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       <title>2009 - Komitee Forschung Naturmedizin e. V.</title>
       <description><![CDATA[]]></description>
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           <title>Auch Phytopharmaka gehören in die Reiseapotheke</title>
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           <media:title type="plain">Auch Phytopharmaka gehören in die Reiseapotheke</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div id="text_asset_3670" class="text_asset_partial article_text">
<p><strong>Über 42 Millionen Deutsche haben im letzten Jahr eine Urlaubsreise unter-nommen und auch dieses Jahr wollen 64,5 Prozent mindestens einmal ver-reisen. Laut Robert-Koch-Institut Berlin sind aber gesundheitliche Probleme bei Reisen in warme Länder ein ausgesprochen häufiges Phänomen. Eine umsichtig zusammengestellte Reiseapotheke gehört deshalb in jedes Reisegepäck. Sie sollte auch pflanzliche Medikamente enthalten, meinen Experten des Komitees Forschung Naturmedizin (KFN) und haben dafür eine beispielhafte Auswahl pflanzlicher Arzneimittel zusammengestellt.</strong></p>
<p><br />Beschwerden im Magen-Darm-Bereich</p>
<ul>
<li>gegen Verstopfung Flohsamenkraut (z. B. Agiolax ®);</li>
<li>gegen Magen- und Darmprobleme ein Kombinationspräparat wie z. B. Iberogast ®&nbsp;oder ein Monopräparat aus Kamille (z.B. Kamillin ®);</li>
<li>gegen Verdauungsbeschwerden ein Präparat aus Artischockenblättern (z.B. Cholagogum ® oder Hepar ® SL).</li>
</ul>
<p><br />Atemwegsinfektionen und Erkältungen</p>
<ul>
<li>gegen Erkältungen ein Echinaceapräparat (z.B. Echinacin ®)</li>
<li>gegen Bronchitis ein Efeupräparat (z.B. Prospan ®) oder ein Präparat aus Thymian (z.B. Bronchicum ®, Bronchipret ®, Phytobronchin ®)</li>
<li>gegen Entzündungen der Nasennebenhöhlen und Schnupfen eine Heilpflanzenkombination wie z.B. Sinupret ®&nbsp;oder Soledum ®</li>
</ul>
<p><br />Verletzungen und Schmerzen</p>
<ul>
<li>gegen Verstauchungen und Prellungen eine Salbe aus der Beinwellwurzel (z.B. Traumaplant ®)</li>
<li>gegen oberflächliche Hautverletzungen und kleine Entzündungen der Haut eine Salbe aus Blättern von Hammamelis (z.B. Hametum®)</li>
</ul>
<p><br />Nervöse Probleme</p>
<ul>
<li>gegen Unruhe und bei nervös bedingten Einschlafstörungen ein Präparat aus Baldrian (z.B. Euvegal ®&nbsp;oder Sedonium ®)</li>
<li>gegen Spannungskopfschmerzen ein Pfefferminzölpräparat zur äußerlichen Anwendung (z.B. Euminz ®)</li>
</ul>
<p><br />Weitere Beschwerden</p>
<ul>
<li>gegen leichte Harnwegsinfektionen ein Präparat aus Goldrutenkraut (z.B. Cystinol ®&nbsp;oder Solidago ®).</li>
<li>gegen Beinschmerzen und Beinschwellungen ein Präparat aus Rosskastaniensamen (z.B. Aescorin ®, Essaven ®, Noricaven ®&nbsp;oder Venoplant ®).</li>
</ul>
<p><br />Die Arzneimittel sollten nicht im Auto mitgeführt, sondern vor Hitze und Sonnenlicht geschützt aufbewahrt werden. <br /><br /> KFN 7/2009</p>
</div>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2009-1/284-auch-phytopharmaka-gehoeren-in-die-reiseapotheke/file" />
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           <description><![CDATA[<div id="text_asset_3670" class="text_asset_partial article_text">
<p><strong>Über 42 Millionen Deutsche haben im letzten Jahr eine Urlaubsreise unter-nommen und auch dieses Jahr wollen 64,5 Prozent mindestens einmal ver-reisen. Laut Robert-Koch-Institut Berlin sind aber gesundheitliche Probleme bei Reisen in warme Länder ein ausgesprochen häufiges Phänomen. Eine umsichtig zusammengestellte Reiseapotheke gehört deshalb in jedes Reisegepäck. Sie sollte auch pflanzliche Medikamente enthalten, meinen Experten des Komitees Forschung Naturmedizin (KFN) und haben dafür eine beispielhafte Auswahl pflanzlicher Arzneimittel zusammengestellt.</strong></p>
<p><br />Beschwerden im Magen-Darm-Bereich</p>
<ul>
<li>gegen Verstopfung Flohsamenkraut (z. B. Agiolax ®);</li>
<li>gegen Magen- und Darmprobleme ein Kombinationspräparat wie z. B. Iberogast ®&nbsp;oder ein Monopräparat aus Kamille (z.B. Kamillin ®);</li>
<li>gegen Verdauungsbeschwerden ein Präparat aus Artischockenblättern (z.B. Cholagogum ® oder Hepar ® SL).</li>
</ul>
<p><br />Atemwegsinfektionen und Erkältungen</p>
<ul>
<li>gegen Erkältungen ein Echinaceapräparat (z.B. Echinacin ®)</li>
<li>gegen Bronchitis ein Efeupräparat (z.B. Prospan ®) oder ein Präparat aus Thymian (z.B. Bronchicum ®, Bronchipret ®, Phytobronchin ®)</li>
<li>gegen Entzündungen der Nasennebenhöhlen und Schnupfen eine Heilpflanzenkombination wie z.B. Sinupret ®&nbsp;oder Soledum ®</li>
</ul>
<p><br />Verletzungen und Schmerzen</p>
<ul>
<li>gegen Verstauchungen und Prellungen eine Salbe aus der Beinwellwurzel (z.B. Traumaplant ®)</li>
<li>gegen oberflächliche Hautverletzungen und kleine Entzündungen der Haut eine Salbe aus Blättern von Hammamelis (z.B. Hametum®)</li>
</ul>
<p><br />Nervöse Probleme</p>
<ul>
<li>gegen Unruhe und bei nervös bedingten Einschlafstörungen ein Präparat aus Baldrian (z.B. Euvegal ®&nbsp;oder Sedonium ®)</li>
<li>gegen Spannungskopfschmerzen ein Pfefferminzölpräparat zur äußerlichen Anwendung (z.B. Euminz ®)</li>
</ul>
<p><br />Weitere Beschwerden</p>
<ul>
<li>gegen leichte Harnwegsinfektionen ein Präparat aus Goldrutenkraut (z.B. Cystinol ®&nbsp;oder Solidago ®).</li>
<li>gegen Beinschmerzen und Beinschwellungen ein Präparat aus Rosskastaniensamen (z.B. Aescorin ®, Essaven ®, Noricaven ®&nbsp;oder Venoplant ®).</li>
</ul>
<p><br />Die Arzneimittel sollten nicht im Auto mitgeführt, sondern vor Hitze und Sonnenlicht geschützt aufbewahrt werden. <br /><br /> KFN 7/2009</p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2009</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:58:10 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Depressions-Leitlinie: Johanniskrautextrakte wirksam</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2009-1/283-depressions-leitlinie-johanniskrautextrakte-wirksam?format=html</link>
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           <media:title type="plain">Depressions-Leitlinie: Johanniskrautextrakte wirksam</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial"><b>Eine Depression ist keine harmlose Verstimmung, sondern ein ernst-zunehmendes Leiden. In der Medizin ist es unbestritten und inzwischen hat es auch die breite Öffentlichkeit akzeptiert. Experten haben sich außerdem kürzlich eine Einigkeit über die richtige Behandlung erzielt. In der 3S-Depressionsleitlinie, die sie verabschiedet haben, werden auch bestimmte Johanniskraut-Extrakte als wirksam anerkannt.</b></div>
<div>&nbsp;</div>
<div id="text_asset_3663" class="text_asset_partial article_text">
