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       <title>2014 - Komitee Forschung Naturmedizin e. V.</title>
       <description><![CDATA[]]></description>
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           <title>Leitlinie der deutschen Pharmazeuten bestätigt: Phytopharmaka sind nicht austauschbar</title>
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           <media:title type="plain">Leitlinie der deutschen Pharmazeuten bestätigt: Phytopharmaka sind nicht austauschbar</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<p><strong>Um den Einsatz von kostengünstigeren Nachahmer-Medikamenten zu fördern, hat der Gesetzgeber die so genannte „Aut-idem“-Regelung eingeführt. Sie sieht vor, dass der Apotheker statt eines vom Arzt rezeptierten Mittels dem Patienten ein wirkstoffgleiches kostengünstigeres Präparat aushändigen soll. Für pflanzliche Arzneimittel ist diese Regel nur in seltenen Ausnahmefällen anwendbar, stellt die Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft (DPhG) in ihrer aktuellen Leitlinie fest. Patienten, die von ihrem Arzt ein bestimmtes pflanzliches Medikament verordnet bekommen, sollten deshalb vom Apotheker genau das auf dem Rezept genannte Präparat erhalten.</strong></p>
<p>Die DPhG möchte mit ihrer Leitlinie dazu beitragen, dass die Arzneimittelsicherheit bei einem Austausch („Substitution“) zwischen wirkstoffgleichen Arzneimitteln nicht gefährdet wird und die berechtigten Interessen der Patienten gewahrt bleiben. Die Verfasser der aktualisierten wissenschaftlichen Leitlinie, allesamt renommierte Arzneimittelforscher, stellen fest: Bei pflanzlichen Arzneimitteln gilt der komplex zusammengesetzte Extrakt als Wirkstoff. Ausgehend von einer bestimmten Arzneidroge können je nach Herstellungsverfahren sehr unterschiedliche Extrakte hergestellt werden. Für die Entscheidung, ob ein pflanzliches Arzneimittel im Sinne der „Aut-idem“-Regelung durch ein anderes Arzneimittel ausgetauscht werden kann, genüge also nicht, dass beide Produkte auf denselben pflanzlichen Rohstoff zurückgehen.</p>
<p>Extrakte, die sich in ihrem Extraktionsverfahren und/oder im verwendeten Extraktionsmittel unterscheiden, können laut Leitlinie nicht als „Wirkstoff-identisch“ angesehen werden und lassen sich somit auch nicht austauschen. Das generelle Prinzip, dass modifizierte Arzneiformen nicht gegeneinander austauschbar sind, gelte auch für pflanzliche Arzneimittel.</p>
<p>Das in München beheimatete Komitee Forschung Naturmedizin e.V. begrüßt die eindeutige Stellungnahme der DPhG. Die neue Leitlinie bestätigt die vom KFN vertretene Ansicht, dass bei den komplexen pflanzlichen Arzneimitteln die „Aut-idem“-Regelung nicht anwendbar ist. Der einleuchtende Grund: Auch wenn sie aus der gleichen Pflanze hergestellt werden, können pflanzliche Medikamente höchst unterschiedlich sein. Ihre Wirksamkeit und Verträglichkeit hängt von der Qualität des Pflanzenmaterials ebenso ab wie von der Art seiner Verarbeitung. Mit dem Phytopharmakon verordnet der Arzt also nicht lediglich eine bestimmte Heilpflanze, sondern einen ausgesuchten, wissenschaftlich erforschten Extrakt mit gleichbleibender Qualität und Dosierung.</p>
<p><span style="color: #000000;">Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter www.kfn-ev.de</span></p>
<p>KFN 2/2014</p>]]></media:description>
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<p>Die DPhG möchte mit ihrer Leitlinie dazu beitragen, dass die Arzneimittelsicherheit bei einem Austausch („Substitution“) zwischen wirkstoffgleichen Arzneimitteln nicht gefährdet wird und die berechtigten Interessen der Patienten gewahrt bleiben. Die Verfasser der aktualisierten wissenschaftlichen Leitlinie, allesamt renommierte Arzneimittelforscher, stellen fest: Bei pflanzlichen Arzneimitteln gilt der komplex zusammengesetzte Extrakt als Wirkstoff. Ausgehend von einer bestimmten Arzneidroge können je nach Herstellungsverfahren sehr unterschiedliche Extrakte hergestellt werden. Für die Entscheidung, ob ein pflanzliches Arzneimittel im Sinne der „Aut-idem“-Regelung durch ein anderes Arzneimittel ausgetauscht werden kann, genüge also nicht, dass beide Produkte auf denselben pflanzlichen Rohstoff zurückgehen.</p>
<p>Extrakte, die sich in ihrem Extraktionsverfahren und/oder im verwendeten Extraktionsmittel unterscheiden, können laut Leitlinie nicht als „Wirkstoff-identisch“ angesehen werden und lassen sich somit auch nicht austauschen. Das generelle Prinzip, dass modifizierte Arzneiformen nicht gegeneinander austauschbar sind, gelte auch für pflanzliche Arzneimittel.</p>
<p>Das in München beheimatete Komitee Forschung Naturmedizin e.V. begrüßt die eindeutige Stellungnahme der DPhG. Die neue Leitlinie bestätigt die vom KFN vertretene Ansicht, dass bei den komplexen pflanzlichen Arzneimitteln die „Aut-idem“-Regelung nicht anwendbar ist. Der einleuchtende Grund: Auch wenn sie aus der gleichen Pflanze hergestellt werden, können pflanzliche Medikamente höchst unterschiedlich sein. Ihre Wirksamkeit und Verträglichkeit hängt von der Qualität des Pflanzenmaterials ebenso ab wie von der Art seiner Verarbeitung. Mit dem Phytopharmakon verordnet der Arzt also nicht lediglich eine bestimmte Heilpflanze, sondern einen ausgesuchten, wissenschaftlich erforschten Extrakt mit gleichbleibender Qualität und Dosierung.</p>
