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       <title>2010 - Komitee Forschung Naturmedizin e. V.</title>
       <description><![CDATA[]]></description>
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           <title>Wissenschaftler entschlüsseln: Wie Efeu-Extrakt den Husten löst</title>
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           <media:title type="plain">Wissenschaftler entschlüsseln: Wie Efeu-Extrakt den Husten löst</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Atemwegsinfekte sind der häufigste Anlass für Krankschreibungen in Deutschland. Nach Daten der AOK geht jeder fünfte Arbeitsunfähigkeitsfall (23,1 Prozent) auf diese Krankheitsgruppe zurück. Die wohl am meisten belastende Begleiterscheinung akuter Entzündungen der Atemwege ist der Husten. Zum Glück bietet die Pflanzenmedizin zu seiner Behandlung seit je wirksame und gut verträgliche Hilfen an. </strong></p>
<p>Die immergrünen Blätter von Efeu (<i>Hedera helix Linné</i>) enthalten eine Reihe medizinisch wirksamer Substanzen. Richtig aufbereitet führen Efeu-Extrakte zu einer Entspannung der Bronchialmuskulatur, lösen den Schleim, erleichtern das Abhusten und steigern die Produktion des Sekrets in den oberen Atemwegen. <br />&nbsp;<br />Dass Efeu-Zubereitungen wirksam sind, war schon länger bekannt. Der eigentliche Wirkmechanismus konnte jedoch erst kürzlich entschlüsselt werden. Prof. Dr. Hanns Häberlein vom Institut für Biochemie und Molekularbiologie der Universität Bonn stellte in München die Ergebnisse seiner neuesten Experimente vor, in denen er die Wirkungsweise von Efeu-Trockenextrakt auf die Bronchialmuskulatur untersuchte (veröffentlicht in <i>Phytomedicine, doi: 10.1016/j.phymed.2010.05.010</i>).</p>
<p><br />Die von der Bonner Arbeitsgruppe ermittelten biochemischen Zusammenhänge sind zugegebenermaßen höchst kompliziert. Professor Häberlein: „Therapeutische Relevanz haben vor allem die in Efeu enthaltenen Saponine, insbesondere das a-Hederin. In Zellen der glatten Bronchialmuskulatur führt a-Hederin dazu, dass bestimmte&nbsp; (sog. ß2-adrenergen) Rezeptoren länger funktionsfähig bleiben und durch das körpereigene Adrenalin optimal aktiviert werden können. Adrenalin ist der physiologisch stärkste Bronchodilatator und vermittelt eine Verminderung der intrazellulären Kalzium-Konzentration, was bei einer Bronchitis zu einer Entspannung der&nbsp; verkrampften Bronchialmuskulatur führt“. <br />&nbsp;<br />Der Arbeitsgruppe ist es gelungen, diesen Effekt des Efeu-Wirkstoffs a-Hederin mit Hilfe von Kraftmessungen an isolierten Muskelstreifen aus der Luftröhre von Rindern nachzuweisen. Die Untersuchungen ergaben, dass es unter dem Einfluss der Substanz zu einer isometrisch messbar verbesserten Relaxation der Muskeln in den Atemwegen kommt. <br />&nbsp;<br />Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter www.kfn-ev.de</p>
<p>KFN 19/2010</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>]]></media:description>
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Atemwegsinfekte sind der häufigste Anlass für Krankschreibungen in Deutschland. Nach Daten der AOK geht jeder fünfte Arbeitsunfähigkeitsfall (23,1 Prozent) auf diese Krankheitsgruppe zurück. Die wohl am meisten belastende Begleiterscheinung akuter Entzündungen der Atemwege ist der Husten. Zum Glück bietet die Pflanzenmedizin zu seiner Behandlung seit je wirksame und gut verträgliche Hilfen an. </strong></p>
<p>Die immergrünen Blätter von Efeu (<i>Hedera helix Linné</i>) enthalten eine Reihe medizinisch wirksamer Substanzen. Richtig aufbereitet führen Efeu-Extrakte zu einer Entspannung der Bronchialmuskulatur, lösen den Schleim, erleichtern das Abhusten und steigern die Produktion des Sekrets in den oberen Atemwegen. <br />&nbsp;<br />Dass Efeu-Zubereitungen wirksam sind, war schon länger bekannt. Der eigentliche Wirkmechanismus konnte jedoch erst kürzlich entschlüsselt werden. Prof. Dr. Hanns Häberlein vom Institut für Biochemie und Molekularbiologie der Universität Bonn stellte in München die Ergebnisse seiner neuesten Experimente vor, in denen er die Wirkungsweise von Efeu-Trockenextrakt auf die Bronchialmuskulatur untersuchte (veröffentlicht in <i>Phytomedicine, doi: 10.1016/j.phymed.2010.05.010</i>).</p>
<p><br />Die von der Bonner Arbeitsgruppe ermittelten biochemischen Zusammenhänge sind zugegebenermaßen höchst kompliziert. Professor Häberlein: „Therapeutische Relevanz haben vor allem die in Efeu enthaltenen Saponine, insbesondere das a-Hederin. In Zellen der glatten Bronchialmuskulatur führt a-Hederin dazu, dass bestimmte&nbsp; (sog. ß2-adrenergen) Rezeptoren länger funktionsfähig bleiben und durch das körpereigene Adrenalin optimal aktiviert werden können. Adrenalin ist der physiologisch stärkste Bronchodilatator und vermittelt eine Verminderung der intrazellulären Kalzium-Konzentration, was bei einer Bronchitis zu einer Entspannung der&nbsp; verkrampften Bronchialmuskulatur führt“. <br />&nbsp;<br />Der Arbeitsgruppe ist es gelungen, diesen Effekt des Efeu-Wirkstoffs a-Hederin mit Hilfe von Kraftmessungen an isolierten Muskelstreifen aus der Luftröhre von Rindern nachzuweisen. Die Untersuchungen ergaben, dass es unter dem Einfluss der Substanz zu einer isometrisch messbar verbesserten Relaxation der Muskeln in den Atemwegen kommt. <br />&nbsp;<br />Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter www.kfn-ev.de</p>
<p>KFN 19/2010</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2010</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:49:14 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Pflanzliche Stoffe als Nahrungsergänzung oder Arznei?</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2010-2/269-pflanzliche-stoffe-als-nahrungsergaenzung-oder-arznei?format=html</link>
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           <media:title type="plain">Pflanzliche Stoffe als Nahrungsergänzung oder Arznei?</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_content">
<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Gesund werden, gesund bleiben – um diesen verständlichen Wunsch der Verbraucher zu erfüllen, bietet der Markt von Gesundheitsprodukten heute eine schier unübersehbare Zahl von Erzeugnissen. In Konkurrenz zu den Arzneimitteln zur Selbstbehandlung treten vor allem Nahrungsergänzungsmittel (NEM)und Lebensmittel mit gesundheitlichem Zusatznutzen (so genannte funktionelle Lebensmittel). Woche für Woche kommen in Deutschland rund 70 neue Nahrungsergänzungsmittel auf den Markt - wer soll da noch einen Durchblick behalten? Eine Expertengruppe ist jetzt mit konkreten Vorschlägen zur Deklaration und Transparenz derartiger Produkte an die Öffentlichkeit getreten.</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3662" class="text_asset_partial article_text">
<p>Ein wichtiger Grund für die Verunsicherung der Verbraucher liegt in der unterschiedlichen gesetzlichen Regulierung: Während pflanzliche Arzneimittel den strengen Kriterien des Arzneimittelgesetztes unterliegen und von der Bundesbehörde BfArM laufend überwacht werden, ist für Nahrungsergänzungsmittel das Lebensmittelrecht zuständig, dessen Umsetzung in die Zuständigkeit von Ländern und Kommunen fällt. Das besondere Problem dabei: Neben seriösen Anbietern, die streng auf die Einhaltung lebensmittelrechtlicher und werblicher Vorschriften achten, gibt es auch Hersteller, die beim Anpreisen ihrer Erzeugnisse falsche Erwartungen wecken.</p>
<p><br />Ein interdisziplinär zusammengesetztes Expertengremium unter Leitung von Prof. Dr. Andreas Hahn, Universität Hannover, hat jetzt eine Übersicht über die Situation pflanzlicher Produkte ermittelt und einen Leitfaden zur Verwendung und Deklaration pflanzlicher Zubereitungen erstellt (Botanicals in Nahrungsergänzungsmitteln, Karger Verlag 2011). Die sechsköpfige Arbeitsgruppe analysierte zunächst an drei Beispielen – Knoblauch, Cranberry und Artischocke – die aktuelle Marktsituation der pflanzenhaltigen Produkte. Die Auswertung förderte eine Reihe von Mängeln zutage: So zeigte sich beispielsweise, dass die gesundheitsbezogenen Angaben lückenhaft ausfallen und Rückschlüsse auf wirksame Inhaltsstoffe kaum möglich sind.</p>
<p><br />Die Experten fordern daher eine sachgerechte Deklaration der pflanzlichen NEMs, die eindeutige Angaben über die verwendete pflanzliche Substanz („Ausgangsdroge“), über die Art der Zubereitung, die Eigenschaften des Extrakts, die empfohlene tägliche Menge, den Zweck und die Wirkungen, sowie Hinweise für die angesprochene Verbrauchergruppe enthalten.</p>
<p><br />KFN 18/2010</p>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>]]></media:description>
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           <description><![CDATA[<div class="article_content">
<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Gesund werden, gesund bleiben – um diesen verständlichen Wunsch der Verbraucher zu erfüllen, bietet der Markt von Gesundheitsprodukten heute eine schier unübersehbare Zahl von Erzeugnissen. In Konkurrenz zu den Arzneimitteln zur Selbstbehandlung treten vor allem Nahrungsergänzungsmittel (NEM)und Lebensmittel mit gesundheitlichem Zusatznutzen (so genannte funktionelle Lebensmittel). Woche für Woche kommen in Deutschland rund 70 neue Nahrungsergänzungsmittel auf den Markt - wer soll da noch einen Durchblick behalten? Eine Expertengruppe ist jetzt mit konkreten Vorschlägen zur Deklaration und Transparenz derartiger Produkte an die Öffentlichkeit getreten.</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3662" class="text_asset_partial article_text">
<p>Ein wichtiger Grund für die Verunsicherung der Verbraucher liegt in der unterschiedlichen gesetzlichen Regulierung: Während pflanzliche Arzneimittel den strengen Kriterien des Arzneimittelgesetztes unterliegen und von der Bundesbehörde BfArM laufend überwacht werden, ist für Nahrungsergänzungsmittel das Lebensmittelrecht zuständig, dessen Umsetzung in die Zuständigkeit von Ländern und Kommunen fällt. Das besondere Problem dabei: Neben seriösen Anbietern, die streng auf die Einhaltung lebensmittelrechtlicher und werblicher Vorschriften achten, gibt es auch Hersteller, die beim Anpreisen ihrer Erzeugnisse falsche Erwartungen wecken.</p>
<p><br />Ein interdisziplinär zusammengesetztes Expertengremium unter Leitung von Prof. Dr. Andreas Hahn, Universität Hannover, hat jetzt eine Übersicht über die Situation pflanzlicher Produkte ermittelt und einen Leitfaden zur Verwendung und Deklaration pflanzlicher Zubereitungen erstellt (Botanicals in Nahrungsergänzungsmitteln, Karger Verlag 2011). Die sechsköpfige Arbeitsgruppe analysierte zunächst an drei Beispielen – Knoblauch, Cranberry und Artischocke – die aktuelle Marktsituation der pflanzenhaltigen Produkte. Die Auswertung förderte eine Reihe von Mängeln zutage: So zeigte sich beispielsweise, dass die gesundheitsbezogenen Angaben lückenhaft ausfallen und Rückschlüsse auf wirksame Inhaltsstoffe kaum möglich sind.</p>
<p><br />Die Experten fordern daher eine sachgerechte Deklaration der pflanzlichen NEMs, die eindeutige Angaben über die verwendete pflanzliche Substanz („Ausgangsdroge“), über die Art der Zubereitung, die Eigenschaften des Extrakts, die empfohlene tägliche Menge, den Zweck und die Wirkungen, sowie Hinweise für die angesprochene Verbrauchergruppe enthalten.</p>
<p><br />KFN 18/2010</p>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2010</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:49:13 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Petition für Heilpflanzen Dubiose Initiative betreibt Irreführung</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2010-2/268-petition-fuer-heilpflanzen-dubiose-initiative-betreibt-irrefuehrung?format=html</link>
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           <media:title type="plain">Petition für Heilpflanzen Dubiose Initiative betreibt Irreführung</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Ab April 2011 beabsichtige die EU ein Verkaufsverbot von Heilpflanzen. Mit dieser alarmierenden Nachricht haben vor wenigen Tagen gleich mehrere Nachrichtenportale die Öffentlichkeit aufgeschreckt. Gleichzeitig riefen sie dazu auf, eine Petition an den Bundestag zu unterschreiben, um „dieses düstere Gespenst vielleicht doch noch abzuwehren“. Ist die pflanzliche Medizin tatsächlich akut gefährdet?</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3660" class="text_asset_partial article_text">
<p>Die Tatsachen sehen folgendermaßen aus:</p>
<ul>
<li>Entgegen der Behauptung der Autoren der Petition bezieht sich die angesprochene Richtlinie 2004/24/EG nicht auf „Nahrungsergänzungsmittel und Heilkräuter“ sondern ausschließlich auf pflanzliche Arzneimittel. Nahrungsergänzungsmittel sind rechtlich betrachtet Lebensmittel und bleiben deshalb von dieser Regelung gänzlich unberührt.</li>
<li>Außerdem handelt es sich hier weder um einen neuen, noch um einen überraschenden Sachverhalt. Die Richtlinie ist bereits am 31. März 2004, also vor knapp sieben Jahren (!), verabschiedet worden.</li>
