung mit<i> Saccharomyces boulardii</i> im Vergleich zu Placebo eine signifikante Wirksamkeit zeigt. Das Risiko einer AAD ist hier von 17,2 Prozent auf 6,7 Prozent zurückgeganen, was einer Reduzierung von 61 Prozent entspricht. (<i>Szajewska H und Mrukowicz J, Aliment Pharmacol Ther 2005 Sep 1; 22 (5): 365–72). (Szajewska H und Mrukowicz J, Aliment Pharmacol Ther 2005 Sep 1; 22 (5): 365–72</i>).</p>
<p>Die medizinische Hefe bietet zusätzlich den Vorteil, dass sie – anders als die sogenannten Probiotika – bei zeitgleicher Einnahme mit einem Antibiotikum in ihrer Wirkung nicht gehemmt wird, da sie gegen Antibiotika eine natürliche Resistenz besitzt (<i>Czerucka D et al., Aliment Pharmacol Ther 2007 Sep 15; 26 (6): 767–78</i>).</p>
<p><i>Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter <a href="http://www.kfn-ev.de">www.kfn-ev.de</a></i></p>
<p>KFN 1/2016<i> <br /></i></p>
</div>]]></media:description>
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial"><strong>Resistenzen gegen Antibiotika nehmen weltweit zu. Dennoch werden diese Medikamente auch in Deutschland viel zu häufig eingesetzt. Während die Resistenzen die wirksame Therapie großer Patientengruppen gefährden, belasten die unerwünschten Wirkungen der Antibiose den einzelnen Patienten. Zu den häufigen Nebenwirkungen gehören langwierige Durchfallerkrankungen. </strong></div>
<div id="text_asset_3979" class="text_asset_partial article_text">
<p><strong>Resistenzen gegen Antibiotika nehmen weltweit zu. Dennoch werden diese Medikamente auch in Deutschland noch immer viel zu häufig eingesetzt. Während die Resistenzen die wirksame Therapie großer Patientengruppen gefährden, belasten die unerwünschten Wirkungen der Antibiose den einzelnen Patienten. Zu den häufigen Nebenwirkungen gehören langwierige Durchfallerkrankungen.</strong></p>
<p>Antibiotika-assoziierte Diarrhöen (AAD) sind keine Seltenheit: Laut Studien führen Antibiotika im ambulanten Bereich in 5 bis 39 Prozent der Fälle zu Diarrhoen (<i>Szajewska H und Mrukowicz J, Aliment Pharmacol Ther 2005Sep 1; 22 (5) 365–72</i>), im stationären Bereich besteht dieses Risiko sogar bei bis zu 60 Prozent der Fälle (<i>McFarland LV, Am J Gastroenterol 2006 Apr; 101 (4): 812–22</i>). Antibiotika können nicht zwischen krankmachenden und gesunden Keimen unterscheiden: Sie schädigen auch die nützlichen Bakterien der Darmflora. Das führt dazu, dass sich im Darm die pathogenen Stämme auf Kosten der anderen, der Verdauung dienenden Bakterien behaupten. Die Folge: ein belastender Durchfall.</p>
<p>In der Prophylaxe und Behandlung derartiger Diarrhöen haben sich Arzneimittel aus medizinischer Hefe (<i>Saccharomyces boulardii</i>) besonders bewährt. Die häufig zur Behandlung von Durchfällen eingesetzten sogenannten Motilitätshemmer kommen dagegen bei der Therapie von AAD nicht in Frage, weil sie zu einer verlangsamten Ausscheidung der Krankheitserreger aus dem Körper führen. Pathogene Keime können sich dann leichter vermehren und der Durchfall so sogar verstärkt werden.</p>
<p>Solche Probleme entstehen beim Einsatz von <i>Saccharomyces boulardii </i>nicht. Die Wirksamkeit und gute Verträglichkeit des Arzneimittels ist durch eine Vielzahl klinischer Studien belegt. In einer Meta-Analyse beispielsweise, in der fünf klinische Studien mit insgesamt 1.076 Patienten ausgewertet wurden, zeigte, dass die Behandlung mit<i> Saccharomyces boulardii</i> im Vergleich zu Placebo eine signifikante Wirksamkeit zeigt. Das Risiko einer AAD ist hier von 17,2 Prozent auf 6,7 Prozent zurückgeganen, was einer Reduzierung von 61 Prozent entspricht. (<i>Szajewska H und Mrukowicz J, Aliment Pharmacol Ther 2005 Sep 1; 22 (5): 365–72). (Szajewska H und Mrukowicz J, Aliment Pharmacol Ther 2005 Sep 1; 22 (5): 365–72</i>).</p>
<p>Die medizinische Hefe bietet zusätzlich den Vorteil, dass sie – anders als die sogenannten Probiotika – bei zeitgleicher Einnahme mit einem Antibiotikum in ihrer Wirkung nicht gehemmt wird, da sie gegen Antibiotika eine natürliche Resistenz besitzt (<i>Czerucka D et al., Aliment Pharmacol Ther 2007 Sep 15; 26 (6): 767–78</i>).</p>
<p><i>Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter <a href="http://www.kfn-ev.de">www.kfn-ev.de</a></i></p>
<p>KFN 1/2016<i> <br /></i></p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2016</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:01:50 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Ginkgo-Extrakt: Neu in der S3-Leitlinie &quot;Demenzen&quot;</title>
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           <media:title type="plain">Ginkgo-Extrakt: Neu in der S3-Leitlinie &quot;Demenzen&quot;</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_content">
<div class="article_teaser_text_partial"><b>Bis zu 1,5 Millionen Menschen in Deutschland leben heute mit einer Demenz, jedes Jahr erkranken etwa 244.000 Menschen neu daran. Diese Zahlen nennt die aktuelle, Anfang 2016 vorgestellte "Leitlinie Demenzen", an deren Entstehung 25 einschlägige Fachgesellschaften beteiligt waren. eine der wichtigsten Änderungen der neuen S3-Leitlinie ist die Aufnahme des Ginkgo-Spezialextraktes EGb 761 in die Therapieempfehlungen.</b></div>
