<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?><rss version="2.0"
     xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
     xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
     xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/">

   <channel>
       <title>2011 - Komitee Forschung Naturmedizin e. V.</title>
       <description><![CDATA[]]></description>
       <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2?format=html</link>
              <lastBuildDate>Sat, 28 May 2016 15:42:06 +0200</lastBuildDate>
       <atom:link href="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2?format=rss" rel="self" type="application/rss+xml"/>
       <language>de-DE</language>
       <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
       <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>

              <item>
           <title>Phyto-Kompass. Eine qualifizierte Orientierungshilfe für Patienten</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/251-phyto-kompass-eine-qualifizierte-orientierungshilfe-fuer-patienten?format=html</link>
           <enclosure url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/251-phyto-kompass-eine-qualifizierte-orientierungshilfe-fuer-patienten/file" length="40296" type="application/pdf" />
           <media:content
                url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/251-phyto-kompass-eine-qualifizierte-orientierungshilfe-fuer-patienten/file"
                fileSize="40296"
                type="application/pdf"
                medium="document"
           />
           <media:title type="plain">Phyto-Kompass. Eine qualifizierte Orientierungshilfe für Patienten</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Phytopharmaka erfreuen sich bei den Bundesbürgern einer großen Beliebtheit. Weil sie – bis auf wenige Ausnahmen – von der GKV nicht mehr erstattet werden, müssen die Kosten weitgehend die Patienten tragen. Sie benötigen deshalb qualifizierte Informationen, die ihnen die Orientierung erleichtern. Die bietet der neue Phyto-Kompass.</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3876" class="text_asset_partial article_text">
<p>Mit der werbefreien Aufklärungsbroschüre möchte das Komitee Forschung Naturmedizin e.V. (KFN) die Beratungstätigkeit von Ärzten und Apothekern unterstützen und Patienten die wichtigsten Kriterien nahe bringen, die für die Beurteilung von Qualität und Wirksamkeit pflanzlicher Arzneimittel entscheidend sind.<br /><br />Obwohl die Forschung in den letzten Jahren viele neue Erkenntnisse zur Wirkung und Wirksamkeit von Phytopharmaka erarbeiten konnte, nehmen viele Anwender immer noch an, die Wirksamkeit eines pflanzlichen Arzneimittels werde ausschließlich von der verwendeten Heilpflanze bestimmt. „Dabei sind nicht Johanniskraut oder Kamille, Baldrian oder Weißdorn an sich wirksam, vielmehr kommt es auf den jeweils konkreten Extrakt an, dessen Wirksamkeit in kontrollierten Studien geprüft werden sollte“, betont Prof. Dr. Theo Dingermann, Universität Frankfurt. <br /><br />Der neue, von Prof. Dingermann herausgegebene Phyto-Kompass bietet im Postkartenformat Laien bei der Suche nach qualitativ hochwertigen, in ihrer Wirksamkeit klinisch bestätigten pflanzlichen Arzneimitteln, qualifizierte Unterstützung. In der handlichen Broschüre werden die Unterschiede zwischen Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln leicht verständlich und präzise erklärt und Standards, nach denen hochwertige Pflanzenarzneien hergestellt werden, erläutert. Die Informationen helfen daher, sich in dem oft verwirrenden Markt der pflanzlichen Naturheilmittel besser zu orientieren.<br />&nbsp;<br />Auf Anforderung stellt KFN interessierten Ärzten und Apothekern den Phyto-Kompass per Fax unter 089/ 2280 2501 oder unter der E-Mailadresse kfn@kfn-ev.de, für ihre Patienten kostenlos zur Verfügung. <br /><br />KFN 13/2011</p>
</div>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/251-phyto-kompass-eine-qualifizierte-orientierungshilfe-fuer-patienten/file" />
                      <guid isPermaLink="true">https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/251-phyto-kompass-eine-qualifizierte-orientierungshilfe-fuer-patienten?format=html</guid>
           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Phytopharmaka erfreuen sich bei den Bundesbürgern einer großen Beliebtheit. Weil sie – bis auf wenige Ausnahmen – von der GKV nicht mehr erstattet werden, müssen die Kosten weitgehend die Patienten tragen. Sie benötigen deshalb qualifizierte Informationen, die ihnen die Orientierung erleichtern. Die bietet der neue Phyto-Kompass.</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3876" class="text_asset_partial article_text">
<p>Mit der werbefreien Aufklärungsbroschüre möchte das Komitee Forschung Naturmedizin e.V. (KFN) die Beratungstätigkeit von Ärzten und Apothekern unterstützen und Patienten die wichtigsten Kriterien nahe bringen, die für die Beurteilung von Qualität und Wirksamkeit pflanzlicher Arzneimittel entscheidend sind.<br /><br />Obwohl die Forschung in den letzten Jahren viele neue Erkenntnisse zur Wirkung und Wirksamkeit von Phytopharmaka erarbeiten konnte, nehmen viele Anwender immer noch an, die Wirksamkeit eines pflanzlichen Arzneimittels werde ausschließlich von der verwendeten Heilpflanze bestimmt. „Dabei sind nicht Johanniskraut oder Kamille, Baldrian oder Weißdorn an sich wirksam, vielmehr kommt es auf den jeweils konkreten Extrakt an, dessen Wirksamkeit in kontrollierten Studien geprüft werden sollte“, betont Prof. Dr. Theo Dingermann, Universität Frankfurt. <br /><br />Der neue, von Prof. Dingermann herausgegebene Phyto-Kompass bietet im Postkartenformat Laien bei der Suche nach qualitativ hochwertigen, in ihrer Wirksamkeit klinisch bestätigten pflanzlichen Arzneimitteln, qualifizierte Unterstützung. In der handlichen Broschüre werden die Unterschiede zwischen Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln leicht verständlich und präzise erklärt und Standards, nach denen hochwertige Pflanzenarzneien hergestellt werden, erläutert. Die Informationen helfen daher, sich in dem oft verwirrenden Markt der pflanzlichen Naturheilmittel besser zu orientieren.<br />&nbsp;<br />Auf Anforderung stellt KFN interessierten Ärzten und Apothekern den Phyto-Kompass per Fax unter 089/ 2280 2501 oder unter der E-Mailadresse kfn@kfn-ev.de, für ihre Patienten kostenlos zur Verfügung. <br /><br />KFN 13/2011</p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2011</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:42:06 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Sägepalmen-Extrakte bei Prostatabeschwerden. Unterschiedliche Präparate sind unterschiedlich wirksam</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/250-saegepalmen-extrakte-bei-prostatabeschwerden-unterschiedliche-praeparate-sind-unterschiedlich-wirksam?format=html</link>
           <enclosure url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/250-saegepalmen-extrakte-bei-prostatabeschwerden-unterschiedliche-praeparate-sind-unterschiedlich-wirksam/file" length="43520" type="application/pdf" />
           <media:content
                url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/250-saegepalmen-extrakte-bei-prostatabeschwerden-unterschiedliche-praeparate-sind-unterschiedlich-wirksam/file"
                fileSize="43520"
                type="application/pdf"
                medium="document"
           />
           <media:title type="plain">Sägepalmen-Extrakte bei Prostatabeschwerden. Unterschiedliche Präparate sind unterschiedlich wirksam</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Verallgemeinerungen führen oft zu Fehlurteilen. Während aber Überzeugungen wie, dass Liebe blind macht, die Zeit alle Wunden heilt oder das Geld alle Türen öffnet, das Leben gelegentlich nur erschweren, können Fehlurteile in der Medizin zu weiter reichenden Folgen führen. Das jüngste Beispiel dafür ist die Diskussion um Sägepalmen-Extrakte bei Prostatabeschwerden.</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3875" class="text_asset_partial article_text">
<p>Jeder zweite Deutsche über 50 hat Prostataprobleme. Die Betroffenen müssen dann sehr oft – auch nachts – zur Toilette, haben aber trotz eines erhöhten Drangs oft Schwierigkeiten Wasser zu lassen. Zur Linderung der Beschwerden steht derzeit eine Reihe sowohl chemisch-synthetischer als auch pflanzlicher Arzneimittel zur Verfügung. Während die chemischen Präparate Nebenwirkungen wie Schwindel, Kopfschmerzen oder gar Impotenz hervorrufen können, sind die pflanzlichen Arzneimittel auch langfristig sehr gut verträglich. In der aktuellen Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Urologie heißt es zu pflanzlichen Prostata-Medikamenten: „Die einzelnen Hersteller verwenden unterschiedliche Extraktionsverfahren. Dieses bedeutet, dass die Produkte der verschiedenen Hersteller in ihrer Zusammensetzung variieren können, auch wenn sie aus derselben Pflanze gewonnen werden. Hieraus ergibt sich, dass Ergebnisse aus Grundlagenforschung und klinischen Studien eines spezifischen Präparats grundsätzlich nicht auf ein Präparat eines anderen Herstellers übertragen werden können.“ Leider geschieht das offenbar trotzdem.<br /><br />Kürzlich wurde in der angesehenen Fachzeitschrift JAMA (Bd. 306, S.1344, 2011) eine Studie publiziert, in der Forscher vom Massachusetts General Hospital in Boston 357 Männer, die unter nicht näher diagnostizierten Beschwerden beim Wasserlassen litten, 18 Monate lang mit einem in Deutschland wenig gebräuchlichen Monopräparat aus Sägepalmenfrüchten behandelten. Dabei wirkte das pflanzliche Präparat nicht besser als ein der Vergleichsgruppe verabreichtes Placebo. <br />Insgesamt also keine aufregende Sache in der medizinischen Wissenschaft. Denn Studien, in denen ein Nachweis der Wirksamkeit nicht gelingt, gibt es für fast jedes Präparat. Ärgerlich wird der Vorgang erst dann, wenn aus den Daten dieses Präparates auf alle Sägepalmen-Extrakte geschlossen und deren Wirksamkeit bestritten wird. Denn die Wirksamkeit vor allem einer Kombination aus Sägepalmenfrüchten- und Brennnesselblätter-Extrakt ist in mehreren klinischen Studien belegt. In der Nacht sind eben nicht alle Katzen grau – auch wenn sich das mancher wünschen würde!<br /><br />KFN 12/2011 </p>
</div>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/250-saegepalmen-extrakte-bei-prostatabeschwerden-unterschiedliche-praeparate-sind-unterschiedlich-wirksam/file" />
