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       <title>2013 - Komitee Forschung Naturmedizin e. V.</title>
       <description><![CDATA[]]></description>
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           <title>Prof. Dr. Theodor Dingermann zum KFN-Ehrenmitglied ernannt</title>
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           <media:title type="plain">Prof. Dr. Theodor Dingermann zum KFN-Ehrenmitglied ernannt</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial"><b>Als Anerkennung für seine verdienstvolle Tätigkeit wurde Professor Dr. Theodor Dingermann, Frankfurt, zum Ehrenmitglied des Komitee Forschung Naturmedizin e.V. (KFN) ernannt. Professor Dingermann, ehemaliger Präsident der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) ist seit der Gründung des in München beheimateten Komitees Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des KFN.</b></div>
<div class="article_teaser_text_partial">&nbsp;</div>
<div class="article_teaser_text_partial">Der 1948 in Kevelaer am Niederrhein geborene Wissenschaftler studierte Pharmazie an der Universität Erlangen/Nürnberg und habilitierte sich in den Fächern Biochemie und Molekularbiologie. 1990 erhielt er einen Ruf auf eine C4-Professur für pharmazeutische Biologie an die Universität Frankfurt am Main. Somit war Professor Theodor Dingermann der erste Molekularbiologe, der in Deutschland auf einen pharmazeutischen Lehrstuhl berufen wurde. Sein besonderes Interesse galt aber von Anfang an den pflanzlichen Arzneimitteln.</div>
<div id="text_asset_3941" class="text_asset_partial article_text">
<p>Der international renommierte Pharmakologe wurde bereits mit vielen Ehrungen und Preisen ausgezeichnet, so z.B. 2007 mit dem 1. Preis des 1822-Universitätspreises für exzellente Lehre und 2010 mit der Carl-Mannich-Medaille der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft DPhG für hervorragende Leistungen in den pharmazeutischen Wissenschaften. Er ist Autor, Coautor oder Herausgeber von 23 wissenschaftlichen Lehr- und Handbüchern.</p>
<p>Die Ernennung von Professor Dingermann zum Ehrenmitglied des Komitee Forschung Naturmedizin erfolgte in Würdigung seines konsequenten Eintretens für die rationale Therapie mit pflanzlichen Arzneimitteln und für die von ihm vermittelten wichtigen Impulse für die Phytoforschung.</p>
<p>Das gemeinnützige Komitee Forschung Naturmedizin e.V. (KFN) wurde vor 15 Jahren mit dem Ziel gegründet, die Forschung im Bereich der Naturstoffe zu fördern. Im KFN haben sich jene Phytopharmaka-Experten zusammengeschlossen, die sich ausdrücklich an den allgemein anerkannten wissenschaftlichen Standards orientieren.</p>
<p>Seit der Gründung des Vereins 1998 hat die Wissenschaft für eine ganze Reihe pflanzlicher Arzneimittel valide Belege für deren Wirksamkeit und die dahinter stehenden Wirkmechanismen erarbeitet. Sie alle bilden die rationale Basis moderner pflanzlicher Arzneimittel, die den Vergleich mit konventionellen chemisch-synthetischen Medikamenten nicht zu scheuen brauchen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter www.kfn-ev.de<br />KFN 6/2013</p>
</div>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2013-2/228-prof-dr-theodor-dingermann-zum-kfn-ehrenmitglied-ernannt/file" />
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial"><b>Als Anerkennung für seine verdienstvolle Tätigkeit wurde Professor Dr. Theodor Dingermann, Frankfurt, zum Ehrenmitglied des Komitee Forschung Naturmedizin e.V. (KFN) ernannt. Professor Dingermann, ehemaliger Präsident der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) ist seit der Gründung des in München beheimateten Komitees Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des KFN.</b></div>
<div class="article_teaser_text_partial">&nbsp;</div>
<div class="article_teaser_text_partial">Der 1948 in Kevelaer am Niederrhein geborene Wissenschaftler studierte Pharmazie an der Universität Erlangen/Nürnberg und habilitierte sich in den Fächern Biochemie und Molekularbiologie. 1990 erhielt er einen Ruf auf eine C4-Professur für pharmazeutische Biologie an die Universität Frankfurt am Main. Somit war Professor Theodor Dingermann der erste Molekularbiologe, der in Deutschland auf einen pharmazeutischen Lehrstuhl berufen wurde. Sein besonderes Interesse galt aber von Anfang an den pflanzlichen Arzneimitteln.</div>
<div id="text_asset_3941" class="text_asset_partial article_text">
