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       <title>2015 - Komitee Forschung Naturmedizin e. V.</title>
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           <title>Neue Metaanalyse bestätigt günstige Therapie-Effekte von Ginkgo-Spezialextrakten bei Demenz</title>
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           <media:title type="plain">Neue Metaanalyse bestätigt günstige Therapie-Effekte von Ginkgo-Spezialextrakten bei Demenz</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial"><b>Die Wirksamkeit des Ginkgo-Spezialextrakte EGb 761 ist bereits in Dutzenden Studien wissenschaftlich belegt. Die Daten einer aktuellen Metaanalyse präsentierte kürzlich der kanadische Alzheimer-Forscher Prof. Dr. Serge Gauthier aus Quebec im Fachjournal „Clinical Interventions in Aging“ (2014:9 2065–2077) sowie auf einer Tagung der „International Psychogeriatric Association“ IPA in Peking.</b></div>
<div>&nbsp;</div>
<div id="text_asset_3973" class="text_asset_partial article_text">
<p>Als Grundlage der Analyse dienten die Daten von 2.625 Patienten aus sieben randomisierten, placebokontrollierten Doppelblind-Studien. Die Patienten litten entweder an einer Alzheimer-Demenz, einer zusätzlichen zerebrovaskulären Erkrankung oder an einer vaskulären Demenz und nahmen über einen Zeitraum von &nbsp;22 bis 52 Wochen den Ginkgo-Spezialextrakt EGb 761 oder Placebo. Verglichen wurden die Bereiche Kognition, Aktivitäten des täglichen Lebens und der von den Untersuchern ermittelte klinische Gesamteindruck.</p>
<p><br />Die Auswertung der Daten ergab: Der Ginkgo-Spezialextrakt war in allen drei untersuchten Bereichen dem Scheinmedikament signifikant überlegen. Bei Patienten mit bereits vorhandenen neuropsychiatrischen Symptomen waren die Effekte besonders stark ausgeprägt.&nbsp;<br /><br />Man nimmt an, dass die positiven Effekte des Ginkgo-Extrakts auf eine Verminderung von Entzündungsprozessen im Gehirn zurückgehen. Darauf weist auch eine experimentelle Studie der Arbeitsgruppe des chinesischen Forschers Dr. Yang Liu hin, die ebenfalls auf der IPA-Tagung in Peking präsentiert wurde. Mäuse, die den Ginkgo-Spezialextrakt als Futterzusatz bekamen, zeigten geringere Entzündungsmarker und wiesen bessere Lernleistungen auf als Tiere ohne den Futterzusatz.<br /><br />Diese Effekte ließen sich schon nach zwei Monaten erkennen, deutlich ausgeprägt waren sie jedoch erst nach fünf Monaten. Eine Langzeittherapie mit dem Ginkgo-Spezialextrakt könnte daher auch bei Alzheimer-Patienten die Entzündungsaktivitäten im Gehirn hemmen und so das Fortschreiten der Krankheit bremsen, war die Schlussfolgerung der chinesischen Wissenschaftler (Quelle: Neurotransmitter 2015; 26, 1).&nbsp;<br /><br />Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter <a href="https://www.kfn-ev.de ">www.kfn-ev.de </a></p>
<p>KFN 2/2015</p>
</div>]]></media:description>
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial"><b>Die Wirksamkeit des Ginkgo-Spezialextrakte EGb 761 ist bereits in Dutzenden Studien wissenschaftlich belegt. Die Daten einer aktuellen Metaanalyse präsentierte kürzlich der kanadische Alzheimer-Forscher Prof. Dr. Serge Gauthier aus Quebec im Fachjournal „Clinical Interventions in Aging“ (2014:9 2065–2077) sowie auf einer Tagung der „International Psychogeriatric Association“ IPA in Peking.</b></div>
<div>&nbsp;</div>
<div id="text_asset_3973" class="text_asset_partial article_text">
<p>Als Grundlage der Analyse dienten die Daten von 2.625 Patienten aus sieben randomisierten, placebokontrollierten Doppelblind-Studien. Die Patienten litten entweder an einer Alzheimer-Demenz, einer zusätzlichen zerebrovaskulären Erkrankung oder an einer vaskulären Demenz und nahmen über einen Zeitraum von &nbsp;22 bis 52 Wochen den Ginkgo-Spezialextrakt EGb 761 oder Placebo. Verglichen wurden die Bereiche Kognition, Aktivitäten des täglichen Lebens und der von den Untersuchern ermittelte klinische Gesamteindruck.</p>