                      <guid isPermaLink="true">https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/250-saegepalmen-extrakte-bei-prostatabeschwerden-unterschiedliche-praeparate-sind-unterschiedlich-wirksam?format=html</guid>
           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Verallgemeinerungen führen oft zu Fehlurteilen. Während aber Überzeugungen wie, dass Liebe blind macht, die Zeit alle Wunden heilt oder das Geld alle Türen öffnet, das Leben gelegentlich nur erschweren, können Fehlurteile in der Medizin zu weiter reichenden Folgen führen. Das jüngste Beispiel dafür ist die Diskussion um Sägepalmen-Extrakte bei Prostatabeschwerden.</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3875" class="text_asset_partial article_text">
<p>Jeder zweite Deutsche über 50 hat Prostataprobleme. Die Betroffenen müssen dann sehr oft – auch nachts – zur Toilette, haben aber trotz eines erhöhten Drangs oft Schwierigkeiten Wasser zu lassen. Zur Linderung der Beschwerden steht derzeit eine Reihe sowohl chemisch-synthetischer als auch pflanzlicher Arzneimittel zur Verfügung. Während die chemischen Präparate Nebenwirkungen wie Schwindel, Kopfschmerzen oder gar Impotenz hervorrufen können, sind die pflanzlichen Arzneimittel auch langfristig sehr gut verträglich. In der aktuellen Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Urologie heißt es zu pflanzlichen Prostata-Medikamenten: „Die einzelnen Hersteller verwenden unterschiedliche Extraktionsverfahren. Dieses bedeutet, dass die Produkte der verschiedenen Hersteller in ihrer Zusammensetzung variieren können, auch wenn sie aus derselben Pflanze gewonnen werden. Hieraus ergibt sich, dass Ergebnisse aus Grundlagenforschung und klinischen Studien eines spezifischen Präparats grundsätzlich nicht auf ein Präparat eines anderen Herstellers übertragen werden können.“ Leider geschieht das offenbar trotzdem.<br /><br />Kürzlich wurde in der angesehenen Fachzeitschrift JAMA (Bd. 306, S.1344, 2011) eine Studie publiziert, in der Forscher vom Massachusetts General Hospital in Boston 357 Männer, die unter nicht näher diagnostizierten Beschwerden beim Wasserlassen litten, 18 Monate lang mit einem in Deutschland wenig gebräuchlichen Monopräparat aus Sägepalmenfrüchten behandelten. Dabei wirkte das pflanzliche Präparat nicht besser als ein der Vergleichsgruppe verabreichtes Placebo. <br />Insgesamt also keine aufregende Sache in der medizinischen Wissenschaft. Denn Studien, in denen ein Nachweis der Wirksamkeit nicht gelingt, gibt es für fast jedes Präparat. Ärgerlich wird der Vorgang erst dann, wenn aus den Daten dieses Präparates auf alle Sägepalmen-Extrakte geschlossen und deren Wirksamkeit bestritten wird. Denn die Wirksamkeit vor allem einer Kombination aus Sägepalmenfrüchten- und Brennnesselblätter-Extrakt ist in mehreren klinischen Studien belegt. In der Nacht sind eben nicht alle Katzen grau – auch wenn sich das mancher wünschen würde!<br /><br />KFN 12/2011 </p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2011</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:42:05 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Johanniskraut-Extrakt: Ein Hoffnungsträger gegen das Volksleiden Depression</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/249-johanniskraut-extrakt-ein-hoffnungstraeger-gegen-das-volksleiden-depression?format=html</link>
           <enclosure url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/249-johanniskraut-extrakt-ein-hoffnungstraeger-gegen-das-volksleiden-depression/file" length="89681" type="application/pdf" />
           <media:content
                url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/249-johanniskraut-extrakt-ein-hoffnungstraeger-gegen-das-volksleiden-depression/file"
                fileSize="89681"
                type="application/pdf"
                medium="document"
           />
           <media:title type="plain">Johanniskraut-Extrakt: Ein Hoffnungsträger gegen das Volksleiden Depression</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Nach einer soeben publizierten Erhebung im Auftrag der WHO leiden weltweit 121 Millionen Menschen unter Depressionen, Frauen doppelt so häufig wie Männer. In Deutschland waren laut Robert-Koch-Institut Berlin in den letzten zwölf Monaten fünf bis sechs Millionen Menschen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren an einer Depression erkrankt. Als Hoffnungsträger gegen das Volksleiden erweisen sich immer häufiger pflanzliche Arzneimittel aus Johanniskraut-Extrakten.</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3874" class="text_asset_partial article_text">
<p>Seit einigen Jahren erzielt die Medizin erfreuliche Erfolge in der Behandlung depressiver Zustände. Dabei erlebte das Phytopharmakon Johanniskraut eine fast einzigartige Renaissance: Kontrollierte wissenschaftliche Untersuchungen mit standardisierten Extrakten der Arzneipflanze haben ihr zur längst fälligen wissenschaftlichen Anerkennung verholfen. <br /><br />Der Ravensburger Psychiater Prof. Dr. Volker Faust stellt in seinem Nachschlagewerk „Psychische Störungen heute“ (ecomed 2011) fest: „Kein Antidepressivum hat in den letzten Jahren einen solch spektakulären Aufschwung genommen wie das Johanniskraut (Hypericum perforatum L.). Inzwischen steht es unter den antidepressiven Substanzen nach Verordnung und Verwendung sogar an vorderster Stelle (auch wenn es Umsatzeinbrüche gab). Das Phyto-Antidepressivum Johanniskraut hat inzwischen durch mehr als 40 klinisch-therapeutische Studien belegt, dass sein Behandlungserfolg für leichtere bis mittelschwere Depressionen mit dem von synthetischen ("chemischen") Antidepressiva vergleichbar ist. Außerdem werden noch spezielle Heilanzeigen diskutiert: zum Beispiel Winterdepression, körperbezogene Störungen, Trauerreaktion, Burnout-Syndrom, prämenstruelle Störungen, Klimakterium, Tinnitus (Ohrgeräusche) oder chronischer Schmerz“.<br /><br />Bei der multifaktoriellen Entstehung einer Depression wirken biologische, psychische und soziale Komponenten zusammen. Die WHO-Studie von Evelyn Bromet bei 89.000 Menschen in 18 Ländern ergab beispielsweise, dass Bewohner reicher Länder besonders stark von depressiven Zuständen betroffen sind. Als individueller Auslöser einer Depression stellte sich oft der Verlust des Partners heraus. (Bromet E. et.al. BMC Medicine 2011, 9:90; doi:10.1186/1741-7015-9-90).<br /><br />Leider haben gesetzliche Regelungen im Hinblick auf die Verordnungsfähigkeit von Arzneimitteln aus Johanniskraut-Extrakten für ziemliche Verwirrung gesorgt. Obwohl sie am besten bei leichten und mittelschweren Depressionen wirken, darf sie der Arzt bei leichteren Depressionen nur auf das Grüne Rezept oder auf Privatrezept verordnen. Erstattungsfähig ist der Einsatz von Johanniskraut-Präparaten erst bei mittelschweren Depressionen.</p>
<p>KFN 11/2011 </p>
</div>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/249-johanniskraut-extrakt-ein-hoffnungstraeger-gegen-das-volksleiden-depression/file" />
                      <guid isPermaLink="true">https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/249-johanniskraut-extrakt-ein-hoffnungstraeger-gegen-das-volksleiden-depression?format=html</guid>
           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Nach einer soeben publizierten Erhebung im Auftrag der WHO leiden weltweit 121 Millionen Menschen unter Depressionen, Frauen doppelt so häufig wie Männer. In Deutschland waren laut Robert-Koch-Institut Berlin in den letzten zwölf Monaten fünf bis sechs Millionen Menschen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren an einer Depression erkrankt. Als Hoffnungsträger gegen das Volksleiden erweisen sich immer häufiger pflanzliche Arzneimittel aus Johanniskraut-Extrakten.</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3874" class="text_asset_partial article_text">
<p>Seit einigen Jahren erzielt die Medizin erfreuliche Erfolge in der Behandlung depressiver Zustände. Dabei erlebte das Phytopharmakon Johanniskraut eine fast einzigartige Renaissance: Kontrollierte wissenschaftliche Untersuchungen mit standardisierten Extrakten der Arzneipflanze haben ihr zur längst fälligen wissenschaftlichen Anerkennung verholfen. <br /><br />Der Ravensburger Psychiater Prof. Dr. Volker Faust stellt in seinem Nachschlagewerk „Psychische Störungen heute“ (ecomed 2011) fest: „Kein Antidepressivum hat in den letzten Jahren einen solch spektakulären Aufschwung genommen wie das Johanniskraut (Hypericum perforatum L.). Inzwischen steht es unter den antidepressiven Substanzen nach Verordnung und Verwendung sogar an vorderster Stelle (auch wenn es Umsatzeinbrüche gab). Das Phyto-Antidepressivum Johanniskraut hat inzwischen durch mehr als 40 klinisch-therapeutische Studien belegt, dass sein Behandlungserfolg für leichtere bis mittelschwere Depressionen mit dem von synthetischen ("chemischen") Antidepressiva vergleichbar ist. Außerdem werden noch spezielle Heilanzeigen diskutiert: zum Beispiel Winterdepression, körperbezogene Störungen, Trauerreaktion, Burnout-Syndrom, prämenstruelle Störungen, Klimakterium, Tinnitus (Ohrgeräusche) oder chronischer Schmerz“.<br /><br />Bei der multifaktoriellen Entstehung einer Depression wirken biologische, psychische und soziale Komponenten zusammen. Die WHO-Studie von Evelyn Bromet bei 89.000 Menschen in 18 Ländern ergab beispielsweise, dass Bewohner reicher Länder besonders stark von depressiven Zuständen betroffen sind. Als individueller Auslöser einer Depression stellte sich oft der Verlust des Partners heraus. (Bromet E. et.al. BMC Medicine 2011, 9:90; doi:10.1186/1741-7015-9-90).<br /><br />Leider haben gesetzliche Regelungen im Hinblick auf die Verordnungsfähigkeit von Arzneimitteln aus Johanniskraut-Extrakten für ziemliche Verwirrung gesorgt. Obwohl sie am besten bei leichten und mittelschweren Depressionen wirken, darf sie der Arzt bei leichteren Depressionen nur auf das Grüne Rezept oder auf Privatrezept verordnen. Erstattungsfähig ist der Einsatz von Johanniskraut-Präparaten erst bei mittelschweren Depressionen.</p>
<p>KFN 11/2011 </p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2011</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:42:04 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>„Zukunft Phytotherapie“ – ein Bündnis mit geballter Kompetenz</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/248-zukunft-phytotherapie-ein-buendnis-mit-geballter-kompetenz?format=html</link>