<p>Der international renommierte Pharmakologe wurde bereits mit vielen Ehrungen und Preisen ausgezeichnet, so z.B. 2007 mit dem 1. Preis des 1822-Universitätspreises für exzellente Lehre und 2010 mit der Carl-Mannich-Medaille der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft DPhG für hervorragende Leistungen in den pharmazeutischen Wissenschaften. Er ist Autor, Coautor oder Herausgeber von 23 wissenschaftlichen Lehr- und Handbüchern.</p>
<p>Die Ernennung von Professor Dingermann zum Ehrenmitglied des Komitee Forschung Naturmedizin erfolgte in Würdigung seines konsequenten Eintretens für die rationale Therapie mit pflanzlichen Arzneimitteln und für die von ihm vermittelten wichtigen Impulse für die Phytoforschung.</p>
<p>Das gemeinnützige Komitee Forschung Naturmedizin e.V. (KFN) wurde vor 15 Jahren mit dem Ziel gegründet, die Forschung im Bereich der Naturstoffe zu fördern. Im KFN haben sich jene Phytopharmaka-Experten zusammengeschlossen, die sich ausdrücklich an den allgemein anerkannten wissenschaftlichen Standards orientieren.</p>
<p>Seit der Gründung des Vereins 1998 hat die Wissenschaft für eine ganze Reihe pflanzlicher Arzneimittel valide Belege für deren Wirksamkeit und die dahinter stehenden Wirkmechanismen erarbeitet. Sie alle bilden die rationale Basis moderner pflanzlicher Arzneimittel, die den Vergleich mit konventionellen chemisch-synthetischen Medikamenten nicht zu scheuen brauchen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter www.kfn-ev.de<br />KFN 6/2013</p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2013</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:28:43 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Heilpflanzenprodukte: Den Unterschied zwischen Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln beachten!</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2013-2/227-heilpflanzenprodukte-den-unterschied-zwischen-arzneimitteln-und-nahrungsergaenzungsmitteln-beachten?format=html</link>
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           <media:title type="plain">Heilpflanzenprodukte: Den Unterschied zwischen Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln beachten!</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Zubereitungen aus Heilpflanzen kann man in Deutschland nicht nur in der Apotheke bekommen, auch Drogeriemärkte, Reformhäuser oder Supermärkte bieten Produkte an, die in unterschiedlichen Formen Heilpflanzen enthalten. Vor allem die Nahrungsergänzungsmittel versprechen nicht nur gesundheitliche Vorteile, sondern sind in der Form oft von Arzneimitteln kaum zu unterscheiden. Zum Nachteil der Anwender, denn in wichtigen Merkmalen sind die Unterschiede enorm.</strong></p>
<p>„Leider wird gerade im Bereich der pflanzlichen Präparate nicht sauber differenziert“, erklärte Prof. Dr. Theodor Dingermann, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des Komitee Forschung Naturmedizin e.V. (KFN), dazu. Es habe sich eingebürgert, dass pflanzliche Präparate auf der Basis einer Heilpflanze wahrgenommen werden. Das sei aber falsch.</p>
<p>Pflanzliche Arzneimittel sind, genauso wie chemisch-synthetische, für eine medizinische Anwendung bestimmt, also vor allem für die Behandlung von Beschwerden und Krankheiten. Sie müssen von der Bundesbehörde (BfArM) zugelassen sein, was eine Überprüfung ihrer Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit, sowie eine Festsetzung der Tagesdosis voraussetzt. Ihre Herstellung unterliegt außerdem einer laufenden Überwachung.</p>
</div>
<div id="text_asset_3940" class="text_asset_partial article_text">
<p>Nahrungsergänzungsmittel sind dagegen für Gesunde bestimmt. Sie sollen wie Nahrungsmittel zur Erhaltung der Gesundheit beitragen. Rechtlich werden sie als Lebensmittel behandelt. Das bedeutet, dass für sie keine Überwachung besteht und die Behörden erst dann einschreiten, wenn ein konkreter Verdachtsfall vorliegt. Der Verbraucher muss bei der Anwendung über Qualität und Unbedenklichkeit dieser Präparate daher selbst befinden.</p>
<p>Prof. Dingermann fordert deshalb die Öffentlichkeit auf, die Aufmerksamkeit für die Fakten in diesem Bereich zu stärken. Pflanzliche Präparate enthalten stets, so die Begründung, auch Substanzen, die falsch dosiert oder nicht richtig angewandt, gesundheitsschädlich sein können. Bei Arzneimitteln ist eine entsprechende Aufklärung in Deutschland weitgehend gesichert. Bei Nahrungsergänzungsmitteln ist dagegen der Verbraucher, besonders wenn er sie im Drogeriemarkt, Supermarkt oder gar im Internet erwirbt, auf sein eigenes Wissen angewiesen.</p>