<p><span style="color: #000000;">Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter www.kfn-ev.de</span></p>
<p>KFN 2/2014</p>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2014</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:26:02 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Asthma bei Kindern - Efeu-Extrakt hilft beim Durchatmen</title>
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           <media:title type="plain">Asthma bei Kindern - Efeu-Extrakt hilft beim Durchatmen</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial"><b>Zu den häufigsten chronischen Erkrankungen im Kindesalter gehört. das Bronchialasthma. Von diesem, bei Kindern fast immer allergisch getriggerten Leiden sind fast zehn Prozent aller Mädchen und Jungen betroffen. Ihnen kann, einer neueren Studie zufolge, neben bewährten Therapien und Medikamenten auch die Pflanzenmedizin helfen.</b></div>
<div class="article_teaser_text_partial">&nbsp;</div>
<div class="article_teaser_text_partial">Dass die fünfeckigen Blätter des Efeu heilkräftige Wirkstoffe enthalten, wusste schon Hippokrates. Er empfahl das wintergrüne Gewächs bei Problemen mit Magen und Darm sowie Kopfschmerzen. Heute kommt dem Efeu vor allem in der Hals-Nasen-Ohren- und Lungenheilkunde Bedeutung zu. Der Trockenextrakt aus Efeu-Blättern gilt als bewährtes Hustenmittel. Sowohl seine schleim- und bronchialerweiternden Effekte als auch seine Verträglichkeit und Sicherheit wurden bereits in mehreren Studien beschrieben. Nun weist eine plazebokontrollierte, randomisierte, doppelblinde Crossover-Studie der Technischen Universität Dresden darauf hin, dass der Efeu noch mehr kann – nämlich die Lungenfunktion von Asthmapatienten positiv beeinflussen.</div>
<div class="article_teaser_text_partial">&nbsp;</div>
<div class="article_teaser_text_partial">Zu diesem Ergebnis kam ein Team um den Kinder-Pneumologen Privatdozent Dr. Christian Vogelberg vom Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in einer Untersuchung mit 24 kleinen Asthmapatienten. Die Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren inhalierten alle wegen ihres anhaltenden Asthmas täglich Kortikoidlösungen, waren aber trotzdem nicht ganz beschwerdefrei. Nun bekamen sie zusätzlich zur Inhalation täglich einen Saft zu trinken. Bei der einen Hälfte der Kinder war das ein unwirksames Plazebogemisch, die anderen Kinder schluckten einen Hustensaft mit Efeublätter-Trockenextrakt. Nach vier Wochen Einnahmezeit sowie einer angemessenen Pause für den Abbau des Wirkstoffs wurde ein „Crossover“ gemacht: Nun bekam die zweite Gruppe den Plazebosaft und die erste das Präparat mit dem Pflanzenextrakt. Gleichzeitig wurde täglich das individuelle Befinden protokolliert.</div>
<div class="article_teaser_text_partial">&nbsp;</div>
<div class="article_teaser_text_partial">Die Überprüfung der Lungenparameter sowie die Bewertung der Lebensqualität, die nach jeder Versuchsphase sowie abschließend vorgenommen wurden, ließ wenig Zweifel und ermutigt zu weiteren, noch umfassenderen Studien: Kleine Asthmapatienten mit inhalativer Kortikoidtherapie können von einer zusätzlichen Behandlung mit Efeublätter-Trockenextrakt profitieren.</div>
<div id="text_asset_3968" class="text_asset_partial article_text">
<p><br />Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter <a href="https://www.kfn-ev.de&nbsp;">www.kfn-ev.de&nbsp;</a></p>
<p>KFN 7/2014</p>
</div>]]></media:description>
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial"><b>Zu den häufigsten chronischen Erkrankungen im Kindesalter gehört. das Bronchialasthma. Von diesem, bei Kindern fast immer allergisch getriggerten Leiden sind fast zehn Prozent aller Mädchen und Jungen betroffen. Ihnen kann, einer neueren Studie zufolge, neben bewährten Therapien und Medikamenten auch die Pflanzenmedizin helfen.</b></div>
<div class="article_teaser_text_partial">&nbsp;</div>
<div class="article_teaser_text_partial">Dass die fünfeckigen Blätter des Efeu heilkräftige Wirkstoffe enthalten, wusste schon Hippokrates. Er empfahl das wintergrüne Gewächs bei Problemen mit Magen und Darm sowie Kopfschmerzen. Heute kommt dem Efeu vor allem in der Hals-Nasen-Ohren- und Lungenheilkunde Bedeutung zu. Der Trockenextrakt aus Efeu-Blättern gilt als bewährtes Hustenmittel. Sowohl seine schleim- und bronchialerweiternden Effekte als auch seine Verträglichkeit und Sicherheit wurden bereits in mehreren Studien beschrieben. Nun weist eine plazebokontrollierte, randomisierte, doppelblinde Crossover-Studie der Technischen Universität Dresden darauf hin, dass der Efeu noch mehr kann – nämlich die Lungenfunktion von Asthmapatienten positiv beeinflussen.</div>
<div class="article_teaser_text_partial">&nbsp;</div>