           <enclosure url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/248-zukunft-phytotherapie-ein-buendnis-mit-geballter-kompetenz/file" length="73599" type="application/pdf" />
           <media:content
                url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/248-zukunft-phytotherapie-ein-buendnis-mit-geballter-kompetenz/file"
                fileSize="73599"
                type="application/pdf"
                medium="document"
           />
           <media:title type="plain">„Zukunft Phytotherapie“ – ein Bündnis mit geballter Kompetenz</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial"><b> Deutschland galt früher als die „Apotheke der Welt“. An diesem Ruf hatten die hierzulande entwickelten pflanzlichen Arzneimittel einen bedeutenden Anteil. Doch gerade diese bewährten Medikamente geraten zunehmend in Bedrängnis. Renommierte Organisationen im Umfeld der pflanzlichen Medizin haben sich deshalb zu einem Bündnis zusammengeschlossen, das sein wichtigstes Ziel im Namen trägt: „Zukunft Phytotherapie“.</b></div>
<div>&nbsp;</div>
<div id="text_asset_3865" class="text_asset_partial article_text">
<p>Seit Jahren bestätigen alle Umfragen das große Vertrauen der Bevölkerung in die pflanzlichen Arzneimittel. Mehr als 80 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass sie gut wirksam sind, jeder zweite lobt sie wegen ihrer geringen Nebenwirkungen. Die Evolution hat offenbar dafür gesorgt, dass in Heilpflanzen günstige Wirkstoff-Mischungen entstanden, die neben der Wirksamkeit auch eine gute Verträglichkeit sichern. Die meisten Phytopharmaka sind genau deshalb rezeptfrei.<br /><br />Ausgerechnet diese positiven Eigenschaften waren es aber, die dazu führten, dass pflanzliche Arzneimittel weitgehend aus der Leistungspflicht der Krankenkassen herausgenommen wurden: Seit 2004 werden nicht verschreibungspflichtige Medikamente – und damit auch die meisten Phytopharmaka – bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr erstattet.</p>
<p>Pflanzliche Arzneimittel werden aber noch von einer anderen Seite bedrängt: Es gibt immer mehr pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel auf dem Markt. Sie sind rechtlich Lebensmittel und deshalb ausschließlich zur Erhaltung der Gesundheit geeignet, erwecken aber oft den Eindruck, als seien sie mit pflanzlichen Arzneimitteln vergleichbar. Diese Entwicklung bedroht z. Zt. die Phytotherapie in der ganzen EU massiv.<br /><br />Renommierte Organisationen wie</p>
<ul>
<li>die Deutsche pharmazeutische Gesellschaft,</li>
<li>die Gesellschaft für Arzneipflanzenforschung,</li>
<li>die Gesellschaft für Phytotherapie,</li>
<li>das Komitee Forschung Naturmedizin,</li>
<li>die Kooperation Phytopharmaka,</li>
<li>die Hufelandgesellschaft</li>
<li>Zentralverband der Ärzte für Naturheilverfahren und</li>
<li>die beiden Arzneimittelherstellerverbände BPI und BAH</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>haben deshalb das Bündnis „Zukunft Phytotherapie“ gebildet, das sich intensiv mit anstehenden Problemen beschäftigen will. In Kürze wird auch eine eigene Homepage die breite Öffentlichkeit über wichtige Fakten aus der Phytotherapie informieren.<br /><br />KFN 10/2011</p>
</div>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/248-zukunft-phytotherapie-ein-buendnis-mit-geballter-kompetenz/file" />
                      <guid isPermaLink="true">https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/248-zukunft-phytotherapie-ein-buendnis-mit-geballter-kompetenz?format=html</guid>
           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial"><b> Deutschland galt früher als die „Apotheke der Welt“. An diesem Ruf hatten die hierzulande entwickelten pflanzlichen Arzneimittel einen bedeutenden Anteil. Doch gerade diese bewährten Medikamente geraten zunehmend in Bedrängnis. Renommierte Organisationen im Umfeld der pflanzlichen Medizin haben sich deshalb zu einem Bündnis zusammengeschlossen, das sein wichtigstes Ziel im Namen trägt: „Zukunft Phytotherapie“.</b></div>
<div>&nbsp;</div>
<div id="text_asset_3865" class="text_asset_partial article_text">
<p>Seit Jahren bestätigen alle Umfragen das große Vertrauen der Bevölkerung in die pflanzlichen Arzneimittel. Mehr als 80 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass sie gut wirksam sind, jeder zweite lobt sie wegen ihrer geringen Nebenwirkungen. Die Evolution hat offenbar dafür gesorgt, dass in Heilpflanzen günstige Wirkstoff-Mischungen entstanden, die neben der Wirksamkeit auch eine gute Verträglichkeit sichern. Die meisten Phytopharmaka sind genau deshalb rezeptfrei.<br /><br />Ausgerechnet diese positiven Eigenschaften waren es aber, die dazu führten, dass pflanzliche Arzneimittel weitgehend aus der Leistungspflicht der Krankenkassen herausgenommen wurden: Seit 2004 werden nicht verschreibungspflichtige Medikamente – und damit auch die meisten Phytopharmaka – bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr erstattet.</p>
<p>Pflanzliche Arzneimittel werden aber noch von einer anderen Seite bedrängt: Es gibt immer mehr pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel auf dem Markt. Sie sind rechtlich Lebensmittel und deshalb ausschließlich zur Erhaltung der Gesundheit geeignet, erwecken aber oft den Eindruck, als seien sie mit pflanzlichen Arzneimitteln vergleichbar. Diese Entwicklung bedroht z. Zt. die Phytotherapie in der ganzen EU massiv.<br /><br />Renommierte Organisationen wie</p>
<ul>
<li>die Deutsche pharmazeutische Gesellschaft,</li>
<li>die Gesellschaft für Arzneipflanzenforschung,</li>
<li>die Gesellschaft für Phytotherapie,</li>
<li>das Komitee Forschung Naturmedizin,</li>
<li>die Kooperation Phytopharmaka,</li>
<li>die Hufelandgesellschaft</li>
<li>Zentralverband der Ärzte für Naturheilverfahren und</li>
<li>die beiden Arzneimittelherstellerverbände BPI und BAH</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>haben deshalb das Bündnis „Zukunft Phytotherapie“ gebildet, das sich intensiv mit anstehenden Problemen beschäftigen will. In Kürze wird auch eine eigene Homepage die breite Öffentlichkeit über wichtige Fakten aus der Phytotherapie informieren.<br /><br />KFN 10/2011</p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2011</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:42:03 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Neue Meta-Analyse bestätigt große Sicherheit von Ginkgo-Extrakten</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/246-neue-meta-analyse-bestaetigt-grosse-sicherheit-von-ginkgo-extrakten?format=html</link>
           <enclosure url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/246-neue-meta-analyse-bestaetigt-grosse-sicherheit-von-ginkgo-extrakten/file" length="91364" type="application/pdf" />
           <media:content
                url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/246-neue-meta-analyse-bestaetigt-grosse-sicherheit-von-ginkgo-extrakten/file"
                fileSize="91364"
                type="application/pdf"
                medium="document"
           />
           <media:title type="plain">Neue Meta-Analyse bestätigt große Sicherheit von Ginkgo-Extrakten</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial"><b>Ginkgo biloba gehört zu den am intensivsten untersuchten Heilpflanzen. Extrakte aus seinen Blättern werden als Arzneimittel gegen Demenz, Gedächtnisstörungen, Schwindel oder Ohrgeräusche (Tinnitus) angewendet. Ginkgo-Extrakte fördern nachweislich die Durchblutung. Erhöht sich dadurch aber nicht auch die Neigung zu Blutungen? Eine kürzlich publizierte Meta-Analyse konnte diese Sorge ausräumen.</b></div>
<div>&nbsp;</div>
<div id="text_asset_3861" class="text_asset_partial article_text">
<p>Die Befürchtung, nach Einnahme von Ginkgo-Extrakten komme es zu einer Verminderung der Blutgerinnung und damit zu einer vermehrten Blutungsneigung, ist wiederholt geäußert worden. Diplom-Pharmakologin Andrea J. Kellermann und Dr. Charlotte Kloft von der Universität Halle-Wittenberg sichteten deshalb für eine Meta-Analyse zunächst 296 potentiell relevante Studien der internationalen Fachliteratur in englischer, französischer und deutscher Sprache. Nach dem Ausschluss von nicht den strengen Vorgaben entsprechenden Publikationen wurden die Daten von 18 Studien mit insgesamt 1.985 Erwachsenen (darunter 53 Prozent Frauen) ausgewertet. Für diese weltweit erste Meta-Analyse über Durchblutung und Gerinnung unter Ginkgo-Einnahme wurden alle verfügbaren Parameter von Blutfluss wie Fließverhalten (Viskosität), Plättchenaggregation, Fibrinogen-Konzentration usw. herangezogen.<br /><br />Das Ergebnis: Es konnte kein Zusammenhang zwischen dem bewährten Phytopharmakon und abnormalen Blutungen gefunden werden (Pharmacotherapy 2011; 31(5):490-502). Die in den Studien untersuchten standardisierten Ginkgo-Extrakte beeinflussen zwar signifikant und klinisch relevant positiv die Durchblutung, führen jedoch nicht zu einer erhöhten Blutungsneigung. In keiner der analysierten Studien fand sich ein Hinweis auf ein erhöhtes Blutungsrisiko.<br /><br />Die Hallenser Wissenschaftlerinnen betonen allerdings mit Nachdruck: Das Ergebnis ihrer Meta-Analyse gilt lediglich für die Einnahme von standardisierten Ginkgo-Extrakten, die in klinischen Studien geprüft wurden. Es lässt sich keineswegs auch auf andere Ginkgo-haltige Produkte wie Tees, nicht standardisierte Zubereitungen oder Nahrungsergänzungsmittel übertragen. Deren pharmakologisch aktiven und potentiell toxische Inhaltsstoffe können nämlich von den wissenschaftlich erforschten standardisierten Arzneimittelextrakten beträchtlich abweichen.<br /><br />KFN 08/2011</p>
</div>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/246-neue-meta-analyse-bestaetigt-grosse-sicherheit-von-ginkgo-extrakten/file" />
                      <guid isPermaLink="true">https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/246-neue-meta-analyse-bestaetigt-grosse-sicherheit-von-ginkgo-extrakten?format=html</guid>
           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial"><b>Ginkgo biloba gehört zu den am intensivsten untersuchten Heilpflanzen. Extrakte aus seinen Blättern werden als Arzneimittel gegen Demenz, Gedächtnisstörungen, Schwindel oder Ohrgeräusche (Tinnitus) angewendet. Ginkgo-Extrakte fördern nachweislich die Durchblutung. Erhöht sich dadurch aber nicht auch die Neigung zu Blutungen? Eine kürzlich publizierte Meta-Analyse konnte diese Sorge ausräumen.</b></div>