<p>Bei pflanzlichen Präparaten kommt noch erschwerend dazu, dass nicht nur die beiden Kategorien „Nahrungsergänzungsmittel“ und „Arzneimittel“ sehr unterschiedlich sind, sondern dass sich selbst innerhalb dieser beiden Gruppen die einzelnen Präparate zum Teil sehr stark unterscheiden. Um bei der Wahl sicher zu gehen, sollte man sich daher stets über das konkrete Präparat eingehend, am besten beim Arzt oder Apotheker, informieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;" align="right"><i>Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter www.kfn-ev.de</i> </p>
<p>KFN 5/2013</p>
</div>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2013-2/227-heilpflanzenprodukte-den-unterschied-zwischen-arzneimitteln-und-nahrungsergaenzungsmitteln-beachten/file" />
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Zubereitungen aus Heilpflanzen kann man in Deutschland nicht nur in der Apotheke bekommen, auch Drogeriemärkte, Reformhäuser oder Supermärkte bieten Produkte an, die in unterschiedlichen Formen Heilpflanzen enthalten. Vor allem die Nahrungsergänzungsmittel versprechen nicht nur gesundheitliche Vorteile, sondern sind in der Form oft von Arzneimitteln kaum zu unterscheiden. Zum Nachteil der Anwender, denn in wichtigen Merkmalen sind die Unterschiede enorm.</strong></p>
<p>„Leider wird gerade im Bereich der pflanzlichen Präparate nicht sauber differenziert“, erklärte Prof. Dr. Theodor Dingermann, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des Komitee Forschung Naturmedizin e.V. (KFN), dazu. Es habe sich eingebürgert, dass pflanzliche Präparate auf der Basis einer Heilpflanze wahrgenommen werden. Das sei aber falsch.</p>
<p>Pflanzliche Arzneimittel sind, genauso wie chemisch-synthetische, für eine medizinische Anwendung bestimmt, also vor allem für die Behandlung von Beschwerden und Krankheiten. Sie müssen von der Bundesbehörde (BfArM) zugelassen sein, was eine Überprüfung ihrer Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit, sowie eine Festsetzung der Tagesdosis voraussetzt. Ihre Herstellung unterliegt außerdem einer laufenden Überwachung.</p>
</div>
<div id="text_asset_3940" class="text_asset_partial article_text">
<p>Nahrungsergänzungsmittel sind dagegen für Gesunde bestimmt. Sie sollen wie Nahrungsmittel zur Erhaltung der Gesundheit beitragen. Rechtlich werden sie als Lebensmittel behandelt. Das bedeutet, dass für sie keine Überwachung besteht und die Behörden erst dann einschreiten, wenn ein konkreter Verdachtsfall vorliegt. Der Verbraucher muss bei der Anwendung über Qualität und Unbedenklichkeit dieser Präparate daher selbst befinden.</p>
<p>Prof. Dingermann fordert deshalb die Öffentlichkeit auf, die Aufmerksamkeit für die Fakten in diesem Bereich zu stärken. Pflanzliche Präparate enthalten stets, so die Begründung, auch Substanzen, die falsch dosiert oder nicht richtig angewandt, gesundheitsschädlich sein können. Bei Arzneimitteln ist eine entsprechende Aufklärung in Deutschland weitgehend gesichert. Bei Nahrungsergänzungsmitteln ist dagegen der Verbraucher, besonders wenn er sie im Drogeriemarkt, Supermarkt oder gar im Internet erwirbt, auf sein eigenes Wissen angewiesen.</p>
<p>Bei pflanzlichen Präparaten kommt noch erschwerend dazu, dass nicht nur die beiden Kategorien „Nahrungsergänzungsmittel“ und „Arzneimittel“ sehr unterschiedlich sind, sondern dass sich selbst innerhalb dieser beiden Gruppen die einzelnen Präparate zum Teil sehr stark unterscheiden. Um bei der Wahl sicher zu gehen, sollte man sich daher stets über das konkrete Präparat eingehend, am besten beim Arzt oder Apotheker, informieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;" align="right"><i>Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter www.kfn-ev.de</i> </p>
<p>KFN 5/2013</p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2013</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:28:42 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Heilpflanzen: Kultivierung sichert Risikofreiheit und schützt die Umwelt</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2013-2/226-heilpflanzen-kultivierung-sichert-risikofreiheit-und-schuetzt-die-umwelt?format=html</link>
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           <media:title type="plain">Heilpflanzen: Kultivierung sichert Risikofreiheit und schützt die Umwelt</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Das große Vertrauen der Bevölkerung in die Wirksamkeit und gute Verträglichkeit von pflanzlichen Arzneimitteln führte zu einer stetig wachsenden Nachfrage nach Heilpflanzen. Der Wildbestand einiger Arten gilt daher als gefährdet. Um die Umwelt zu schützen und trotzdem eine gleichbleibende Qualität der Rohstoffe zu sichern, werden deshalb Heilpflanzen mit Hilfe der Wissenschaft kultiviert.</strong></p>