<div class="article_teaser_text_partial">Zu diesem Ergebnis kam ein Team um den Kinder-Pneumologen Privatdozent Dr. Christian Vogelberg vom Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in einer Untersuchung mit 24 kleinen Asthmapatienten. Die Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren inhalierten alle wegen ihres anhaltenden Asthmas täglich Kortikoidlösungen, waren aber trotzdem nicht ganz beschwerdefrei. Nun bekamen sie zusätzlich zur Inhalation täglich einen Saft zu trinken. Bei der einen Hälfte der Kinder war das ein unwirksames Plazebogemisch, die anderen Kinder schluckten einen Hustensaft mit Efeublätter-Trockenextrakt. Nach vier Wochen Einnahmezeit sowie einer angemessenen Pause für den Abbau des Wirkstoffs wurde ein „Crossover“ gemacht: Nun bekam die zweite Gruppe den Plazebosaft und die erste das Präparat mit dem Pflanzenextrakt. Gleichzeitig wurde täglich das individuelle Befinden protokolliert.</div>
<div class="article_teaser_text_partial">&nbsp;</div>
<div class="article_teaser_text_partial">Die Überprüfung der Lungenparameter sowie die Bewertung der Lebensqualität, die nach jeder Versuchsphase sowie abschließend vorgenommen wurden, ließ wenig Zweifel und ermutigt zu weiteren, noch umfassenderen Studien: Kleine Asthmapatienten mit inhalativer Kortikoidtherapie können von einer zusätzlichen Behandlung mit Efeublätter-Trockenextrakt profitieren.</div>
<div id="text_asset_3968" class="text_asset_partial article_text">
<p><br />Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter <a href="https://www.kfn-ev.de&nbsp;">www.kfn-ev.de&nbsp;</a></p>
<p>KFN 7/2014</p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2014</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:26:01 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Infektionen: Neue Behandlungsstrategie setzt auch auf pflanzliche Arzneimittel</title>
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           <media:title type="plain">Infektionen: Neue Behandlungsstrategie setzt auch auf pflanzliche Arzneimittel</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Während sich antibiotikaresistente Bakterien rapide ausbreiten, geht die Anzahl der Neuzulassungen antibiotischer Wirkstoffe stark zurück. Um diese wichtigen Waffen gegen schwere Infektionen nicht zu verlieren, raten Experten dazu, bei bestimmten Infektionskrankheiten häufiger pflanzliche Arzneimittel einzusetzen.</strong></p>
<p>Vor knapp 50 Jahren glaubte man Infektionen weitgehend besiegen zu können – dank Antibiotika. Ein Irrtum, wie man heute weiß. „Infektionskrankheiten machen uns heute immer mehr Kopfzerbrechen“, erklärte kürzlich Prof. André Gessner, Direktor des Instituts für Mikrobiologie und Hygiene der Universität Regensburg, in München. Der Grund: Mehr und mehr – vor allem gramnegative – Bakterien reagieren nicht auf Antibiotika, sind also resistent. Mittlerweile gibt es sogar Keime, die auf gar kein Antibiotikum mehr ansprechen. Die Behauptung, wir stünden wegen tödlicher Bakterien vor einer Katastrophe, sei daher, so Prof. Gessner, nicht übertrieben. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist der gleichen Meinung und hält Antibiotikaresistenzen für eines der größten Gesundheitsprobleme der Gegenwart.<br /><br />Die Ursache für diese bedrohliche Entwicklung liegt vor allem im nicht sachgemäßen Einsatz der vorhandenen antibakteriellen Arzneimittel. Das <br /> gilt für die Humanmedizin, aber auch für die Tiermedizin. Bei Menschen werden Antibiotika häufig bei Virusinfektionen eingesetzt, obwohl sie nur gegen Bakterien wirken. In der Massentierhaltung verteilt man Antibiotika <br /> oft völlig ungezielt nach dem Gießkannenprinzip. Beides begünstigt die Selektion resistenter Bakterienstämme.</p>
<p>Was tun? Neue Antibiotika, gegen die es noch keine Resistenzen gibt, sind nur wenige in Sicht. Eine Möglichkeit, die Zunahme der Resistenzen zu bremsen, sieht Prof. Gessner vor allem in einer verantwortungsvolleren Verschreibungspraxis. Dazu gehört auch bei einer Reihe von leichteren Infektionskrankheiten der Einsatz von gut untersuchten pflanzlichen Arzneimitteln. Besonders bewährt haben sich Phytopharmaka bei akuten Atemwegsinfektionen, die meist von Viren verursacht werden und bei Harnwegsinfektionen. Im Unterschied zu Antibiotika wirken pflanzliche Extrakte meist nicht nur antibakteriell, sondern auch antiviral und wirken gleichzeitig Entzündungen entgegen, was die Genesung zusätzlich unterstützt.</p>
<p><i>Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter www.kfn-ev.de</i></p>
</div>
<p>&nbsp;KFN 1/2014</p>]]></media:description>
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Während sich antibiotikaresistente Bakterien rapide ausbreiten, geht die Anzahl der Neuzulassungen antibiotischer Wirkstoffe stark zurück. Um diese wichtigen Waffen gegen schwere Infektionen nicht zu verlieren, raten Experten dazu, bei bestimmten Infektionskrankheiten häufiger pflanzliche Arzneimittel einzusetzen.</strong></p>