<p>Leitlinien sind systematisch entwickelte Darstellungen und Empfehlungen von Experten, die den letzten Stand des Wissens wiedergeben. Sie werden in drei Stufen unterteilt, wobei S3 die höchste Stufe der Konsensfindung darstellt. Die neue „S3-Leitlinie / Nationale VersorgungsLeitlinie Unipolare Depression“ ist von Experten aus insgesamt 28 Fachgremien, sowie von Vertretern zweier Patientenorganisationen verabschiedet worden. Berücksichtigt werden darin 1.232 wissenschaftliche Publikationen. In ihren Empfehlungen gehen die Leitlinie-Autoren auch auf die Behandlung von Depressionen mit Johanniskraut-Präparaten. Wörtlich heißt es da: „Eine neue Metaanalyse kommt zum Ergebnis, dass Johanniskraut-Extrakte bei der Behandlung von leichter und mittelschwerer Symptomatik wirksam sind. (Es sollten allerdings) ... nur Präparate zur Therapie einer leichten und mittelgradigen depressiven Symptomatik eingesetzt werden, für die eine klinische Wirksamkeit durch eigene Studien belegt ist.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Damit folgt die Depressions-Leitlinie den KFN-Kriterien, nach denen für die Beurteilung eines pflanzlichen Präparates nicht die Ausgangspflanze, sondern der spezifische Extrakt wesentlich ist. Für die Anwendung bedeutet es, dass nur dort die gleichen belegten therapeutischen Effekte erwartet werden können, wo der gleiche Extrakt in vergleichbarer Dosierung appliziert wird. Das Komitee Forschung Naturmedizin (KFN) begrüßt außerdem die längst fällige Anerkennung der gut dokumentierten Johanniskraut-Extrakte durch die EBM-Medizin. Sie wird den Betroffenen, die auf eine wirksame und gleichzeitig gut verträgliche Behandlung ihres Leidens angewiesen sind, zugute kommen. Und das sind immer mehr Menschen: Das Risiko, im Laufe des Lebens an einer Depression zu erkranken, nimmt laufend zu. Laut Schätzung der Weltgesundheits-organisation (WHO) werden unipolare Depressionen schon in 20 Jahren an erster Stelle jener Erkrankungen stehen, die schwere und schwerste Einschränkungen des täglichen Lebens verursachen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter <a href="https://www.kfn-ev.de">www.kfn-ev.de</a></p>
<p>KFN 14/2009</p>
</div>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2009-1/283-depressions-leitlinie-johanniskrautextrakte-wirksam/file" />
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial"><b>Eine Depression ist keine harmlose Verstimmung, sondern ein ernst-zunehmendes Leiden. In der Medizin ist es unbestritten und inzwischen hat es auch die breite Öffentlichkeit akzeptiert. Experten haben sich außerdem kürzlich eine Einigkeit über die richtige Behandlung erzielt. In der 3S-Depressionsleitlinie, die sie verabschiedet haben, werden auch bestimmte Johanniskraut-Extrakte als wirksam anerkannt.</b></div>
<div>&nbsp;</div>
<div id="text_asset_3663" class="text_asset_partial article_text">
<p>Leitlinien sind systematisch entwickelte Darstellungen und Empfehlungen von Experten, die den letzten Stand des Wissens wiedergeben. Sie werden in drei Stufen unterteilt, wobei S3 die höchste Stufe der Konsensfindung darstellt. Die neue „S3-Leitlinie / Nationale VersorgungsLeitlinie Unipolare Depression“ ist von Experten aus insgesamt 28 Fachgremien, sowie von Vertretern zweier Patientenorganisationen verabschiedet worden. Berücksichtigt werden darin 1.232 wissenschaftliche Publikationen. In ihren Empfehlungen gehen die Leitlinie-Autoren auch auf die Behandlung von Depressionen mit Johanniskraut-Präparaten. Wörtlich heißt es da: „Eine neue Metaanalyse kommt zum Ergebnis, dass Johanniskraut-Extrakte bei der Behandlung von leichter und mittelschwerer Symptomatik wirksam sind. (Es sollten allerdings) ... nur Präparate zur Therapie einer leichten und mittelgradigen depressiven Symptomatik eingesetzt werden, für die eine klinische Wirksamkeit durch eigene Studien belegt ist.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Damit folgt die Depressions-Leitlinie den KFN-Kriterien, nach denen für die Beurteilung eines pflanzlichen Präparates nicht die Ausgangspflanze, sondern der spezifische Extrakt wesentlich ist. Für die Anwendung bedeutet es, dass nur dort die gleichen belegten therapeutischen Effekte erwartet werden können, wo der gleiche Extrakt in vergleichbarer Dosierung appliziert wird. Das Komitee Forschung Naturmedizin (KFN) begrüßt außerdem die längst fällige Anerkennung der gut dokumentierten Johanniskraut-Extrakte durch die EBM-Medizin. Sie wird den Betroffenen, die auf eine wirksame und gleichzeitig gut verträgliche Behandlung ihres Leidens angewiesen sind, zugute kommen. Und das sind immer mehr Menschen: Das Risiko, im Laufe des Lebens an einer Depression zu erkranken, nimmt laufend zu. Laut Schätzung der Weltgesundheits-organisation (WHO) werden unipolare Depressionen schon in 20 Jahren an erster Stelle jener Erkrankungen stehen, die schwere und schwerste Einschränkungen des täglichen Lebens verursachen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter <a href="https://www.kfn-ev.de">www.kfn-ev.de</a></p>
<p>KFN 14/2009</p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2009</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:58:09 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Gericht stoppt Ginkgo-Nahrungsergänzungsmittel</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2009-1/282-gericht-stoppt-ginkgo-nahrungsergaenzungsmittel?format=html</link>
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           <media:title type="plain">Gericht stoppt Ginkgo-Nahrungsergänzungsmittel</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Arzneimittel mit standardisierten Ginkgo-Extrakten werden erfolgreich bei der Behandlung von Gedächtnisstörungen und bei nachlassender Leistungsfähigkeit des Gehirns eingesetzt. Neben diesen hochwertigen Medikamenten kann man gelegentlich auch Ginkgo-haltige Nahrungsergänzungsmittel erwerben. Ein Urteil des Landgerichts Hamburg setzt den fragwürdigen Produkten jetzt Grenzen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div id="text_asset_3664" class="text_asset_partial article_text">
<p>Vor wenigen Tagen hat das Landgericht Hamburg per Versäumnisurteil (Az.: 312 O 286/09) den Vertrieb eines Ginkgo-haltigen Nahrungsergänzungsmittels untersagt und mit seiner Entscheidung einen Meilenstein beim Schutz der Verbraucher in diesem Bereich gesetzt. Gegenstand des Verfahrens war die Zulässigkeit des Vertriebs von Lebensmitteln bzw. Nahrungsergänzungsmitteln mit dem Inhaltsstoff Ginkgo-biloba-Extrakt. Konkret ging es dabei um Ginkgo-Kapseln, die als Monopräparat 100 mg Ginkgo-Biloba-Extrakt enthalten haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das klagende Unternehmen hat vorgetragen, dass</p>
<ul>
<li>der bei dem Produkt verwendete Ginkgo-Extrakt einen bei Lebensmitteln nicht zulässigen Zusatzstoff darstellt,</li>
<li>das Ginkgo-haltige Nahrungsergänzungsmittel ein nicht sicheres Lebensmittel ist, weil bei der empfohlenen täglichen Verzehrdosis von 100 mg arzneiliche Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen sind.</li>
</ul>
<p><br />Diese Einschätzung hat das Gericht soweit überzeugt, dass es per Versäumnisurteil den weiteren Vertrieb der Ginkgo-haltigen Nahrungsergänzungskapseln untersagte. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig.</p>
<p><br />KFN 13/2009 </p>
</div>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2009-1/282-gericht-stoppt-ginkgo-nahrungsergaenzungsmittel/file" />
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Arzneimittel mit standardisierten Ginkgo-Extrakten werden erfolgreich bei der Behandlung von Gedächtnisstörungen und bei nachlassender Leistungsfähigkeit des Gehirns eingesetzt. Neben diesen hochwertigen Medikamenten kann man gelegentlich auch Ginkgo-haltige Nahrungsergänzungsmittel erwerben. Ein Urteil des Landgerichts Hamburg setzt den fragwürdigen Produkten jetzt Grenzen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div id="text_asset_3664" class="text_asset_partial article_text">