<p>Die Selektion und Kultivierung von Arzneipflanzen ist auch aus anderen Gründen sinnvoll, erläuterte Prof. Dr. Maximilian Weigend, Direktor der Botanischen Gärten der Universität Bonn kürzlich in München: „Durch die Züchtung und den kontrollierten Anbau wirkstoffreicher Arten entstehen Naturprodukte, die in hoher pharmazeutischer Qualität und ausreichender Menge geerntet werden können.“&nbsp; Die Vorteile einer so gelungenen Domestikation demonstrierte der Forscher am Beispiel von Beinwell und Bärentraube.</p>
<p>Die in der Natur wild wachsenden Beinwellspezies (Symphytum officinale) enthalten in ihren Wurzeln neben den Inhaltsstoffen Allantoin und Rosmarinsäure, die bei stumpfen Verletzungen schmerzlindernd und entzündungshemmend wirken, auch so genannte Pyrrolizidinalkaloide (PA). Die sind aber in höheren Dosen leberschädigend. Die Aufgabe der Forschung lautete deshalb, eine Beinwell-Sorte zu entwickeln, welche einen hohen Gehalt an heilwirksamen Stoffe enthält, aber keine PA.</p>
<p>Das Ergebnis war die Hochleistungssorte Sorte Symphytum x uplandicum, ein patentiertes Beinwell, bei dem nicht die Wurzeln, sondern die oberirdischen Teile zu Arzneimitteln verarbeitet werden. Die aus dieser Sorte produzierte Beinwellsalbe bietet neben guter Wirksamkeit wegen der optimalen Menge an Wirkstoffen auch eine hohe Sicherheit, da kaum PA enthalten sind.</p>
<p>Aus dieser positiven Erfahrung heraus hat Prof. Weigend danach die Bärentraube (Arctostaphylos uva-ursi), die gegen Blasenentzündungen angewandt wird, zum Gegenstand seiner Forschung gemacht. Die Wahl viel gerade auf diese Heilpflanze, „da hier häufig minderwertiges Material auf den Markt kommt“, so der Wissenschaftler. Besonders problematisch seien chinesische Importe. Die wissenschaftliche Aufgabe bestand darin, ein möglichst arbutinreiches Kultivar zu identifizieren. In einem zweijährigen Versuch wurden dazu an 18 Standorten Pflanzen wild gesammelt, analysiert und in Kultur genommen. Der Anmeldung einer Sorte zum Patent stehe inzwischen, so der Botaniker, nichts mehr im Wege.<br /><br />Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter www.kfn-ev.de<br />KFN 4/2013</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>]]></media:description>
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Das große Vertrauen der Bevölkerung in die Wirksamkeit und gute Verträglichkeit von pflanzlichen Arzneimitteln führte zu einer stetig wachsenden Nachfrage nach Heilpflanzen. Der Wildbestand einiger Arten gilt daher als gefährdet. Um die Umwelt zu schützen und trotzdem eine gleichbleibende Qualität der Rohstoffe zu sichern, werden deshalb Heilpflanzen mit Hilfe der Wissenschaft kultiviert.</strong></p>
<p>Die Selektion und Kultivierung von Arzneipflanzen ist auch aus anderen Gründen sinnvoll, erläuterte Prof. Dr. Maximilian Weigend, Direktor der Botanischen Gärten der Universität Bonn kürzlich in München: „Durch die Züchtung und den kontrollierten Anbau wirkstoffreicher Arten entstehen Naturprodukte, die in hoher pharmazeutischer Qualität und ausreichender Menge geerntet werden können.“&nbsp; Die Vorteile einer so gelungenen Domestikation demonstrierte der Forscher am Beispiel von Beinwell und Bärentraube.</p>
<p>Die in der Natur wild wachsenden Beinwellspezies (Symphytum officinale) enthalten in ihren Wurzeln neben den Inhaltsstoffen Allantoin und Rosmarinsäure, die bei stumpfen Verletzungen schmerzlindernd und entzündungshemmend wirken, auch so genannte Pyrrolizidinalkaloide (PA). Die sind aber in höheren Dosen leberschädigend. Die Aufgabe der Forschung lautete deshalb, eine Beinwell-Sorte zu entwickeln, welche einen hohen Gehalt an heilwirksamen Stoffe enthält, aber keine PA.</p>
<p>Das Ergebnis war die Hochleistungssorte Sorte Symphytum x uplandicum, ein patentiertes Beinwell, bei dem nicht die Wurzeln, sondern die oberirdischen Teile zu Arzneimitteln verarbeitet werden. Die aus dieser Sorte produzierte Beinwellsalbe bietet neben guter Wirksamkeit wegen der optimalen Menge an Wirkstoffen auch eine hohe Sicherheit, da kaum PA enthalten sind.</p>