<p>Vor knapp 50 Jahren glaubte man Infektionen weitgehend besiegen zu können – dank Antibiotika. Ein Irrtum, wie man heute weiß. „Infektionskrankheiten machen uns heute immer mehr Kopfzerbrechen“, erklärte kürzlich Prof. André Gessner, Direktor des Instituts für Mikrobiologie und Hygiene der Universität Regensburg, in München. Der Grund: Mehr und mehr – vor allem gramnegative – Bakterien reagieren nicht auf Antibiotika, sind also resistent. Mittlerweile gibt es sogar Keime, die auf gar kein Antibiotikum mehr ansprechen. Die Behauptung, wir stünden wegen tödlicher Bakterien vor einer Katastrophe, sei daher, so Prof. Gessner, nicht übertrieben. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist der gleichen Meinung und hält Antibiotikaresistenzen für eines der größten Gesundheitsprobleme der Gegenwart.<br /><br />Die Ursache für diese bedrohliche Entwicklung liegt vor allem im nicht sachgemäßen Einsatz der vorhandenen antibakteriellen Arzneimittel. Das <br /> gilt für die Humanmedizin, aber auch für die Tiermedizin. Bei Menschen werden Antibiotika häufig bei Virusinfektionen eingesetzt, obwohl sie nur gegen Bakterien wirken. In der Massentierhaltung verteilt man Antibiotika <br /> oft völlig ungezielt nach dem Gießkannenprinzip. Beides begünstigt die Selektion resistenter Bakterienstämme.</p>
<p>Was tun? Neue Antibiotika, gegen die es noch keine Resistenzen gibt, sind nur wenige in Sicht. Eine Möglichkeit, die Zunahme der Resistenzen zu bremsen, sieht Prof. Gessner vor allem in einer verantwortungsvolleren Verschreibungspraxis. Dazu gehört auch bei einer Reihe von leichteren Infektionskrankheiten der Einsatz von gut untersuchten pflanzlichen Arzneimitteln. Besonders bewährt haben sich Phytopharmaka bei akuten Atemwegsinfektionen, die meist von Viren verursacht werden und bei Harnwegsinfektionen. Im Unterschied zu Antibiotika wirken pflanzliche Extrakte meist nicht nur antibakteriell, sondern auch antiviral und wirken gleichzeitig Entzündungen entgegen, was die Genesung zusätzlich unterstützt.</p>
<p><i>Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter www.kfn-ev.de</i></p>
</div>
<p>&nbsp;KFN 1/2014</p>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2014</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:26:01 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Pflanzliche Arzneimittel auf Drogenqualität achten</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2014-2/219-pflanzliche-arzneimittel-auf-drogenqualitaet-achten?format=html</link>
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           <media:title type="plain">Pflanzliche Arzneimittel auf Drogenqualität achten</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial"><b>In den vergangenen Monaten mussten zweimal passionsblumenhaltige Präparate von ihren Herstellern zurückgerufen werden. Die Behörden haben entdeckt, dass sie Schimmelpilzgifte enthielten. Prof. Theodor Dingermann vom Komitee Forschung Naturmedizin e.V. sieht für die Verbraucher dennoch keinen Grund zur Sorge: „So schwerwiegend diese Vorfälle sind, sie zeigen gleichzeitig, dass die Arzneimittelkontrolle hierzulande funktioniert.“</b></div>
<div class="article_teaser_text_partial">&nbsp;</div>
<div class="article_teaser_text_partial">Die Qualität eines pflanzlichen Arzneimittels hängt unter anderem von der Güte des pflanzlichen Rohstoffs ab. Nur wenn Anbau oder Sammlung, Erntezeitpunkt und weitere Bearbeitung auf höchstem Niveau stattfinden, kann die Arzneimittelherstellung zu einem optimalen Ergebnis führen. Beste Voraussetzung dafür: eigener Anbau oder eine langfristige vertrauensvolle Zusammenarbeit von Herstellen und Arzneidrogen-Händlern. Gute Ware hat aber ihren Preis.</div>
<div id="text_asset_3966" class="text_asset_partial article_text">
<p><br />Der Kosten- und Konkurrenzdruck am Markt führt jedoch dazu, dass auch Arzneidrogen-Lieferungen geringerer Qualität ihren Käufer finden können. Vor allem dort, wo Produzenten die Drogen für Massenpräparate bereits aufbereitet von einem Extrakte-Hersteller erwerben, wissen sie oft nicht, woher die Rohstoffe kommen. Auch auf diese Weise gehandelte Drogen können natürlich eine gute Qualität haben, Tatsache ist aber: Je mehr Stationen ein pflanzlicher Rohstoff auf dem Weg zum fertigen Produkt passiert, desto mehr Fehlerquellen tun sich auf. <br /><br />Bei pflanzlichen Arzneimitteln greift die Qualitätskontrolle trotzdem, wie das aktuelle Beispiel der Passionsblumen-Präparate zeigt. Bei pflanzlichen Nahrungsergänzungsmitteln fehlen vergleichbare Mechanismen zur Qualitätssicherung. Denn sie werden nach dem Lebensmittelrecht gehandhabt. Verbraucher sollten deshalb genau überlegen, wann sie anstelle eines gut dokumentierten und staatlich kontrollierten pflanzlichen Arzneimittels ein Billigprodukt aus dem Supermarkt oder dem Drogeriemarkt erwerben wollen.</p>
<p style="text-align: left;" align="right"><i>Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter <a href="https://www.kfn-ev.de">www.kfn-ev.de</a></i></p>
<p style="text-align: left;" align="right">KFN 6/2014.</p>
</div>]]></media:description>