<p>Vor wenigen Tagen hat das Landgericht Hamburg per Versäumnisurteil (Az.: 312 O 286/09) den Vertrieb eines Ginkgo-haltigen Nahrungsergänzungsmittels untersagt und mit seiner Entscheidung einen Meilenstein beim Schutz der Verbraucher in diesem Bereich gesetzt. Gegenstand des Verfahrens war die Zulässigkeit des Vertriebs von Lebensmitteln bzw. Nahrungsergänzungsmitteln mit dem Inhaltsstoff Ginkgo-biloba-Extrakt. Konkret ging es dabei um Ginkgo-Kapseln, die als Monopräparat 100 mg Ginkgo-Biloba-Extrakt enthalten haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das klagende Unternehmen hat vorgetragen, dass</p>
<ul>
<li>der bei dem Produkt verwendete Ginkgo-Extrakt einen bei Lebensmitteln nicht zulässigen Zusatzstoff darstellt,</li>
<li>das Ginkgo-haltige Nahrungsergänzungsmittel ein nicht sicheres Lebensmittel ist, weil bei der empfohlenen täglichen Verzehrdosis von 100 mg arzneiliche Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen sind.</li>
</ul>
<p><br />Diese Einschätzung hat das Gericht soweit überzeugt, dass es per Versäumnisurteil den weiteren Vertrieb der Ginkgo-haltigen Nahrungsergänzungskapseln untersagte. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig.</p>
<p><br />KFN 13/2009 </p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2009</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:58:08 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Alkohol in Medikamenten: Im Alltag kein Problem</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2009-1/281-alkohol-in-medikamenten-im-alltag-kein-problem?format=html</link>
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           <media:title type="plain">Alkohol in Medikamenten: Im Alltag kein Problem</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Während die Forschung über positive gesundheitliche Effekte des Rotweins diskutiert, plant der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) bei alkoholhaltigen Arzneimitteln Verordnungseinschränkungen. Ein Vorhaben, das vor allem die Naturheilmittel treffen würde.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div id="text_asset_3665" class="text_asset_partial article_text">
<p>„Sachlich gesehen, besteht hier kein Handlungsbedarf, da die geltende Alkoholhinweisverordnung bereits eine ausreichende Transparenz sicherstellt“, erklärte dazu Prof. Dr. Theo Dingermann, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des Komitees Forschung Naturmedizin e.V. (KFN). Bei Arzneimitteln, die mindestens 0,5 g Ethanol in der maximalen Einzeldosis enthalten, muss nach der heutigen Regelung ein Warnhinweis unter Nennung der besonders gefährdeten Patientengruppen wie Kinder oder Leberkranke erfolgen. Die gleiche Menge Alkohol enthalten aber auch ohne einen Warnhinweis so alltägliche Lebensmittel wie</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>125 ml Apfelsaft,</li>
<li>&nbsp;50 ml Kefir,</li>
<li>160 g Bananen oder</li>
<li>120 g Mischbrot.</li>
</ul>
<p><br />Die oft beschworene Gefahr für Kinder durch alkoholhaltige Tropfen erweist sich auch deshalb als unbegründet, weil der Organismus von Kindern unter fünf Jahren Alkohol doppelt so schnell abbaut, wie der Körper von Erwachsenen. Alkoholmengen, die in einem halben Glas Apfelsaft, einer Banane oder eben einer Einzeldosis eines für Kinder zugelassenen Arzneimittels enthalten sind, werden daher selbst von kleinen Kindern innerhalb weniger Minuten vollständig abgebaut. Keinem Kind droht also hier ein Schwipps!<br /><br />Zur Herstellung von pflanzlichen Extrakten braucht man oft Alkohol, er löst die Wirkstoffe aus dem Grundmaterial und sorgt für Haltbarkeit. Alkoholhaltige Arzneimittel wie Tropfen, Säfte oder Lösungen bieten außerdem im Vergleich zu Tabletten oder Dragees den Vorteil, je nach Alter oder Gewicht des Patienten, sehr individuell dosieren zu können. Das ist gerade bei jüngeren Kindern wichtig. Würden Ärzte also diese Arzneimittel nicht mehr verordnen können, gingen gerade den kleinen Patienten bewährte Therapiemöglichkeiten verloren. Und das völlig ohne Not, wie Professor Dingermann betont. Die bestehende Regelung sollte deshalb seiner Meinung nach unverändert beibehalten werden.<br /><br />KFN12/2009 </p>
</div>]]></media:description>
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Während die Forschung über positive gesundheitliche Effekte des Rotweins diskutiert, plant der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) bei alkoholhaltigen Arzneimitteln Verordnungseinschränkungen. Ein Vorhaben, das vor allem die Naturheilmittel treffen würde.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div id="text_asset_3665" class="text_asset_partial article_text">
<p>„Sachlich gesehen, besteht hier kein Handlungsbedarf, da die geltende Alkoholhinweisverordnung bereits eine ausreichende Transparenz sicherstellt“, erklärte dazu Prof. Dr. Theo Dingermann, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des Komitees Forschung Naturmedizin e.V. (KFN). Bei Arzneimitteln, die mindestens 0,5 g Ethanol in der maximalen Einzeldosis enthalten, muss nach der heutigen Regelung ein Warnhinweis unter Nennung der besonders gefährdeten Patientengruppen wie Kinder oder Leberkranke erfolgen. Die gleiche Menge Alkohol enthalten aber auch ohne einen Warnhinweis so alltägliche Lebensmittel wie</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>125 ml Apfelsaft,</li>
<li>&nbsp;50 ml Kefir,</li>
<li>160 g Bananen oder</li>
<li>120 g Mischbrot.</li>
</ul>
<p><br />Die oft beschworene Gefahr für Kinder durch alkoholhaltige Tropfen erweist sich auch deshalb als unbegründet, weil der Organismus von Kindern unter fünf Jahren Alkohol doppelt so schnell abbaut, wie der Körper von Erwachsenen. Alkoholmengen, die in einem halben Glas Apfelsaft, einer Banane oder eben einer Einzeldosis eines für Kinder zugelassenen Arzneimittels enthalten sind, werden daher selbst von kleinen Kindern innerhalb weniger Minuten vollständig abgebaut. Keinem Kind droht also hier ein Schwipps!<br /><br />Zur Herstellung von pflanzlichen Extrakten braucht man oft Alkohol, er löst die Wirkstoffe aus dem Grundmaterial und sorgt für Haltbarkeit. Alkoholhaltige Arzneimittel wie Tropfen, Säfte oder Lösungen bieten außerdem im Vergleich zu Tabletten oder Dragees den Vorteil, je nach Alter oder Gewicht des Patienten, sehr individuell dosieren zu können. Das ist gerade bei jüngeren Kindern wichtig. Würden Ärzte also diese Arzneimittel nicht mehr verordnen können, gingen gerade den kleinen Patienten bewährte Therapiemöglichkeiten verloren. Und das völlig ohne Not, wie Professor Dingermann betont. Die bestehende Regelung sollte deshalb seiner Meinung nach unverändert beibehalten werden.<br /><br />KFN12/2009 </p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2009</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:58:07 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Pflanzenmedizin – auch bei Schweinegrippe eine nützliche Therapieoption</title>
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           <media:title type="plain">Pflanzenmedizin – auch bei Schweinegrippe eine nützliche Therapieoption</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Zwischen Oktober und März sind die Wartezimmer voll von Patienten, die sich dem Arzt gleich mit ihrer eigenen Diagnose vorstellen: „Herr Doktor, ich habe die Grippe“. Aber stimmt das wirklich? Und wenn ja, was hilft dagegen?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div id="text_asset_3666" class="text_asset_partial article_text">