<li>Besonders absurd wird der ganze Aktionismus angesichts der Tatsache, dass die Richtlinie 2004/24/EG zustande kam, „damit diese Produkte auf dem Markt bleiben können“, wie es dort im Erwägungsgrund 3 wörtlich heißt. Durch diese Richtlinie ist für diese Produktgruppe ein vereinfachtes Registrierungsverfahren eingeführt worden, nachdem die drei Jahre vorher verabschiedete Richtlinie 2001/83/EG für jeden Hersteller eines Arzneimittels die Pflicht vorsah, wissenschaftliche Unterlagen vorzulegen, die seine Qualität, Unbedenklichkeit und Wirksamkeit belegen. Viele pflanzliche Arzneimittel mit langer Tradition konnten diese Anforderung nicht erfüllen. Sie hätten also ohne die Richtlinie 2004/24/EG vom Markt verschwinden müssen.</li>
<li>Auch für die Registrierung eines traditionellen Arzneimittels müssen jedoch bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Sie sind im Kapitel 2a, Art.16a der Richtlinie aufgeführt. Traditionelle Arzneimittel müssen demnach bereits seit 30 Jahren, davon seit 15 Jahren in der EU in Verwendung sein, die dürfen nur eine bestimmte Stärke haben und sind lediglich in Dosierungen, die kein Risiko für den Patienten darstellen, vor allem für die Selbstmedikation geeignet. Die Übergangsfrist zur Anpassung vorhandener Präparate an diese Bestimmungen läuft im April 2011 ab.<br /><br /></li>
</ul>
</div>
<p>„Betroffen von den Bestimmungen kann nur derjenige Hersteller sein, der keine Hausaufgaben gemacht hat und alle Fristen tatenlos verstreichen ließ“, kommentiert Prof. Dr. Michael Habs, Karlsruhe, den Vorgang. Für Patienten und Verbraucher werde sich dagegen nichts ändern.<br />Das KFN stellt außerdem fest, dass hier eine Desinformationskampagne läuft, die das Engagement gutgläubiger Befürworter der Phytotherapie missbraucht. Mit ihrer dubiosen Aktion schaden die scheinbaren Retter der Phytotherapie nicht weniger als ihre erklärten Gegner.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter <a href="https://www.kfn-ev.de">www.kfn-ev.de</a></p>
<p>KFN 17/2010</p>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2010-2/268-petition-fuer-heilpflanzen-dubiose-initiative-betreibt-irrefuehrung/file" />
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Ab April 2011 beabsichtige die EU ein Verkaufsverbot von Heilpflanzen. Mit dieser alarmierenden Nachricht haben vor wenigen Tagen gleich mehrere Nachrichtenportale die Öffentlichkeit aufgeschreckt. Gleichzeitig riefen sie dazu auf, eine Petition an den Bundestag zu unterschreiben, um „dieses düstere Gespenst vielleicht doch noch abzuwehren“. Ist die pflanzliche Medizin tatsächlich akut gefährdet?</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3660" class="text_asset_partial article_text">
<p>Die Tatsachen sehen folgendermaßen aus:</p>
<ul>
<li>Entgegen der Behauptung der Autoren der Petition bezieht sich die angesprochene Richtlinie 2004/24/EG nicht auf „Nahrungsergänzungsmittel und Heilkräuter“ sondern ausschließlich auf pflanzliche Arzneimittel. Nahrungsergänzungsmittel sind rechtlich betrachtet Lebensmittel und bleiben deshalb von dieser Regelung gänzlich unberührt.</li>
<li>Außerdem handelt es sich hier weder um einen neuen, noch um einen überraschenden Sachverhalt. Die Richtlinie ist bereits am 31. März 2004, also vor knapp sieben Jahren (!), verabschiedet worden.</li>
<li>Besonders absurd wird der ganze Aktionismus angesichts der Tatsache, dass die Richtlinie 2004/24/EG zustande kam, „damit diese Produkte auf dem Markt bleiben können“, wie es dort im Erwägungsgrund 3 wörtlich heißt. Durch diese Richtlinie ist für diese Produktgruppe ein vereinfachtes Registrierungsverfahren eingeführt worden, nachdem die drei Jahre vorher verabschiedete Richtlinie 2001/83/EG für jeden Hersteller eines Arzneimittels die Pflicht vorsah, wissenschaftliche Unterlagen vorzulegen, die seine Qualität, Unbedenklichkeit und Wirksamkeit belegen. Viele pflanzliche Arzneimittel mit langer Tradition konnten diese Anforderung nicht erfüllen. Sie hätten also ohne die Richtlinie 2004/24/EG vom Markt verschwinden müssen.</li>
<li>Auch für die Registrierung eines traditionellen Arzneimittels müssen jedoch bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Sie sind im Kapitel 2a, Art.16a der Richtlinie aufgeführt. Traditionelle Arzneimittel müssen demnach bereits seit 30 Jahren, davon seit 15 Jahren in der EU in Verwendung sein, die dürfen nur eine bestimmte Stärke haben und sind lediglich in Dosierungen, die kein Risiko für den Patienten darstellen, vor allem für die Selbstmedikation geeignet. Die Übergangsfrist zur Anpassung vorhandener Präparate an diese Bestimmungen läuft im April 2011 ab.<br /><br /></li>
</ul>
</div>
<p>„Betroffen von den Bestimmungen kann nur derjenige Hersteller sein, der keine Hausaufgaben gemacht hat und alle Fristen tatenlos verstreichen ließ“, kommentiert Prof. Dr. Michael Habs, Karlsruhe, den Vorgang. Für Patienten und Verbraucher werde sich dagegen nichts ändern.<br />Das KFN stellt außerdem fest, dass hier eine Desinformationskampagne läuft, die das Engagement gutgläubiger Befürworter der Phytotherapie missbraucht. Mit ihrer dubiosen Aktion schaden die scheinbaren Retter der Phytotherapie nicht weniger als ihre erklärten Gegner.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter <a href="https://www.kfn-ev.de">www.kfn-ev.de</a></p>
<p>KFN 17/2010</p>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2010</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:49:12 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Wie Kassen bei Naturheilverfahren tricksen Öko-test2 enthüllt falsche Versprechen</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2010-2/267-wie-kassen-bei-naturheilverfahren-tricksen-oeko-test2-enthuellt-falsche-versprechen?format=html</link>
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           <media:title type="plain">Wie Kassen bei Naturheilverfahren tricksen Öko-test2 enthüllt falsche Versprechen</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>In einer hochaktuellen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach haben 70 Prozent der Befragten der Naturmedizin Vertrauen ausgesprochen. Verständlich daher, dass trotz der engen gesetzlichen Grenzen viele Krankenkassen versuchen mit der angeblichen Erstattung solcher Leistungen zu werben. „Öko-test2“ hat untersucht, was diese Versprechen wert sind.</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3644" class="text_asset_partial article_text">
<p>Dazu hat „Öko-test2“ rund 120 gesetzliche Krankenkassen nach ihren Mehrleistungen im Bereich der Naturheilkunde angefragt. 80 Kassen haben sich an der Befragung beteiligt. Das Ergebnis (veröffentlicht in Öko-test2 6/2010, 36-55) macht nachdenklich: Viele Krankenkassen listen naturheilkundliche Leistungen auf, die ihre Versicherten gar nicht in Anspruch nehmen können.</p>
<p><br />Mogelpackung Nummer 1: der Trick mit der Reha <br />Es gibt Kassen, die die Übernahme der Kosten für eine Reihe von Naturheilverfahren versprechen, allerdings mit einer Einschränkung: Die Zusage gilt nicht für die ambulante Praxis, sondern nur, wenn der Patient im Kranken-haus liegt oder in einer Reha-Einrichtung behandelt wird. „Ökotest2“ stellt klar: „Damit nutzen die Kassen geschickt eine Lücke im Sozialversicherungsrecht.</p>
<p><br />Mogelpackung Nummer 2: der Trick mit dem Einzelfall<br />Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts müssen Kassen unter bestimmten Bedingungen bei schwerwiegenden Erkrankungen jede Behandlungsmethode bezahlen. Mit dieser Einzelfall-Regelung begründet eine der befragten Kassen ihre Leistungen für elf Heilverfahren. Der Haken: Die Leistung wird von einem positiven Gutachten des Medizinischen Dienstes abhängig gemacht.</p>
<p><br />Mogelpackung Nummer 3: der Trick mit dem Bonus<br />Um einen Bonus zu erhalten, muss das Mitglied mancher Krankenkassen lediglich die Vorgaben eines Fitnessprogramms erfüllen. Manche Kassen tun so, als würden damit auch Naturheilverfahren bezahlt.<br /><br />Die Versicherten sind daher gut beraten, die Werbeaussagen der Krankenkassen genau zu prüfen, bevor sie sich für eine Kasse entscheiden.<br /><br />KFN 16/2010</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>]]></media:description>
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>In einer hochaktuellen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach haben 70 Prozent der Befragten der Naturmedizin Vertrauen ausgesprochen. Verständlich daher, dass trotz der engen gesetzlichen Grenzen viele Krankenkassen versuchen mit der angeblichen Erstattung solcher Leistungen zu werben. „Öko-test2“ hat untersucht, was diese Versprechen wert sind.</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3644" class="text_asset_partial article_text">
<p>Dazu hat „Öko-test2“ rund 120 gesetzliche Krankenkassen nach ihren Mehrleistungen im Bereich der Naturheilkunde angefragt. 80 Kassen haben sich an der Befragung beteiligt. Das Ergebnis (veröffentlicht in Öko-test2 6/2010, 36-55) macht nachdenklich: Viele Krankenkassen listen naturheilkundliche Leistungen auf, die ihre Versicherten gar nicht in Anspruch nehmen können.</p>
<p><br />Mogelpackung Nummer 1: der Trick mit der Reha <br />Es gibt Kassen, die die Übernahme der Kosten für eine Reihe von Naturheilverfahren versprechen, allerdings mit einer Einschränkung: Die Zusage gilt nicht für die ambulante Praxis, sondern nur, wenn der Patient im Kranken-haus liegt oder in einer Reha-Einrichtung behandelt wird. „Ökotest2“ stellt klar: „Damit nutzen die Kassen geschickt eine Lücke im Sozialversicherungsrecht.</p>
<p><br />Mogelpackung Nummer 2: der Trick mit dem Einzelfall<br />Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts müssen Kassen unter bestimmten Bedingungen bei schwerwiegenden Erkrankungen jede Behandlungsmethode bezahlen. Mit dieser Einzelfall-Regelung begründet eine der befragten Kassen ihre Leistungen für elf Heilverfahren. Der Haken: Die Leistung wird von einem positiven Gutachten des Medizinischen Dienstes abhängig gemacht.</p>
<p><br />Mogelpackung Nummer 3: der Trick mit dem Bonus<br />Um einen Bonus zu erhalten, muss das Mitglied mancher Krankenkassen lediglich die Vorgaben eines Fitnessprogramms erfüllen. Manche Kassen tun so, als würden damit auch Naturheilverfahren bezahlt.<br /><br />Die Versicherten sind daher gut beraten, die Werbeaussagen der Krankenkassen genau zu prüfen, bevor sie sich für eine Kasse entscheiden.<br /><br />KFN 16/2010</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2010</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:49:11 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Kinderbehandlung: Pflanzliche Kombination hilft gegen Bauchbeschwerden</title>
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           <media:title type="plain">Kinderbehandlung: Pflanzliche Kombination hilft gegen Bauchbeschwerden</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<p><strong>Bauchschmerzen gehören zum „täglichen Brot“ des Kinder- und Jugendarztes: Bis zu 21 Prozent aller Kinder leiden unter Funktionsstörungen des Magen-Darm-Systems wie unter wiederkehrenden Schmerzen im oberen Bauchbereich (funktionelle Dyspepsie) oder einem so genannten Reizdarmsyndrom. Wie die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Michael Radke jüngst auf dem Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin in Potsdam berichtete, kann ihnen mit einem pflanzlichen Arzneimittel geholfen werden.</strong></p>
<div class="article_content">
<div id="text_asset_3645" class="text_asset_partial article_text">
<p>In einer offenen prospektiven Studie wurde die Anwendung einer Kombination aus neun Pflanzenextrakten, die zur Behandlung von Dyspepsie und Reizdarm zugelassen ist, bei Kindern im Alter von 3 bis 14 Jahren untersucht. 980 kleine Patienten mit gastrointest2inalen Funktionsstörungen aus 43 Praxen bekamen von ihrem Pädiater das Medikament in einer altersentsprechenden Dosierung eine Woche lang verordnet.<br /><br />Wie die Arbeitsgruppe von Professor Radke auf dem Potsdamer Kongress berichtete (Vortrag DGKJ-PV-041), konnten die Beschwerden der Kinder durch den einwöchigen Einsatz des pflanzlichen Arzneimittels deutlich gebessert werden.<br />Die Ergebnisse im Einzelnen:</p>
<ul>
<li>38,6 Prozent der Kinder bzw. deren Eltern beurteilten die Symptome als deutlich gebessert.</li>
<li>35,6 Prozent der Studienteilnehmer waren nach einer Woche völlig frei von Symptomen.</li>
<li>Der mittlere Summenscore der Ober- und Unterbauchbeschwerden verringerte sich von 16.1 ± 8.93 Score-Punkten zu Beginn der Therapie auf 3.8 ± 4.24 Score-Punkte am Ende der Behandlungswoche.</li>
<li>Die Verträglichkeit wurde, was bei der Behandlung von Kindern stets das wichtigste ist, von 94,8 Prozent der Kinder und Eltern als sehr gut bzw. gut bewertet.</li>
<li>Von den 980 mit dem Phytopharmakon behandelten Kindern und Jugendlichen haben lediglich sieben über unerwünschte Ereignisse berichtet. Nur vier davon standen aber in einem wahrscheinlichen bzw. möglichen Zusammenhang mit der Therapie.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>KFN 15/2010 </p>
</div>
</div>]]></media:description>
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           <description><![CDATA[<p><strong>Bauchschmerzen gehören zum „täglichen Brot“ des Kinder- und Jugendarztes: Bis zu 21 Prozent aller Kinder leiden unter Funktionsstörungen des Magen-Darm-Systems wie unter wiederkehrenden Schmerzen im oberen Bauchbereich (funktionelle Dyspepsie) oder einem so genannten Reizdarmsyndrom. Wie die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Michael Radke jüngst auf dem Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin in Potsdam berichtete, kann ihnen mit einem pflanzlichen Arzneimittel geholfen werden.</strong></p>