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial"><b>In den vergangenen Monaten mussten zweimal passionsblumenhaltige Präparate von ihren Herstellern zurückgerufen werden. Die Behörden haben entdeckt, dass sie Schimmelpilzgifte enthielten. Prof. Theodor Dingermann vom Komitee Forschung Naturmedizin e.V. sieht für die Verbraucher dennoch keinen Grund zur Sorge: „So schwerwiegend diese Vorfälle sind, sie zeigen gleichzeitig, dass die Arzneimittelkontrolle hierzulande funktioniert.“</b></div>
<div class="article_teaser_text_partial">&nbsp;</div>
<div class="article_teaser_text_partial">Die Qualität eines pflanzlichen Arzneimittels hängt unter anderem von der Güte des pflanzlichen Rohstoffs ab. Nur wenn Anbau oder Sammlung, Erntezeitpunkt und weitere Bearbeitung auf höchstem Niveau stattfinden, kann die Arzneimittelherstellung zu einem optimalen Ergebnis führen. Beste Voraussetzung dafür: eigener Anbau oder eine langfristige vertrauensvolle Zusammenarbeit von Herstellen und Arzneidrogen-Händlern. Gute Ware hat aber ihren Preis.</div>
<div id="text_asset_3966" class="text_asset_partial article_text">
<p><br />Der Kosten- und Konkurrenzdruck am Markt führt jedoch dazu, dass auch Arzneidrogen-Lieferungen geringerer Qualität ihren Käufer finden können. Vor allem dort, wo Produzenten die Drogen für Massenpräparate bereits aufbereitet von einem Extrakte-Hersteller erwerben, wissen sie oft nicht, woher die Rohstoffe kommen. Auch auf diese Weise gehandelte Drogen können natürlich eine gute Qualität haben, Tatsache ist aber: Je mehr Stationen ein pflanzlicher Rohstoff auf dem Weg zum fertigen Produkt passiert, desto mehr Fehlerquellen tun sich auf. <br /><br />Bei pflanzlichen Arzneimitteln greift die Qualitätskontrolle trotzdem, wie das aktuelle Beispiel der Passionsblumen-Präparate zeigt. Bei pflanzlichen Nahrungsergänzungsmitteln fehlen vergleichbare Mechanismen zur Qualitätssicherung. Denn sie werden nach dem Lebensmittelrecht gehandhabt. Verbraucher sollten deshalb genau überlegen, wann sie anstelle eines gut dokumentierten und staatlich kontrollierten pflanzlichen Arzneimittels ein Billigprodukt aus dem Supermarkt oder dem Drogeriemarkt erwerben wollen.</p>
<p style="text-align: left;" align="right"><i>Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter <a href="https://www.kfn-ev.de">www.kfn-ev.de</a></i></p>
<p style="text-align: left;" align="right">KFN 6/2014.</p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2014</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:26:00 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Krebspatienten - Baldrian auch bei Chemotherapie erlaubt</title>
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           <media:title type="plain">Krebspatienten - Baldrian auch bei Chemotherapie erlaubt</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial"><b>Die beruhigende Wirkung von Baldrianwurzelextrakten ist nicht nur seit Langem ein fester Bestandteil des gesundheitlichen Allgemeinwissens, sie wurde auch durch eine Vielzahl Studien wissenschaftlich belegt. Dennoch kursierten in jüngster Zeit im Internet Behauptungen, die Baldrianprodukte in Misskredit bringen. Eine kürzlich veröffentlichte Studie widerlegt diese Gerüchte</b></div>
<div class="article_teaser_text_partial">&nbsp;</div>
<div class="article_teaser_text_partial">Krebspatienten, die eine Chemotherapie machen, behelfen sich bei nervöser Unruhe bzw. Schlaflosigkeit gerne mit Baldrianpräparaten. Sie wollen ihrem Körper keine zusätzlichen Chemikalien wie zum Beispiel Benzodiazepine zumuten, auch fürchten sie das Suchtpotential solcher Psychopharmaka. Würde zutreffen, wovor einige populäre Medien warnen, wäre allerdings mit der Einnahme von Baldrianwurzel-Zubereitungen die Wirkung der chemotherapeutischen Anti-Krebs-Therapie infrage gestellt</div>
<div id="text_asset_3959" class="text_asset_partial article_text">
<p><br />Ein Team aus Medizinern und Pharmakologen der Universitäten Leipzig und Rostock entschloss sich deshalb zu prüfen, ob es eine wissenschaftliche Basis für derartige warnende Hinweise gibt. Dazu durchforsteten die Forscher die gesamte für dieses Thema relevante Fachliteratur. Miteinbezogen waren sowohl Untersuchungen unter Laborbedingungen als auch klinische Studien am Menschen. Dabei erfasste diese systematische Literaturrecherche die wichtigsten medizinischen Datensammlungen inklusive einer Datenbank für Medikamenten-Interventionen (Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine, Vol. 2014 (2014), Article ID 879396,&nbsp;<span style="text-decoration: underline;">http://dx.doi.org/10.1155/2014/879396</span>).&nbsp;&nbsp;<br /><br />Fazit der Autoren: In der Fachliteratur finden sich keine nennenswerten Hinweise auf Wechselwirkungen von Baldrianextrakten mit anderen Medikamenten. Krebspatienten, die guten Schlaf dringend benötigen, vor dem Einsatz von Baldrian zu warnen, schade deshalb mehr als es nütze. Beim Kauf von Baldrianpräparaten sollten Betroffene trotzdem auf Qualität achten und sich ggf. vom Arzt oder Apotheker beraten lassen.<br /><br /><i>Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter <a href="https://www.kfn-ev.de&nbsp;">www.kfn-ev.de&nbsp;</a></i></p>