<p>Aus dieser positiven Erfahrung heraus hat Prof. Weigend danach die Bärentraube (Arctostaphylos uva-ursi), die gegen Blasenentzündungen angewandt wird, zum Gegenstand seiner Forschung gemacht. Die Wahl viel gerade auf diese Heilpflanze, „da hier häufig minderwertiges Material auf den Markt kommt“, so der Wissenschaftler. Besonders problematisch seien chinesische Importe. Die wissenschaftliche Aufgabe bestand darin, ein möglichst arbutinreiches Kultivar zu identifizieren. In einem zweijährigen Versuch wurden dazu an 18 Standorten Pflanzen wild gesammelt, analysiert und in Kultur genommen. Der Anmeldung einer Sorte zum Patent stehe inzwischen, so der Botaniker, nichts mehr im Wege.<br /><br />Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter www.kfn-ev.de<br />KFN 4/2013</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2013</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:28:41 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Lavendelöl-Präparat mildert Angst und Unruhe ohne Suchtrisiko</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2013-2/225-lavendeloel-praeparat-mildert-angst-und-unruhe-ohne-suchtrisiko?format=html</link>
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           <media:title type="plain">Lavendelöl-Präparat mildert Angst und Unruhe ohne Suchtrisiko</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>„Bei der Suche nach dem richtigen pflanzlichen Arzneimittel sollten sich Verbraucher nicht alleine nach der Heilpflanze orientieren, aus der es hergestellt wurde“, betont Prof. Dr. Theo Dingermann, Frankfurt. „Denn die einzelnen Produkte unterscheiden sich zum Teil dramatisch.“ Das Lavendelöl ist ein gutes Beispiel dafür.</strong></p>
<p>Die beruhigende Wirkung von Lavendel haben schon die alten Römer zu schätzen gewusst, und noch heute ist Lavendelduft ein wichtiger Bestandteil vieler kosmetischer Produkte. Aber erst vor wenigen Jahren gelang es der Phytoforschung, mit Silexan aus Lavendelöl einen Wirkstoff zu sichern, der zur Herstellung eines modernen Phytopharmakons geeignet ist. Das Präparat ist in Deutschland zur Behandlung von Unruhezuständen bei ängstlicher Verstimmung bei Erwachsenen ab 18 Jahren zugelassen.</p>
<p>Wie pharmakologische Untersuchungen zeigen konnten, entfaltet es seine Wirkung – ähnlich wie der zur Behandlung einer generalisierten Angststörung zugelassene synthetische Wirkstoff Pregabalin – über die Hemmung der präsynaptischen Calcium-Kanäle.</p>
<p>Die Wirksamkeit der pflanzlichen Arznei wurde inzwischen in mehreren klinischen Studien wissenschaftlich dokumentiert.</p>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li>Im Vergleich zu Placebo wurde Silexan in einer Untersuchung mit 216 Patienten, die an der sogenannten „subsyndormalen Angst“ litten, geprüft. Nach zehn Wochen Therapie hat sich in der Verumgruppe sowohl die am Anfang bestehende depressive Verstimmung, als auch die Beeinträchtigung der Schlafqualität, signifikant stärker gebessert als in der Placebogruppe (Kasper, J. et al.: Int. Clin. Psychopharmacol. 2010; 25: 277-87).</li>
</ul>
</div>
<div id="text_asset_3938" class="text_asset_partial article_text">
<ul>
<li>&nbsp;Die Wirksamkeit von Silexan im Vergleich zu dem Benzodiazepin Lorazepam untersuchte man in einer Studie mit 77 Patienten, die an einer generalisierten Angststörung erkrankt waren. Die Einnahme des Lavendelöl-Präparats hat nach sechs Wochen Therapie vergleichbare positive Effekte erbracht, wie das Benzodiazepin. (Woelk, H., Schläfke, S.: Phytomedicine 2010;17:94-9).</li>
</ul>
<p>Im Unterschied zu den Benzodiazepinen, deren Einnahme bereits nach einer bis zwei Wochen eine Abhängigkeit erzeugen kann, ist das pflanzliche Arzneimittel frei von einer solchen Gefahr. Gerade bei leichteren Beschwerden, die jedoch die Lebensqualität des Betroffenen stark beeinträchtigen können, ein wichtiges Argument.</p>
<p style="text-align: left;"><br />Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter <a href="https://www.kfn-ev.de">www.kfn-ev.de</a></p>
<p style="text-align: left;">KFN 3/2013 – 14.05.2013</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2013-2/225-lavendeloel-praeparat-mildert-angst-und-unruhe-ohne-suchtrisiko/file" />
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>„Bei der Suche nach dem richtigen pflanzlichen Arzneimittel sollten sich Verbraucher nicht alleine nach der Heilpflanze orientieren, aus der es hergestellt wurde“, betont Prof. Dr. Theo Dingermann, Frankfurt. „Denn die einzelnen Produkte unterscheiden sich zum Teil dramatisch.“ Das Lavendelöl ist ein gutes Beispiel dafür.</strong></p>