<div class="article_content">
<div id="text_asset_3645" class="text_asset_partial article_text">
<p>In einer offenen prospektiven Studie wurde die Anwendung einer Kombination aus neun Pflanzenextrakten, die zur Behandlung von Dyspepsie und Reizdarm zugelassen ist, bei Kindern im Alter von 3 bis 14 Jahren untersucht. 980 kleine Patienten mit gastrointest2inalen Funktionsstörungen aus 43 Praxen bekamen von ihrem Pädiater das Medikament in einer altersentsprechenden Dosierung eine Woche lang verordnet.<br /><br />Wie die Arbeitsgruppe von Professor Radke auf dem Potsdamer Kongress berichtete (Vortrag DGKJ-PV-041), konnten die Beschwerden der Kinder durch den einwöchigen Einsatz des pflanzlichen Arzneimittels deutlich gebessert werden.<br />Die Ergebnisse im Einzelnen:</p>
<ul>
<li>38,6 Prozent der Kinder bzw. deren Eltern beurteilten die Symptome als deutlich gebessert.</li>
<li>35,6 Prozent der Studienteilnehmer waren nach einer Woche völlig frei von Symptomen.</li>
<li>Der mittlere Summenscore der Ober- und Unterbauchbeschwerden verringerte sich von 16.1 ± 8.93 Score-Punkten zu Beginn der Therapie auf 3.8 ± 4.24 Score-Punkte am Ende der Behandlungswoche.</li>
<li>Die Verträglichkeit wurde, was bei der Behandlung von Kindern stets das wichtigste ist, von 94,8 Prozent der Kinder und Eltern als sehr gut bzw. gut bewertet.</li>
<li>Von den 980 mit dem Phytopharmakon behandelten Kindern und Jugendlichen haben lediglich sieben über unerwünschte Ereignisse berichtet. Nur vier davon standen aber in einem wahrscheinlichen bzw. möglichen Zusammenhang mit der Therapie.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>KFN 15/2010 </p>
</div>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2010</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:49:10 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Neue PRISCUS-Liste bestätigt: Die verträglichste Schlafhilfe für Senioren ist Baldrian</title>
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           <media:title type="plain">Neue PRISCUS-Liste bestätigt: Die verträglichste Schlafhilfe für Senioren ist Baldrian</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Die Menschen werden immer älter, Medikamente bekommen deshalb in ihrem Leben eine immer wichtigere Rolle. Wie wichtig, zeigt die Statistik: Jeder Kassenpatient über 60 Jahre nimmt im Durchschnitt drei Arzneimittel pro Tag ein! Das Bedenkliche dabei: Viele dieser Medikamente sind gerade bei älteren Menschen mit Nebenwirkungen und sogar gefährlichen Risiken verbunden. Eine Arbeitsgruppe um die Wuppertaler Pharmakologin Prof. Dr. med. Petra A. Thürmann hat jetzt zum ersten Mal eine für Deutschland gültige Liste von Arzneistoffen erstellt, die bei älteren Menschen vermieden werden sollten.</strong></p>
<p>Die soeben veröffentlichte PRISCUS-Liste (Dtsch.Arztebl. Int. 2010; 107(31-32): 543-51) liest sich wie ein Katalog der am häufigsten verordneten synthetischen Medikamente. 83 Arzneimittel haben die an der Beurteilung beteiligten 38 Experten aus acht verschiedenen Fachrichtungen als für ältere Menschen „potentiell inadäquate Medikamente“(PIM) eingestuft. Dazu gehören die in Deutschland besonders häufig verordneten Schlaf- und Beruhigungsmittel Benzodiazepine, Z-Substanzen, Chloralhydrat und Diphenhydramin. Sie beeinträchtigen die Alltagssicherheit und das Reaktionsvermögen und sind eine häufige Ursache von gefährlichen Stürzen. Benzodiazepine z.B. erhöhen das Risiko von Knochenbrüchen bei älteren Patienten um 50 bis 110 Prozent! Gefürchtet sind aber auch ihre unerwünschten Wirkungen auf die Psyche: Sie reichen von paradoxen Reaktionen wie Unruhe und Reizbarkeit bis zu Depressionen und Psychosen.<br /><br />Als eine der wenigen therapeutischen Alternativen, die ohne unangemessene Risiken auch bei älteren Patienten angewendet werden können, werden in der PRISCUS-Liste pflanzliche Arzneimittel mit Baldrian genannt. Die beruhigende und Schlaf anstoßende Wirkung von Baldrian-Extrakten, besonders in Kombination mit Melisse oder Hopfen, ist in randomisierten und kontrollierten wissenschaftlichen Studien gut dokumentiert. In keiner dieser Untersuchungen fand sich ein Hinweis auf eine Verschlechterung der Konzentration, der Reaktionsgeschwindigkeit, der Wahrnehmung oder der Wachheit. Eine Erhöhung der Sturzgefahr ist nach Einnahme von Baldrian-Extrakten ebenfalls nicht zu befürchten. Da diese Arzneimittel den Schlafrhythmus nicht stören und nicht abhängig machen, können sie im Gegensatz zu Benzodiazepinen über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.<br />Analyse. <br /><br /> KFN 14/2010&nbsp; </p>
</div>]]></media:description>
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Die Menschen werden immer älter, Medikamente bekommen deshalb in ihrem Leben eine immer wichtigere Rolle. Wie wichtig, zeigt die Statistik: Jeder Kassenpatient über 60 Jahre nimmt im Durchschnitt drei Arzneimittel pro Tag ein! Das Bedenkliche dabei: Viele dieser Medikamente sind gerade bei älteren Menschen mit Nebenwirkungen und sogar gefährlichen Risiken verbunden. Eine Arbeitsgruppe um die Wuppertaler Pharmakologin Prof. Dr. med. Petra A. Thürmann hat jetzt zum ersten Mal eine für Deutschland gültige Liste von Arzneistoffen erstellt, die bei älteren Menschen vermieden werden sollten.</strong></p>
<p>Die soeben veröffentlichte PRISCUS-Liste (Dtsch.Arztebl. Int. 2010; 107(31-32): 543-51) liest sich wie ein Katalog der am häufigsten verordneten synthetischen Medikamente. 83 Arzneimittel haben die an der Beurteilung beteiligten 38 Experten aus acht verschiedenen Fachrichtungen als für ältere Menschen „potentiell inadäquate Medikamente“(PIM) eingestuft. Dazu gehören die in Deutschland besonders häufig verordneten Schlaf- und Beruhigungsmittel Benzodiazepine, Z-Substanzen, Chloralhydrat und Diphenhydramin. Sie beeinträchtigen die Alltagssicherheit und das Reaktionsvermögen und sind eine häufige Ursache von gefährlichen Stürzen. Benzodiazepine z.B. erhöhen das Risiko von Knochenbrüchen bei älteren Patienten um 50 bis 110 Prozent! Gefürchtet sind aber auch ihre unerwünschten Wirkungen auf die Psyche: Sie reichen von paradoxen Reaktionen wie Unruhe und Reizbarkeit bis zu Depressionen und Psychosen.<br /><br />Als eine der wenigen therapeutischen Alternativen, die ohne unangemessene Risiken auch bei älteren Patienten angewendet werden können, werden in der PRISCUS-Liste pflanzliche Arzneimittel mit Baldrian genannt. Die beruhigende und Schlaf anstoßende Wirkung von Baldrian-Extrakten, besonders in Kombination mit Melisse oder Hopfen, ist in randomisierten und kontrollierten wissenschaftlichen Studien gut dokumentiert. In keiner dieser Untersuchungen fand sich ein Hinweis auf eine Verschlechterung der Konzentration, der Reaktionsgeschwindigkeit, der Wahrnehmung oder der Wachheit. Eine Erhöhung der Sturzgefahr ist nach Einnahme von Baldrian-Extrakten ebenfalls nicht zu befürchten. Da diese Arzneimittel den Schlafrhythmus nicht stören und nicht abhängig machen, können sie im Gegensatz zu Benzodiazepinen über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.<br />Analyse. <br /><br /> KFN 14/2010&nbsp; </p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2010</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:49:09 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Prostata-Patienten entscheiden sich für Qualität</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2010-2/264-prostata-patienten-entscheiden-sich-fuer-qualitaet?format=html</link>
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           <media:title type="plain">Prostata-Patienten entscheiden sich für Qualität</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Wenn Männer häufig „müssen“, ist die dafür zunächst verdächtigte </strong><br /><strong>Blase in aller Regel unschuldig: Hinter dem Harndrang steckt meistens eine gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse Prostata. Gegen die lästigen Beschwerden werden in Deutschland traditionell pflanzliche Arzneimittel eingesetzt.</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3647" class="text_asset_partial article_text">
<p>Seit 2004 werden diese Arzneimittel von den gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr erstattet, die Betroffenen müssen deshalb für die Therapie selbst aufkommen. Liegt es nun an der gründlichen Beratung in der Apotheke, an den Empfehlungen der behandelnden Ärzte oder an der zunehmenden Informiertheit der Patienten: Die Kaufentscheidung der betroffenen Patienten hängt erstaunlich häufig nicht mehr allein vom Preis des pflanzlichen Präparats ab, sondern immer öfter von seiner wissenschaftlich nachgewiesenen Qualität. Das zeigt eine Analyse des Kaufverhaltens über die letzten fünf Jahre (IMS Health, Pharmascope).<br /><br />In der aktuellen Roten Liste stehen zur Therapie des „Benignen Prostatasyndroms“ (BPS) über 30 apothekenpflichtige pflanzliche Präparate. Laut Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) sind vor allem Extrakte aus Sägezahnpalmenfrüchten (Serenoa repens, Sabal serrulata) und Brennnesselwurzeln (Urtica dioica) bzw. deren Kombination gut dokumentiert und daher empfehlenswert.<br /><br />Wie nicht anders zu erwarten, ist nach Inkrafttreten der patienten-feindlichen Regelung im Jahr 2004 der Umsatz der pflanzlichen Medikamente insgesamt spürbar zurückgegangen. Anfangs traf es auch die gut belegten Prostata-Präparate. Das hat sich aber in den letzten beiden Jahren verändert: Während der Gesamtmarkt dieser Arzneimittel stagniert, entscheiden sich Patienten immer öfter für das am besten untersuchte Kombinationsarzneimittel.</p>
<p><br />„Die aktuellen Daten sind ein erfreulicher Beweis für die Tatsache, dass der Verbraucher heute mehr und mehr bereit ist, nachgewiesene Kompetenz zu belohnen“, kommentiert der Vorstand des Komitees Forschung Naturmedizin e.V. (KFN) die Ergebnisse der aktuellen Markt-Analyse. <br /><br />KFN 13/2010&nbsp; </p>
</div>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2010-2/264-prostata-patienten-entscheiden-sich-fuer-qualitaet/file" />
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Wenn Männer häufig „müssen“, ist die dafür zunächst verdächtigte </strong><br /><strong>Blase in aller Regel unschuldig: Hinter dem Harndrang steckt meistens eine gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse Prostata. Gegen die lästigen Beschwerden werden in Deutschland traditionell pflanzliche Arzneimittel eingesetzt.</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3647" class="text_asset_partial article_text">
<p>Seit 2004 werden diese Arzneimittel von den gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr erstattet, die Betroffenen müssen deshalb für die Therapie selbst aufkommen. Liegt es nun an der gründlichen Beratung in der Apotheke, an den Empfehlungen der behandelnden Ärzte oder an der zunehmenden Informiertheit der Patienten: Die Kaufentscheidung der betroffenen Patienten hängt erstaunlich häufig nicht mehr allein vom Preis des pflanzlichen Präparats ab, sondern immer öfter von seiner wissenschaftlich nachgewiesenen Qualität. Das zeigt eine Analyse des Kaufverhaltens über die letzten fünf Jahre (IMS Health, Pharmascope).<br /><br />In der aktuellen Roten Liste stehen zur Therapie des „Benignen Prostatasyndroms“ (BPS) über 30 apothekenpflichtige pflanzliche Präparate. Laut Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) sind vor allem Extrakte aus Sägezahnpalmenfrüchten (Serenoa repens, Sabal serrulata) und Brennnesselwurzeln (Urtica dioica) bzw. deren Kombination gut dokumentiert und daher empfehlenswert.<br /><br />Wie nicht anders zu erwarten, ist nach Inkrafttreten der patienten-feindlichen Regelung im Jahr 2004 der Umsatz der pflanzlichen Medikamente insgesamt spürbar zurückgegangen. Anfangs traf es auch die gut belegten Prostata-Präparate. Das hat sich aber in den letzten beiden Jahren verändert: Während der Gesamtmarkt dieser Arzneimittel stagniert, entscheiden sich Patienten immer öfter für das am besten untersuchte Kombinationsarzneimittel.</p>
<p><br />„Die aktuellen Daten sind ein erfreulicher Beweis für die Tatsache, dass der Verbraucher heute mehr und mehr bereit ist, nachgewiesene Kompetenz zu belohnen“, kommentiert der Vorstand des Komitees Forschung Naturmedizin e.V. (KFN) die Ergebnisse der aktuellen Markt-Analyse. <br /><br />KFN 13/2010&nbsp; </p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2010</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:49:08 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Kluge Eltern favorisieren pflanzliche Medizin für ihr Kind</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2010-2/262-kluge-eltern-favorisieren-pflanzliche-medizin-fuer-ihr-kind?format=html</link>
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           <media:title type="plain">Kluge Eltern favorisieren pflanzliche Medizin für ihr Kind</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Wenn ihre Kinder krank sind, wenden Eltern in Deutschland bevorzugt pflanzliche Arzneimittel an. Zu den eifrigsten Befürwortern der Phytopharmaka gehören vor allem Mütter und Väter mit einem höheren Bildungsstand, Eltern, die in einer Stadt leben und Familien, die über ein höheres Einkommen verfügen. Das ergab eine aktuelle Studie an zwei Universitäts-Kinderkliniken in Leipzig und München sowie in zwei Leipziger Kinderarzt-Praxen.</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3649" class="text_asset_partial article_text">