<div>&nbsp;</div>
<div id="text_asset_3861" class="text_asset_partial article_text">
<p>Die Befürchtung, nach Einnahme von Ginkgo-Extrakten komme es zu einer Verminderung der Blutgerinnung und damit zu einer vermehrten Blutungsneigung, ist wiederholt geäußert worden. Diplom-Pharmakologin Andrea J. Kellermann und Dr. Charlotte Kloft von der Universität Halle-Wittenberg sichteten deshalb für eine Meta-Analyse zunächst 296 potentiell relevante Studien der internationalen Fachliteratur in englischer, französischer und deutscher Sprache. Nach dem Ausschluss von nicht den strengen Vorgaben entsprechenden Publikationen wurden die Daten von 18 Studien mit insgesamt 1.985 Erwachsenen (darunter 53 Prozent Frauen) ausgewertet. Für diese weltweit erste Meta-Analyse über Durchblutung und Gerinnung unter Ginkgo-Einnahme wurden alle verfügbaren Parameter von Blutfluss wie Fließverhalten (Viskosität), Plättchenaggregation, Fibrinogen-Konzentration usw. herangezogen.<br /><br />Das Ergebnis: Es konnte kein Zusammenhang zwischen dem bewährten Phytopharmakon und abnormalen Blutungen gefunden werden (Pharmacotherapy 2011; 31(5):490-502). Die in den Studien untersuchten standardisierten Ginkgo-Extrakte beeinflussen zwar signifikant und klinisch relevant positiv die Durchblutung, führen jedoch nicht zu einer erhöhten Blutungsneigung. In keiner der analysierten Studien fand sich ein Hinweis auf ein erhöhtes Blutungsrisiko.<br /><br />Die Hallenser Wissenschaftlerinnen betonen allerdings mit Nachdruck: Das Ergebnis ihrer Meta-Analyse gilt lediglich für die Einnahme von standardisierten Ginkgo-Extrakten, die in klinischen Studien geprüft wurden. Es lässt sich keineswegs auch auf andere Ginkgo-haltige Produkte wie Tees, nicht standardisierte Zubereitungen oder Nahrungsergänzungsmittel übertragen. Deren pharmakologisch aktiven und potentiell toxische Inhaltsstoffe können nämlich von den wissenschaftlich erforschten standardisierten Arzneimittelextrakten beträchtlich abweichen.<br /><br />KFN 08/2011</p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2011</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:42:02 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Beinwell-Extrakt überzeugt bei der Behandlung stumpfer Traumen von Kindern</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/247-beinwell-extrakt-ueberzeugt-bei-der-behandlung-stumpfer-traumen-von-kindern?format=html</link>
           <enclosure url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/247-beinwell-extrakt-ueberzeugt-bei-der-behandlung-stumpfer-traumen-von-kindern/file" length="94666" type="application/pdf" />
           <media:content
                url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/247-beinwell-extrakt-ueberzeugt-bei-der-behandlung-stumpfer-traumen-von-kindern/file"
                fileSize="94666"
                type="application/pdf"
                medium="document"
           />
           <media:title type="plain">Beinwell-Extrakt überzeugt bei der Behandlung stumpfer Traumen von Kindern</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_content">
<div class="article_teaser_text_partial"><b>Nach aktuellen Erhebungen müssen in Deutschland jedes Jahr 1,67 Millionen Kinder nach einer Unfallverletzung ärztlich versorgt werden. Noch viel größer ist die Zahl der alltäglichen Bagatellverletzungen, die ohne ärztliche Hilfe von der Mutter oder dem Vater verarztet werden. Eine Salbe aus oberirdischen Teilen der Arzneipflanze Beinwell kann dabei eine nachweislich wirksame Hilfe leisten, ergab eine aktuelle Studie Berliner Kinder- und Jugendärzte.</b></div>
<div>&nbsp;</div>
<div id="text_asset_3864" class="text_asset_partial article_text">
<p>In acht Berliner Kinderarztpraxen wurden die Wirksamkeit und Verträglichkeit einer Schmerzsalbe, der zehnprozentigen Zubereitung aus der Beinwell-Sonderzüchtung Symphytum uplandicum Nyman ‚Harras’, bei 361 verletzten Kindern im Alter zwischen 4 und 12 Jahre untersucht (Publikation in Druck). Der Zeitpunkt der behandelten Verletzung –&nbsp; 203 Prellungen, 76 Zerrungen und 85 Verstauchungen – durfte nicht länger als 48 Stunden zurückliegen. Kontrollen fanden nach drei bis fünf und nach sieben bis neun Tagen statt. Dokumentiert wurden Symptome wie Druckschmerz, Bewegungsschmerzen, Einschränkungen der Beweglichkeit, Schwellungsgrad und Hämatome.<br /><br />Die Auswertung der Daten von 292 (82,0%) Patienten erbrachte eindeutige Ergebnisse:</p>
<ul>
<li>Für alle untersuchten Symptome ergaben sich bei den Kontrollen statistisch hochsignifikante Verbesserungen (Wilcoxon-test2 p&lt; 0,001).</li>
<li>Bei 45 Prozent der Kinder stellte sich die Besserung bereits am zweiten oder dritten Behandlungstag ein.</li>
<li>Der Median der Gesamtgruppe lag bei vier Tagen.</li>
<li>Die Verträglichkeit war ausgezeichnet: Lediglich zwei Patienten berichteten über Juckreiz nach der ersten Anwendung.</li>
<li>Die behandelnden Kinder- und Jugendärzte waren in 89,2 Prozent der Fälle mit dem Therapieerfolg zufrieden.</li>
<li>Noch eindeutiger fiel die Beurteilung durch die Eltern der kleinen Patienten aus: 90 Prozent von ihnen gaben der Behandlung mit der Beinwell-Schmerzsalbe die Note „gut“ oder „sehr gut“.</li>
</ul>
<p><br />Die Wirksamkeit der Beiwellsalbe konnte bereits früher in einer Reihe von klinischen Studien mit Erwachsenen belegt werden. Die aktuelle Untersuchung zeigt, dass diese Behandlung auch für Kinder geeignet ist.<br /><br />KFN 09/2011</p>
</div>
</div>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/247-beinwell-extrakt-ueberzeugt-bei-der-behandlung-stumpfer-traumen-von-kindern/file" />
                      <guid isPermaLink="true">https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/247-beinwell-extrakt-ueberzeugt-bei-der-behandlung-stumpfer-traumen-von-kindern?format=html</guid>
           <description><![CDATA[<div class="article_content">
<div class="article_teaser_text_partial"><b>Nach aktuellen Erhebungen müssen in Deutschland jedes Jahr 1,67 Millionen Kinder nach einer Unfallverletzung ärztlich versorgt werden. Noch viel größer ist die Zahl der alltäglichen Bagatellverletzungen, die ohne ärztliche Hilfe von der Mutter oder dem Vater verarztet werden. Eine Salbe aus oberirdischen Teilen der Arzneipflanze Beinwell kann dabei eine nachweislich wirksame Hilfe leisten, ergab eine aktuelle Studie Berliner Kinder- und Jugendärzte.</b></div>
<div>&nbsp;</div>
<div id="text_asset_3864" class="text_asset_partial article_text">
<p>In acht Berliner Kinderarztpraxen wurden die Wirksamkeit und Verträglichkeit einer Schmerzsalbe, der zehnprozentigen Zubereitung aus der Beinwell-Sonderzüchtung Symphytum uplandicum Nyman ‚Harras’, bei 361 verletzten Kindern im Alter zwischen 4 und 12 Jahre untersucht (Publikation in Druck). Der Zeitpunkt der behandelten Verletzung –&nbsp; 203 Prellungen, 76 Zerrungen und 85 Verstauchungen – durfte nicht länger als 48 Stunden zurückliegen. Kontrollen fanden nach drei bis fünf und nach sieben bis neun Tagen statt. Dokumentiert wurden Symptome wie Druckschmerz, Bewegungsschmerzen, Einschränkungen der Beweglichkeit, Schwellungsgrad und Hämatome.<br /><br />Die Auswertung der Daten von 292 (82,0%) Patienten erbrachte eindeutige Ergebnisse:</p>
<ul>
<li>Für alle untersuchten Symptome ergaben sich bei den Kontrollen statistisch hochsignifikante Verbesserungen (Wilcoxon-test2 p&lt; 0,001).</li>
<li>Bei 45 Prozent der Kinder stellte sich die Besserung bereits am zweiten oder dritten Behandlungstag ein.</li>
<li>Der Median der Gesamtgruppe lag bei vier Tagen.</li>
<li>Die Verträglichkeit war ausgezeichnet: Lediglich zwei Patienten berichteten über Juckreiz nach der ersten Anwendung.</li>
<li>Die behandelnden Kinder- und Jugendärzte waren in 89,2 Prozent der Fälle mit dem Therapieerfolg zufrieden.</li>
<li>Noch eindeutiger fiel die Beurteilung durch die Eltern der kleinen Patienten aus: 90 Prozent von ihnen gaben der Behandlung mit der Beinwell-Schmerzsalbe die Note „gut“ oder „sehr gut“.</li>
</ul>
<p><br />Die Wirksamkeit der Beiwellsalbe konnte bereits früher in einer Reihe von klinischen Studien mit Erwachsenen belegt werden. Die aktuelle Untersuchung zeigt, dass diese Behandlung auch für Kinder geeignet ist.<br /><br />KFN 09/2011</p>
</div>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2011</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:42:02 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Patienten bedauern Benachteiligung der Pflanzenmedizin</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/245-patienten-bedauern-benachteiligung-der-pflanzenmedizin?format=html</link>
           <enclosure url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/245-patienten-bedauern-benachteiligung-der-pflanzenmedizin/file" length="78904" type="application/pdf" />
           <media:content
                url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/245-patienten-bedauern-benachteiligung-der-pflanzenmedizin/file"
                fileSize="78904"
                type="application/pdf"
                medium="document"
           />
           <media:title type="plain">Patienten bedauern Benachteiligung der Pflanzenmedizin</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>„Warum zahlt meine Kasse keine pflanzlichen Medikamente?“ – mit dieser </strong><br /><strong>Frage wird Peter Friemelt, Leiter des Gesundheitsladens und der Unabhängigen Patientenberatungsstelle in München besonders häufig konfrontiert. Phytopharmaka sind nämlich bei seinen ratsuchenden Klienten auch heute noch genauso beliebt wie vor dem gesetzlichen Kahlschlag vor sieben Jahren. "In der Nichtnutzerbefragung der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland wurde der Wunsch nach Infos über Komplementärmedizin sogar öfter genannt als der nach Infos über allgemeine medizinische Fragen", berichtete der Patientenberater im Presseclub München.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Gespräche in der Beratungsstelle offenbaren, so Peter Friemelt weiter, eine Reihe von Vorbehalten gegenüber dem vorherrschenden Medizinbetrieb: Er sei zwar vielfach hilfreich, besonders bei schweren Gesundheitsproblemen, doch zu sehr technik- und apparateorientiert. Die Therapie sei vielfach mit schweren unerwünschten Nebenwirkungen verbunden. Die Medizin sei sehr teuer und zu stark finanziell fokussiert.<br />„Patienten haben heute ein starkes Interesse an wirksamen, nebenwirkungsarmen, am liebsten schädigungsfreien, auf Heilung hin orientierten und bezahlbaren Behandlungsformen. Diese stehen im Einklang mit einer menschlichen, das Patienten-Arzt-Verhältnis in den Mittelpunkt stellenden Medizin“, fasste Peter Friemelt die in seiner Beratungsstelle immer wieder geäußerten Erwartungen zusammen. &nbsp;<br /><br />Die Realität sehe leider anders aus: Naturmedizin werde den Patienten häufig nur als eine Gesundheitsleistung auf eigene Kosten angeboten. Die finanzielle Belastung sei inzwischen immens: „Pro Jahr geben Patienten in Deutschland rund fünf Milliarden Euro für naturheilkundliche Behandlungen aus“, rechnete der Patientenberater vor. Die wichtigsten Wünsche von Versicherten an ihre Krankenkasse und den Gesetzgeber seien daher:</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div id="text_asset_3691" class="text_asset_partial article_text">