<p>Dr. Erwin Häringer, Allgemeinmediziner und Lehrbeauftragter der Universität München, hat die aktuellen Empfehlungen zusammengefasst:</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Menschen mit einer verstopften oder laufenden Nase, die Husten oder Halsschmerzen haben, jedoch nicht unter Gelenkschmerzen leiden und nur leicht fiebern, haben eine „banale“, meist durch Rhinoviren bedingte Erkältung, keine Virusgrippe („Influenza“). Sie lässt sich meist gut mit Naturheilmitteln behandeln.</li>
<li>Starke Halsschmerzen und Schluckbeschwerden ohne Husten und Schnupfen deuten auf eine bakteriell bedingte Angina hin. Arztbesuch empfehlenswert.</li>
<li>Für eine „echte“ Virusgrippe sprechen dagegen Symptome wie ein abrupt einsetzendes, hohes Fieber, allgemeines schweres Krankheitsgefühl, Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen oder Schüttelfrost. Oft sind die Betroffenen auch licht- und geräuschempfindlich, typisch ist außerdem ein „verrotztes“ und „verschwollenes“ Aussehen. Eine Virusgrippe muss ein Arzt behandeln.</li>
<li>Die Schweinegrippe ist auch eine Virusgrippe. Sie ist mit Beschwerden verbunden, die denen einer saisonalen Grippe ähneln. Beim Verdacht auf Schweinegrippe sollte der Betroffene aber zunächst zu Hause bleiben und seinen Arzt telefonisch konsultieren, um eine weitere Verbreitung der Erkrankung zu unterbinden.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die wichtigste Frage ist aber: Was hilft den Patienten am besten? Die teuren synthetischen Grippemittel sind nur begrenzt wirksam und wegen ihren Nebenwirkungen umstritten, meint Dr. Häringer. Sie wirken überhaupt nur, wenn sie sehr früh (innerhalb von zwei Tagen nach Ausbruch der Symptome) verabreicht werden. Außerdem sind bereits Resistenzen beobachtet worden. Sinnvoller ist deshalb, die Beschwerden mit den gleichen Mitteln zu behandeln, die sich bei der Behandlung akuter Atemwegsinfektionen allgemein bewährt haben. Gut dokumentierte pflanzliche Arzneimittel können, das haben wissenschaftliche Studien bestätigt, Beschwerden wie Husten, Schnupfen oder Halsweh wirksam lindern und die Dauer der Krankheit abkürzen. Dr. Häringer: „Besonders bewährt haben sich hier Phytopharmaka mit Extrakten aus Thymian, Primel, Efeu oder Eibischwurzel.“<br />&nbsp;<br />KFN 11/2009 </p>
</div>]]></media:description>
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Zwischen Oktober und März sind die Wartezimmer voll von Patienten, die sich dem Arzt gleich mit ihrer eigenen Diagnose vorstellen: „Herr Doktor, ich habe die Grippe“. Aber stimmt das wirklich? Und wenn ja, was hilft dagegen?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div id="text_asset_3666" class="text_asset_partial article_text">
<p>Dr. Erwin Häringer, Allgemeinmediziner und Lehrbeauftragter der Universität München, hat die aktuellen Empfehlungen zusammengefasst:</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Menschen mit einer verstopften oder laufenden Nase, die Husten oder Halsschmerzen haben, jedoch nicht unter Gelenkschmerzen leiden und nur leicht fiebern, haben eine „banale“, meist durch Rhinoviren bedingte Erkältung, keine Virusgrippe („Influenza“). Sie lässt sich meist gut mit Naturheilmitteln behandeln.</li>
<li>Starke Halsschmerzen und Schluckbeschwerden ohne Husten und Schnupfen deuten auf eine bakteriell bedingte Angina hin. Arztbesuch empfehlenswert.</li>
<li>Für eine „echte“ Virusgrippe sprechen dagegen Symptome wie ein abrupt einsetzendes, hohes Fieber, allgemeines schweres Krankheitsgefühl, Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen oder Schüttelfrost. Oft sind die Betroffenen auch licht- und geräuschempfindlich, typisch ist außerdem ein „verrotztes“ und „verschwollenes“ Aussehen. Eine Virusgrippe muss ein Arzt behandeln.</li>
<li>Die Schweinegrippe ist auch eine Virusgrippe. Sie ist mit Beschwerden verbunden, die denen einer saisonalen Grippe ähneln. Beim Verdacht auf Schweinegrippe sollte der Betroffene aber zunächst zu Hause bleiben und seinen Arzt telefonisch konsultieren, um eine weitere Verbreitung der Erkrankung zu unterbinden.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die wichtigste Frage ist aber: Was hilft den Patienten am besten? Die teuren synthetischen Grippemittel sind nur begrenzt wirksam und wegen ihren Nebenwirkungen umstritten, meint Dr. Häringer. Sie wirken überhaupt nur, wenn sie sehr früh (innerhalb von zwei Tagen nach Ausbruch der Symptome) verabreicht werden. Außerdem sind bereits Resistenzen beobachtet worden. Sinnvoller ist deshalb, die Beschwerden mit den gleichen Mitteln zu behandeln, die sich bei der Behandlung akuter Atemwegsinfektionen allgemein bewährt haben. Gut dokumentierte pflanzliche Arzneimittel können, das haben wissenschaftliche Studien bestätigt, Beschwerden wie Husten, Schnupfen oder Halsweh wirksam lindern und die Dauer der Krankheit abkürzen. Dr. Häringer: „Besonders bewährt haben sich hier Phytopharmaka mit Extrakten aus Thymian, Primel, Efeu oder Eibischwurzel.“<br />&nbsp;<br />KFN 11/2009 </p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2009</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:58:06 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Erkältungen: Pflanzliche Arzneimittel sinnvoller als Antibiotika</title>
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           <media:title type="plain">Erkältungen: Pflanzliche Arzneimittel sinnvoller als Antibiotika</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Die schönen Tage sind vorbei und es wird ab sofort wieder geschnäuzt und gehustet. Mehr als 80 Prozent der akuten Atemwegsinfektionen in der kalten Jahreszeit werden durch Viren verursacht, gegen die Antibiotika völlig wirkungslos sind. Besser helfen den Betroffenen daher pflanzliche Medikamente. Wie wissenschaftliche Studien gezeigt haben, lindern sie nicht nur die Beschwerden, sondern bekämpfen oft auch die Erreger.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div id="text_asset_3667" class="text_asset_partial article_text">
<p>Statistisch gesehen erkrankt jeder Erwachsene durchschnittlich drei- bis viermal pro Jahr an einem akuten Atemwegsinfekt, Kinder infizieren sich noch häufiger. Rund jeder zweite Arzt verordnet dann ein Antibiotikum. Das sei ausgesprochen problematisch, kritisiert Professor Dr. Dr. André Gessner. „Die Risiken einer ungezielten Antibiotikatherapie bestehen vor allem in möglichen allergischen Reaktionen und in Störungen der physiologischen Bakterienflora – und zwar nicht nur des Darmes, sondern auch des Nasen-Rachen-Raumes. Es kann zu Verschiebungen der normalen Bakterienflora zugunsten pathogener Keime kommen, mit der Folge, dass die Neigung zu wiederholten Infekten durch die antibiotische Therapie selbst sogar gesteigert wird“, warnt der Erlanger Immunologe. Gründliche Cochrane-Analysen haben zudem keinerlei Beschleunigung des Heilungsverlaufs durch Antibiotika bestätigen können. <br />Besonders bedenklich sei aber, dass Erreger durch einen wiederholten Einsatz von Antibiotika Resistenzen bilden. Wird dann irgendwann tatsächlich ein Antibiotikum benötigt, hilft es möglicherweise nicht mehr.<br /><br />Anstelle von Antibiotika sollten erkältete Patienten mit wissenschaftlich gut erforschten und verträglichen Phytopharmaka behandelt werden. Viele pflanzliche Extrakte haben eine breite Wirksamkeit sowohl gegen virale, als auch gegen bakterielle Erreger von Atemwegsinfektionen.</p>