<p>Der Leipziger Kinder- und Jugendarzt Prof. Dr. Wieland Kiess und sein Team befragten mit einem standardisierten Fragebogen die Eltern von insgesamt 413 Kindern zum Einsatz und Behandlungserfolg pflanzlicher Arzneimittel. Hier die wichtigsten Erkenntnisse der soeben publizierten Untersuchung (Dtsch Med Wochenschr 2010; 135:959-964):</p>
<ul>
<li>Besonders bei Erkältungskrankheiten und Bauchweh behandeln 85,5 Prozent der Eltern in Deutschland ihre Kinder nach Möglichkeit mit einem pflanzlichen Arzneimittel. Zum Vergleich: In England sind es 28 Prozent, in den Niederlanden 13,5 Prozent und in den USA lediglich 10 Prozent.</li>
<li>Die wichtigste Motivation der Eltern zum Einsatz pflanzlicher Mittel ist – entgegen der allgemeinen Annahme – keineswegs die Unzufriedenheit mit der „Schulmedizin“, sondern der Wunsch nach einer natürlichen, sicheren und nebenwirkungsarmen Behandlung. Als häufigste Informationsquelle wurde mit 80,2 Prozent der Kinderarzt und nur mit 4,2 Prozent ein Heilpraktiker angegeben.</li>
<li>Verglichen mit der sog. „Schulmedizin“ bewerteten 13,6 Prozent der Eltern den Erfolg der Behandlung mit pflanzlichen Medikamenten als „größer“, 39,3 Prozent als “gleich groß“ und 21,9 Prozent als „kleiner“.</li>
<li>Der Gesamterfolg der Behandlung mit Phytopharmaka wird von 12 Prozent als „sehr gut“, von 55,1 Prozent als „gut“, von 26,6 Prozent als „mittel“, von 5,1 Prozent als „nicht gut“ und lediglich von 1,1 als „überhaupt nicht gut“ eingestuft.</li>
</ul>
<p><br />Mit 87,3 Prozent besonders häufig behandeln Eltern in den neuen Bundesländern ihre Kinder mit Pflanzenmedizin. Ein möglicher Grund: Vor der Wiedervereinigung 1989 waren Phytopharmaka in der DDR kaum verfügbar. Die große Zufriedenheit mit der Phytotherapie zeigt auch folgende Zahl aus der neuen Studie: Bei einer Erkrankung ihres Kindes würden 96,3 Prozent der befragten Eltern erneut zu einem pflanzlichen Arzneimittel greifen.<br /><br />KFN 11/2010 </p>
</div>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2010-2/262-kluge-eltern-favorisieren-pflanzliche-medizin-fuer-ihr-kind/file" />
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Wenn ihre Kinder krank sind, wenden Eltern in Deutschland bevorzugt pflanzliche Arzneimittel an. Zu den eifrigsten Befürwortern der Phytopharmaka gehören vor allem Mütter und Väter mit einem höheren Bildungsstand, Eltern, die in einer Stadt leben und Familien, die über ein höheres Einkommen verfügen. Das ergab eine aktuelle Studie an zwei Universitäts-Kinderkliniken in Leipzig und München sowie in zwei Leipziger Kinderarzt-Praxen.</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3649" class="text_asset_partial article_text">
<p>Der Leipziger Kinder- und Jugendarzt Prof. Dr. Wieland Kiess und sein Team befragten mit einem standardisierten Fragebogen die Eltern von insgesamt 413 Kindern zum Einsatz und Behandlungserfolg pflanzlicher Arzneimittel. Hier die wichtigsten Erkenntnisse der soeben publizierten Untersuchung (Dtsch Med Wochenschr 2010; 135:959-964):</p>
<ul>
<li>Besonders bei Erkältungskrankheiten und Bauchweh behandeln 85,5 Prozent der Eltern in Deutschland ihre Kinder nach Möglichkeit mit einem pflanzlichen Arzneimittel. Zum Vergleich: In England sind es 28 Prozent, in den Niederlanden 13,5 Prozent und in den USA lediglich 10 Prozent.</li>
<li>Die wichtigste Motivation der Eltern zum Einsatz pflanzlicher Mittel ist – entgegen der allgemeinen Annahme – keineswegs die Unzufriedenheit mit der „Schulmedizin“, sondern der Wunsch nach einer natürlichen, sicheren und nebenwirkungsarmen Behandlung. Als häufigste Informationsquelle wurde mit 80,2 Prozent der Kinderarzt und nur mit 4,2 Prozent ein Heilpraktiker angegeben.</li>
<li>Verglichen mit der sog. „Schulmedizin“ bewerteten 13,6 Prozent der Eltern den Erfolg der Behandlung mit pflanzlichen Medikamenten als „größer“, 39,3 Prozent als “gleich groß“ und 21,9 Prozent als „kleiner“.</li>
<li>Der Gesamterfolg der Behandlung mit Phytopharmaka wird von 12 Prozent als „sehr gut“, von 55,1 Prozent als „gut“, von 26,6 Prozent als „mittel“, von 5,1 Prozent als „nicht gut“ und lediglich von 1,1 als „überhaupt nicht gut“ eingestuft.</li>
</ul>
<p><br />Mit 87,3 Prozent besonders häufig behandeln Eltern in den neuen Bundesländern ihre Kinder mit Pflanzenmedizin. Ein möglicher Grund: Vor der Wiedervereinigung 1989 waren Phytopharmaka in der DDR kaum verfügbar. Die große Zufriedenheit mit der Phytotherapie zeigt auch folgende Zahl aus der neuen Studie: Bei einer Erkrankung ihres Kindes würden 96,3 Prozent der befragten Eltern erneut zu einem pflanzlichen Arzneimittel greifen.<br /><br />KFN 11/2010 </p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2010</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:49:07 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Entscheidung des Bundesgerichtshofs: Keine Verwendung von Ginkgo in einem Lebensmittel!</title>
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           <media:title type="plain">Entscheidung des Bundesgerichtshofs: Keine Verwendung von Ginkgo in einem Lebensmittel!</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>In der Auseinandersetzung darüber, ob das als Arzneimittel bewährte Ginkgo biloba auch einem Lebensmittel zugesetzt, und entsprechend beworben werden darf, hat das Bundesgerichtshof jetzt ein klares Urteil gesprochen: In letzter Instanz wurde dem Hersteller eines ginkgo-haltigen Erfrischungsgetränks mit sofortiger Wirkung der Vertrieb seines Produkts untersagt.</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3648" class="text_asset_partial article_text">
<p>Im Lebensmittelhandel wächst seit geraumer Zeit das Angebot an Produkten stetig an, die dem Verbraucher allerlei gesundheitliche Vorteile versprechen. Dank der Zugabe bekannter arzneilicher Stoffe glaubt der Konsument beim Kauf solcher Lebensmittel nicht nur Genuss, sondern auch Gesundheit zu erwerben.<br /><br />Was zunächst einleuchtend klingt, birgt aber oft ernst zu nehmende Gefahren in sich. Vor allem, weil so die Grenze zwischen Lebensmitteln und Arzneimitteln bedenklich verschwimmt. „Wir sehen die Verwendung arzneilich wirksamer Bestandteile in Lebensmitteln kritisch. Eine derartige Unschärfe zwischen Arznei- und Lebensmitteln kann nicht im Sinne des Verbraucherschutzes sein“, erklärt Professor Michael Habs, Geschäftsführer der Firma Schwabe in Karlsruhe, dazu. Er nennt folgende Gründe für seine Bedenken:</p>
<ul>
<li>Arzneimittel unterliegen sehr strengen gesetzlichen Anforderungen an Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit, Lebensmittel nicht.</li>
<li>Ein Arzneimittel muss in einer bestimmten, wissenschaftlich belegten Dosierung regelmäßig eingenommen werden, um zu wirken. Bei Lebensmitteln kann eine vergleichbar hohe Dosierung Probleme hervorrufen.</li>
<li>Zur Herstellung von modernen pflanzlichen Arzneimitteln bedarf es hoch entwickelter Technologie, denn beispielsweise in Ginkgo biloba sind neben den heilsamen auch potentiell schädliche Substanzen enthalten. Die müssen fachgerecht entfernt werden.</li>
</ul>
<p><br />Das gemeinnützige Komitee Forschung Naturmedizin e. V. (KFN) begrüßt daher die jüngste Entscheidung des Bundesgerichtshofs. Das Urteil bringt dem Verbraucher die notwendige Klarheit und trägt gleichzeitig der Qualität moderner pflanzlicher Arzneimittel Rechnung. <br /><br />KFN 12/2010&nbsp; </p>
</div>]]></media:description>
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>In der Auseinandersetzung darüber, ob das als Arzneimittel bewährte Ginkgo biloba auch einem Lebensmittel zugesetzt, und entsprechend beworben werden darf, hat das Bundesgerichtshof jetzt ein klares Urteil gesprochen: In letzter Instanz wurde dem Hersteller eines ginkgo-haltigen Erfrischungsgetränks mit sofortiger Wirkung der Vertrieb seines Produkts untersagt.</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3648" class="text_asset_partial article_text">
<p>Im Lebensmittelhandel wächst seit geraumer Zeit das Angebot an Produkten stetig an, die dem Verbraucher allerlei gesundheitliche Vorteile versprechen. Dank der Zugabe bekannter arzneilicher Stoffe glaubt der Konsument beim Kauf solcher Lebensmittel nicht nur Genuss, sondern auch Gesundheit zu erwerben.<br /><br />Was zunächst einleuchtend klingt, birgt aber oft ernst zu nehmende Gefahren in sich. Vor allem, weil so die Grenze zwischen Lebensmitteln und Arzneimitteln bedenklich verschwimmt. „Wir sehen die Verwendung arzneilich wirksamer Bestandteile in Lebensmitteln kritisch. Eine derartige Unschärfe zwischen Arznei- und Lebensmitteln kann nicht im Sinne des Verbraucherschutzes sein“, erklärt Professor Michael Habs, Geschäftsführer der Firma Schwabe in Karlsruhe, dazu. Er nennt folgende Gründe für seine Bedenken:</p>
<ul>
<li>Arzneimittel unterliegen sehr strengen gesetzlichen Anforderungen an Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit, Lebensmittel nicht.</li>
<li>Ein Arzneimittel muss in einer bestimmten, wissenschaftlich belegten Dosierung regelmäßig eingenommen werden, um zu wirken. Bei Lebensmitteln kann eine vergleichbar hohe Dosierung Probleme hervorrufen.</li>
<li>Zur Herstellung von modernen pflanzlichen Arzneimitteln bedarf es hoch entwickelter Technologie, denn beispielsweise in Ginkgo biloba sind neben den heilsamen auch potentiell schädliche Substanzen enthalten. Die müssen fachgerecht entfernt werden.</li>
</ul>
<p><br />Das gemeinnützige Komitee Forschung Naturmedizin e. V. (KFN) begrüßt daher die jüngste Entscheidung des Bundesgerichtshofs. Das Urteil bringt dem Verbraucher die notwendige Klarheit und trägt gleichzeitig der Qualität moderner pflanzlicher Arzneimittel Rechnung. <br /><br />KFN 12/2010&nbsp; </p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2010</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:49:07 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Naturmedizin bei Patienten und Ärzten hoch im Kurs</title>
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           <media:title type="plain">Naturmedizin bei Patienten und Ärzten hoch im Kurs</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Naturheilkundliche Verfahren genießen bei deutschen Medizinern ein überraschend hohes Ansehen. 98 Prozent der Ärzte wenden in ihrer </strong><br /><strong>Praxis (auch) naturheilkundliche Therapien an, darunter bevorzugt die Phytotherapie. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage unter den Lesern des Fachblatts „Münchener Medizinische Wochenschrift“ (MMW-FdM. Nr.24 / 2010 (152 Jg.), 21).</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3650" class="text_asset_partial article_text">
<p><br />Der Wunsch vieler Patienten nach weniger „Chemie“ und mehr „Natur” ist unverkennbar. Ärzte werden hier zu Lande von ihren Patienten tagtäglich auf mögliche Optionen der Naturmedizin angesprochen. 59 Prozent der an der Umfrage beteiligten&nbsp; Mediziner geben an, von ihren Patienten „sehr häufig“ nach naturheilkundlichen Therapien gefragt zu werden, 20 Prozent erhalten „häufig“ und weitere 12 Prozent zumindest „gelegentlich“ derartige Anfragen. Lediglich ein Prozent aller Ärzte wird nach eigenen Angaben „nie“ mit einer Frage nach Naturmedizin konfrontiert. Besonders groß ist das Interesse an Naturmedizin bei chronisch Kranken und bei Müttern. <br /><br />Fast jeder Arzt (98 Prozent!) ist bereit, auf den Wunsch seiner Patienten nach naturgemäßer Behandlung einzugehen. Am häufigsten kommen pflanzliche Arzneimittel bei Infektionen der Atemwege zum Einsatz, also bei Erkältungen, Bronchitis und Sinusitis. Ein weiteres&nbsp; häufiges Anwendungsgebiet von Phytopharmaka sind Magen-Darm-Beschwerden wie z. B. das Reizdarm-Syndrom. Doch auch bei den Indikationen Schmerzen, Allergien, Erschöpfungszuständen, Schlafstörungen und Depressionen greifen Ärzte häufig auf naturheilkundliche Mittel zurück.<br /><br />Seit sechs Jahren bleibt allerdings den Ärzten nichts anderes übrig, als ihren Patienten Naturheilmittel vor allem auf dem Grünen Rezept oder auf einem Privatrezept zu verordnen. Seit der Gesundheitsreform kommen die Krankenkassen nämlich nur noch in wenigen Ausnahmefällen für die Kosten dieser Medikamente auf. Dadurch werden auch viele pflanzliche Arzneimittel ausgegrenzt, deren Nutzen und deren Sicherheit durch wissenschaftliche Studien zweifelsfrei nachgewiesen wurde.<br /><br />KFN 10/2010 </p>
</div>]]></media:description>
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Naturheilkundliche Verfahren genießen bei deutschen Medizinern ein überraschend hohes Ansehen. 98 Prozent der Ärzte wenden in ihrer </strong><br /><strong>Praxis (auch) naturheilkundliche Therapien an, darunter bevorzugt die Phytotherapie. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage unter den Lesern des Fachblatts „Münchener Medizinische Wochenschrift“ (MMW-FdM. Nr.24 / 2010 (152 Jg.), 21).</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3650" class="text_asset_partial article_text">