<ul>
<li>Naturheilmittel als Kassenleistung, das wünschen sich drei Viertel der Patientinnen und Patienten.</li>
<li>Naturmedikamente sollten dabei nachvollziehbar zugelassen und kontrolliert werden.</li>
<li>In der Kooperation zwischen Komplementär- und Schulmedizinern sollte außerdem mehr „Teamwork“ stattfinden.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Von ihren Ärzten wünschen sich viele Patienten darüber hinaus neben Behandlungsvorschlägen auch praktikable Hinweise, wie sie durch Eigenaktivität einen Beitrag zu ihrer Gesundwerdung leisten können.<br /><br />KFN 07/2011</p>
</div>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/245-patienten-bedauern-benachteiligung-der-pflanzenmedizin/file" />
                      <guid isPermaLink="true">https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/245-patienten-bedauern-benachteiligung-der-pflanzenmedizin?format=html</guid>
           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>„Warum zahlt meine Kasse keine pflanzlichen Medikamente?“ – mit dieser </strong><br /><strong>Frage wird Peter Friemelt, Leiter des Gesundheitsladens und der Unabhängigen Patientenberatungsstelle in München besonders häufig konfrontiert. Phytopharmaka sind nämlich bei seinen ratsuchenden Klienten auch heute noch genauso beliebt wie vor dem gesetzlichen Kahlschlag vor sieben Jahren. "In der Nichtnutzerbefragung der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland wurde der Wunsch nach Infos über Komplementärmedizin sogar öfter genannt als der nach Infos über allgemeine medizinische Fragen", berichtete der Patientenberater im Presseclub München.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Gespräche in der Beratungsstelle offenbaren, so Peter Friemelt weiter, eine Reihe von Vorbehalten gegenüber dem vorherrschenden Medizinbetrieb: Er sei zwar vielfach hilfreich, besonders bei schweren Gesundheitsproblemen, doch zu sehr technik- und apparateorientiert. Die Therapie sei vielfach mit schweren unerwünschten Nebenwirkungen verbunden. Die Medizin sei sehr teuer und zu stark finanziell fokussiert.<br />„Patienten haben heute ein starkes Interesse an wirksamen, nebenwirkungsarmen, am liebsten schädigungsfreien, auf Heilung hin orientierten und bezahlbaren Behandlungsformen. Diese stehen im Einklang mit einer menschlichen, das Patienten-Arzt-Verhältnis in den Mittelpunkt stellenden Medizin“, fasste Peter Friemelt die in seiner Beratungsstelle immer wieder geäußerten Erwartungen zusammen. &nbsp;<br /><br />Die Realität sehe leider anders aus: Naturmedizin werde den Patienten häufig nur als eine Gesundheitsleistung auf eigene Kosten angeboten. Die finanzielle Belastung sei inzwischen immens: „Pro Jahr geben Patienten in Deutschland rund fünf Milliarden Euro für naturheilkundliche Behandlungen aus“, rechnete der Patientenberater vor. Die wichtigsten Wünsche von Versicherten an ihre Krankenkasse und den Gesetzgeber seien daher:</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div id="text_asset_3691" class="text_asset_partial article_text">
<ul>
<li>Naturheilmittel als Kassenleistung, das wünschen sich drei Viertel der Patientinnen und Patienten.</li>
<li>Naturmedikamente sollten dabei nachvollziehbar zugelassen und kontrolliert werden.</li>
<li>In der Kooperation zwischen Komplementär- und Schulmedizinern sollte außerdem mehr „Teamwork“ stattfinden.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Von ihren Ärzten wünschen sich viele Patienten darüber hinaus neben Behandlungsvorschlägen auch praktikable Hinweise, wie sie durch Eigenaktivität einen Beitrag zu ihrer Gesundwerdung leisten können.<br /><br />KFN 07/2011</p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2011</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:42:01 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Cineol verbessert die Asthmakontrolle</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/244-cineol-verbessert-die-asthmakontrolle?format=html</link>
           <enclosure url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/244-cineol-verbessert-die-asthmakontrolle/file" length="81686" type="application/pdf" />
           <media:content
                url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/244-cineol-verbessert-die-asthmakontrolle/file"
                fileSize="81686"
                type="application/pdf"
                medium="document"
           />
           <media:title type="plain">Cineol verbessert die Asthmakontrolle</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Nach aktuellen Erhebungen leiden 5,2 Prozent der Männer und 6,1 Prozent der Frauen in Deutschland unter Asthma bronchiale, Tendenz steigend. 15 Millionen Verordnungen – meist mit kortisonhaltigen Medikamenten – haben Ärzte 2010 diesen Patienten verschrieben. Wie eine aktuelle Studie zeigt, ließe sich die Asthmakontrolle jedoch mit Hilfe von Cineol-Präparaten patientenfreundlich verbessern.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div id="text_asset_3692" class="text_asset_partial article_text">
<p>Cineol ist ein Hauptbestandteil von Eukalyptusöl und ein Vorläufer pflanzlicher Steroide. Das ätherische Öl wirkt entzündungshemmend, entkrampfend und schleimlösend. Bereits früher erwies es sich in wissenschaftlichen Studien als eine effektive Substanz zur Behandlung von Entzündungen der oberen Atemwege und chronischer Bronchitis. <br />Prof. Dr. Heinrich Worth, Chefarzt der Medizinischen Klinik I am Klinikum Fürth und Vorsitzender der Deutschen Atemwegsliga stellte auf dem letzten Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie in Dresden eine randomisierte placebokontrollierte Doppelblindstudie vor, die den Nutzen der Begleitmedikation mit Cineol bei Asthmapatienten belegt.<br /><br />In die Studie eingeschlossen waren 247 Patienten mit persistierendem Asthma (mittleres Alter: 53 Jahre). 126 von ihnen nahmen sechs Monate lang dreimal täglich 200 mg Cineol ein, die Kontrollgruppe (121 Patienten) erhielt statt dessen ein Placebo.<br />Untersucht wurden Asthmasymptome, Lungenfunktion und die asthmabezogene Lebensqualität. Die Auswertung ergab:</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Die Zusatztherapie mit Cineol führte bei allen drei Parametern zu hoch signifikant besseren Ergebnissen als Placebo.</li>
<li>Die mit dem Cineol-Präparat behandelten Patienten berichteten signifikant seltener über Atembeschwerden in Ruhe und unter Belastung als Probanden der Kontrollgruppe.</li>
<li>Auch die Häufigkeit von Husten und Auswurf nahm unter der Therapie mit Cineol im Vergleich zu Placebo signifikant ab.</li>
<li>Lebensqualität und Lungenfunktion zeigten nach sechs Monaten ebenfalls eine Verbesserung.</li>
<li>Unerwünschte Effekte wurden in beiden Gruppen gleich selten berichtet.</li>
<li>Fazit von Professor Worth: „Cineol kann als Begleitmedikation auch bei Patienten mit Asthma zu einer bessern Kontrolle mit Abnahme der Symptomatik und Steigerung der Lebensqualität beitragen“.</li>
</ul>
<p><br />KFN 06/2011</p>
</div>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/244-cineol-verbessert-die-asthmakontrolle/file" />
                      <guid isPermaLink="true">https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/244-cineol-verbessert-die-asthmakontrolle?format=html</guid>
           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Nach aktuellen Erhebungen leiden 5,2 Prozent der Männer und 6,1 Prozent der Frauen in Deutschland unter Asthma bronchiale, Tendenz steigend. 15 Millionen Verordnungen – meist mit kortisonhaltigen Medikamenten – haben Ärzte 2010 diesen Patienten verschrieben. Wie eine aktuelle Studie zeigt, ließe sich die Asthmakontrolle jedoch mit Hilfe von Cineol-Präparaten patientenfreundlich verbessern.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div id="text_asset_3692" class="text_asset_partial article_text">
<p>Cineol ist ein Hauptbestandteil von Eukalyptusöl und ein Vorläufer pflanzlicher Steroide. Das ätherische Öl wirkt entzündungshemmend, entkrampfend und schleimlösend. Bereits früher erwies es sich in wissenschaftlichen Studien als eine effektive Substanz zur Behandlung von Entzündungen der oberen Atemwege und chronischer Bronchitis. <br />Prof. Dr. Heinrich Worth, Chefarzt der Medizinischen Klinik I am Klinikum Fürth und Vorsitzender der Deutschen Atemwegsliga stellte auf dem letzten Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie in Dresden eine randomisierte placebokontrollierte Doppelblindstudie vor, die den Nutzen der Begleitmedikation mit Cineol bei Asthmapatienten belegt.<br /><br />In die Studie eingeschlossen waren 247 Patienten mit persistierendem Asthma (mittleres Alter: 53 Jahre). 126 von ihnen nahmen sechs Monate lang dreimal täglich 200 mg Cineol ein, die Kontrollgruppe (121 Patienten) erhielt statt dessen ein Placebo.<br />Untersucht wurden Asthmasymptome, Lungenfunktion und die asthmabezogene Lebensqualität. Die Auswertung ergab:</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Die Zusatztherapie mit Cineol führte bei allen drei Parametern zu hoch signifikant besseren Ergebnissen als Placebo.</li>
<li>Die mit dem Cineol-Präparat behandelten Patienten berichteten signifikant seltener über Atembeschwerden in Ruhe und unter Belastung als Probanden der Kontrollgruppe.</li>
<li>Auch die Häufigkeit von Husten und Auswurf nahm unter der Therapie mit Cineol im Vergleich zu Placebo signifikant ab.</li>
<li>Lebensqualität und Lungenfunktion zeigten nach sechs Monaten ebenfalls eine Verbesserung.</li>
<li>Unerwünschte Effekte wurden in beiden Gruppen gleich selten berichtet.</li>