<p>Die beruhigende Wirkung von Lavendel haben schon die alten Römer zu schätzen gewusst, und noch heute ist Lavendelduft ein wichtiger Bestandteil vieler kosmetischer Produkte. Aber erst vor wenigen Jahren gelang es der Phytoforschung, mit Silexan aus Lavendelöl einen Wirkstoff zu sichern, der zur Herstellung eines modernen Phytopharmakons geeignet ist. Das Präparat ist in Deutschland zur Behandlung von Unruhezuständen bei ängstlicher Verstimmung bei Erwachsenen ab 18 Jahren zugelassen.</p>
<p>Wie pharmakologische Untersuchungen zeigen konnten, entfaltet es seine Wirkung – ähnlich wie der zur Behandlung einer generalisierten Angststörung zugelassene synthetische Wirkstoff Pregabalin – über die Hemmung der präsynaptischen Calcium-Kanäle.</p>
<p>Die Wirksamkeit der pflanzlichen Arznei wurde inzwischen in mehreren klinischen Studien wissenschaftlich dokumentiert.</p>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li>Im Vergleich zu Placebo wurde Silexan in einer Untersuchung mit 216 Patienten, die an der sogenannten „subsyndormalen Angst“ litten, geprüft. Nach zehn Wochen Therapie hat sich in der Verumgruppe sowohl die am Anfang bestehende depressive Verstimmung, als auch die Beeinträchtigung der Schlafqualität, signifikant stärker gebessert als in der Placebogruppe (Kasper, J. et al.: Int. Clin. Psychopharmacol. 2010; 25: 277-87).</li>
</ul>
</div>
<div id="text_asset_3938" class="text_asset_partial article_text">
<ul>
<li>&nbsp;Die Wirksamkeit von Silexan im Vergleich zu dem Benzodiazepin Lorazepam untersuchte man in einer Studie mit 77 Patienten, die an einer generalisierten Angststörung erkrankt waren. Die Einnahme des Lavendelöl-Präparats hat nach sechs Wochen Therapie vergleichbare positive Effekte erbracht, wie das Benzodiazepin. (Woelk, H., Schläfke, S.: Phytomedicine 2010;17:94-9).</li>
</ul>
<p>Im Unterschied zu den Benzodiazepinen, deren Einnahme bereits nach einer bis zwei Wochen eine Abhängigkeit erzeugen kann, ist das pflanzliche Arzneimittel frei von einer solchen Gefahr. Gerade bei leichteren Beschwerden, die jedoch die Lebensqualität des Betroffenen stark beeinträchtigen können, ein wichtiges Argument.</p>
<p style="text-align: left;"><br />Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter <a href="https://www.kfn-ev.de">www.kfn-ev.de</a></p>
<p style="text-align: left;">KFN 3/2013 – 14.05.2013</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2013</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:28:40 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Grippesaison: Senföle wirken gegen Bakterien und Viren</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2013-2/224-grippesaison-senfoele-wirken-gegen-bakterien-und-viren?format=html</link>
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           <media:title type="plain">Grippesaison: Senföle wirken gegen Bakterien und Viren</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>In diesem Winter ist in Deutschland die Grippewelle besonders stark, aber auch die Anzahl der Atemwegserkrankungen war, wie das Robert-Koch-Institut Berlin meldete, deutlich höher als in den letzten Jahren. Und ein Ende ist noch immer nicht in Sicht. Da bei diesen, meist durch Viren verursachten Infektionen Antibiotika nur ausnahmsweise indiziert sind, empfehlen Experten zur Therapie pflanzliche Arzneimittel. Senföle beispielsweise wirken gegen Bakterien und Viren und können so dazu beitragen, der wachsenden Bedrohung durch Antibiotika-Resistenzen entgegenzuwirken.</strong></p>
<p>Senföle sind Stoffe, die Pflanzen zu ihrem eigenen Schutz produzieren. Ihre antimikrobielle Wirksamkeit wurde in den letzten Jahren in zahlreichen Untersuchungen belegt. Wie Prof. Dr. Volker Mersch-Sundermann, Universität Freiburg, in München berichtete, haben seine Untersuchungen mit Senfölen aus Kapuzinerkresse und Meerrettichwurzel gezeigt, dass diese Substanzen selbst gegen Problemkeime wie Penicillin resistente Pneumokokken oder die gefürchteten MRSA-Keime wirken. „Das bedeutet“, so der Freiburger Mediziner, „dass die pflanzliche Kombination auch beim Nachweis von resistenten bzw. multiresistenten Erregern eine Behandlungsoption darstellt“.</p>
<p>Senföle liegen in Pflanzen in einer Vorstufe vor und werden im Körper in Isothyocyanate (ITC) umgewandelt. ITC weisen ein breites antibakterielles Wirkspektrum auf und entfalten gegenüber Bakterien, die für viele Infektionen der Atemwege und für schmerzhafte Blasenentzündungen verantwortlich sind, eine mit den Antibiotika vergleichbare Wirksamkeit. Im Unterschied zu Antibiotika richtet sich aber ihre Bioaktivität auch gegen Viren.</p>