<p><br />Der Wunsch vieler Patienten nach weniger „Chemie“ und mehr „Natur” ist unverkennbar. Ärzte werden hier zu Lande von ihren Patienten tagtäglich auf mögliche Optionen der Naturmedizin angesprochen. 59 Prozent der an der Umfrage beteiligten&nbsp; Mediziner geben an, von ihren Patienten „sehr häufig“ nach naturheilkundlichen Therapien gefragt zu werden, 20 Prozent erhalten „häufig“ und weitere 12 Prozent zumindest „gelegentlich“ derartige Anfragen. Lediglich ein Prozent aller Ärzte wird nach eigenen Angaben „nie“ mit einer Frage nach Naturmedizin konfrontiert. Besonders groß ist das Interesse an Naturmedizin bei chronisch Kranken und bei Müttern. <br /><br />Fast jeder Arzt (98 Prozent!) ist bereit, auf den Wunsch seiner Patienten nach naturgemäßer Behandlung einzugehen. Am häufigsten kommen pflanzliche Arzneimittel bei Infektionen der Atemwege zum Einsatz, also bei Erkältungen, Bronchitis und Sinusitis. Ein weiteres&nbsp; häufiges Anwendungsgebiet von Phytopharmaka sind Magen-Darm-Beschwerden wie z. B. das Reizdarm-Syndrom. Doch auch bei den Indikationen Schmerzen, Allergien, Erschöpfungszuständen, Schlafstörungen und Depressionen greifen Ärzte häufig auf naturheilkundliche Mittel zurück.<br /><br />Seit sechs Jahren bleibt allerdings den Ärzten nichts anderes übrig, als ihren Patienten Naturheilmittel vor allem auf dem Grünen Rezept oder auf einem Privatrezept zu verordnen. Seit der Gesundheitsreform kommen die Krankenkassen nämlich nur noch in wenigen Ausnahmefällen für die Kosten dieser Medikamente auf. Dadurch werden auch viele pflanzliche Arzneimittel ausgegrenzt, deren Nutzen und deren Sicherheit durch wissenschaftliche Studien zweifelsfrei nachgewiesen wurde.<br /><br />KFN 10/2010 </p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2010</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:49:06 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Östrogenfreie Hilfe gegen klimakterische Beschwerden</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2010-2/260-oestrogenfreie-hilfe-gegen-klimakterische-beschwerden?format=html</link>
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           <media:title type="plain">Östrogenfreie Hilfe gegen klimakterische Beschwerden</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Traubensilberkerze (lateinisch Cimicifuga racemosa) kam aus Amerika zu uns. Nordamerikanische Indianerinnen haben die Heilpflanze traditionell gegen Frauenleiden verwendet. In Deutschland werden moderne Cimicifuga-Extrakte als wirksame Mittel gegen klimakterische Beschwerden eingesetzt. Neueste Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass bestimmte Cimicifuga-Extrakte nicht nur Frauen, sondern auch Männern helfen könnten.</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3651" class="text_asset_partial article_text">
<p>Zu den lästigsten Begleiterscheinungen der Wechseljahre gehören neurovegetative und psychische Beschwerden. Viele Frauen klagen in diesem schwierigen Lebensabschnitt über Leistungsminderung, Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen. Die früher empfohlene Hormonbehandlung mit Östrogenen hilft zwar dagegen, ist aber mit einem erhöhten Risiko für Brust- und Gebärmutterkrebs verbunden. Extrakte aus Cimicifuga bergen, wie Studien zeigen, keine solchen Risiken in sich.<br /><br />Cimicifuga ist nämlich kein pflanzliches Östrogen. Die Wirkung ethanolischer Cimicifuga-Extrakte basiert vielmehr auf deren Einfluss auf die Nervenbotenstoffe Serotonin und Dopamin. Das ergaben Untersuchungen von Dr. med. Dana Seidlová-Wuttke von der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe der Universität Göttingen. Während also Östrogene zu einem unerwünschten Wachstum der Gebärmutterschleimhaut oder des Brustgewebes führen können, sind Cimicifuga-Extrakte frei von derartigen Folgen.<br />Die Göttinger Wissenschaftlerin konnte außerdem tierexperimentell und in klinischen Studien zeigen, dass Cimicifuga-Extrakte einen positiven Einfluss auf Knochen ausüben und daher dem gefürchteten Knochenschwund (Osteoporose) entgegenwirken. <br /><br />Überraschend sind neue Erkenntnisse über eine mögliche Wirkung von Cimicifuga-Extrakten auf den Mann: Erste Untersuchungen deuten darauf hin, so Dr. Seidlová-Wuttke, dass bestimmte Cimicifuga-Zubereitungen auch zur Vorbeugung und Behandlung von altersbedingten Veränderungen der Prostata wirksam sein könnten. Die Wissenschaftlerin vermutet, dass die Substanz ähnlich wie ein Aromatase- bzw. 5-Alpha-Reduktase-Hemmer wirkt. Um das zu bestätigen, sind allerdings noch weitere Untersuchungen notwendig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>KFN 9/2010 </p>
</div>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2010-2/260-oestrogenfreie-hilfe-gegen-klimakterische-beschwerden/file" />
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Traubensilberkerze (lateinisch Cimicifuga racemosa) kam aus Amerika zu uns. Nordamerikanische Indianerinnen haben die Heilpflanze traditionell gegen Frauenleiden verwendet. In Deutschland werden moderne Cimicifuga-Extrakte als wirksame Mittel gegen klimakterische Beschwerden eingesetzt. Neueste Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass bestimmte Cimicifuga-Extrakte nicht nur Frauen, sondern auch Männern helfen könnten.</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3651" class="text_asset_partial article_text">
<p>Zu den lästigsten Begleiterscheinungen der Wechseljahre gehören neurovegetative und psychische Beschwerden. Viele Frauen klagen in diesem schwierigen Lebensabschnitt über Leistungsminderung, Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen. Die früher empfohlene Hormonbehandlung mit Östrogenen hilft zwar dagegen, ist aber mit einem erhöhten Risiko für Brust- und Gebärmutterkrebs verbunden. Extrakte aus Cimicifuga bergen, wie Studien zeigen, keine solchen Risiken in sich.<br /><br />Cimicifuga ist nämlich kein pflanzliches Östrogen. Die Wirkung ethanolischer Cimicifuga-Extrakte basiert vielmehr auf deren Einfluss auf die Nervenbotenstoffe Serotonin und Dopamin. Das ergaben Untersuchungen von Dr. med. Dana Seidlová-Wuttke von der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe der Universität Göttingen. Während also Östrogene zu einem unerwünschten Wachstum der Gebärmutterschleimhaut oder des Brustgewebes führen können, sind Cimicifuga-Extrakte frei von derartigen Folgen.<br />Die Göttinger Wissenschaftlerin konnte außerdem tierexperimentell und in klinischen Studien zeigen, dass Cimicifuga-Extrakte einen positiven Einfluss auf Knochen ausüben und daher dem gefürchteten Knochenschwund (Osteoporose) entgegenwirken. <br /><br />Überraschend sind neue Erkenntnisse über eine mögliche Wirkung von Cimicifuga-Extrakten auf den Mann: Erste Untersuchungen deuten darauf hin, so Dr. Seidlová-Wuttke, dass bestimmte Cimicifuga-Zubereitungen auch zur Vorbeugung und Behandlung von altersbedingten Veränderungen der Prostata wirksam sein könnten. Die Wissenschaftlerin vermutet, dass die Substanz ähnlich wie ein Aromatase- bzw. 5-Alpha-Reduktase-Hemmer wirkt. Um das zu bestätigen, sind allerdings noch weitere Untersuchungen notwendig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>KFN 9/2010 </p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2010</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:49:05 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Schlafstörungen: Phytopharmaka helfen ohne „Hangover“</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2010-2/259-schlafstoerungen-phytopharmaka-helfen-ohne-hangover?format=html</link>
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           <media:title type="plain">Schlafstörungen: Phytopharmaka helfen ohne „Hangover“</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Hangover steht im Englischen für Kater. Wie verkatert fühlen sich auch oft am nächsten Morgen Menschen, die am Abend gegen ihre Schlafprobleme ein Schlafmittel eingenommen haben. Ein gutes Schlafmittel sollte aber nicht nur das Ein- und Durchschlafen unterstützen, sondern dazu beitragen, dass man am nächsten Tag frisch, ausgeruht und leistungsfähig aufwacht. Diese Anforderung erfüllen, wie wissenschaftliche Untersuchungen zeigen konnten, pflanzliche Schlafmittel meist besser als ihre synthetische Konkurrenz.</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3652" class="text_asset_partial article_text">
<p>Zu den in Deutschland am häufigsten verordneten Schlafhilfen gehören die so genannten Benzodiazepine. Ihr gefährlichster Nachteil liegt in ihrem Suchtpotential: Nach aktuellen Angaben der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen DHS sind in Deutschland 1,1 bis 1,2 Millionen Menschen von Benzodiazepinderivaten abhängig (Quelle: „Jahrbuch Sucht 2010“). Benzodiazepine verlängern zwar den Schlaf, sie tun es allerdings häufig über Gebühr: Die Anwender klagen dann über Benommenheit und Müdigkeit am nächsten Tag. Die Folgen davon sind eine Beeinträchtigung der Alltagssicherheit, eine Häufung von Verkehrsunfällen und bei den Älteren auch ein gestiegenes Risiko gefährlicher Stürze.<br /><br />Von gut untersuchten pflanzlichen Extrakten aus Baldrian, Melisse oder Hopfen weiß man, dass sie ihre schlafanstoßende und beruhigende Wirkung vor allem über die Gamma-Aminobuttersäure (GABA) im Gehirn entfalten. Anders als Benzodiazepine beeinträchtigen sie dabei aber nicht die Konzentrationsfähigkeit am nächsten Tag. Inzwischen liegen die Ergebnisse von acht randomisierten kontrollierten Studien vor, die es dokumentieren. Wie Dr. Martin Burkart, Karlsruhe, kürzlich in München berichtete, fand sich in keiner dieser Untersuchungen ein Hinweis auf eine Verschlechterung der Konzentration, Reaktionsgeschwindigkeit, Wahrnehmung oder Wachheit (Vigilanz) am Tage nach der Einnahme eines der untersuchten pflanzlichen Schlafmittels. Auch das subjektive Wachheitsgefühl wurde nach Einnahme der pflanzlichen Schlafhilfen nicht anders empfunden als unter einer Behandlung mit einem Scheinmedikament (Placebo). Im Gegensatz dazu wurde der sedierende Hangover der synthetischen Mittel, die in einigen der Studien zum Vergleich herangezogen wurden, regelmäßig bestätigt.<br /><br />KFN 08/2010 </p>
</div>]]></media:description>
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Hangover steht im Englischen für Kater. Wie verkatert fühlen sich auch oft am nächsten Morgen Menschen, die am Abend gegen ihre Schlafprobleme ein Schlafmittel eingenommen haben. Ein gutes Schlafmittel sollte aber nicht nur das Ein- und Durchschlafen unterstützen, sondern dazu beitragen, dass man am nächsten Tag frisch, ausgeruht und leistungsfähig aufwacht. Diese Anforderung erfüllen, wie wissenschaftliche Untersuchungen zeigen konnten, pflanzliche Schlafmittel meist besser als ihre synthetische Konkurrenz.</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3652" class="text_asset_partial article_text">
<p>Zu den in Deutschland am häufigsten verordneten Schlafhilfen gehören die so genannten Benzodiazepine. Ihr gefährlichster Nachteil liegt in ihrem Suchtpotential: Nach aktuellen Angaben der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen DHS sind in Deutschland 1,1 bis 1,2 Millionen Menschen von Benzodiazepinderivaten abhängig (Quelle: „Jahrbuch Sucht 2010“). Benzodiazepine verlängern zwar den Schlaf, sie tun es allerdings häufig über Gebühr: Die Anwender klagen dann über Benommenheit und Müdigkeit am nächsten Tag. Die Folgen davon sind eine Beeinträchtigung der Alltagssicherheit, eine Häufung von Verkehrsunfällen und bei den Älteren auch ein gestiegenes Risiko gefährlicher Stürze.<br /><br />Von gut untersuchten pflanzlichen Extrakten aus Baldrian, Melisse oder Hopfen weiß man, dass sie ihre schlafanstoßende und beruhigende Wirkung vor allem über die Gamma-Aminobuttersäure (GABA) im Gehirn entfalten. Anders als Benzodiazepine beeinträchtigen sie dabei aber nicht die Konzentrationsfähigkeit am nächsten Tag. Inzwischen liegen die Ergebnisse von acht randomisierten kontrollierten Studien vor, die es dokumentieren. Wie Dr. Martin Burkart, Karlsruhe, kürzlich in München berichtete, fand sich in keiner dieser Untersuchungen ein Hinweis auf eine Verschlechterung der Konzentration, Reaktionsgeschwindigkeit, Wahrnehmung oder Wachheit (Vigilanz) am Tage nach der Einnahme eines der untersuchten pflanzlichen Schlafmittels. Auch das subjektive Wachheitsgefühl wurde nach Einnahme der pflanzlichen Schlafhilfen nicht anders empfunden als unter einer Behandlung mit einem Scheinmedikament (Placebo). Im Gegensatz dazu wurde der sedierende Hangover der synthetischen Mittel, die in einigen der Studien zum Vergleich herangezogen wurden, regelmäßig bestätigt.<br /><br />KFN 08/2010 </p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2010</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:49:04 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>KFN Bundesinstitut warnt: Ginkgo biloba ist zum Teekochen ungeeignet</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2010-2/258-hangover-steht-im-englischen-fuer-kater-wie-verkatert-fuehlen-sich-auch-oft-am-naechsten-morgen-menschen-die-am-abend-gegen-ihre-schlafprobleme-ein-schlafmittel-eingenommen-haben-ein-gutes-schlafmittel-sollte-aber-nicht-nur-das-ein-und-durchschlafen-unter?format=html</link>