<li>Fazit von Professor Worth: „Cineol kann als Begleitmedikation auch bei Patienten mit Asthma zu einer bessern Kontrolle mit Abnahme der Symptomatik und Steigerung der Lebensqualität beitragen“.</li>
</ul>
<p><br />KFN 06/2011</p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2011</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:42:00 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Die meisten Hausärzte schätzen pflanzliche Arzneimittel</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/243-die-meisten-hausaerzte-schaetzen-pflanzliche-arzneimittel?format=html</link>
           <enclosure url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/243-die-meisten-hausaerzte-schaetzen-pflanzliche-arzneimittel/file" length="78857" type="application/pdf" />
           <media:content
                url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/243-die-meisten-hausaerzte-schaetzen-pflanzliche-arzneimittel/file"
                fileSize="78857"
                type="application/pdf"
                medium="document"
           />
           <media:title type="plain">Die meisten Hausärzte schätzen pflanzliche Arzneimittel</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p>Seit nunmehr sieben Jahren dürfen Ärzte in Deutschland bis auf wenige Ausnahmen keine pflanzlichen Arzneimittel mehr auf GKV-Rezept verordnen. Dabei erfreuen sich Phytopharmaka gerade in den Hausarztpraxen einer wachsenden Wertschätzung. Das ist keineswegs paradox, stellte Prof. Dr. Ferdinand M. Gerlach, Direktor des Universitätsinstituts für Allgemeinmedizin in Frankfurt in München fest: Bei den „typischen“ Patienten des Hausarztes – das sind vor allem ältere Menschen, oft mit mehreren Beschwerden – haben Phytopharmaka wegen ihrer guten Verträglichkeit einen besonderen Stellenwert.</p>
</div>
<div id="text_asset_3635" class="text_asset_partial article_text">
<p>Der Anteil von Menschen, die zu Naturheilmitteln greifen, ist zwischen 1970 und 2020 von 52 Prozent auf 72 Prozent gestiegen. Naturmedizin wird aber auch bei den Ärzten immer stärker geachtet, berichtete Prof. Gerlach. Die Zahlen sind überzeugend:</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Die Zahl der Ärzte mit der Zusatzbezeichnung „Naturheilverfahren“ (Phytotherapie ist Teil dieser Weiterbildung) hat sich innerhalb von 15 Jahren von 5.000 auf 15.296 mehr als verdreifacht.</li>
<li>Bei einer Befragung von 1.027 Hausärzten berichtete mehr als die Hälfte von ihnen, in der Praxis Phytotherapie anzuwenden. Zur Komplementärmedizin negativ eingestellt waren 11 Prozent, sehr negativ lediglich 3 Prozent der Hausärzte.</li>
<li>Nach einer weiteren Untersuchung auf der Basis von 101.500 niedergelassenen Medizinern stehen 93 Prozent von ihnen positiv zur Phytotherapie, nur 7 Prozent kommen ohne sie aus.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Prof. Gerlach plädiert für eine Intensivierung der Erforschung von Medikamenten in der „realen Welt“, in der Hausarztpraxis. Hier werden über 90 Prozent der Menschen betreut und anders als im Krankenhaus sind es oft Patienten mit chronischen Erkrankungen. 56 Prozent der über 70-Jährigen beispielsweise benötigen deshalb fünf und mehr Medikamente gleichzeitig.</p>
<p>Der Einsatz von Phytopharmaka könnte die Gefahr unerwünschter Arzneieffekte und Wechselwirkungen verringern sowie die Therapietreue und die vertrauensvolle Arzt-Patient-Beziehung stärken, so der Frankfurter Lehrstuhlinhaber, der gleichzeitig Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>KFN 05/2011</p>
</div>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/243-die-meisten-hausaerzte-schaetzen-pflanzliche-arzneimittel/file" />
                      <guid isPermaLink="true">https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/243-die-meisten-hausaerzte-schaetzen-pflanzliche-arzneimittel?format=html</guid>
           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p>Seit nunmehr sieben Jahren dürfen Ärzte in Deutschland bis auf wenige Ausnahmen keine pflanzlichen Arzneimittel mehr auf GKV-Rezept verordnen. Dabei erfreuen sich Phytopharmaka gerade in den Hausarztpraxen einer wachsenden Wertschätzung. Das ist keineswegs paradox, stellte Prof. Dr. Ferdinand M. Gerlach, Direktor des Universitätsinstituts für Allgemeinmedizin in Frankfurt in München fest: Bei den „typischen“ Patienten des Hausarztes – das sind vor allem ältere Menschen, oft mit mehreren Beschwerden – haben Phytopharmaka wegen ihrer guten Verträglichkeit einen besonderen Stellenwert.</p>
</div>
<div id="text_asset_3635" class="text_asset_partial article_text">
<p>Der Anteil von Menschen, die zu Naturheilmitteln greifen, ist zwischen 1970 und 2020 von 52 Prozent auf 72 Prozent gestiegen. Naturmedizin wird aber auch bei den Ärzten immer stärker geachtet, berichtete Prof. Gerlach. Die Zahlen sind überzeugend:</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Die Zahl der Ärzte mit der Zusatzbezeichnung „Naturheilverfahren“ (Phytotherapie ist Teil dieser Weiterbildung) hat sich innerhalb von 15 Jahren von 5.000 auf 15.296 mehr als verdreifacht.</li>
<li>Bei einer Befragung von 1.027 Hausärzten berichtete mehr als die Hälfte von ihnen, in der Praxis Phytotherapie anzuwenden. Zur Komplementärmedizin negativ eingestellt waren 11 Prozent, sehr negativ lediglich 3 Prozent der Hausärzte.</li>
<li>Nach einer weiteren Untersuchung auf der Basis von 101.500 niedergelassenen Medizinern stehen 93 Prozent von ihnen positiv zur Phytotherapie, nur 7 Prozent kommen ohne sie aus.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Prof. Gerlach plädiert für eine Intensivierung der Erforschung von Medikamenten in der „realen Welt“, in der Hausarztpraxis. Hier werden über 90 Prozent der Menschen betreut und anders als im Krankenhaus sind es oft Patienten mit chronischen Erkrankungen. 56 Prozent der über 70-Jährigen beispielsweise benötigen deshalb fünf und mehr Medikamente gleichzeitig.</p>
<p>Der Einsatz von Phytopharmaka könnte die Gefahr unerwünschter Arzneieffekte und Wechselwirkungen verringern sowie die Therapietreue und die vertrauensvolle Arzt-Patient-Beziehung stärken, so der Frankfurter Lehrstuhlinhaber, der gleichzeitig Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>KFN 05/2011</p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2011</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:41:59 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Senföle hemmen die Vermehrung von Viren der Schweinegrippe</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/242-senfoele-hemmen-die-vermehrung-von-viren-der-schweinegrippe?format=html</link>
           <enclosure url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/242-senfoele-hemmen-die-vermehrung-von-viren-der-schweinegrippe/file" length="71989" type="application/pdf" />
           <media:content
                url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/242-senfoele-hemmen-die-vermehrung-von-viren-der-schweinegrippe/file"
                fileSize="71989"
                type="application/pdf"
                medium="document"
           />
           <media:title type="plain">Senföle hemmen die Vermehrung von Viren der Schweinegrippe</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><b>Senföle aus Meerrettich und Kapuzinerkresse sind offenbar in der Lage, die Vermehrung von Influenza-Viren wirkungsvoll zu bekämpfen. Das haben Untersuchungen am Institut für Medizinische Virologie der Universität Giessen ergeben. Ein entscheidender Vorteil der pflanzlichen Substanzen dürfte darin liegen, dass sie – im Gegensatz zu synthetischen Grippemitteln – nicht zur</b> <b>Resistenzentwicklung führen.</b></p>
</div>
<div id="text_asset_3634" class="text_asset_partial article_text">
<p>Um mögliche tödliche Folgen von pandemischen Influenza-Viren wie „Vogelgrippe“ oder „Schweinegrippe“ abzuwehren, haben viele Regierungen große Mengen der Grippemittel Oseltamivir und Zanamivir&nbsp; eingelagert. Es mehren sich jedoch Hinweise darauf, dass die teure Investition voreilig war. Wissenschaftler der „Cochrane Collaboration“ zogen kürzlich die behauptete Wirksamkeit dieser Arzneimittel, der so genannten Neuraminidase-Hemmer, ernsthaft in Zweifel. Außerdem hat sich bereits früher gezeigt, dass Grippe-Viren gegen die synthetischen Medikamente schnell Resistenzen entwickeln können.</p>
<p>Bei Extrakten aus Meerrettichwurzel und Kapuzinerkressekraut, deren antivirale Eigenschaften kürzlich auch gegen den Schweinegrippe-Virus belegt werden konnten, sind solche Probleme nicht zu befürchten. Eine Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Stephan Pleschka, Giessen, hat an menschlichen Lungenzellen die Wirkung von drei aus Meerrettichwurzel und Kapuzinerkressekraut gewonnenen Senfölen auf das neue Influenza-Virus H1N1 untersucht. Das Ergebnis war überraschend eindeutig: Jedes der drei untersuchten Senföle war im Laborversuch in der Lage, die Vermehrung der gefährlichen Grippeviren um rund 90 Prozent zu reduzieren.</p>
<p>Nachdem in früheren Untersuchungen am Universitätsklinikum Freiburg die antibakterielle Aktivität der Senföle gegenüber multiresistenten Stämmen von Staphylokokken nachgewiesen werden konnte, öffnet sich mit den aktuellen Forschungsergebnissen für diese Substanzen ein neues Anwendungsfeld. Prof. Pleschka kündigte daher weitere Studien an, mit denen die Wirkungsweise der Senföle genauer entschlüsselt werden soll, um deren Effektivität gegen Grippeviren weiter zu untermauern. Klinische Studien sollen folgen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>KFN 04/2011</p>
</div>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/242-senfoele-hemmen-die-vermehrung-von-viren-der-schweinegrippe/file" />
                      <guid isPermaLink="true">https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/242-senfoele-hemmen-die-vermehrung-von-viren-der-schweinegrippe?format=html</guid>
           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><b>Senföle aus Meerrettich und Kapuzinerkresse sind offenbar in der Lage, die Vermehrung von Influenza-Viren wirkungsvoll zu bekämpfen. Das haben Untersuchungen am Institut für Medizinische Virologie der Universität Giessen ergeben. Ein entscheidender Vorteil der pflanzlichen Substanzen dürfte darin liegen, dass sie – im Gegensatz zu synthetischen Grippemitteln – nicht zur</b> <b>Resistenzentwicklung führen.</b></p>
</div>
<div id="text_asset_3634" class="text_asset_partial article_text">