<p>KFN 5/2014</p>
</div>]]></media:description>
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial"><b>Die beruhigende Wirkung von Baldrianwurzelextrakten ist nicht nur seit Langem ein fester Bestandteil des gesundheitlichen Allgemeinwissens, sie wurde auch durch eine Vielzahl Studien wissenschaftlich belegt. Dennoch kursierten in jüngster Zeit im Internet Behauptungen, die Baldrianprodukte in Misskredit bringen. Eine kürzlich veröffentlichte Studie widerlegt diese Gerüchte</b></div>
<div class="article_teaser_text_partial">&nbsp;</div>
<div class="article_teaser_text_partial">Krebspatienten, die eine Chemotherapie machen, behelfen sich bei nervöser Unruhe bzw. Schlaflosigkeit gerne mit Baldrianpräparaten. Sie wollen ihrem Körper keine zusätzlichen Chemikalien wie zum Beispiel Benzodiazepine zumuten, auch fürchten sie das Suchtpotential solcher Psychopharmaka. Würde zutreffen, wovor einige populäre Medien warnen, wäre allerdings mit der Einnahme von Baldrianwurzel-Zubereitungen die Wirkung der chemotherapeutischen Anti-Krebs-Therapie infrage gestellt</div>
<div id="text_asset_3959" class="text_asset_partial article_text">
<p><br />Ein Team aus Medizinern und Pharmakologen der Universitäten Leipzig und Rostock entschloss sich deshalb zu prüfen, ob es eine wissenschaftliche Basis für derartige warnende Hinweise gibt. Dazu durchforsteten die Forscher die gesamte für dieses Thema relevante Fachliteratur. Miteinbezogen waren sowohl Untersuchungen unter Laborbedingungen als auch klinische Studien am Menschen. Dabei erfasste diese systematische Literaturrecherche die wichtigsten medizinischen Datensammlungen inklusive einer Datenbank für Medikamenten-Interventionen (Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine, Vol. 2014 (2014), Article ID 879396,&nbsp;<span style="text-decoration: underline;">http://dx.doi.org/10.1155/2014/879396</span>).&nbsp;&nbsp;<br /><br />Fazit der Autoren: In der Fachliteratur finden sich keine nennenswerten Hinweise auf Wechselwirkungen von Baldrianextrakten mit anderen Medikamenten. Krebspatienten, die guten Schlaf dringend benötigen, vor dem Einsatz von Baldrian zu warnen, schade deshalb mehr als es nütze. Beim Kauf von Baldrianpräparaten sollten Betroffene trotzdem auf Qualität achten und sich ggf. vom Arzt oder Apotheker beraten lassen.<br /><br /><i>Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter <a href="https://www.kfn-ev.de&nbsp;">www.kfn-ev.de&nbsp;</a></i></p>
<p>KFN 5/2014</p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2014</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:25:59 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Harnwegsinfekte: Phytotherapeutika statt Antibiotika</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2014-2/217-harnwegsinfekte-phytotherapeutika-statt-antibiotika?format=html</link>
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           <media:title type="plain">Harnwegsinfekte: Phytotherapeutika statt Antibiotika</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Bakterien in der Blase sind vor allem ein Frauenthema: Einerseits bleiben sie oft asymptomatisch, andererseits bescheren sie rund 40 Prozent aller Frauen wenigstens einmal im Leben einen akuten, unkomplizierten Harnwegsinfekt. Bei der Frage, ob und wie gegen Blasenkeime vorzugehen ist, gelten pflanzliche Arzneimittel zunehmend als eine wichtige Therapie-Option.</strong></p>
<p>Wie alle bakteriellen Krankheitserreger entwickeln auch uropathogene Keime – zumeist hoch spezialisierte Escherichia coli – zunehmend Resistenzen gegen Antibiotika. Der ursächliche Zusammenhang mit der häufigen Verschreibung ist eindeutig. Deshalb sollte auch in der Urologie bewusster mit Antibiotika umgegangen werden, fordert Prof. Dr. Kurt G. Naber. Wie der Urologe und früherer Chefarzt der Urologischen Klinik im Klinikum St. Elisabeth, Straubing, betont, brauche man zum Beispiel nicht jede Patientin, bei der sich Bakterien im Urin nachweisen lassen, antibiotisch zu behandeln – zumal das symptomlose Vorhandensein von Keimen in der Harnblase auch von Vorteil sein könne: Davon betroffene Frauen leiden weniger unter den Beschwerden rezidivierender Harnwegsinfekte als Patientinnen, die wegen ihrer asymptomatischen Bakteriurie ein Antibiotikum eingenommen haben.</p>
<p>Ebenso wenig, so Prof. Naber, seien Antibiotikagaben bei Harnwegsinfekten grundsätzlich nötig. Obwohl dies laut den wissenschaftlichen Fachgesellschaften nach wie vor die Therapie der Wahl sei, konzentrierten sich neuere Forschungsansätze mehr auf die Behandlung der Beschwerden als auf den Kampf gegen die Krankheitserreger. Dies eröffne zunehmend Möglichkeiten, auf Antibiotika ganz zu verzichten und sie z.B. durch pflanzliche Arzneimittel zu ersetzen.</p>
<p>So belegt eine Pilotstudie an 125 Frauen mit akuten, unkomplizierten Harnwegsinfekten den heilsamen Effekt eines pflanzlichen Arzneimittels. Nachdem die Patientinnen eine Woche lang eine Kombination von Extrakten aus Rosmarinblättern, Tausendgüldenkraut und Liebstöckelwurzel eingenommen hatten, klangen ihre Beschwerden – hauptsächlich häufiges und brennendes Wasserlassen sowie massiver Harndrang – rasch und deutlich ab. &nbsp;&nbsp;</p>