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           <media:title type="plain">KFN Bundesinstitut warnt: Ginkgo biloba ist zum Teekochen ungeeignet</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Viele Pflanzen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Nahrung. Es gibt aber auch eine Reihe von Pflanzen wie z. B. Ginkgo biloba, deren Zubereitungen nicht auf den Speiseplan, sondern in die Apotheke gehören. Diese Meinung vertritt auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und warnt vor möglichen Gefahren, die durch Ginkgo in Lebensmitteln entstehen können.</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3653" class="text_asset_partial article_text">
<p>Das BfR hat im Dezember 2008 die Kommission für Ernährung, diätetische Produkte, neuartige Lebensmittel und Allergien gegründet. Zu den Aufgaben dieses – aus 14 externen unabhängigen Sachverständigen zusammengesetzten – Gremiums gehört die Beratung des Bundesinstituts bei Beurteilung von Lebensmittelrisiken.<br /><br />In ihrer letzten Sitzung hat sich die Kommission auch mit ginkgohaltigen Tees beschäftigt. Anlass war eine vom Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker (ZL) durchgeführte Studie, in der in neun verschiedenen Tees, die als Lebensmittel im Verkehr sind, 48,08 bis 98,95 g Ginkgolsäure pro Tasse gefunden wurden. Ginkgolsäure kann Allergien auslösen und Nervenzellen schädigen. Das bedeutet, dass eine einzige Tasse eines solchen Tees die für Arzneimittel zulässige Tageshöchstdosis von 1,2 g Ginkgolsäure um mehr als das 80fache überschreiten kann. <br /><br />In Unterschied zu ginkgohaltigen Lebensmitteln wie Tees, sind Ginkgo-Extrakte, die als Arzneimittel zugelassen sind, und in Apotheken verkauft werden, sicher. Denn sie müssen den Anforderungen des Arzneibuches entsprechen. Daher ist auch ihr Gehalt an Ginkgolsäure stark abgereichert – und mit ihm auch etwaige andere bedenkliche Inhaltsstoffe. Arzneimittel werden außerdem, anders als Lebensmittel, schon vor ihrer Markteinführung streng kontrolliert und sind genau dosiert. Diese Voraussetzungen einer sicheren Anwendung erfüllen ginkgohaltige Lebensmittel nicht.<br /><br />Die BfR-Experten vertraten i n ihrer letzten Sitzung die Meinung, dass “gegenüber Ginkgo-haltigen Teezubereitungen erhebliche Sicherheitsbedenken bestehen“. Die Kommission hält deshalb ginkgohaltige Lebensmittel für nicht verkehrsfähig.<br /><br /> KFN 7/2010 </p>
</div>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2010-2/258-hangover-steht-im-englischen-fuer-kater-wie-verkatert-fuehlen-sich-auch-oft-am-naechsten-morgen-menschen-die-am-abend-gegen-ihre-schlafprobleme-ein-schlafmittel-eingenommen-haben-ein-gutes-schlafmittel-sollte-aber-nicht-nur-das-ein-und-durchschlafen-unter/file" />
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Viele Pflanzen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Nahrung. Es gibt aber auch eine Reihe von Pflanzen wie z. B. Ginkgo biloba, deren Zubereitungen nicht auf den Speiseplan, sondern in die Apotheke gehören. Diese Meinung vertritt auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und warnt vor möglichen Gefahren, die durch Ginkgo in Lebensmitteln entstehen können.</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3653" class="text_asset_partial article_text">
<p>Das BfR hat im Dezember 2008 die Kommission für Ernährung, diätetische Produkte, neuartige Lebensmittel und Allergien gegründet. Zu den Aufgaben dieses – aus 14 externen unabhängigen Sachverständigen zusammengesetzten – Gremiums gehört die Beratung des Bundesinstituts bei Beurteilung von Lebensmittelrisiken.<br /><br />In ihrer letzten Sitzung hat sich die Kommission auch mit ginkgohaltigen Tees beschäftigt. Anlass war eine vom Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker (ZL) durchgeführte Studie, in der in neun verschiedenen Tees, die als Lebensmittel im Verkehr sind, 48,08 bis 98,95 g Ginkgolsäure pro Tasse gefunden wurden. Ginkgolsäure kann Allergien auslösen und Nervenzellen schädigen. Das bedeutet, dass eine einzige Tasse eines solchen Tees die für Arzneimittel zulässige Tageshöchstdosis von 1,2 g Ginkgolsäure um mehr als das 80fache überschreiten kann. <br /><br />In Unterschied zu ginkgohaltigen Lebensmitteln wie Tees, sind Ginkgo-Extrakte, die als Arzneimittel zugelassen sind, und in Apotheken verkauft werden, sicher. Denn sie müssen den Anforderungen des Arzneibuches entsprechen. Daher ist auch ihr Gehalt an Ginkgolsäure stark abgereichert – und mit ihm auch etwaige andere bedenkliche Inhaltsstoffe. Arzneimittel werden außerdem, anders als Lebensmittel, schon vor ihrer Markteinführung streng kontrolliert und sind genau dosiert. Diese Voraussetzungen einer sicheren Anwendung erfüllen ginkgohaltige Lebensmittel nicht.<br /><br />Die BfR-Experten vertraten i n ihrer letzten Sitzung die Meinung, dass “gegenüber Ginkgo-haltigen Teezubereitungen erhebliche Sicherheitsbedenken bestehen“. Die Kommission hält deshalb ginkgohaltige Lebensmittel für nicht verkehrsfähig.<br /><br /> KFN 7/2010 </p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2010</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:49:03 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Männergesundheit: Pflanzliche Arzneimittel lindern quälenden Harndrang</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2010-2/257-maennergesundheit-pflanzliche-arzneimittel-lindern-quaelenden-harndrang?format=html</link>
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           <media:title type="plain">Männergesundheit: Pflanzliche Arzneimittel lindern quälenden Harndrang</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Die Prostata ist das einzige Organ des Menschen, das mit steigendem Alter an Größe zunimmt. Ihr allmähliches Wachstum, kurz BPS genannt – macht sich bei jedem zweiten Mann über 50 mit unangenehmen Symptomen wie ständiger Harndrang bemerkbar. Pflanzliche Arzneimittel helfen das Fortschreiten solcher Beschwerden zu verlangsamen und damit eine Operation zu verhindern oder zumindest hinauszuzögern.</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3654" class="text_asset_partial article_text">
<p>Zur Primärtherapie von geringen bis mittelschweren Beschwerden des unteren Harntraktes beim Mann eignen sich vor allem Extrakte aus Sägepalmenfrüchten (Serenoa repens, Sabal serrulata), Brennnesselwurzeln (Urtica dioica), sowie sitosterolhaltige Präparate aus Hypoxis rooperi, stellte der Urologe Prof. Dr. Jürgen Sökeland, Dortmund, kürzlich fest. Vor allem die Wirksamkeit der Kombination aus Sägepalme und Brennnessel wurde in mehreren Doppelblindstudien über einen längeren Zeitraum geprüft.</p>
<ul>
<li>In einer placebokontrollierten, doppelblinden Multicenterstudie wurden 543 Patienten über 52 Wochen mit einer Sägepalme-Brennnessel-Kombination oder dem chemischen Urologikum Finasterid behandelt. Beide Präparate erwiesen sich als therapeutisch äquivalent, bei besserer Verträglichkeit des Phytopharmakons (Sökeland et al, Urologe [A] 1997; 36: 327–333).</li>
<li>In einer randomisierten placebokontrollierten Doppelblindstudie mit 40 Patienten waren in der mit der Pflanzenkombination behandelten Gruppe nach 24 Wochen sowohl die Symptome Harnfluss, Häufigkeit der Entleerung und imperativer Harndrang, als auch die Lebensqualität signifikant stärker gebessert als in der Placebogruppe (Popa G. et al., MMW-Fortschr. Med. 147, Nr. III (2005) 103-108).</li>
<li>In einer weiteren randomisierten Doppelblindstudie wurden 140 Patienten 60 Wochen lang entweder mit der Sägepalme-Brennnessel-Kombination oder mit Tamsulosin behandelt. In beiden Gruppen sank der Internationaler Prostata-Symptomen-Score (IPSS) jeweils gleich stark. Die Lebensqualität entwickelte sich unter der Phytotherapie aber günstiger als unter dem Alphablocker. (Engelmann et al. Drug Research Vol. 56 (2006), 3: 222–229).</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fazit: Während 60 bis 70 Prozent der Patienten wegen unerwünschter Nebenwirkungen beispielsweise die Therapie mit Alphablockern nach einem Jahr absetzen, sind bestimmte Phytopharmaka bei vergleichbarer Wirksamkeit gut verträglich. „Zu bevorzugen sind allerdings Präparate, für die Wirksamkeitsnachweise aus randomisierten, doppelblinden Langzeitstudien vorliegen“ empfiehlt Professor Sökeland.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>KFN 6/2010 </p>
</div>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2010-2/257-maennergesundheit-pflanzliche-arzneimittel-lindern-quaelenden-harndrang/file" />
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Die Prostata ist das einzige Organ des Menschen, das mit steigendem Alter an Größe zunimmt. Ihr allmähliches Wachstum, kurz BPS genannt – macht sich bei jedem zweiten Mann über 50 mit unangenehmen Symptomen wie ständiger Harndrang bemerkbar. Pflanzliche Arzneimittel helfen das Fortschreiten solcher Beschwerden zu verlangsamen und damit eine Operation zu verhindern oder zumindest hinauszuzögern.</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3654" class="text_asset_partial article_text">
<p>Zur Primärtherapie von geringen bis mittelschweren Beschwerden des unteren Harntraktes beim Mann eignen sich vor allem Extrakte aus Sägepalmenfrüchten (Serenoa repens, Sabal serrulata), Brennnesselwurzeln (Urtica dioica), sowie sitosterolhaltige Präparate aus Hypoxis rooperi, stellte der Urologe Prof. Dr. Jürgen Sökeland, Dortmund, kürzlich fest. Vor allem die Wirksamkeit der Kombination aus Sägepalme und Brennnessel wurde in mehreren Doppelblindstudien über einen längeren Zeitraum geprüft.</p>
<ul>
<li>In einer placebokontrollierten, doppelblinden Multicenterstudie wurden 543 Patienten über 52 Wochen mit einer Sägepalme-Brennnessel-Kombination oder dem chemischen Urologikum Finasterid behandelt. Beide Präparate erwiesen sich als therapeutisch äquivalent, bei besserer Verträglichkeit des Phytopharmakons (Sökeland et al, Urologe [A] 1997; 36: 327–333).</li>
<li>In einer randomisierten placebokontrollierten Doppelblindstudie mit 40 Patienten waren in der mit der Pflanzenkombination behandelten Gruppe nach 24 Wochen sowohl die Symptome Harnfluss, Häufigkeit der Entleerung und imperativer Harndrang, als auch die Lebensqualität signifikant stärker gebessert als in der Placebogruppe (Popa G. et al., MMW-Fortschr. Med. 147, Nr. III (2005) 103-108).</li>
<li>In einer weiteren randomisierten Doppelblindstudie wurden 140 Patienten 60 Wochen lang entweder mit der Sägepalme-Brennnessel-Kombination oder mit Tamsulosin behandelt. In beiden Gruppen sank der Internationaler Prostata-Symptomen-Score (IPSS) jeweils gleich stark. Die Lebensqualität entwickelte sich unter der Phytotherapie aber günstiger als unter dem Alphablocker. (Engelmann et al. Drug Research Vol. 56 (2006), 3: 222–229).</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fazit: Während 60 bis 70 Prozent der Patienten wegen unerwünschter Nebenwirkungen beispielsweise die Therapie mit Alphablockern nach einem Jahr absetzen, sind bestimmte Phytopharmaka bei vergleichbarer Wirksamkeit gut verträglich. „Zu bevorzugen sind allerdings Präparate, für die Wirksamkeitsnachweise aus randomisierten, doppelblinden Langzeitstudien vorliegen“ empfiehlt Professor Sökeland.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>KFN 6/2010 </p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2010</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:49:02 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Gerichtsurteil bestätigt: Ginkgoblätter sind Arzneimittel</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2010-2/256-gerichtsurteil-bestaetigt-ginkgoblaetter-sind-arzneimittel?format=html</link>
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           <media:title type="plain">Gerichtsurteil bestätigt: Ginkgoblätter sind Arzneimittel</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Bereits 2009 hat das Landgericht Hamburg den Vertrieb eines Nahrungsergänzungsmittels untersagt, das einen Ginkgo-Extrakt enthielt (siehe KFN-Meldung vom 7.12.2009). Vor wenigen Tagen hat nun das gleiche Gericht einen sofortigen Stop für ein anderes Lebensmittel verfügt, einen Tee mit Ginkgo-Blättern. Die Entscheidung stellt einen wichtigen Beitrag zur Verbrauchersicherheit dar.</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3655" class="text_asset_partial article_text">
<p><br />Auf den ersten Blick erscheint die Unterscheidung leicht: Arzneimittel sind Stoffe bzw. deren Zubereitungen, die der Heilung, Linderung oder Verhütung von Krankheiten dienen, während Lebensmittel aus Stoffen hergestellt werden, die zur Ernährung und zum Genuss bestimmt sind (Brockhaus Enzyklopädie). Die Realität ist aber oft etwas komplizierter. Gerade in letzter Zeit werden Verbraucher immer häufiger mit Angeboten für Produkte konfrontiert, bei denen sie nur mühsam unterscheiden können, zu welcher der beiden Gruppen sie gehören. Das Landgericht Hamburg hat jetzt mit seinem Urteil vom 16. März 2010 (Az.: 312 O 300/09) für mehr Verbrauchersicherheit gesorgt.<br /><br />„Auszugehend von der Erwartung eines normal informierten, durchschnittlich verständigen und situationsbedingt aufmerksamen Verbrauchers“, stellte das Gericht in seiner Urteilbegründung fest, „sind Ginkgo-Blätter keine Lebensmittel, sondern Arzneimittel“. Diese Auffassung entspricht auch der Meinung der Fachkreise. So befand beispielsweise eine Arbeitsgruppe des Arbeitskreises lebensmittelchemischer Sachverständiger der Länder und des Bundesgesundheitsamtes (ALS) in ihrer Publikation, dass für Ginkgo-Blätter keine Verkehrsauffassung als Lebensmittel existiere. Nach den Leitsätzen des deutschen Lebensmittelbuchs sind Ginkgo-Blätter ebenfalls keine Pflanzenteile, die dazu bestimmt wären, als Tee verwendet zu werden.<br /><br />Auch wenn die Lebensmittelbehörden in EU-Ländern wie Italien oder Österreich möglicherweise eine andere Meinung vertreten, habe es – so das Landgericht Hamburg weiter – auf die deutsche Praxis keine Auswirkung. Jedes EU-Land habe die Freiheit, im nationalen Regelungsbereich Entscheidungen zu treffen, die im Interesse der eigenen Marktteilnehmer (Verbraucher) liegen. Dieses Interesse hat das Hamburger Urteil gestärkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>KFN 5/2010 </p>