<p><br />Die Auswertung der Daten ergab: Der Ginkgo-Spezialextrakt war in allen drei untersuchten Bereichen dem Scheinmedikament signifikant überlegen. Bei Patienten mit bereits vorhandenen neuropsychiatrischen Symptomen waren die Effekte besonders stark ausgeprägt.&nbsp;<br /><br />Man nimmt an, dass die positiven Effekte des Ginkgo-Extrakts auf eine Verminderung von Entzündungsprozessen im Gehirn zurückgehen. Darauf weist auch eine experimentelle Studie der Arbeitsgruppe des chinesischen Forschers Dr. Yang Liu hin, die ebenfalls auf der IPA-Tagung in Peking präsentiert wurde. Mäuse, die den Ginkgo-Spezialextrakt als Futterzusatz bekamen, zeigten geringere Entzündungsmarker und wiesen bessere Lernleistungen auf als Tiere ohne den Futterzusatz.<br /><br />Diese Effekte ließen sich schon nach zwei Monaten erkennen, deutlich ausgeprägt waren sie jedoch erst nach fünf Monaten. Eine Langzeittherapie mit dem Ginkgo-Spezialextrakt könnte daher auch bei Alzheimer-Patienten die Entzündungsaktivitäten im Gehirn hemmen und so das Fortschreiten der Krankheit bremsen, war die Schlussfolgerung der chinesischen Wissenschaftler (Quelle: Neurotransmitter 2015; 26, 1).&nbsp;<br /><br />Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter <a href="https://www.kfn-ev.de ">www.kfn-ev.de </a></p>
<p>KFN 2/2015</p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2015</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 16:06:25 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Zyklusstörungen: Keuschlamm-Extrakt effektiv und gut verträglich</title>
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           <media:title type="plain">Zyklusstörungen: Keuschlamm-Extrakt effektiv und gut verträglich</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial"><b>Seit in einer großen Studie (WHI) die Risiken der Hormontherapie dokumentiert wurden, bevorzugen viele Frauen bei der Behandlung ihrer gynäkologischen Beschwerden pflanzliche Arzneimittel. Für Extrakte aus Keuschlamm (Vitex agnus castus) gibt es eine Reihe Untersuchungen, die ihre Wirksamkeit beim Prämenstruellen Syndrom (PMS) belegen. Kürzlich hat eine Praxisstudie in 43 Schweizer Arztpraxen gezeigt, dass sich das Phytopharmakon im Alltag auch bei der Behandlung von Zyklusstörungen bewährt.</b></div>
<div>&nbsp;</div>
<div id="text_asset_3977" class="text_asset_partial article_text">
<p>Etwa 20 Prozent aller Frauen leiden unter Zyklusstörungen, was vor allem bei der Erfüllung eines Schwangerschaftswunsches sehr erschwerend sein kann. An der Schweizer nichtinterventionellen Beochtungsstudie nahmen deshalb 211 Frauen mit Zyklusstörungen im Durchschnittsalter von 35,3 Jahren teil, von denen 53 zusätzlich über einen unerfüllten Kinderwunsch berichteten. Alle erhielten über drei aufeinanderfolgende Menstruationszyklen täglich 20 Milligramm des Keuschlamm-Extrakts Ze 440. Die ärztlichen Dokumentationen erfolgten zu Beginn der Behandlung und nach dem dritten Zyklus.</p>
<p>Der Anteil der Teilnehmerinnen, bei denen die Therapie mit dem pflanzlichen Arzneimittel zu einer Beschwerdefreiheit oder zu Verbesserung der Symptome geführt hat, lag zwischen 79 und 85 Prozent, berichteten die Autoren der Studie Eltbogen, Litschgi, Gasser, Flüeli, Nebel und Zahner (<i>J Gynäkol Endokrinol 2015; 25(2)</i>):</p>
<p>●&nbsp; Eine Polymenorrhö (zu häufige Blutungen) war bei 16 Prozent der Patientinnen vollständig abgeklungen und hatte sich bei 64 Prozent verbessert.</p>
<p>●&nbsp; Oligomenorrhö (zu seltene Blutungen) wurde bei 38 Prozent der Betroffenen erfolgreich behandelt und hatte sich bei 48 Prozent gebessert.</p>
<p>●&nbsp; Das Symptom einer ausbleibenden Regelblutung (Amenorrhö) klang bei 60 Prozent der Patientinnen vollständig ab und hat sich bei 25 Prozent gebessert.</p>