<p>Die gute Wirksamkeit und Verträglichkeit einer Kombination aus Kapuzinerkressekraut und Meerrettichwurzel konnte bereits früher in klinischen Studien dokumentiert werden (Arzneim.-Forsch./Drug Res. 2006 56(3):249-257 und 57(4):238-246). Die neueste, erst kürzlich publizierte Studie hat sich daher&nbsp; mit der präventiven Wirkung des pflanzlichen Arzneimittels befasst (Curr Med Res Opin. 2012 Nov; 28(11):1799-807. doi: 10.1185/03007995.2012.742048).</p>
<p>Das Ergebnis: An der doppelblinden, randomisierten, placebokontrollierten Studie nahmen 334 Probanden teil. In der Probanden-Gruppe, die zwölf Wochen lang dreimal täglich zwei Tabletten des Phytopharmakons einnahm, erkrankten in diesem Zeitraum 14 Personen an einem Infekt. In der Placebo-Gruppe waren es doppelt so viele, nämlich 27 Personen.</p>
<p><br />Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter <a href="http://www.kfn-ev.de">www.kfn-ev.de</a><br />KFN 2/2013 </p>
</div>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2013-2/224-grippesaison-senfoele-wirken-gegen-bakterien-und-viren/file" />
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>In diesem Winter ist in Deutschland die Grippewelle besonders stark, aber auch die Anzahl der Atemwegserkrankungen war, wie das Robert-Koch-Institut Berlin meldete, deutlich höher als in den letzten Jahren. Und ein Ende ist noch immer nicht in Sicht. Da bei diesen, meist durch Viren verursachten Infektionen Antibiotika nur ausnahmsweise indiziert sind, empfehlen Experten zur Therapie pflanzliche Arzneimittel. Senföle beispielsweise wirken gegen Bakterien und Viren und können so dazu beitragen, der wachsenden Bedrohung durch Antibiotika-Resistenzen entgegenzuwirken.</strong></p>
<p>Senföle sind Stoffe, die Pflanzen zu ihrem eigenen Schutz produzieren. Ihre antimikrobielle Wirksamkeit wurde in den letzten Jahren in zahlreichen Untersuchungen belegt. Wie Prof. Dr. Volker Mersch-Sundermann, Universität Freiburg, in München berichtete, haben seine Untersuchungen mit Senfölen aus Kapuzinerkresse und Meerrettichwurzel gezeigt, dass diese Substanzen selbst gegen Problemkeime wie Penicillin resistente Pneumokokken oder die gefürchteten MRSA-Keime wirken. „Das bedeutet“, so der Freiburger Mediziner, „dass die pflanzliche Kombination auch beim Nachweis von resistenten bzw. multiresistenten Erregern eine Behandlungsoption darstellt“.</p>
<p>Senföle liegen in Pflanzen in einer Vorstufe vor und werden im Körper in Isothyocyanate (ITC) umgewandelt. ITC weisen ein breites antibakterielles Wirkspektrum auf und entfalten gegenüber Bakterien, die für viele Infektionen der Atemwege und für schmerzhafte Blasenentzündungen verantwortlich sind, eine mit den Antibiotika vergleichbare Wirksamkeit. Im Unterschied zu Antibiotika richtet sich aber ihre Bioaktivität auch gegen Viren.</p>
<p>Die gute Wirksamkeit und Verträglichkeit einer Kombination aus Kapuzinerkressekraut und Meerrettichwurzel konnte bereits früher in klinischen Studien dokumentiert werden (Arzneim.-Forsch./Drug Res. 2006 56(3):249-257 und 57(4):238-246). Die neueste, erst kürzlich publizierte Studie hat sich daher&nbsp; mit der präventiven Wirkung des pflanzlichen Arzneimittels befasst (Curr Med Res Opin. 2012 Nov; 28(11):1799-807. doi: 10.1185/03007995.2012.742048).</p>
<p>Das Ergebnis: An der doppelblinden, randomisierten, placebokontrollierten Studie nahmen 334 Probanden teil. In der Probanden-Gruppe, die zwölf Wochen lang dreimal täglich zwei Tabletten des Phytopharmakons einnahm, erkrankten in diesem Zeitraum 14 Personen an einem Infekt. In der Placebo-Gruppe waren es doppelt so viele, nämlich 27 Personen.</p>
<p><br />Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter <a href="http://www.kfn-ev.de">www.kfn-ev.de</a><br />KFN 2/2013 </p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2013</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:28:39 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Venenprobleme: Wirksamkeit von Rosskastanienextrakt erneut bestätigt</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2013-2/223-venenprobleme-wirksamkeit-von-rosskastanienextrakt-erneut-bestaetigt?format=html</link>
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           <media:title type="plain">Venenprobleme: Wirksamkeit von Rosskastanienextrakt erneut bestätigt</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial"><b>Venenleiden sind ein weit verbreitetes Gesundheitsproblem, die Häufigkeit und der Schweregrad nehmen mit steigendem Alter zu. Als Goldstandard der Behandlung gilt die Kompressionstherapie mit individuell angepassten medizinischen Kompressionsstrümpfen. Wie eine aktuelle Cochrane-Dokumentation zeigt, bietet aber auch die Einnahme eines Extrakts der Rosskastanie (Aesculus Hippocastanum L.) eine wirksame Behandlungsmöglichkeit.</b></div>