</div>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2010-2/256-gerichtsurteil-bestaetigt-ginkgoblaetter-sind-arzneimittel/file" />
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Bereits 2009 hat das Landgericht Hamburg den Vertrieb eines Nahrungsergänzungsmittels untersagt, das einen Ginkgo-Extrakt enthielt (siehe KFN-Meldung vom 7.12.2009). Vor wenigen Tagen hat nun das gleiche Gericht einen sofortigen Stop für ein anderes Lebensmittel verfügt, einen Tee mit Ginkgo-Blättern. Die Entscheidung stellt einen wichtigen Beitrag zur Verbrauchersicherheit dar.</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3655" class="text_asset_partial article_text">
<p><br />Auf den ersten Blick erscheint die Unterscheidung leicht: Arzneimittel sind Stoffe bzw. deren Zubereitungen, die der Heilung, Linderung oder Verhütung von Krankheiten dienen, während Lebensmittel aus Stoffen hergestellt werden, die zur Ernährung und zum Genuss bestimmt sind (Brockhaus Enzyklopädie). Die Realität ist aber oft etwas komplizierter. Gerade in letzter Zeit werden Verbraucher immer häufiger mit Angeboten für Produkte konfrontiert, bei denen sie nur mühsam unterscheiden können, zu welcher der beiden Gruppen sie gehören. Das Landgericht Hamburg hat jetzt mit seinem Urteil vom 16. März 2010 (Az.: 312 O 300/09) für mehr Verbrauchersicherheit gesorgt.<br /><br />„Auszugehend von der Erwartung eines normal informierten, durchschnittlich verständigen und situationsbedingt aufmerksamen Verbrauchers“, stellte das Gericht in seiner Urteilbegründung fest, „sind Ginkgo-Blätter keine Lebensmittel, sondern Arzneimittel“. Diese Auffassung entspricht auch der Meinung der Fachkreise. So befand beispielsweise eine Arbeitsgruppe des Arbeitskreises lebensmittelchemischer Sachverständiger der Länder und des Bundesgesundheitsamtes (ALS) in ihrer Publikation, dass für Ginkgo-Blätter keine Verkehrsauffassung als Lebensmittel existiere. Nach den Leitsätzen des deutschen Lebensmittelbuchs sind Ginkgo-Blätter ebenfalls keine Pflanzenteile, die dazu bestimmt wären, als Tee verwendet zu werden.<br /><br />Auch wenn die Lebensmittelbehörden in EU-Ländern wie Italien oder Österreich möglicherweise eine andere Meinung vertreten, habe es – so das Landgericht Hamburg weiter – auf die deutsche Praxis keine Auswirkung. Jedes EU-Land habe die Freiheit, im nationalen Regelungsbereich Entscheidungen zu treffen, die im Interesse der eigenen Marktteilnehmer (Verbraucher) liegen. Dieses Interesse hat das Hamburger Urteil gestärkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>KFN 5/2010 </p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2010</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:49:01 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Eibisch-Extrakt nimmt Reizhusten in die Zange</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2010-2/255-eibisch-extrakt-nimmt-reizhusten-in-die-zange?format=html</link>
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           <media:title type="plain">Eibisch-Extrakt nimmt Reizhusten in die Zange</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Der Winter 2009/2010 hatte es wirklich in sich: Nicht nur wegen der ungewöhnlich langen Kälte und der großen Schneemengen, sondern auch wegen einer starken Erkältungswelle. Mit gut untersuchten pflanzlichen Arzneimitteln lassen sich aber die Beschwerden wirksam lindern.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zu den besonders bewährten pflanzlichen Hustenstillern gehören Extrakte aus Eibischwurzeln. Die Schleimstoffe aus dem Eibisch (Althaea officinalis) enthalten einen auffallend hohen Anteil an so genannten Polysacchariden. Diese Wirkstoffe lindern den Hustenreiz auf gleich zweifacher Weise, zeigte kürzlich eine neue Studie an der Universität Münster.<br /><br />Die meisten Erkältungen beginnen mit dem typischen, trockenen Reizhusten ohne Auswurf, der die Schleimhäute irritiert, im Hals kratzt und den Schlaf stört. Pflanzliche Schleimstoff-Präparate, wie ein Eibisch-Sirup mit dem Wirkstoff STW 42 lindern den quälenden Hustenreiz, indem sie über die gereizte oder entzündete Schleimhaut einen feinen Schutzfilm legen. Neben diesem bereits bekannten passiven Schutz gibt es noch einen weiteren Wirkmechanismus der im Eibisch-Extrakt enthaltenen Polysaccharide, ermittelte das Forschungsteam von Prof. Dr. Andreas Hensel am Institut für Phytochemie und Pharmazeutische Biologie an der Universität Münster. <br /><br />Die Wissenschaftler untersuchten die physiologischen Wirkungen des Eibischwurzel-Extraktes STW 42 und eines isolierten Rohpolysaccharids an menschlichen und tierischen Schleimhautzellen. Dabei konnten sie zeigen, dass die pflanzlichen Wirkstoffe in die Schleimhautzellen von Mund und Nase aufgenommen werden und dort die Zellteilungsrate und die Stoffwechselaktivität signifikant erhöhen.<br /><br />Das führt zu einer gesteigerten Regenerationsfähigkeit der Schleimhaut und übt gleichzeitig einen lindernden Effekt auf den Hustenreiz und die Entzündungen der Mundschleimhaut (Stomatitis) aus. Wie klinische Untersuchungen zeigen konnten, eignet sich der Eibisch-Sirup STW 42 auch gut für de Anwendung im Kindesalter.</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div id="text_asset_3656" class="text_asset_partial article_text">
<p>KFN 4/2010 </p>
</div>]]></media:description>
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Der Winter 2009/2010 hatte es wirklich in sich: Nicht nur wegen der ungewöhnlich langen Kälte und der großen Schneemengen, sondern auch wegen einer starken Erkältungswelle. Mit gut untersuchten pflanzlichen Arzneimitteln lassen sich aber die Beschwerden wirksam lindern.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zu den besonders bewährten pflanzlichen Hustenstillern gehören Extrakte aus Eibischwurzeln. Die Schleimstoffe aus dem Eibisch (Althaea officinalis) enthalten einen auffallend hohen Anteil an so genannten Polysacchariden. Diese Wirkstoffe lindern den Hustenreiz auf gleich zweifacher Weise, zeigte kürzlich eine neue Studie an der Universität Münster.<br /><br />Die meisten Erkältungen beginnen mit dem typischen, trockenen Reizhusten ohne Auswurf, der die Schleimhäute irritiert, im Hals kratzt und den Schlaf stört. Pflanzliche Schleimstoff-Präparate, wie ein Eibisch-Sirup mit dem Wirkstoff STW 42 lindern den quälenden Hustenreiz, indem sie über die gereizte oder entzündete Schleimhaut einen feinen Schutzfilm legen. Neben diesem bereits bekannten passiven Schutz gibt es noch einen weiteren Wirkmechanismus der im Eibisch-Extrakt enthaltenen Polysaccharide, ermittelte das Forschungsteam von Prof. Dr. Andreas Hensel am Institut für Phytochemie und Pharmazeutische Biologie an der Universität Münster. <br /><br />Die Wissenschaftler untersuchten die physiologischen Wirkungen des Eibischwurzel-Extraktes STW 42 und eines isolierten Rohpolysaccharids an menschlichen und tierischen Schleimhautzellen. Dabei konnten sie zeigen, dass die pflanzlichen Wirkstoffe in die Schleimhautzellen von Mund und Nase aufgenommen werden und dort die Zellteilungsrate und die Stoffwechselaktivität signifikant erhöhen.<br /><br />Das führt zu einer gesteigerten Regenerationsfähigkeit der Schleimhaut und übt gleichzeitig einen lindernden Effekt auf den Hustenreiz und die Entzündungen der Mundschleimhaut (Stomatitis) aus. Wie klinische Untersuchungen zeigen konnten, eignet sich der Eibisch-Sirup STW 42 auch gut für de Anwendung im Kindesalter.</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
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<p>KFN 4/2010 </p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2010</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:49:00 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Fischöl optimiert neurologische Funktionen bei Kindern</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2010-2/254-fischoel-optimiert-neurologische-funktionen-bei-kindern?format=html</link>
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           <media:title type="plain">Fischöl optimiert neurologische Funktionen bei Kindern</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Fisch ist mehr als ein gesundes Nahrungsmittel: Eine ausreichende Versorgung mit den im Öl von fetten Seefischen ist entscheidend für die Entwicklung des Gehirns und des Nervensystems von Ungeborenen und Säuglingen. Studien weisen darauf hin, dass eine gezielte Substitution mit Fischöl neurologische Defizite bei Kindern ausgleichen kann.</strong><br /><br /></p>
</div>
<div id="text_asset_3657" class="text_asset_partial article_text">
<p>Die essentiellen Fettsäuren Arachidonsäure (Omega-6-Fettsäure, AA) und Docosahexaensäure (Omega-3-Fettsäure, DHA) werden während des letzten Schwangerschaftsdrittels und während der ersten Monate nach der Geburt im Gehirn eines Kindes eingelagert, berichtete Prof. Dr. med. Berthold Koletzko, Stoffwechselspezialist der Universitäts-Kinderklinik in München. Ob auch Kinder jenseits des Säuglingsalters von den im Öl von Kaltwasserfischen wie Lachs, Hering, Makrele oder Sardine enthaltenen Omega-3-Fettsäuren profitieren, untersuchte die Arbeitsgruppe von Professor Koletzko in einer Pilotstudie mit 36 Kindern, die an der angeborenen Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie (PKU) litten. Da der Organismus dieser Kinder den Eiweißbaustein Phenylalanin nicht abbauen kann, müssen sie eine streng eiweißarme Ernährung einhalten. Deshalb enthält ihre Ernährung auch keine nennenswerten Mengen der Omega-3-Fettsäuren. <br /><br />Für die Studie (J Pediatr Gastroenterol Nut.2009 Mar; 48 Suppl 1:S2-7) nahmen die an PKU erkrankten Kinder für die Dauer von drei Monaten Fischöl in Form von Kapseln ein. Die Forscher untersuchten dabei die Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung im Zentralnervensystem der Kinder. Die Ergebnisse:</p>
<ul>
<li>Vor Einnahme von Fischöl zeigten die Kinder mit PKU eine deutlich langsamere Informationsverarbeitung als Kinder mit normaler Ernährungsweise und besserer DHA-Versorgung.</li>
<li>Nach dreimonatiger Einnahme der Fischölkapseln zeigte sich eine signifikante Beschleunigung der eingangs gemessenen Informationsverarbeitung.</li>
<li>Die Fischölgabe führte auch zu einer deutlichen Besserung der getest2eten Feinmotorik und Koordination.</li>
</ul>
<p><br />Auch die aktuelle Richtlinie empfiehlt daher: Schwangere und stillende Frauen sollten im Durchschnitt mindestens 200 mg DHA pro Tag zu sich nehmen. Das lässt sich mit dem Verzehr von ein bis zwei Portionen fettem Seefisch pro Woche erreichen. Mütter, die keinen Fisch mögen, können ihren Bedarf aus angereicherten Nahrungsmitteln oder mit Nahrungsergänzungspräparaten decken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;KFN3/2010 </p>
</div>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2010-2/254-fischoel-optimiert-neurologische-funktionen-bei-kindern/file" />
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Fisch ist mehr als ein gesundes Nahrungsmittel: Eine ausreichende Versorgung mit den im Öl von fetten Seefischen ist entscheidend für die Entwicklung des Gehirns und des Nervensystems von Ungeborenen und Säuglingen. Studien weisen darauf hin, dass eine gezielte Substitution mit Fischöl neurologische Defizite bei Kindern ausgleichen kann.</strong><br /><br /></p>
</div>
<div id="text_asset_3657" class="text_asset_partial article_text">
<p>Die essentiellen Fettsäuren Arachidonsäure (Omega-6-Fettsäure, AA) und Docosahexaensäure (Omega-3-Fettsäure, DHA) werden während des letzten Schwangerschaftsdrittels und während der ersten Monate nach der Geburt im Gehirn eines Kindes eingelagert, berichtete Prof. Dr. med. Berthold Koletzko, Stoffwechselspezialist der Universitäts-Kinderklinik in München. Ob auch Kinder jenseits des Säuglingsalters von den im Öl von Kaltwasserfischen wie Lachs, Hering, Makrele oder Sardine enthaltenen Omega-3-Fettsäuren profitieren, untersuchte die Arbeitsgruppe von Professor Koletzko in einer Pilotstudie mit 36 Kindern, die an der angeborenen Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie (PKU) litten. Da der Organismus dieser Kinder den Eiweißbaustein Phenylalanin nicht abbauen kann, müssen sie eine streng eiweißarme Ernährung einhalten. Deshalb enthält ihre Ernährung auch keine nennenswerten Mengen der Omega-3-Fettsäuren. <br /><br />Für die Studie (J Pediatr Gastroenterol Nut.2009 Mar; 48 Suppl 1:S2-7) nahmen die an PKU erkrankten Kinder für die Dauer von drei Monaten Fischöl in Form von Kapseln ein. Die Forscher untersuchten dabei die Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung im Zentralnervensystem der Kinder. Die Ergebnisse:</p>
<ul>