<p>●&nbsp; Bei Patientinnen, die vor Beginn der Studie über Zwischenblutungen, Ovulationsblutungen oder zu starken Blutungen (Hypermenorrhö) geklagt hatten, lagen die Anteile von Beschwerdefreiheit oder Verbesserungen in einer vergleichbaren Größenordnung.</p>
<p>Besonders bemerkenswert war aber die Tatsache, dass von den 53 Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch im Laufe der dreimonatigen Behandlung 12 (23 Prozent) schwanger wurden.</p>
<p><i>Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter <a href="https://www.kfn-ev.de">www.kfn-ev.de</a></i></p>
<p>KFN 4/2015</p>
</div>]]></media:description>
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial"><b>Seit in einer großen Studie (WHI) die Risiken der Hormontherapie dokumentiert wurden, bevorzugen viele Frauen bei der Behandlung ihrer gynäkologischen Beschwerden pflanzliche Arzneimittel. Für Extrakte aus Keuschlamm (Vitex agnus castus) gibt es eine Reihe Untersuchungen, die ihre Wirksamkeit beim Prämenstruellen Syndrom (PMS) belegen. Kürzlich hat eine Praxisstudie in 43 Schweizer Arztpraxen gezeigt, dass sich das Phytopharmakon im Alltag auch bei der Behandlung von Zyklusstörungen bewährt.</b></div>
<div>&nbsp;</div>
<div id="text_asset_3977" class="text_asset_partial article_text">
<p>Etwa 20 Prozent aller Frauen leiden unter Zyklusstörungen, was vor allem bei der Erfüllung eines Schwangerschaftswunsches sehr erschwerend sein kann. An der Schweizer nichtinterventionellen Beochtungsstudie nahmen deshalb 211 Frauen mit Zyklusstörungen im Durchschnittsalter von 35,3 Jahren teil, von denen 53 zusätzlich über einen unerfüllten Kinderwunsch berichteten. Alle erhielten über drei aufeinanderfolgende Menstruationszyklen täglich 20 Milligramm des Keuschlamm-Extrakts Ze 440. Die ärztlichen Dokumentationen erfolgten zu Beginn der Behandlung und nach dem dritten Zyklus.</p>
<p>Der Anteil der Teilnehmerinnen, bei denen die Therapie mit dem pflanzlichen Arzneimittel zu einer Beschwerdefreiheit oder zu Verbesserung der Symptome geführt hat, lag zwischen 79 und 85 Prozent, berichteten die Autoren der Studie Eltbogen, Litschgi, Gasser, Flüeli, Nebel und Zahner (<i>J Gynäkol Endokrinol 2015; 25(2)</i>):</p>
<p>●&nbsp; Eine Polymenorrhö (zu häufige Blutungen) war bei 16 Prozent der Patientinnen vollständig abgeklungen und hatte sich bei 64 Prozent verbessert.</p>
<p>●&nbsp; Oligomenorrhö (zu seltene Blutungen) wurde bei 38 Prozent der Betroffenen erfolgreich behandelt und hatte sich bei 48 Prozent gebessert.</p>
<p>●&nbsp; Das Symptom einer ausbleibenden Regelblutung (Amenorrhö) klang bei 60 Prozent der Patientinnen vollständig ab und hat sich bei 25 Prozent gebessert.</p>
<p>●&nbsp; Bei Patientinnen, die vor Beginn der Studie über Zwischenblutungen, Ovulationsblutungen oder zu starken Blutungen (Hypermenorrhö) geklagt hatten, lagen die Anteile von Beschwerdefreiheit oder Verbesserungen in einer vergleichbaren Größenordnung.</p>
<p>Besonders bemerkenswert war aber die Tatsache, dass von den 53 Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch im Laufe der dreimonatigen Behandlung 12 (23 Prozent) schwanger wurden.</p>
<p><i>Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter <a href="https://www.kfn-ev.de">www.kfn-ev.de</a></i></p>
<p>KFN 4/2015</p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2015</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 16:06:24 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Studie bestätigt - Bundesbürger schätzen Naturheilmittel</title>
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           <media:title type="plain">Studie bestätigt - Bundesbürger schätzen Naturheilmittel</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial"><b>Aus einer aktuellen Studie der Universität Duisburg-Essen geht die ungebrochen hohe Wertschätzung, die in Deutschland Naturheilmitteln entgegengebracht wird hervor. Der wichtigste Bezugsort der Naturheilmittel bleibt außerdem der repräsentativen Erhebung zufolge mit deutlichem Abstand die Apotheke. </b></div>