<ul>
<li>Virushemmend wirken Extrakte aus Thymiankraut und Cineol.</li>
<li>Antibakterielle Effekte weisen Extrakte aus Ampferkraut, Pelargoniumwurzel und Meerrettich auf.</li>
<li>Entzündungshemmend sind Extrakte aus Kamillenblüten, Primelblüten und -wurzeln oder Schafgarbenkraut.</li>
<li>Fiebersenkende und schmerzlindernde Wirkungen haben Zubereitungen aus Weidenrinde oder Capsaicin.</li>
<li>Schleimlösend wirken die ätherischen Öle verschiedener Arzneipflanzen sowie Extrakte aus Efeublättern, Enzianwurzel oder Thymiankraut.</li>
<li>Die Immunabwehr kann zusätzlich durch Extrakte aus Echinacea, Eibischwurzel, Kamillenblüten oder Eisenkraut gestärkt werden.</li>
</ul>
<p><br />KFN 10/09 </p>
</div>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2009-1/279-erkaeltungen-pflanzliche-arzneimittel-sinnvoller-als-antibiotika/file" />
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Die schönen Tage sind vorbei und es wird ab sofort wieder geschnäuzt und gehustet. Mehr als 80 Prozent der akuten Atemwegsinfektionen in der kalten Jahreszeit werden durch Viren verursacht, gegen die Antibiotika völlig wirkungslos sind. Besser helfen den Betroffenen daher pflanzliche Medikamente. Wie wissenschaftliche Studien gezeigt haben, lindern sie nicht nur die Beschwerden, sondern bekämpfen oft auch die Erreger.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div id="text_asset_3667" class="text_asset_partial article_text">
<p>Statistisch gesehen erkrankt jeder Erwachsene durchschnittlich drei- bis viermal pro Jahr an einem akuten Atemwegsinfekt, Kinder infizieren sich noch häufiger. Rund jeder zweite Arzt verordnet dann ein Antibiotikum. Das sei ausgesprochen problematisch, kritisiert Professor Dr. Dr. André Gessner. „Die Risiken einer ungezielten Antibiotikatherapie bestehen vor allem in möglichen allergischen Reaktionen und in Störungen der physiologischen Bakterienflora – und zwar nicht nur des Darmes, sondern auch des Nasen-Rachen-Raumes. Es kann zu Verschiebungen der normalen Bakterienflora zugunsten pathogener Keime kommen, mit der Folge, dass die Neigung zu wiederholten Infekten durch die antibiotische Therapie selbst sogar gesteigert wird“, warnt der Erlanger Immunologe. Gründliche Cochrane-Analysen haben zudem keinerlei Beschleunigung des Heilungsverlaufs durch Antibiotika bestätigen können. <br />Besonders bedenklich sei aber, dass Erreger durch einen wiederholten Einsatz von Antibiotika Resistenzen bilden. Wird dann irgendwann tatsächlich ein Antibiotikum benötigt, hilft es möglicherweise nicht mehr.<br /><br />Anstelle von Antibiotika sollten erkältete Patienten mit wissenschaftlich gut erforschten und verträglichen Phytopharmaka behandelt werden. Viele pflanzliche Extrakte haben eine breite Wirksamkeit sowohl gegen virale, als auch gegen bakterielle Erreger von Atemwegsinfektionen.</p>
<ul>
<li>Virushemmend wirken Extrakte aus Thymiankraut und Cineol.</li>
<li>Antibakterielle Effekte weisen Extrakte aus Ampferkraut, Pelargoniumwurzel und Meerrettich auf.</li>
<li>Entzündungshemmend sind Extrakte aus Kamillenblüten, Primelblüten und -wurzeln oder Schafgarbenkraut.</li>
<li>Fiebersenkende und schmerzlindernde Wirkungen haben Zubereitungen aus Weidenrinde oder Capsaicin.</li>
<li>Schleimlösend wirken die ätherischen Öle verschiedener Arzneipflanzen sowie Extrakte aus Efeublättern, Enzianwurzel oder Thymiankraut.</li>
<li>Die Immunabwehr kann zusätzlich durch Extrakte aus Echinacea, Eibischwurzel, Kamillenblüten oder Eisenkraut gestärkt werden.</li>
</ul>
<p><br />KFN 10/09 </p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2009</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:58:05 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Ginkgo-Extrakte steigern Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2009-1/277-ginkgo-extrakte-steigern-leistungsfaehigkeit-und-belastbarkeit?format=html</link>
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           <media:title type="plain">Ginkgo-Extrakte steigern Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Standardisierte Ginkgo-Extrakte haben sich bei der Behandlung von Störungen oder nachlassender Leistungsfähigkeit des Gehirns als wirksam und sicher erwiesen. Vor kurzem ist außerdem der wissenschaftliche Nachweis gelungen, dass auch jüngere und gesunde Menschen von der pflanzlichen Gedächtnishilfe profitieren können.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div id="text_asset_3669" class="text_asset_partial article_text">
<p>Nachdem viele ab etwa Mitte 40 eine nachlassende mentale Leistungsfähigkeit im Beruf und Alltag zu spüren beginnen, wollte die Arbeitsgruppe von Privatdozent Dr. Reiner Kaschel von der Universität Osnabrück wissen, inwieweit solche Erscheinungen mit Ginkgo-Extrakten gebessert werden könnten. Dazu haben die Forscher ein Kollektiv von 104 gesunden Menschen ab 45 Jahren, die mindestens 50 Prozent ihrer Arbeitszeit am Bildschirm verbringen, einem Belastungstest2 unterzogen. Alle Probanden fühlten sich gesund und den Belastungen ihres Berufs gewachsen. Ein Teil von ihnen erhielt daraufhin für die Dauer von sechs Wochen den Ginkgo-Spezialextrakt EGb 761 in einer täglichen Dosierung von 240 Milligramm, in der Kontrollgruppe bekamen die Probanden lediglich ein wirkstofffreies Scheinpräparat (Placebo). Geprüft wurden vor allem die Daueraufmerksamkeit und die reaktive Belastbarkeit der Probanden.<br /><br />Die Ergebnisse der Studie waren eindeutig:</p>
<ul>
<li>Unter der Einnahme des Ginkgo-Extraktes sank die Anzahl der Fehler um 30 Prozent, was im Vergleich zu Placebo einer signifikant besseren Daueraufmerksamkeit entsprach.</li>
<li>Die wahrgenommene Belastung (Stress) verringerte sich in der Ginkgo-Gruppe im Laufe der Behandlung, während sie in der Kontrollgruppe stieg. Auch hier war der Unterschied signifikant.</li>
<li>Das gleiche galt für die Lebensqualität, die in der Ginkgo-Gruppe signifikant besser war, als in der Placebo-Gruppe.</li>
</ul>
<p><br />Fazit des Wissenschaftlers: „Die Ergebnisse sprechen dafür, dass unter dem Ginkgo-Extrakt die Qualität der Arbeit besser wird, nicht unbedingt die Geschwindigkeit, und das bei abgemildertem Stress.“<br />Für die Praxis wichtig ist noch, dass sich der Ginkgo-Extrakt als besonders gut verträglich erwies. Bei einer Gabe an Gesunde, laut Dr. Kaschel, eine unabdingbare Voraussetzung.<br />&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />KFN 8/2009 </p>
</div>]]></media:description>
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Standardisierte Ginkgo-Extrakte haben sich bei der Behandlung von Störungen oder nachlassender Leistungsfähigkeit des Gehirns als wirksam und sicher erwiesen. Vor kurzem ist außerdem der wissenschaftliche Nachweis gelungen, dass auch jüngere und gesunde Menschen von der pflanzlichen Gedächtnishilfe profitieren können.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div id="text_asset_3669" class="text_asset_partial article_text">