<li>Vor Einnahme von Fischöl zeigten die Kinder mit PKU eine deutlich langsamere Informationsverarbeitung als Kinder mit normaler Ernährungsweise und besserer DHA-Versorgung.</li>
<li>Nach dreimonatiger Einnahme der Fischölkapseln zeigte sich eine signifikante Beschleunigung der eingangs gemessenen Informationsverarbeitung.</li>
<li>Die Fischölgabe führte auch zu einer deutlichen Besserung der getest2eten Feinmotorik und Koordination.</li>
</ul>
<p><br />Auch die aktuelle Richtlinie empfiehlt daher: Schwangere und stillende Frauen sollten im Durchschnitt mindestens 200 mg DHA pro Tag zu sich nehmen. Das lässt sich mit dem Verzehr von ein bis zwei Portionen fettem Seefisch pro Woche erreichen. Mütter, die keinen Fisch mögen, können ihren Bedarf aus angereicherten Nahrungsmitteln oder mit Nahrungsergänzungspräparaten decken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;KFN3/2010 </p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2010</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:48:59 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Phytomedizin lindert und verkürzt messbar winterliche Atemwegsinfekte bei Kindern</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2010-2/252-phytomedizin-lindert-und-verkuerzt-messbar-winterliche-atemwegsinfekte-bei-kindern?format=html</link>
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           <media:title type="plain">Phytomedizin lindert und verkürzt messbar winterliche Atemwegsinfekte bei Kindern</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Die Statistik ist gnadenlos: Kinder unter zehn Jahren machen jedes Jahr sechs bis zehn Virusinfekte durch. Mediziner sprechen hier zwar von „banalen“ Erkrankungen, für Eltern bedeutet das aber die Betreuung eines angeschlagenen Kindes an 42 bis 70 Tagen im Jahr!</strong></p>
<p><strong></strong><br />Die diversen Erreger sind allesamt Viren, denen nur wenige Medikamente etwas anhaben können, Antibiotika schon gar nicht. Deshalb muss sich die Behandlung auf die Linderung der Beschwerden konzentrieren. Dazu eignen sich gerade im Kindesalter die nebenwirkungsarmen pflanzlichen Erkältungsmittel besonders gut, sagt Kinder- und Jugendarzt Dr. med. Hartwig Höhre, Chefarzt der auf Asthma, Allergien und Lungenleiden spezialisierten Fachklinik Santa Maria in Hindelang-Oberjoch. Der Einsatz von Phytopharmaka sollte allerdings frühzeitig erfolgen, um Komplikationen vorzubeugen, legt Dr. Höhre im Fachjournal „NaturaMed“ (Dezember 2009) dar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sonst drohen mitunter hartnäckige und kompliziert verlaufende Bronchitiden, Entzündungen der Nebenhöhlen oder eine Lungenentzündung. Es komme deshalb darauf an, den Anfängen zu wehren. Das bedeutet:</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div id="text_asset_3659" class="text_asset_partial article_text">
<ul>
<li>Die quälenden Belastungen durch die behinderte Nasenatmung, den trockenen oder produktiven Reizhusten oder sogar Atemnot möglichst gering zu halten.</li>
<li>Die körpereigene Abwehr zu unterstützen.</li>
<li>Die Krankheitsdauer abzukürzen.</li>
<li>Die Erkrankungsschwere abzumildern.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Beim Husten bieten sich dazu vor allem die wissenschaftlich gut dokumentierte Arzneimittel aus Thymian- und Efeu-Extrakten. Atemwegsexperte Dr. Höhre zitiert wissenschaftliche Studien:</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Mit Hilfe einer standardisierten Efeu-Thymian-Zubereitung ging die Schwere des Hustens zwei Tage früher auf die Hälfte der ursprünglichen Intensität zurück <i>(Kemmerich 2006).</i></li>
<li>Bei über 1.200 Kindern zeigte sich unter der Therapie mit dem gleichen Präparat eine rasche Abnahme der Anzahl der Husenanfälle bei ausgezeichneter Verträglichkeit <i>(Marzian 2007).</i></li>
<li>Ein standardisierter Efeublätter-Trockenextrakt war in seiner Effizienz gegen Husten nicht nur einer Placebomedikation überlegen, sondern erwies sich auch synthetischen Sekretolytika gegenüber als ebenbürtig <i>(Meyer-Wegener 1993).</i></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>KFN 1/2010 </p>
</div>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2010-2/252-phytomedizin-lindert-und-verkuerzt-messbar-winterliche-atemwegsinfekte-bei-kindern/file" />
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Die Statistik ist gnadenlos: Kinder unter zehn Jahren machen jedes Jahr sechs bis zehn Virusinfekte durch. Mediziner sprechen hier zwar von „banalen“ Erkrankungen, für Eltern bedeutet das aber die Betreuung eines angeschlagenen Kindes an 42 bis 70 Tagen im Jahr!</strong></p>
<p><strong></strong><br />Die diversen Erreger sind allesamt Viren, denen nur wenige Medikamente etwas anhaben können, Antibiotika schon gar nicht. Deshalb muss sich die Behandlung auf die Linderung der Beschwerden konzentrieren. Dazu eignen sich gerade im Kindesalter die nebenwirkungsarmen pflanzlichen Erkältungsmittel besonders gut, sagt Kinder- und Jugendarzt Dr. med. Hartwig Höhre, Chefarzt der auf Asthma, Allergien und Lungenleiden spezialisierten Fachklinik Santa Maria in Hindelang-Oberjoch. Der Einsatz von Phytopharmaka sollte allerdings frühzeitig erfolgen, um Komplikationen vorzubeugen, legt Dr. Höhre im Fachjournal „NaturaMed“ (Dezember 2009) dar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sonst drohen mitunter hartnäckige und kompliziert verlaufende Bronchitiden, Entzündungen der Nebenhöhlen oder eine Lungenentzündung. Es komme deshalb darauf an, den Anfängen zu wehren. Das bedeutet:</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div id="text_asset_3659" class="text_asset_partial article_text">
<ul>
<li>Die quälenden Belastungen durch die behinderte Nasenatmung, den trockenen oder produktiven Reizhusten oder sogar Atemnot möglichst gering zu halten.</li>
<li>Die körpereigene Abwehr zu unterstützen.</li>
<li>Die Krankheitsdauer abzukürzen.</li>
<li>Die Erkrankungsschwere abzumildern.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Beim Husten bieten sich dazu vor allem die wissenschaftlich gut dokumentierte Arzneimittel aus Thymian- und Efeu-Extrakten. Atemwegsexperte Dr. Höhre zitiert wissenschaftliche Studien:</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Mit Hilfe einer standardisierten Efeu-Thymian-Zubereitung ging die Schwere des Hustens zwei Tage früher auf die Hälfte der ursprünglichen Intensität zurück <i>(Kemmerich 2006).</i></li>
<li>Bei über 1.200 Kindern zeigte sich unter der Therapie mit dem gleichen Präparat eine rasche Abnahme der Anzahl der Husenanfälle bei ausgezeichneter Verträglichkeit <i>(Marzian 2007).</i></li>
<li>Ein standardisierter Efeublätter-Trockenextrakt war in seiner Effizienz gegen Husten nicht nur einer Placebomedikation überlegen, sondern erwies sich auch synthetischen Sekretolytika gegenüber als ebenbürtig <i>(Meyer-Wegener 1993).</i></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>KFN 1/2010 </p>
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           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2010</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:48:58 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Phytoforschung: Nur hochwertige Ginkgo-Arzneimittel bieten eine ausreichende Sicherheit</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2010-2/253-phytoforschung-nur-hochwertige-ginkgo-arzneimittel-bieten-eine-ausreichende-sicherheit?format=html</link>
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           <media:title type="plain">Phytoforschung: Nur hochwertige Ginkgo-Arzneimittel bieten eine ausreichende Sicherheit</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Von pflanzlichen Arzneimitteln erwarten Patienten eine besonders gute Verträglichkeit bei hoher Wirksamkeit. Zu Recht, solange sie sich für ein standardisiertes, gut dokumentiertes Präparat entscheiden. Wie wichtig die richtige Wahl gerade bei Naturheilmitteln ist, zeigen aktuelle Ergebnisse von Experimenten mit Ginkgo an der Universität Bonn.</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3658" class="text_asset_partial article_text">
<p><br />Forscher der Universität Bonn haben in einer aktuellen Veröffentlichung (Leistner: Ginkgo-biloba and Ginkgotoxin, J.Nat.Prod. 2010) die Frage nach der Sicherheit von Ginkgo-Arzneimitteln aufgeworfen, nachdem sie in Laborexperimenten (an Zellen) zeigen konnten, dass Methylpyridoxin (MDP) in hoher Konzentration zu epileptischen Anfällen führen kann, weil es im Gehirn die Wirkung des lebenswichtigen Pyridoxin (Vitamin B6) blockiert.<br /><br />MPD ist in der Natur vor allem in Ginkgo-Samen enthalten. Arzneimittel aus patentierten Ginkgo-Extrakten werden aber nicht aus den Samen, sondern aus den Blättern der Ginkgo-Pflanze hergestellt. Und während der Herstellung werden sowohl das MDP, als auch die ebenfalls giftigen Ginkgolsäuren abgereichert. Zudem enthalten Arzneimittel-Extrakte neben den geringen Konzentrationen an MPO mehr als hundertfach höhere Konzentrationen an nervenschützenden Inhaltsstoffen wie Bilobalid, das die krampfauslösenden Wirkungen von MPO hemmt. Hochwertige Präparate bergen daher keine solche Gefahr in sich. Das bestätigen auch die klinischen Daten. In zahlreichen Studien und aktuellen Übersichtsarbeiten (IQWiG 2008, Kasper 2009, Kaschel 2009) hat sich die Ginkgo-Therapie als wirksam und gut verträglich erwiesen. Trotz der Einnahme von mehr als 150 Millionen Tagesdosierungen des Ginkgo-Extraktes EGb 761 (R) jährlich alleine in Deutschland wurde in den letzten 20 Jahren das Auftreten von epileptischen Anfällen hundertfach seltener beobachtet, als sie üblicherweise in der Anwendergruppe vorkommen.<br /><br />„Für Anwender hochwertiger Arzneimittel aus Ginkgo-Blättern sind die Ergebnisse der Bonner Untersuchungen ohne praktische Relevanz“, fasste Prof. Dr. Susanne Alban, Universität Kiel, zusammen. Unklar ist dagegen, inwieweit es auch bei Ginkgo-haltigen Lebensmitteln wie Tees, Getränken und Nahrungsergänzungsmitteln zutrifft, deren Herstellungsmethoden nicht transparent und deren Inhaltsstoffe meist nicht bekannt sind. Die Bonner Experimente zeigen daher einmal mehr, wie wichtig gerade bei Naturheilmittel Qualität und Transparenz sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>KFN2/2010 </p>
</div>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2010-2/253-phytoforschung-nur-hochwertige-ginkgo-arzneimittel-bieten-eine-ausreichende-sicherheit/file" />
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Von pflanzlichen Arzneimitteln erwarten Patienten eine besonders gute Verträglichkeit bei hoher Wirksamkeit. Zu Recht, solange sie sich für ein standardisiertes, gut dokumentiertes Präparat entscheiden. Wie wichtig die richtige Wahl gerade bei Naturheilmitteln ist, zeigen aktuelle Ergebnisse von Experimenten mit Ginkgo an der Universität Bonn.</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3658" class="text_asset_partial article_text">
<p><br />Forscher der Universität Bonn haben in einer aktuellen Veröffentlichung (Leistner: Ginkgo-biloba and Ginkgotoxin, J.Nat.Prod. 2010) die Frage nach der Sicherheit von Ginkgo-Arzneimitteln aufgeworfen, nachdem sie in Laborexperimenten (an Zellen) zeigen konnten, dass Methylpyridoxin (MDP) in hoher Konzentration zu epileptischen Anfällen führen kann, weil es im Gehirn die Wirkung des lebenswichtigen Pyridoxin (Vitamin B6) blockiert.<br /><br />MPD ist in der Natur vor allem in Ginkgo-Samen enthalten. Arzneimittel aus patentierten Ginkgo-Extrakten werden aber nicht aus den Samen, sondern aus den Blättern der Ginkgo-Pflanze hergestellt. Und während der Herstellung werden sowohl das MDP, als auch die ebenfalls giftigen Ginkgolsäuren abgereichert. Zudem enthalten Arzneimittel-Extrakte neben den geringen Konzentrationen an MPO mehr als hundertfach höhere Konzentrationen an nervenschützenden Inhaltsstoffen wie Bilobalid, das die krampfauslösenden Wirkungen von MPO hemmt. Hochwertige Präparate bergen daher keine solche Gefahr in sich. Das bestätigen auch die klinischen Daten. In zahlreichen Studien und aktuellen Übersichtsarbeiten (IQWiG 2008, Kasper 2009, Kaschel 2009) hat sich die Ginkgo-Therapie als wirksam und gut verträglich erwiesen. Trotz der Einnahme von mehr als 150 Millionen Tagesdosierungen des Ginkgo-Extraktes EGb 761 (R) jährlich alleine in Deutschland wurde in den letzten 20 Jahren das Auftreten von epileptischen Anfällen hundertfach seltener beobachtet, als sie üblicherweise in der Anwendergruppe vorkommen.<br /><br />„Für Anwender hochwertiger Arzneimittel aus Ginkgo-Blättern sind die Ergebnisse der Bonner Untersuchungen ohne praktische Relevanz“, fasste Prof. Dr. Susanne Alban, Universität Kiel, zusammen. Unklar ist dagegen, inwieweit es auch bei Ginkgo-haltigen Lebensmitteln wie Tees, Getränken und Nahrungsergänzungsmitteln zutrifft, deren Herstellungsmethoden nicht transparent und deren Inhaltsstoffe meist nicht bekannt sind. Die Bonner Experimente zeigen daher einmal mehr, wie wichtig gerade bei Naturheilmittel Qualität und Transparenz sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>KFN2/2010 </p>
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           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2010</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:48:58 +0200</pubDate>
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