<div>&nbsp;</div>
<div id="text_asset_3971" class="text_asset_partial article_text">
<p>Die Akzeptanz könnte nicht größer sein: Jedes dritte rezeptfreie Arzneimittel, das in Deutschlands Apotheken verkauft wird, gehört in die Gruppe der Naturheilmittel. Die Konsumenten haben dafür im Jahr 2012 rund 1,7 Milliarden Euro aus eigener Tasche ausgegeben. Die meisten von ihnen halten das auch für gut investiertes Geld: Sie schätzen an Naturheilmitteln vor allem deren gute Verträglichkeit und berichten auch über eigene gute Erfahrungen mit der Wirksamkeit dieser Medikamente.<br /><br />86 Prozent der Befragten blicken bereits auf eigene Erfahrungen mit Naturheilmitteln zurück. An diese Patientengruppe (N = 863) richteten die Interviewer die Frage: „Warum haben Sie sich für Naturheilmittel entschieden?“ Die Antworten bestätigen die Ergebnisse früherer Erhebungen: Die Bevölkerung in Deutschland schätzt Naturheilmittel vor allem wegen ihrer guten Verträglichkeit (89 Prozent) und ihrer Wirksamkeit und Nützlichkeit (80 Prozent). Über gute Erfahrungen mit Naturheilmitteln berichten 84 von 100 Patienten.Für die unter der Federführung von Professor Dr. Jürgen Wasem erstellte Studie führte das Marktforschungsinstitut TNS Infratest2 eine repräsentative Befragung der erwachsenen Bevölkerung durch. Befragt wurden 1.006 Personen in zehnminütigen computergestützten Telefoninterviews. An der Spitze der von den Befragten genannten Naturheilmittel standen mit 87 Prozent pflanzliche Arzneimittel. 96 Prozent beziehen sie eigener Aussage zufolge aus der Apotheke.<br /><br />Im zweiten Teil der Studie untersuchten die Forscher den volkswirtschaftlichen Stellenwert von Naturheilmitteln in Deutschland. Einer, wie sie meinten vorsichtigen Schätzung zufolge, kamen sie dabei auf über 3,3 Milliarden Euro pro Jahr. Die Hälfte davon (1,68 Milliarden Euro) sind Arzneimittel, die in den Apotheken umgesetzt wurden.&nbsp;<br />Auch die Zahl der Arbeitsplätze, die in Deutschland direkt oder indirekt vom Naturheilmittelmarkt abhängen, ist der Studie zufolge höher als allgemein angenommen: Die Studienautoren haben ermittelt, dass die Arbeitsplätze von insgesamt 103.064 Personen in irgendeiner Weise mit Naturheilmitteln zusammenhängen.&nbsp;<br /><br />Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter www.kfn-ev.de&nbsp;<br />KFN 1/2015 </p>
</div>]]></media:description>
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial"><b>Aus einer aktuellen Studie der Universität Duisburg-Essen geht die ungebrochen hohe Wertschätzung, die in Deutschland Naturheilmitteln entgegengebracht wird hervor. Der wichtigste Bezugsort der Naturheilmittel bleibt außerdem der repräsentativen Erhebung zufolge mit deutlichem Abstand die Apotheke. </b></div>
<div>&nbsp;</div>
<div id="text_asset_3971" class="text_asset_partial article_text">
<p>Die Akzeptanz könnte nicht größer sein: Jedes dritte rezeptfreie Arzneimittel, das in Deutschlands Apotheken verkauft wird, gehört in die Gruppe der Naturheilmittel. Die Konsumenten haben dafür im Jahr 2012 rund 1,7 Milliarden Euro aus eigener Tasche ausgegeben. Die meisten von ihnen halten das auch für gut investiertes Geld: Sie schätzen an Naturheilmitteln vor allem deren gute Verträglichkeit und berichten auch über eigene gute Erfahrungen mit der Wirksamkeit dieser Medikamente.<br /><br />86 Prozent der Befragten blicken bereits auf eigene Erfahrungen mit Naturheilmitteln zurück. An diese Patientengruppe (N = 863) richteten die Interviewer die Frage: „Warum haben Sie sich für Naturheilmittel entschieden?“ Die Antworten bestätigen die Ergebnisse früherer Erhebungen: Die Bevölkerung in Deutschland schätzt Naturheilmittel vor allem wegen ihrer guten Verträglichkeit (89 Prozent) und ihrer Wirksamkeit und Nützlichkeit (80 Prozent). Über gute Erfahrungen mit Naturheilmitteln berichten 84 von 100 Patienten.Für die unter der Federführung von Professor Dr. Jürgen Wasem erstellte Studie führte das Marktforschungsinstitut TNS Infratest2 eine repräsentative Befragung der erwachsenen Bevölkerung durch. Befragt wurden 1.006 Personen in zehnminütigen computergestützten Telefoninterviews. An der Spitze der von den Befragten genannten Naturheilmittel standen mit 87 Prozent pflanzliche Arzneimittel. 