<div id="text_asset_3982" class="text_asset_partial article_text">
<p>Die unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) erarbeitete Leitlinie von höchster Qualitätsstufe S3, bringt auf 133 Seiten das aktuelle Wissen um die bestmögliche Erkennung, Behandlung und Betreuung von Menschen mit der Alzheimer-Erkrankung und anderen Demenzen auf den neuesten Stand.&nbsp;</p>
<p>Zu den günstig beurteilten Präparaten ist der Ginkgo biloba-Extrakt EGb 761 hinzugekommen. Die Leitlinie berichtet ausführlich über die in den letzten Jahren unabhängig voneinander durchgeführten wissenschaftlichen Studien mit dem aus der Arzneipflanze Ginkgo biloba gewonnenen Spezialextrakt EGb 761. Die Autoren der Leitlinie stellen fest: „Es gibt Hinweise für die Wirksamkeit von Ginkgo biloba EGb 761 auf die Kognition bei Patienten mit leichter bis mittelgradiger Alzheimer-Demenz oder vaskulärer Demenz und nicht-psychotischen Verhaltenssymptomen. Eine Behandlung kann erwogen werden.“&nbsp;</p>
<p>Bereits 2008 kam das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) unter Einschluss von sechs doppelblinden randomisierten klinischen Studien zu dem Schluss, dass es für das Therapieziel "Aktivitäten des täglichen Lebens" einen Beleg für einen Nutzen von täglich 240 mg des Ginkgo biloba Extrakts EGb 761gibt. Dieser ist vor allem bei Demenzkranken mit begleitenden psychopathologischen Symptomen zu erwarten.&nbsp;</p>
<p>Die nachgewiesene Wirksamkeit gilt allerdings nicht generell für alle Zubereitungen aus der Arzneipflanze Ginkgo biloba, sondern ausschließlich für den Spezial-Extrakt EGb 761, mit dem fast alle der berücksichtigten Studien durchgeführt wurden. Die wissenschaftlichen Ergebnisse, die mit EGb 761 gewonnen wurden, dürfen deshalb nicht auf andere Ginkgo haltige Präparate, Tees, Globuli oder Tinkturen übertragen werden.</p>
<p><i>Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter www.kfn-ev.de</i><br />KFN 2/2016</p>
</div>
</div>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2016-2/209-ginkgo-extrakt-neu-in-der-s3-leitlinie-demenzen/file" />
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<div class="article_teaser_text_partial"><b>Bis zu 1,5 Millionen Menschen in Deutschland leben heute mit einer Demenz, jedes Jahr erkranken etwa 244.000 Menschen neu daran. Diese Zahlen nennt die aktuelle, Anfang 2016 vorgestellte "Leitlinie Demenzen", an deren Entstehung 25 einschlägige Fachgesellschaften beteiligt waren. eine der wichtigsten Änderungen der neuen S3-Leitlinie ist die Aufnahme des Ginkgo-Spezialextraktes EGb 761 in die Therapieempfehlungen.</b></div>
<div id="text_asset_3982" class="text_asset_partial article_text">
<p>Die unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) erarbeitete Leitlinie von höchster Qualitätsstufe S3, bringt auf 133 Seiten das aktuelle Wissen um die bestmögliche Erkennung, Behandlung und Betreuung von Menschen mit der Alzheimer-Erkrankung und anderen Demenzen auf den neuesten Stand.&nbsp;</p>
<p>Zu den günstig beurteilten Präparaten ist der Ginkgo biloba-Extrakt EGb 761 hinzugekommen. Die Leitlinie berichtet ausführlich über die in den letzten Jahren unabhängig voneinander durchgeführten wissenschaftlichen Studien mit dem aus der Arzneipflanze Ginkgo biloba gewonnenen Spezialextrakt EGb 761. Die Autoren der Leitlinie stellen fest: „Es gibt Hinweise für die Wirksamkeit von Ginkgo biloba EGb 761 auf die Kognition bei Patienten mit leichter bis mittelgradiger Alzheimer-Demenz oder vaskulärer Demenz und nicht-psychotischen Verhaltenssymptomen. Eine Behandlung kann erwogen werden.“&nbsp;</p>
<p>Bereits 2008 kam das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) unter Einschluss von sechs doppelblinden randomisierten klinischen Studien zu dem Schluss, dass es für das Therapieziel "Aktivitäten des täglichen Lebens" einen Beleg für einen Nutzen von täglich 240 mg des Ginkgo biloba Extrakts EGb 761gibt. Dieser ist vor allem bei Demenzkranken mit begleitenden psychopathologischen Symptomen zu erwarten.&nbsp;</p>
<p>Die nachgewiesene Wirksamkeit gilt allerdings nicht generell für alle Zubereitungen aus der Arzneipflanze Ginkgo biloba, sondern ausschließlich für den Spezial-Extrakt EGb 761, mit dem fast alle der berücksichtigten Studien durchgeführt wurden. Die wissenschaftlichen Ergebnisse, die mit EGb 761 gewonnen wurden, dürfen deshalb nicht auf andere Ginkgo haltige Präparate, Tees, Globuli oder Tinkturen übertragen werden.</p>
<p><i>Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter www.kfn-ev.de</i><br />KFN 2/2016</p>
</div>
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           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2016</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:01:50 +0200</pubDate>
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