<p>Um mögliche tödliche Folgen von pandemischen Influenza-Viren wie „Vogelgrippe“ oder „Schweinegrippe“ abzuwehren, haben viele Regierungen große Mengen der Grippemittel Oseltamivir und Zanamivir&nbsp; eingelagert. Es mehren sich jedoch Hinweise darauf, dass die teure Investition voreilig war. Wissenschaftler der „Cochrane Collaboration“ zogen kürzlich die behauptete Wirksamkeit dieser Arzneimittel, der so genannten Neuraminidase-Hemmer, ernsthaft in Zweifel. Außerdem hat sich bereits früher gezeigt, dass Grippe-Viren gegen die synthetischen Medikamente schnell Resistenzen entwickeln können.</p>
<p>Bei Extrakten aus Meerrettichwurzel und Kapuzinerkressekraut, deren antivirale Eigenschaften kürzlich auch gegen den Schweinegrippe-Virus belegt werden konnten, sind solche Probleme nicht zu befürchten. Eine Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Stephan Pleschka, Giessen, hat an menschlichen Lungenzellen die Wirkung von drei aus Meerrettichwurzel und Kapuzinerkressekraut gewonnenen Senfölen auf das neue Influenza-Virus H1N1 untersucht. Das Ergebnis war überraschend eindeutig: Jedes der drei untersuchten Senföle war im Laborversuch in der Lage, die Vermehrung der gefährlichen Grippeviren um rund 90 Prozent zu reduzieren.</p>
<p>Nachdem in früheren Untersuchungen am Universitätsklinikum Freiburg die antibakterielle Aktivität der Senföle gegenüber multiresistenten Stämmen von Staphylokokken nachgewiesen werden konnte, öffnet sich mit den aktuellen Forschungsergebnissen für diese Substanzen ein neues Anwendungsfeld. Prof. Pleschka kündigte daher weitere Studien an, mit denen die Wirkungsweise der Senföle genauer entschlüsselt werden soll, um deren Effektivität gegen Grippeviren weiter zu untermauern. Klinische Studien sollen folgen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>KFN 04/2011</p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2011</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:41:58 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Botanicals – ein aktueller Wegweiser durch den Gesundheitsmarkt</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/241-botanicals-ein-aktueller-wegweiser-durch-den-gesundheitsmarkt?format=html</link>
           <enclosure url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/241-botanicals-ein-aktueller-wegweiser-durch-den-gesundheitsmarkt/file" length="103929" type="application/pdf" />
           <media:content
                url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/241-botanicals-ein-aktueller-wegweiser-durch-den-gesundheitsmarkt/file"
                fileSize="103929"
                type="application/pdf"
                medium="document"
           />
           <media:title type="plain">Botanicals – ein aktueller Wegweiser durch den Gesundheitsmarkt</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Jede Woche kommen in Deutschland rund 70 neue Nahrungs-ergänzungsmittel (NEM) auf den Markt. Um in diesem unübersichtlichen Markt eine bessere Transparenz zu schaffen, hat eine Expertengruppe unter Leitung von Prof. Dr. Andreas Hahn unter anderem Vorschläge zur einheitlichen Deklaration dieser Produkte erarbeitet.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div id="text_asset_3639" class="text_asset_partial article_text">
<p>Pflanzliche Produkte erfreuen sich mit gutem Grund bei den Verbrauchern großer Beliebtheit. Aus Pflanzen werden aber nicht nur Arzneimittel hergestellt, sondern auch Nahrungsergänzungsmittel (NEM) oder die so genannten bilanzierten Diäten. Verwirrend wird es für den Verbraucher (und oft auch für manchen Fachmann), wenn aus der gleichen Ausgangspflanze Produkte verschiedener Kategorien angeboten werden. Nach welchen Kriterien soll man solche Produkte einschätzen? Der soeben erschienene Leitfaden für den Einsatz von pflanzlichen Zubereitungen beantwortet diese Frage und bietet Anhaltspunkte für mehr Transparenz in diesem Bereich.</p>
<p>Der Text wurde von einem Interdisziplinären Gremium von sechs Experten unter Leitung von Prof. Dr. Andreas Hahn, Universität Hannover, erstellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Er konkretisiert am Beispiel von Knoblauch, Cranberry und Artischocke die bestehenden Probleme von Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) und diätetischen Lebensmitteln mit pflanzlichen Bestandteilen.</li>
<li>Eine nachfolgende detaillierte Übersicht beleuchtet die komplexen rechtlichen Rahmenbedingungen für derartige Produkte in Deutschland und die sich daraus ergebenden wissenschaftlichen Anforderungen.</li>
<li>Die Expertengruppe fasst schließlich ihre Vorschläge zur Verwendung und Deklaration pflanzlicher Zubereitungen in einem Kodex zusammen und erläutert an einem konkreten Beispiel die sachgerechte Deklaration solcher Nahrungsergänzungsmittel.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><i>Interessierte Journalisten können ein Rezensionsexemplar unter <a href="mailto:KFN@KFN-eV.de">KFN@KFN-eV.de</a> anfordern.</i></p>
<p>Bibliographie: A. Hahn, S. Alban, Th. Dingermann, M. Habs, M. Hagenmeyer, M. Schubert-Zsilavecz, M. Ullmann:</p>
<p><b><i>Botanicals in Nahrungsergänzungsmitteln, </i></b><i>Leitfaden für den Einsatz von pflanzlichen Zubereitungen, </i>Karger 2011, ISBN 978-3-8055-9662-6</p>
<p>KFN 03/2011</p>
</div>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/241-botanicals-ein-aktueller-wegweiser-durch-den-gesundheitsmarkt/file" />
                      <guid isPermaLink="true">https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/241-botanicals-ein-aktueller-wegweiser-durch-den-gesundheitsmarkt?format=html</guid>
           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Jede Woche kommen in Deutschland rund 70 neue Nahrungs-ergänzungsmittel (NEM) auf den Markt. Um in diesem unübersichtlichen Markt eine bessere Transparenz zu schaffen, hat eine Expertengruppe unter Leitung von Prof. Dr. Andreas Hahn unter anderem Vorschläge zur einheitlichen Deklaration dieser Produkte erarbeitet.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div id="text_asset_3639" class="text_asset_partial article_text">
<p>Pflanzliche Produkte erfreuen sich mit gutem Grund bei den Verbrauchern großer Beliebtheit. Aus Pflanzen werden aber nicht nur Arzneimittel hergestellt, sondern auch Nahrungsergänzungsmittel (NEM) oder die so genannten bilanzierten Diäten. Verwirrend wird es für den Verbraucher (und oft auch für manchen Fachmann), wenn aus der gleichen Ausgangspflanze Produkte verschiedener Kategorien angeboten werden. Nach welchen Kriterien soll man solche Produkte einschätzen? Der soeben erschienene Leitfaden für den Einsatz von pflanzlichen Zubereitungen beantwortet diese Frage und bietet Anhaltspunkte für mehr Transparenz in diesem Bereich.</p>
<p>Der Text wurde von einem Interdisziplinären Gremium von sechs Experten unter Leitung von Prof. Dr. Andreas Hahn, Universität Hannover, erstellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Er konkretisiert am Beispiel von Knoblauch, Cranberry und Artischocke die bestehenden Probleme von Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) und diätetischen Lebensmitteln mit pflanzlichen Bestandteilen.</li>
<li>Eine nachfolgende detaillierte Übersicht beleuchtet die komplexen rechtlichen Rahmenbedingungen für derartige Produkte in Deutschland und die sich daraus ergebenden wissenschaftlichen Anforderungen.</li>
<li>Die Expertengruppe fasst schließlich ihre Vorschläge zur Verwendung und Deklaration pflanzlicher Zubereitungen in einem Kodex zusammen und erläutert an einem konkreten Beispiel die sachgerechte Deklaration solcher Nahrungsergänzungsmittel.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><i>Interessierte Journalisten können ein Rezensionsexemplar unter <a href="mailto:KFN@KFN-eV.de">KFN@KFN-eV.de</a> anfordern.</i></p>
<p>Bibliographie: A. Hahn, S. Alban, Th. Dingermann, M. Habs, M. Hagenmeyer, M. Schubert-Zsilavecz, M. Ullmann:</p>
<p><b><i>Botanicals in Nahrungsergänzungsmitteln, </i></b><i>Leitfaden für den Einsatz von pflanzlichen Zubereitungen, </i>Karger 2011, ISBN 978-3-8055-9662-6</p>
<p>KFN 03/2011</p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2011</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:41:57 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Pflanzenkombination verringert Rezidiv-Risiko nach Polypen-Operationen</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/240-pflanzenkombination-verringert-rezidiv-risiko-nach-polypen-operationen?format=html</link>
           <enclosure url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/240-pflanzenkombination-verringert-rezidiv-risiko-nach-polypen-operationen/file" length="80860" type="application/pdf" />
           <media:content
                url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/240-pflanzenkombination-verringert-rezidiv-risiko-nach-polypen-operationen/file"
                fileSize="80860"
                type="application/pdf"
                medium="document"
           />
           <media:title type="plain">Pflanzenkombination verringert Rezidiv-Risiko nach Polypen-Operationen</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Jeder 13. Deutsche erkrankt einmal jährlich an einer akuten Entzündung der Nasennebenhöhlen – medizinisch „Sinusitis“ oder „Rhinosinusitis“ genannt. Damit gehört die Sinusitis zu den „Top 25“ der Krankheiten, die die meisten Fehltage verursachen. Wer daran leidet, muss durchschnittlich sechs Tage das Bett hüten, errechnete kürzlich die Techniker Krankenkasse TK in ihrem Gesundheitsreport.</strong></p>
<p>Das Ziel der ärztlichen Behandlung ist, den Infekt zu bekämpfen sowie die Belüftung der Nase und den Abfluss aus den Nebenhöhlen zu verbessern. Besonders gut bewährt hat sich dabei der Einsatz einer Kombination aus fünf Pflanzenextrakten (BNO 101). Die Primelkombination besitzt eine ausgeprägte antivirale und antibakterielle Wirksamkeit, hemmt die Entzündungsmechanismen in den Atemwegen und hat einen positiven Einfluss auf die Schlagtätigkeit der so genannten Flimmerhärchen („Zilien“) in den Schleimhäuten, was den Abtransport des zähen Schleims erleichtert.</p>
<p>Doch das pflanzliche Arzneimittel kann offenbar noch mehr: Es bietet auch dann Hilfe, wenn eine chronische Sinusitis wegen Polypenbildung operativ saniert werden muss, berichtete der Kölner HNO-Spezialist Professor Dr. Steffen Maune in München. In einer Pilotstudie empfahl das Team von Professor Maune 471 minimalinvasiv frisch operierten Patienten zur Nachbehandlung die regelmäßige Benutzung einer Nasendusche, das Auftragen einer Lavendelsalbe und die Einnahme der pflanzlichen Kombination BNO 101. Nach durchschnittlich zwei Jahren wurden 99 zufällig ausgewählte Patienten nach ihren Erfahrungen befragt. Das Ergebnis:</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>95 Prozent der Patienten gaben an, mit dem Behandlungsergebnis zufrieden zu sein.</li>