<p>Ähnlich gut bewähren sich bei Harnwegsinfekten auch Arzneimittel, die Extrakte aus Kapuzinerkresse und Meerrettichwurzel enthalten. Wie klinische Studien belegen, besitzen die darin enthaltenen Senföle nicht nur die Fähigkeit, Bakterien zu töten, sondern wirken auch Rezidiven entgegen. Eine wichtige Eigenschaft, denn oft kommen Harnwegsinfektionen trotz vorheriger Antibiotikabehandlung in kurzer Zeit wieder.</p>
<p><i>Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter www.kfn-ev.de<br /> </i>KFN 4/2014</p>
</div>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2014-2/217-harnwegsinfekte-phytotherapeutika-statt-antibiotika/file" />
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Bakterien in der Blase sind vor allem ein Frauenthema: Einerseits bleiben sie oft asymptomatisch, andererseits bescheren sie rund 40 Prozent aller Frauen wenigstens einmal im Leben einen akuten, unkomplizierten Harnwegsinfekt. Bei der Frage, ob und wie gegen Blasenkeime vorzugehen ist, gelten pflanzliche Arzneimittel zunehmend als eine wichtige Therapie-Option.</strong></p>
<p>Wie alle bakteriellen Krankheitserreger entwickeln auch uropathogene Keime – zumeist hoch spezialisierte Escherichia coli – zunehmend Resistenzen gegen Antibiotika. Der ursächliche Zusammenhang mit der häufigen Verschreibung ist eindeutig. Deshalb sollte auch in der Urologie bewusster mit Antibiotika umgegangen werden, fordert Prof. Dr. Kurt G. Naber. Wie der Urologe und früherer Chefarzt der Urologischen Klinik im Klinikum St. Elisabeth, Straubing, betont, brauche man zum Beispiel nicht jede Patientin, bei der sich Bakterien im Urin nachweisen lassen, antibiotisch zu behandeln – zumal das symptomlose Vorhandensein von Keimen in der Harnblase auch von Vorteil sein könne: Davon betroffene Frauen leiden weniger unter den Beschwerden rezidivierender Harnwegsinfekte als Patientinnen, die wegen ihrer asymptomatischen Bakteriurie ein Antibiotikum eingenommen haben.</p>
<p>Ebenso wenig, so Prof. Naber, seien Antibiotikagaben bei Harnwegsinfekten grundsätzlich nötig. Obwohl dies laut den wissenschaftlichen Fachgesellschaften nach wie vor die Therapie der Wahl sei, konzentrierten sich neuere Forschungsansätze mehr auf die Behandlung der Beschwerden als auf den Kampf gegen die Krankheitserreger. Dies eröffne zunehmend Möglichkeiten, auf Antibiotika ganz zu verzichten und sie z.B. durch pflanzliche Arzneimittel zu ersetzen.</p>
<p>So belegt eine Pilotstudie an 125 Frauen mit akuten, unkomplizierten Harnwegsinfekten den heilsamen Effekt eines pflanzlichen Arzneimittels. Nachdem die Patientinnen eine Woche lang eine Kombination von Extrakten aus Rosmarinblättern, Tausendgüldenkraut und Liebstöckelwurzel eingenommen hatten, klangen ihre Beschwerden – hauptsächlich häufiges und brennendes Wasserlassen sowie massiver Harndrang – rasch und deutlich ab. &nbsp;&nbsp;</p>
<p>Ähnlich gut bewähren sich bei Harnwegsinfekten auch Arzneimittel, die Extrakte aus Kapuzinerkresse und Meerrettichwurzel enthalten. Wie klinische Studien belegen, besitzen die darin enthaltenen Senföle nicht nur die Fähigkeit, Bakterien zu töten, sondern wirken auch Rezidiven entgegen. Eine wichtige Eigenschaft, denn oft kommen Harnwegsinfektionen trotz vorheriger Antibiotikabehandlung in kurzer Zeit wieder.</p>
<p><i>Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter www.kfn-ev.de<br /> </i>KFN 4/2014</p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2014</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:25:58 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Komitee Forschung Naturmedizin 15 Jahre Arbeit für die &quot;Naturapotheke der Welt&quot;</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2014-2/216-komitee-forschung-naturmedizin-15-jahre-arbeit-fuer-die-naturapotheke-der-welt?format=html</link>
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           <media:title type="plain">Komitee Forschung Naturmedizin 15 Jahre Arbeit für die &quot;Naturapotheke der Welt&quot;</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Das in München beheimatete Komitee Forschung Naturmedizin (KFN) blickt in diesem Jahr auf 15 Jahre erfolgreiche Tätigkeit zurück. Zu den wichtigsten Zielen der 1999 gegründeten gemeinnützigen Einrichtung gehört die Unterstützung der Erforschung pflanzlicher Arzneimittel, sowie die Darstellung der wissenschaftlichen Ergebnisse in der Öffentlichkeit. Damit Deutschland seine Stellung als „Naturapotheke der Welt“ auch weiterhin behaupten kann.</strong></p>
<p>Pflanzliche Arzneimittel genießen in Deutschland nach wie vor hohes Ansehen und dies aus gutem Grund: Sie sind gut wirksam, meist ausgezeichnet verträglich und in der Regel auch noch preiswert. Hunderte von randomisierten klinischen Studien haben in den letzten Jahren den Beweis erbracht: Gut erforschte Phytopharmaka erfüllen auch bei Anlage strenger, evidenzbasierter Kriterien die gleichen Anforderungen auf Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit wie chemische Medikamente.</p>