<p>Nachdem viele ab etwa Mitte 40 eine nachlassende mentale Leistungsfähigkeit im Beruf und Alltag zu spüren beginnen, wollte die Arbeitsgruppe von Privatdozent Dr. Reiner Kaschel von der Universität Osnabrück wissen, inwieweit solche Erscheinungen mit Ginkgo-Extrakten gebessert werden könnten. Dazu haben die Forscher ein Kollektiv von 104 gesunden Menschen ab 45 Jahren, die mindestens 50 Prozent ihrer Arbeitszeit am Bildschirm verbringen, einem Belastungstest2 unterzogen. Alle Probanden fühlten sich gesund und den Belastungen ihres Berufs gewachsen. Ein Teil von ihnen erhielt daraufhin für die Dauer von sechs Wochen den Ginkgo-Spezialextrakt EGb 761 in einer täglichen Dosierung von 240 Milligramm, in der Kontrollgruppe bekamen die Probanden lediglich ein wirkstofffreies Scheinpräparat (Placebo). Geprüft wurden vor allem die Daueraufmerksamkeit und die reaktive Belastbarkeit der Probanden.<br /><br />Die Ergebnisse der Studie waren eindeutig:</p>
<ul>
<li>Unter der Einnahme des Ginkgo-Extraktes sank die Anzahl der Fehler um 30 Prozent, was im Vergleich zu Placebo einer signifikant besseren Daueraufmerksamkeit entsprach.</li>
<li>Die wahrgenommene Belastung (Stress) verringerte sich in der Ginkgo-Gruppe im Laufe der Behandlung, während sie in der Kontrollgruppe stieg. Auch hier war der Unterschied signifikant.</li>
<li>Das gleiche galt für die Lebensqualität, die in der Ginkgo-Gruppe signifikant besser war, als in der Placebo-Gruppe.</li>
</ul>
<p><br />Fazit des Wissenschaftlers: „Die Ergebnisse sprechen dafür, dass unter dem Ginkgo-Extrakt die Qualität der Arbeit besser wird, nicht unbedingt die Geschwindigkeit, und das bei abgemildertem Stress.“<br />Für die Praxis wichtig ist noch, dass sich der Ginkgo-Extrakt als besonders gut verträglich erwies. Bei einer Gabe an Gesunde, laut Dr. Kaschel, eine unabdingbare Voraussetzung.<br />&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />KFN 8/2009 </p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2009</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:58:04 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Studie zeigt: Mit Baldrian schlafen auch Schulkinder besser</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2009-1/278-studie-zeigt-mit-baldrian-schlafen-auch-schulkinder-besser?format=html</link>
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           <media:title type="plain">Studie zeigt: Mit Baldrian schlafen auch Schulkinder besser</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Guter Schlaf ist eine wesentliche Voraussetzung für die Gesundheit. Das gilt für Kinder in besonderem Maß. Grundschulkinder benötigen etwa zwölf Stunden, Zehnjährige etwa neun bis zehn Stunden Schlaf pro Nacht. Doch viele schaffen das nicht: Nach einer Untersuchung der Universität Köln mit rund 11.500 Kindern leiden etwa 10 bis 15 Prozent der Grundschulkinder in Deutschland unter Schlafstörungen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div id="text_asset_3668" class="text_asset_partial article_text">
<p>Die Folgen sind motorische Unruhe, emotionale Probleme, Konzentrationsmangel und schlechte Schulleistungen. Kinder mit Schlafstörungen haben zudem ein deutlich höheres Risiko für Hyperaktivität (ADHS). Bei der Behandlung dieser vielschichtigen Störung hat sich eine Kombination pflanzlicher Extrakte aus Baldrian und Melisse gut bewährt. Das hat eine Studie mit insgesamt 918 Kindern ergeben (Phytomedicine 13 (2006) 383-387).<br /><br />An der multizentrischen Beobachtungsstudie beteiligten sich 207 Kinder- und Jugendärzte aus ganz Deutschland. Die Symptome der von ihnen betreuten Kinder (Durchschnittsalter: 8,3 Jahre) reichten von Unruhe, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche und Tagesmüdigkeit bis zu Aggressivität und Hyperaktivität. Zur Behandlung bekamen die Kinder für die Dauer von vier Wochen täglich vier Tabletten einer Kombination aus Baldrianwurzelextrakt (Valeriana officialis L.) und dem Extrakt aus Melissenblättern (Melissa officinalis).<br /><br />Die wichtigsten Ergebnisse:</p>
<ul>
<li>Zu Beginn der Studie litten 61,7 Prozent der Kinder unter gestörtem Schlaf und Unruhe. Nach vier Wochen Therapie waren nur noch 12,5 Prozent davon betroffen.</li>
<li>Die Unruhe der Kinder wurde zu Beginn zu 65,9 Prozent als „moderat“ oder „schwer“ beurteilt. Am Studienende war sie in 75,2 Prozent der Fälle gänzlich verschwunden oder nur noch als „leicht“&nbsp; beschrieben. Der Anteil von Kindern mit einer „sehr schweren“ Unruhe sank von 4,3 auf 1,1 Prozent.</li>
<li>Unter einer „moderaten“ bis „schweren“ Schlafstörung litten zu Beginn 77,1 Prozent der Schüler, nach vier Wochen Therapie verbesserte sich das Problem in 76,6 Prozent der Fälle.</li>
<li>Die Verträglichkeit des Phytopharmakons wurde in 96,7 Prozent der Fälle als „sehr gut“ oder „gut“ beurteilt.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>KFN 9/2009 </p>
</div>]]></media:description>
                      <media:thumbnail url="https://www.kfn-ev.de/meldungen/2009-1/278-studie-zeigt-mit-baldrian-schlafen-auch-schulkinder-besser/file" />
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Guter Schlaf ist eine wesentliche Voraussetzung für die Gesundheit. Das gilt für Kinder in besonderem Maß. Grundschulkinder benötigen etwa zwölf Stunden, Zehnjährige etwa neun bis zehn Stunden Schlaf pro Nacht. Doch viele schaffen das nicht: Nach einer Untersuchung der Universität Köln mit rund 11.500 Kindern leiden etwa 10 bis 15 Prozent der Grundschulkinder in Deutschland unter Schlafstörungen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div id="text_asset_3668" class="text_asset_partial article_text">
<p>Die Folgen sind motorische Unruhe, emotionale Probleme, Konzentrationsmangel und schlechte Schulleistungen. Kinder mit Schlafstörungen haben zudem ein deutlich höheres Risiko für Hyperaktivität (ADHS). Bei der Behandlung dieser vielschichtigen Störung hat sich eine Kombination pflanzlicher Extrakte aus Baldrian und Melisse gut bewährt. Das hat eine Studie mit insgesamt 918 Kindern ergeben (Phytomedicine 13 (2006) 383-387).<br /><br />An der multizentrischen Beobachtungsstudie beteiligten sich 207 Kinder- und Jugendärzte aus ganz Deutschland. Die Symptome der von ihnen betreuten Kinder (Durchschnittsalter: 8,3 Jahre) reichten von Unruhe, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche und Tagesmüdigkeit bis zu Aggressivität und Hyperaktivität. Zur Behandlung bekamen die Kinder für die Dauer von vier Wochen täglich vier Tabletten einer Kombination aus Baldrianwurzelextrakt (Valeriana officialis L.) und dem Extrakt aus Melissenblättern (Melissa officinalis).<br /><br />Die wichtigsten Ergebnisse:</p>
<ul>
<li>Zu Beginn der Studie litten 61,7 Prozent der Kinder unter gestörtem Schlaf und Unruhe. Nach vier Wochen Therapie waren nur noch 12,5 Prozent davon betroffen.</li>
<li>Die Unruhe der Kinder wurde zu Beginn zu 65,9 Prozent als „moderat“ oder „schwer“ beurteilt. Am Studienende war sie in 75,2 Prozent der Fälle gänzlich verschwunden oder nur noch als „leicht“&nbsp; beschrieben. Der Anteil von Kindern mit einer „sehr schweren“ Unruhe sank von 4,3 auf 1,1 Prozent.</li>
<li>Unter einer „moderaten“ bis „schweren“ Schlafstörung litten zu Beginn 77,1 Prozent der Schüler, nach vier Wochen Therapie verbesserte sich das Problem in 76,6 Prozent der Fälle.</li>