96 Prozent beziehen sie eigener Aussage zufolge aus der Apotheke.<br /><br />Im zweiten Teil der Studie untersuchten die Forscher den volkswirtschaftlichen Stellenwert von Naturheilmitteln in Deutschland. Einer, wie sie meinten vorsichtigen Schätzung zufolge, kamen sie dabei auf über 3,3 Milliarden Euro pro Jahr. Die Hälfte davon (1,68 Milliarden Euro) sind Arzneimittel, die in den Apotheken umgesetzt wurden.&nbsp;<br />Auch die Zahl der Arbeitsplätze, die in Deutschland direkt oder indirekt vom Naturheilmittelmarkt abhängen, ist der Studie zufolge höher als allgemein angenommen: Die Studienautoren haben ermittelt, dass die Arbeitsplätze von insgesamt 103.064 Personen in irgendeiner Weise mit Naturheilmitteln zusammenhängen.&nbsp;<br /><br />Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter www.kfn-ev.de&nbsp;<br />KFN 1/2015 </p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2015</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 16:06:23 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Risikoprävention: Zur Korrektur der Blutfette gibt es Alternativen</title>
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           <media:title type="plain">Risikoprävention: Zur Korrektur der Blutfette gibt es Alternativen</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial"><b>Erhöhte Lipidwerte gehören, zusammen mit Bluthochdruck, Diabetes und Rauchen zu den wichtigsten Risikofaktoren von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Jeden Tag nehmen deshalb rund 4,5 Millionen Deutsche zur Prävention laut „Arzneimittelverordnungsreport“ Lipidsenker ein. Die Arzneimittel sind wirksam, aber nicht ohne unerwünschte Nebenwirkungen. Die Naturmedizin bietet dagegen wirksame Alternativen ohne gleichzeitig neue Probleme zu bereiten.</b></div>
<div class="article_teaser_text_partial">&nbsp;</div>
<div class="article_teaser_text_partial">Erhöhte Lipidwerte gehören, zusammen mit Bluthochdruck, Diabetes und Rauchen zu den wichtigsten Risikofaktoren von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Jeden Tag nehmen deshalb rund 4,5 Millionen Deutsche zur Prävention laut „Arzneimittelverordnungsreport“ Lipidsenker ein. Die Arzneimittel sind wirksam, aber nicht ohne unerwünschte Nebenwirkungen. Die Naturmedizin bietet dagegen wirksame Alternativen ohne gleichzeitig neue Probleme zu bereiten.</div>
<div id="text_asset_3975" class="text_asset_partial article_text">
<p><br />„Die meisten Patienten mit hohen Blutfett-Werten sind durch ungesunde Lebensgewohnheiten krank geworden“, sagt Prof. Dr. med. Olaf Adam, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Komitees Forschung Naturmedizin: „Es ist deshalb keine gute Lösung, wenn den Betroffenen anstelle einer gesunden Ernährung und einer vernünftigen Gewichtsregulierung Medikamente verordnet werden“. Er plädiert deshalb in erster Linie für eine Umstellung der Ernährung: „Es wäre eine sinnvolle Maßnahme, weniger tierische Fette zu konsumieren, dafür mehr Fisch und mehr pflanzliche Fette zu sich zu nehmen“.<br /><br />Eine pflanzliche Alternative zur Senkung der Blutfette bieten Arzneimittel, die Zubereitungen aus Omega-3-Fettsäuren oder Knoblauch enthalten. Mit&nbsp; bestimmten Knoblauchpräparaten sind im Hinblick auf deren Effekt bei der Lipidsenkung auch placebokontrollierte doppelblind ausgeführte Untersuchungen durchgeführt worden. Zur Prophylaxe empfiehlt Prof. Adam auch einen verstärkten Konsum vom frischem Knoblauch. <br /><br />Die gut untersuchten Knoblauchpräparate aus der Apotheke haben aber der frischen Knolle gegenüber den Vorteil, dass sie eine konstante Menge an wirksamen Inhaltsstoffen enthalten, während der Wirkstoffgehalt von frischem Knoblauch sehr stark schwankt, und dass sie auch bei einer hohen Dosierung weitgehend geruchsneutral bleiben.<br />Die wichtigste Maßnahme zur Senkung der Blutlipide, mahnt Prof. Adam, ist aber stets die Bekämpfung des Übergewichts. Ein vernünftiges Körpergewicht und eine vernünftige Ernährungsweise senken nicht nur die Blutfette und den Blutdruck, sondern haben viele weitere positive gesundheitliche Effekte.<br /><br />Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter www.kfn-ev.de<br />KFN 3/2015 </p>