</div>
<div id="text_asset_3952" class="text_asset_partial article_text">
<p>Allerdings gilt der Nachweis der Wirksamkeit eines Phytopharmakons nur für das jeweils wissenschaftlich untersuchte Pflanzenextrakt und darf nicht, wie das in der Öffentlichkeit häufig passiert, unreflektiert auf alle Präparate aus den gleichen Heilpflanzen übertragen werden. Hier bei den Patienten und Verbrauchern für mehr Transparenz zu sorgen, gehört zu den wesentlichen Aufgaben von KFN. In den vergangenen 15 Jahren wurden dazu vielfältige Aktivitäten entfaltet:</p>
<ul>
<li>Die im Wissenschaftlichen Beirat des KFN arbeitenden Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen haben umfassende Dokumentationen zu den wichtigsten Pflanzenextrakten erarbeitet und über das Internet der Öffentlichkeit zugänglich gemacht (<a href="http://www.kfn-ev.de/">www.kfn-ev.de</a>).</li>
</ul>
<ul>
<li>Zur Information von Publikumsmedien und Fachpresse über die aktuellen Forschungsergebnisse zum Thema Naturmedizin wurden regelmäßig Pressekonferenzen durchgeführt und eine Vielzahl von Pressemitteilungen versandt.</li>
</ul>
<ul>
<li>Damit Ärzte und Apotheker die Patienten mit Arzneimitteln einer wissenschaftlich begründeten Phytotherapie versorgen können, das Fachverzeichnis „Kompendium Phytopharmaka“ initiiert.</li>
</ul>
<ul>
<li>Seit kurzem ist „www.phytokompass.de“ im Netz, ein neues, auf dem Wissen von KFN basierendes Informationsportal mit dem Schwerpunkt Naturmedizin. Phytokompass.de versteht sich als eine zuverlässige Orientierungshilfe durch das schier unübersehbare Angebot an pflanzlichen Arzneimitteln und Gesundheitsprodukte</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter <a href="http://www.kfn-ev.de/">www.kfn-ev.de</a><br />KFN 3/2014</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2014-2/216-komitee-forschung-naturmedizin-15-jahre-arbeit-fuer-die-naturapotheke-der-welt/file" />
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Das in München beheimatete Komitee Forschung Naturmedizin (KFN) blickt in diesem Jahr auf 15 Jahre erfolgreiche Tätigkeit zurück. Zu den wichtigsten Zielen der 1999 gegründeten gemeinnützigen Einrichtung gehört die Unterstützung der Erforschung pflanzlicher Arzneimittel, sowie die Darstellung der wissenschaftlichen Ergebnisse in der Öffentlichkeit. Damit Deutschland seine Stellung als „Naturapotheke der Welt“ auch weiterhin behaupten kann.</strong></p>
<p>Pflanzliche Arzneimittel genießen in Deutschland nach wie vor hohes Ansehen und dies aus gutem Grund: Sie sind gut wirksam, meist ausgezeichnet verträglich und in der Regel auch noch preiswert. Hunderte von randomisierten klinischen Studien haben in den letzten Jahren den Beweis erbracht: Gut erforschte Phytopharmaka erfüllen auch bei Anlage strenger, evidenzbasierter Kriterien die gleichen Anforderungen auf Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit wie chemische Medikamente.</p>
</div>
<div id="text_asset_3952" class="text_asset_partial article_text">
<p>Allerdings gilt der Nachweis der Wirksamkeit eines Phytopharmakons nur für das jeweils wissenschaftlich untersuchte Pflanzenextrakt und darf nicht, wie das in der Öffentlichkeit häufig passiert, unreflektiert auf alle Präparate aus den gleichen Heilpflanzen übertragen werden. Hier bei den Patienten und Verbrauchern für mehr Transparenz zu sorgen, gehört zu den wesentlichen Aufgaben von KFN. In den vergangenen 15 Jahren wurden dazu vielfältige Aktivitäten entfaltet:</p>
<ul>
<li>Die im Wissenschaftlichen Beirat des KFN arbeitenden Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen haben umfassende Dokumentationen zu den wichtigsten Pflanzenextrakten erarbeitet und über das Internet der Öffentlichkeit zugänglich gemacht (<a href="http://www.kfn-ev.de/">www.kfn-ev.de</a>).</li>
</ul>
<ul>
<li>Zur Information von Publikumsmedien und Fachpresse über die aktuellen Forschungsergebnisse zum Thema Naturmedizin wurden regelmäßig Pressekonferenzen durchgeführt und eine Vielzahl von Pressemitteilungen versandt.</li>
</ul>
<ul>
<li>Damit Ärzte und Apotheker die Patienten mit Arzneimitteln einer wissenschaftlich begründeten Phytotherapie versorgen können, das Fachverzeichnis „Kompendium Phytopharmaka“ initiiert.</li>
</ul>
<ul>
<li>Seit kurzem ist „www.phytokompass.de“ im Netz, ein neues, auf dem Wissen von KFN basierendes Informationsportal mit dem Schwerpunkt Naturmedizin. Phytokompass.de versteht sich als eine zuverlässige Orientierungshilfe durch das schier unübersehbare Angebot an pflanzlichen Arzneimitteln und Gesundheitsprodukte</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter <a href="http://www.kfn-ev.de/">www.kfn-ev.de</a><br />KFN 3/2014</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2014</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:25:57 +0200</pubDate>
       </item>
          </channel>
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