<li>Die Verträglichkeit des Phytopharmakons wurde in 96,7 Prozent der Fälle als „sehr gut“ oder „gut“ beurteilt.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>KFN 9/2009 </p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2009</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:58:04 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Johanniskraut und Pille – wirklich ein Problem?</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2009-1/276-johanniskraut-und-pille-wirklich-ein-problem?format=html</link>
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           <media:title type="plain">Johanniskraut und Pille – wirklich ein Problem?</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Rund 6,6 Millionen deutsche Frauen nehmen die Anti-Baby-Pille, viele von ihnen eines der besonders niedrig dosierten Präparate. Wenn diese Frauen die erschreckend lange Packungsbeilage wie empfohlen lesen, stoßen sie auf folgenden Satz: „Pflanzliche Präparate, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten, sollten bei Anwendung des Kontrazeptivums nicht verwendet werden“. Geht durch das bewährte pflanzliche Antidepressivum die Schutzwirkung der Pille wirklich verloren? Dieser Frage sind in letzter Zeit mehrere Forschungsgruppen nachgegangen. Das Ergebnis vorweg: Ein Versagen der Pille fand sich in keiner der Studien.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div id="text_asset_3671" class="text_asset_partial article_text">
<p>Johanniskraut gehört zu den am besten erforschten Heilpflanzen. Seine Extrakte haben sich in vielen Studien als sichere und effektive Antidepressiva erwiesen. Durch diese Forschung sind allerdings auch einige Wechselwirkungen entdeckt worden. So erhöhen Johanniskrautextrakte z.B. die Aktivität des Leberenzyms Zytochrom P450, was die Ausscheidung bestimmter Medikamente beschleunigen kann. Wie es sich auf hormonelle Kontrazeptiva auswirkt, haben gleich mehrere Studien geprüft.<br /><br />In einer Studie von Prof. Dr. Stephen D. Hall (Indianapolis) im Auftrag der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA zeigte sich zwar bei gleichzeitiger Einnahme von Johanniskraut und einer niedrig dosierten Antibaby-Pille eine höhere Rate an Zwischenblutungen. Der Hormonspiegel wurde jedoch nicht beeinflusst, es fand daher auch keine Beeinträchtigung der Schwangerschaft verhütenden Wirkung statt. (Hall et al., Clin Pharmacol Ther 2003). <br /><br />Dr.&nbsp; Arabella Pfundner und ihre Kollegen vom Universitätsspital Basel untersuchten bei 18 gesunden Frauen die gleichzeitige Einnahme des Johanniskraut-Extrakts LI160 und eines Kontrazeptivums mit 0,02 mg Ethinyloestradiol und 0,150 mg Desogestrel. Auch sie registrierten eine erhöhte Zahl von Zwischenblutungen, die Hormonspiegel blieben jedoch auch hier unverändert. Im Ultraschall konnte bei keiner der Probandinnen ein Eisprung festgestellt werden (Pfrundner A. et al, B .J Clin Pharmacol 2003).<br /><br />Die Berliner Arbeitsgruppe von Dr. Liane Will-Shahab überprüfte den Einfluss des Johanniskraut-Extrakts Ze117 auf den Abbau der Hormone eines niedrig dosierten Pillenpräparats bei 16 Frauen. Sie fand eine geringfügige Abnahme der Bioverfügbarkeit der im Pillenpräparat enthaltenen Hormone. Sie war jedoch so gering, dass sich an der hormonellen Wirksamkeit nichts änderte. Die Serumspiegel der Sexualhormone LH, SSH und SHBG zeigten, dass die Verhütungssicherheit zu jedem Zeitpunkt gegeben war. Zwischenblutungen, wie sie in den anderen Studien aufgetreten waren, wurden in dieser Studie nicht registriert (Will-Shahab L. et al. Eur. J. Clin. Pharmacol. 2009).<br /><br />KFN 6/2009 </p>
</div>]]></media:description>
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Rund 6,6 Millionen deutsche Frauen nehmen die Anti-Baby-Pille, viele von ihnen eines der besonders niedrig dosierten Präparate. Wenn diese Frauen die erschreckend lange Packungsbeilage wie empfohlen lesen, stoßen sie auf folgenden Satz: „Pflanzliche Präparate, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten, sollten bei Anwendung des Kontrazeptivums nicht verwendet werden“. Geht durch das bewährte pflanzliche Antidepressivum die Schutzwirkung der Pille wirklich verloren? Dieser Frage sind in letzter Zeit mehrere Forschungsgruppen nachgegangen. Das Ergebnis vorweg: Ein Versagen der Pille fand sich in keiner der Studien.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div id="text_asset_3671" class="text_asset_partial article_text">
<p>Johanniskraut gehört zu den am besten erforschten Heilpflanzen. Seine Extrakte haben sich in vielen Studien als sichere und effektive Antidepressiva erwiesen. Durch diese Forschung sind allerdings auch einige Wechselwirkungen entdeckt worden. So erhöhen Johanniskrautextrakte z.B. die Aktivität des Leberenzyms Zytochrom P450, was die Ausscheidung bestimmter Medikamente beschleunigen kann. Wie es sich auf hormonelle Kontrazeptiva auswirkt, haben gleich mehrere Studien geprüft.<br /><br />In einer Studie von Prof. Dr. Stephen D. Hall (Indianapolis) im Auftrag der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA zeigte sich zwar bei gleichzeitiger Einnahme von Johanniskraut und einer niedrig dosierten Antibaby-Pille eine höhere Rate an Zwischenblutungen. Der Hormonspiegel wurde jedoch nicht beeinflusst, es fand daher auch keine Beeinträchtigung der Schwangerschaft verhütenden Wirkung statt. (Hall et al., Clin Pharmacol Ther 2003). <br /><br />Dr.&nbsp; Arabella Pfundner und ihre Kollegen vom Universitätsspital Basel untersuchten bei 18 gesunden Frauen die gleichzeitige Einnahme des Johanniskraut-Extrakts LI160 und eines Kontrazeptivums mit 0,02 mg Ethinyloestradiol und 0,150 mg Desogestrel. Auch sie registrierten eine erhöhte Zahl von Zwischenblutungen, die Hormonspiegel blieben jedoch auch hier unverändert. Im Ultraschall konnte bei keiner der Probandinnen ein Eisprung festgestellt werden (Pfrundner A. et al, B .J Clin Pharmacol 2003).<br /><br />Die Berliner Arbeitsgruppe von Dr. Liane Will-Shahab überprüfte den Einfluss des Johanniskraut-Extrakts Ze117 auf den Abbau der Hormone eines niedrig dosierten Pillenpräparats bei 16 Frauen. Sie fand eine geringfügige Abnahme der Bioverfügbarkeit der im Pillenpräparat enthaltenen Hormone. Sie war jedoch so gering, dass sich an der hormonellen Wirksamkeit nichts änderte. Die Serumspiegel der Sexualhormone LH, SSH und SHBG zeigten, dass die Verhütungssicherheit zu jedem Zeitpunkt gegeben war. Zwischenblutungen, wie sie in den anderen Studien aufgetreten waren, wurden in dieser Studie nicht registriert (Will-Shahab L. et al. Eur. J. Clin. Pharmacol. 2009).<br /><br />KFN 6/2009 </p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2009</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:58:03 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Omega-3-Fettsäuren – wichtig für Herz und Hirn</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2009-1/275-omega-3-fettsaeuren-wichtig-fuer-herz-und-hirn?format=html</link>