<li>Über das erneute Auftreten von Polypen berichteten nur fünf Prozent der telefonisch befragten Patienten. Das sind deutlich weniger Rezidive als sie bei der sonst üblichen Standard-Nachsorge auftreten (10 bis 20 Prozent).</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Einsatz der Phytokombination zur Nachsorge nach HNO-Operationen soll deshalb schon bald in einer randomisierten, kontrollierten und verblindeten Studie methodisch zuverlässig überprüft werden, versprach Professor Steffen Maune.</p>
<p>KFN 02/2011 </p>
</div>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/240-pflanzenkombination-verringert-rezidiv-risiko-nach-polypen-operationen/file" />
                      <guid isPermaLink="true">https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/240-pflanzenkombination-verringert-rezidiv-risiko-nach-polypen-operationen?format=html</guid>
           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Jeder 13. Deutsche erkrankt einmal jährlich an einer akuten Entzündung der Nasennebenhöhlen – medizinisch „Sinusitis“ oder „Rhinosinusitis“ genannt. Damit gehört die Sinusitis zu den „Top 25“ der Krankheiten, die die meisten Fehltage verursachen. Wer daran leidet, muss durchschnittlich sechs Tage das Bett hüten, errechnete kürzlich die Techniker Krankenkasse TK in ihrem Gesundheitsreport.</strong></p>
<p>Das Ziel der ärztlichen Behandlung ist, den Infekt zu bekämpfen sowie die Belüftung der Nase und den Abfluss aus den Nebenhöhlen zu verbessern. Besonders gut bewährt hat sich dabei der Einsatz einer Kombination aus fünf Pflanzenextrakten (BNO 101). Die Primelkombination besitzt eine ausgeprägte antivirale und antibakterielle Wirksamkeit, hemmt die Entzündungsmechanismen in den Atemwegen und hat einen positiven Einfluss auf die Schlagtätigkeit der so genannten Flimmerhärchen („Zilien“) in den Schleimhäuten, was den Abtransport des zähen Schleims erleichtert.</p>
<p>Doch das pflanzliche Arzneimittel kann offenbar noch mehr: Es bietet auch dann Hilfe, wenn eine chronische Sinusitis wegen Polypenbildung operativ saniert werden muss, berichtete der Kölner HNO-Spezialist Professor Dr. Steffen Maune in München. In einer Pilotstudie empfahl das Team von Professor Maune 471 minimalinvasiv frisch operierten Patienten zur Nachbehandlung die regelmäßige Benutzung einer Nasendusche, das Auftragen einer Lavendelsalbe und die Einnahme der pflanzlichen Kombination BNO 101. Nach durchschnittlich zwei Jahren wurden 99 zufällig ausgewählte Patienten nach ihren Erfahrungen befragt. Das Ergebnis:</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>95 Prozent der Patienten gaben an, mit dem Behandlungsergebnis zufrieden zu sein.</li>
<li>Über das erneute Auftreten von Polypen berichteten nur fünf Prozent der telefonisch befragten Patienten. Das sind deutlich weniger Rezidive als sie bei der sonst üblichen Standard-Nachsorge auftreten (10 bis 20 Prozent).</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Einsatz der Phytokombination zur Nachsorge nach HNO-Operationen soll deshalb schon bald in einer randomisierten, kontrollierten und verblindeten Studie methodisch zuverlässig überprüft werden, versprach Professor Steffen Maune.</p>
<p>KFN 02/2011 </p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2011</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:41:56 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Gestörter Schlaf macht krank und hässlich</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/239-gestoerter-schlaf-macht-krank-und-haesslich?format=html</link>
           <enclosure url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/239-gestoerter-schlaf-macht-krank-und-haesslich/file" length="80983" type="application/pdf" />
           <media:content
                url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/239-gestoerter-schlaf-macht-krank-und-haesslich/file"
                fileSize="80983"
                type="application/pdf"
                medium="document"
           />
           <media:title type="plain">Gestörter Schlaf macht krank und hässlich</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_content">
<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Erholsamer Schlaf ist eine Grundvoraussetzung für Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Wenn Nacht- und Schichtarbeit oder Freizeitstress den Schlaf stören oder verkürzen, drohen ernsthafte Konsequenzen für die Gesundheit. Bei Schlafproblemen kann, wie wissenschaftliche Studien belegen, eine Kombination aus Baldrian- und Hopfen-Extrakt wirksame Hilfe leisten.</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3640" class="text_asset_partial article_text">
<p>Entgegen der allgemeinen Annahme arbeitet der Organismus während der Nacht keineswegs auf Sparflamme. Der Schlaf benötigt genauso viel Energie wie der Wachzustand, berichtete in München Prof. Dr. Jürgen Zulley vom Schlafmedizinischen Zentrum der Universität Regensburg. Im Schlaf wird das Wachstumshormon produziert, das zur Regenerierung von Haut und Haaren („Schönheitsschlaf“) sowie für das Knochenwachstum benötigt wird. Schlafmangel beschleunigt das Altern und verlangsamt die Wundheilung.</p>
<p>Erholsamer Schlaf macht auch klüger: Während der Nachtruhe ordnet das Gehirn die Erfahrungen des Tages und arbeitet an Problemlösungen. Schlafmangel dagegen führt zu Erinnerungslücken, reduziert die Arbeitsleistung am Tage um 25 Prozent und macht durch die Schädigung des Immunsystems anfälliger für Krankheiten. Nacht- und Schichtarbeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen, Depressionen und beeinträchtigt die Fahrtüchtigkeit. Prof. Zulley: „Durch 24 Stunden Schlafentzug wird die Reaktionsfähigkeit ähnlich stark gestört wie durch ein Promille Blutalkohol.</p>
<p>Am häufigsten leiden Menschen unter Einschlafproblemen. Wer gut einschlafen will, sollte deshalb zum Abendessen leichte, eiweißreiche Speisen bevorzugen. Kohlenhydrate werden abends schlechter verwertet als tagsüber, auch Salat ist schwerer verdaulich. Obwohl Alkohol müde macht und ihn die Leber am Abend besser toleriert als in den Morgenstunden, ist er keine sinnvolle Einschlafhilfe.<br />Wirksam und ohne unerwünschte Nebeneffekte wird das Einschlafen dagegen von pflanzlichen Arzneimitteln erleichtert. Besonders die Kombination aus Baldrian- und Hopfen-Extrakt hat sich in Studien als wirksam erwiesen. Beispielsweise in einer klinischen, placebokontrollierten Studie mit 30 Patienten, die vier Wochen lang entweder mit der Baldrian-Hopfen-Kombination, oder Baldrian alleine bzw. mit Placebo behandelt wurden. Die mit der Kombination Behandelten schliefen nicht nur signifikant schneller ein als Patienten aus den anderen beiden Gruppen, auch der Anteil der Tiefschlafphasen war bei ihnen größer (Phytother Res 2007, 21(9): 847-51).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>KFN 01/2011</p>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/239-gestoerter-schlaf-macht-krank-und-haesslich/file" />
                      <guid isPermaLink="true">https://www.kfn-ev.de/meldungen/2011-2/239-gestoerter-schlaf-macht-krank-und-haesslich?format=html</guid>
           <description><![CDATA[<div class="article_content">
<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Erholsamer Schlaf ist eine Grundvoraussetzung für Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Wenn Nacht- und Schichtarbeit oder Freizeitstress den Schlaf stören oder verkürzen, drohen ernsthafte Konsequenzen für die Gesundheit. Bei Schlafproblemen kann, wie wissenschaftliche Studien belegen, eine Kombination aus Baldrian- und Hopfen-Extrakt wirksame Hilfe leisten.</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3640" class="text_asset_partial article_text">
<p>Entgegen der allgemeinen Annahme arbeitet der Organismus während der Nacht keineswegs auf Sparflamme. Der Schlaf benötigt genauso viel Energie wie der Wachzustand, berichtete in München Prof. Dr. Jürgen Zulley vom Schlafmedizinischen Zentrum der Universität Regensburg. Im Schlaf wird das Wachstumshormon produziert, das zur Regenerierung von Haut und Haaren („Schönheitsschlaf“) sowie für das Knochenwachstum benötigt wird. Schlafmangel beschleunigt das Altern und verlangsamt die Wundheilung.</p>
<p>Erholsamer Schlaf macht auch klüger: Während der Nachtruhe ordnet das Gehirn die Erfahrungen des Tages und arbeitet an Problemlösungen. Schlafmangel dagegen führt zu Erinnerungslücken, reduziert die Arbeitsleistung am Tage um 25 Prozent und macht durch die Schädigung des Immunsystems anfälliger für Krankheiten. Nacht- und Schichtarbeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen, Depressionen und beeinträchtigt die Fahrtüchtigkeit. Prof. Zulley: „Durch 24 Stunden Schlafentzug wird die Reaktionsfähigkeit ähnlich stark gestört wie durch ein Promille Blutalkohol.</p>
<p>Am häufigsten leiden Menschen unter Einschlafproblemen. Wer gut einschlafen will, sollte deshalb zum Abendessen leichte, eiweißreiche Speisen bevorzugen. Kohlenhydrate werden abends schlechter verwertet als tagsüber, auch Salat ist schwerer verdaulich. Obwohl Alkohol müde macht und ihn die Leber am Abend besser toleriert als in den Morgenstunden, ist er keine sinnvolle Einschlafhilfe.<br />Wirksam und ohne unerwünschte Nebeneffekte wird das Einschlafen dagegen von pflanzlichen Arzneimitteln erleichtert. Besonders die Kombination aus Baldrian- und Hopfen-Extrakt hat sich in Studien als wirksam erwiesen. Beispielsweise in einer klinischen, placebokontrollierten Studie mit 30 Patienten, die vier Wochen lang entweder mit der Baldrian-Hopfen-Kombination, oder Baldrian alleine bzw. mit Placebo behandelt wurden. Die mit der Kombination Behandelten schliefen nicht nur signifikant schneller ein als Patienten aus den anderen beiden Gruppen, auch der Anteil der Tiefschlafphasen war bei ihnen größer (Phytother Res 2007, 21(9): 847-51).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>KFN 01/2011</p>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2011</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:41:55 +0200</pubDate>
       </item>
          </channel>
</rss>