</div>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2015-2/308-risikopraevention-zur-korrektur-der-blutfette-gibt-es-alternativen-1/file" />
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial"><b>Erhöhte Lipidwerte gehören, zusammen mit Bluthochdruck, Diabetes und Rauchen zu den wichtigsten Risikofaktoren von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Jeden Tag nehmen deshalb rund 4,5 Millionen Deutsche zur Prävention laut „Arzneimittelverordnungsreport“ Lipidsenker ein. Die Arzneimittel sind wirksam, aber nicht ohne unerwünschte Nebenwirkungen. Die Naturmedizin bietet dagegen wirksame Alternativen ohne gleichzeitig neue Probleme zu bereiten.</b></div>
<div class="article_teaser_text_partial">&nbsp;</div>
<div class="article_teaser_text_partial">Erhöhte Lipidwerte gehören, zusammen mit Bluthochdruck, Diabetes und Rauchen zu den wichtigsten Risikofaktoren von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Jeden Tag nehmen deshalb rund 4,5 Millionen Deutsche zur Prävention laut „Arzneimittelverordnungsreport“ Lipidsenker ein. Die Arzneimittel sind wirksam, aber nicht ohne unerwünschte Nebenwirkungen. Die Naturmedizin bietet dagegen wirksame Alternativen ohne gleichzeitig neue Probleme zu bereiten.</div>
<div id="text_asset_3975" class="text_asset_partial article_text">
<p><br />„Die meisten Patienten mit hohen Blutfett-Werten sind durch ungesunde Lebensgewohnheiten krank geworden“, sagt Prof. Dr. med. Olaf Adam, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Komitees Forschung Naturmedizin: „Es ist deshalb keine gute Lösung, wenn den Betroffenen anstelle einer gesunden Ernährung und einer vernünftigen Gewichtsregulierung Medikamente verordnet werden“. Er plädiert deshalb in erster Linie für eine Umstellung der Ernährung: „Es wäre eine sinnvolle Maßnahme, weniger tierische Fette zu konsumieren, dafür mehr Fisch und mehr pflanzliche Fette zu sich zu nehmen“.<br /><br />Eine pflanzliche Alternative zur Senkung der Blutfette bieten Arzneimittel, die Zubereitungen aus Omega-3-Fettsäuren oder Knoblauch enthalten. Mit&nbsp; bestimmten Knoblauchpräparaten sind im Hinblick auf deren Effekt bei der Lipidsenkung auch placebokontrollierte doppelblind ausgeführte Untersuchungen durchgeführt worden. Zur Prophylaxe empfiehlt Prof. Adam auch einen verstärkten Konsum vom frischem Knoblauch. <br /><br />Die gut untersuchten Knoblauchpräparate aus der Apotheke haben aber der frischen Knolle gegenüber den Vorteil, dass sie eine konstante Menge an wirksamen Inhaltsstoffen enthalten, während der Wirkstoffgehalt von frischem Knoblauch sehr stark schwankt, und dass sie auch bei einer hohen Dosierung weitgehend geruchsneutral bleiben.<br />Die wichtigste Maßnahme zur Senkung der Blutlipide, mahnt Prof. Adam, ist aber stets die Bekämpfung des Übergewichts. Ein vernünftiges Körpergewicht und eine vernünftige Ernährungsweise senken nicht nur die Blutfette und den Blutdruck, sondern haben viele weitere positive gesundheitliche Effekte.<br /><br />Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter www.kfn-ev.de<br />KFN 3/2015 </p>
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           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2015</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 14:06:26 +0200</pubDate>
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