<div class="article_teaser_text_partial">&nbsp;</div>
<div class="article_teaser_text_partial">Als eine wirksame Alternative bietet sich die Einnahme eines Extrakts aus Rosskastaniensamen an. Die Wirksamkeit und Verträglichkeit des pflanzlichen Arzneimittels wurde kürzlich wieder bestätigt (Cochrane Database of Systematic Reviews 2012, Issue 11. Art. No.: CD003230. DOI: 10.1002/14651858.CD003230.pub4). Zur Auffrischung bereits vorliegender Erkenntnisse untersuchten die Autoren die verfügbare Fachliteratur aus den Jahren 2002 bis 2008 und forderten bei den Herstellern von Rosskastanienextrakten bereits publiziertes und noch nicht veröffentlichtes Material an. In die Analyse wurden so die Daten von insgesamt 17 randomisierten kontrollierten Studien einbezogen.</div>
<div class="article_teaser_text_partial">&nbsp;</div>
<div class="article_teaser_text_partial">Die wichtigsten Ergebnisse:</div>
<div id="text_asset_3962" class="text_asset_partial article_text">
<ul>
<li>Insgesamt erwiesen sich die Extrakte aus Rosskastaniensamen als effektiv in der Linderung von subjektiven Beschwerden und objektiven Symptomen einer chronischen Veneninsuffizienz.</li>
<li>In sechs von sieben Studien erbrachten Messungen eine Verringerung des Beinumfangs im Vergleich zu Placebo.</li>
<li>Ähnliche Ergebnisse gab es beim Symptom Juckreiz.</li>
<li>Eine weitere Studie zeigte sogar gleichwertige Effekte wie die zum Vergleich ausgeführte Kompressionstherapie. Besonders im Sommer stellen daher gut dokumentierte Extrakte aus Rosskastaniensamen für die Therapie von Venenproblemen eine wirksame Alternative dar.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter <a href="http://www.kfn-ev.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.kfn-ev.de</a></p>
<p>KFN 1/2013</p>
</div>]]></media:description>
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial"><b>Venenleiden sind ein weit verbreitetes Gesundheitsproblem, die Häufigkeit und der Schweregrad nehmen mit steigendem Alter zu. Als Goldstandard der Behandlung gilt die Kompressionstherapie mit individuell angepassten medizinischen Kompressionsstrümpfen. Wie eine aktuelle Cochrane-Dokumentation zeigt, bietet aber auch die Einnahme eines Extrakts der Rosskastanie (Aesculus Hippocastanum L.) eine wirksame Behandlungsmöglichkeit.</b></div>
<div class="article_teaser_text_partial">&nbsp;</div>
<div class="article_teaser_text_partial">Als eine wirksame Alternative bietet sich die Einnahme eines Extrakts aus Rosskastaniensamen an. Die Wirksamkeit und Verträglichkeit des pflanzlichen Arzneimittels wurde kürzlich wieder bestätigt (Cochrane Database of Systematic Reviews 2012, Issue 11. Art. No.: CD003230. DOI: 10.1002/14651858.CD003230.pub4). Zur Auffrischung bereits vorliegender Erkenntnisse untersuchten die Autoren die verfügbare Fachliteratur aus den Jahren 2002 bis 2008 und forderten bei den Herstellern von Rosskastanienextrakten bereits publiziertes und noch nicht veröffentlichtes Material an. In die Analyse wurden so die Daten von insgesamt 17 randomisierten kontrollierten Studien einbezogen.</div>
<div class="article_teaser_text_partial">&nbsp;</div>
<div class="article_teaser_text_partial">Die wichtigsten Ergebnisse:</div>
<div id="text_asset_3962" class="text_asset_partial article_text">
<ul>
<li>Insgesamt erwiesen sich die Extrakte aus Rosskastaniensamen als effektiv in der Linderung von subjektiven Beschwerden und objektiven Symptomen einer chronischen Veneninsuffizienz.</li>
<li>In sechs von sieben Studien erbrachten Messungen eine Verringerung des Beinumfangs im Vergleich zu Placebo.</li>
<li>Ähnliche Ergebnisse gab es beim Symptom Juckreiz.</li>
<li>Eine weitere Studie zeigte sogar gleichwertige Effekte wie die zum Vergleich ausgeführte Kompressionstherapie. Besonders im Sommer stellen daher gut dokumentierte Extrakte aus Rosskastaniensamen für die Therapie von Venenproblemen eine wirksame Alternative dar.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter <a href="http://www.kfn-ev.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.kfn-ev.de</a></p>
<p>KFN 1/2013</p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2013</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:28:38 +0200</pubDate>
       </item>
          </channel>
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