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           <media:title type="plain">Omega-3-Fettsäuren – wichtig für Herz und Hirn</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Wer viel Fisch isst, tut seiner Gesundheit etwas besonders Gutes. Aktuelle wissenschaftliche Publikationen bescheinigen den in Fisch enthaltenen Omega-3-Fettsäuren einen hohen gesundheitlichen Nutzeffekt auf Herz und Gefäße. Nachdem aber Fisch weltweit immer knapper und damit auch immer teurer wird, kommt einer zusätzlichen Einnahme von Omega-3-Kapseln eine wachsende Bedeutung zu.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div id="text_asset_3672" class="text_asset_partial article_text">
<p>Die im Öl von fetten Seefischen Lachs, Hering, Makrele und Sardine enthaltenen langkettigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren wirken in sämtlichen Lebensperioden gesundheitsfördernd, betonte Prof. Dr. Volker Richter von der Universität Leipzig. Im Kindesalter bieten sie eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung des Gehirns und des Nervensystems. Im späteren Lebensalter beugen sie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, einer Makuladegeneration und mentalen Funktionsverlusten vor. Die regelmäßige Einnahme von Fischöl senkt auch die Häufigkeit von Schlaganfällen und Krebserkrankungen. Menschen, bei denen jeden Tag Fisch auf den Tisch kommt, haben außerdem das niedrigste Risiko, an einer Demenz zu erkranken. <br /><br />Die wichtigsten Omega-3-Fettsäuren sind die Eicosapentaensäure EPA und die Docosahexaensäure DHA. Die Messung des Anteils von EPA und DHA im Blutspiegels ermöglicht wichtige Rückschlüsse auf die Herz-Kreislauf-Risiken von Patienten, berichtete Prof. Dr. Clemens von Schacky von der LMU München. Menschen mit einem überdurchschnittlichen Omega-3-Index können ein um rund 1,3 Jahre längeres und gesünderes Leben erwarten als mit diesen Fetten schlechter versorgte Personen, betonte der Kardiologe.<br /><br />Um auf die empfohlene Menge von täglich mehr als 0,3 Gramm Omega-3-Fettsäuren zu kommen, gehören unbedingt fette Fischsorten auf den Tisch, unterstrich Professor Dr. Gustav G. Belz aus Wiesbaden. Der Fisch muss außerdem durch Dünsten, Grillen oder Backen in der Alufolie schonend zubereitet sein. Gerichte wie Fischstäbchen oder Fish and Chips sind dagegen unvorteilhaft: Sie stammen meist aus fettarmen Fischsorten, können dafür aber ungesunde sog. Trans-Fettsäuren enthalten, die beim starken oder wiederholten Erhitzen von Fetten (z.B. beim Frittieren) entstehen.<br /><br />Mit Fischmahlzeiten allein ist die Deckung des Bedarfs an Omega-3-Fetten aber kaum möglich: Frischfisch gehört schon heute zu den teuren Lebensmitteln. Fischölkapseln, die als Arzneimittel in der Apotheke erhältlich sind, bieten dagegen die Möglichkeit, Defizite auszugleichen und die tägliche Dosierung genau zu kontrollieren.<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />KFN 5/2009 </p>
</div>]]></media:description>
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Wer viel Fisch isst, tut seiner Gesundheit etwas besonders Gutes. Aktuelle wissenschaftliche Publikationen bescheinigen den in Fisch enthaltenen Omega-3-Fettsäuren einen hohen gesundheitlichen Nutzeffekt auf Herz und Gefäße. Nachdem aber Fisch weltweit immer knapper und damit auch immer teurer wird, kommt einer zusätzlichen Einnahme von Omega-3-Kapseln eine wachsende Bedeutung zu.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div id="text_asset_3672" class="text_asset_partial article_text">
<p>Die im Öl von fetten Seefischen Lachs, Hering, Makrele und Sardine enthaltenen langkettigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren wirken in sämtlichen Lebensperioden gesundheitsfördernd, betonte Prof. Dr. Volker Richter von der Universität Leipzig. Im Kindesalter bieten sie eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung des Gehirns und des Nervensystems. Im späteren Lebensalter beugen sie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, einer Makuladegeneration und mentalen Funktionsverlusten vor. Die regelmäßige Einnahme von Fischöl senkt auch die Häufigkeit von Schlaganfällen und Krebserkrankungen. Menschen, bei denen jeden Tag Fisch auf den Tisch kommt, haben außerdem das niedrigste Risiko, an einer Demenz zu erkranken. <br /><br />Die wichtigsten Omega-3-Fettsäuren sind die Eicosapentaensäure EPA und die Docosahexaensäure DHA. Die Messung des Anteils von EPA und DHA im Blutspiegels ermöglicht wichtige Rückschlüsse auf die Herz-Kreislauf-Risiken von Patienten, berichtete Prof. Dr. Clemens von Schacky von der LMU München. Menschen mit einem überdurchschnittlichen Omega-3-Index können ein um rund 1,3 Jahre längeres und gesünderes Leben erwarten als mit diesen Fetten schlechter versorgte Personen, betonte der Kardiologe.<br /><br />Um auf die empfohlene Menge von täglich mehr als 0,3 Gramm Omega-3-Fettsäuren zu kommen, gehören unbedingt fette Fischsorten auf den Tisch, unterstrich Professor Dr. Gustav G. Belz aus Wiesbaden. Der Fisch muss außerdem durch Dünsten, Grillen oder Backen in der Alufolie schonend zubereitet sein. Gerichte wie Fischstäbchen oder Fish and Chips sind dagegen unvorteilhaft: Sie stammen meist aus fettarmen Fischsorten, können dafür aber ungesunde sog. Trans-Fettsäuren enthalten, die beim starken oder wiederholten Erhitzen von Fetten (z.B. beim Frittieren) entstehen.<br /><br />Mit Fischmahlzeiten allein ist die Deckung des Bedarfs an Omega-3-Fetten aber kaum möglich: Frischfisch gehört schon heute zu den teuren Lebensmitteln. Fischölkapseln, die als Arzneimittel in der Apotheke erhältlich sind, bieten dagegen die Möglichkeit, Defizite auszugleichen und die tägliche Dosierung genau zu kontrollieren.<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />KFN 5/2009 </p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2009</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:58:02 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Pflanzenmedizin in Deutschland hoch geschätzt</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2009-1/274-pflanzenmedizin-in-deutschland-hoch-geschaetzt?format=html</link>
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           <media:title type="plain">Pflanzenmedizin in Deutschland hoch geschätzt</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Das hohe Ansehen der Phytopharmaka in Deutschland ist ungebrochen. Obwohl Kassenpatienten hier zu Lande schon seit fünf Jahren die meisten pflanzlichen Arzneimittel – wie auch andere rezeptfreie Medikamente - nur noch ausnahmsweise erstattet bekommen, halten sie ihnen unverbrüchlich die Treue. Das zeigt eine aktuelle Erhebung über den Umsatz mit Phytopharmaka in den verschiedenen Ländern Europas.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div id="text_asset_3673" class="text_asset_partial article_text">
<p>In den europäischen Apotheken wurden im Laufe des Jahres 2008 pflanzliche Arzneimittel im Gesamtwert von 5,3 Milliarden Euro (Herstellerpreis) über den Verkaufstresen gereicht (Quelle: IMS). Der größte Anteil davon entfiel mit 28 Prozent auf Deutschland, gefolgt von Frankreich mit 18 Prozent und Italien mit 13 Prozent. Großer Beliebtheit erfreut sich die Naturmedizin auch in den Ländern Ost- und Mitteleuropas: Auf Russland entfielen 9 Prozent und auf Polen 8 Prozent des Umsatzes mit Phytopharmaka.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In einer weiteren Untersuchung wurde der Anteil von pflanzlichen Medikamenten an der Gesamtheit der rezeptfreien, so genannten OTC-Präparate („over the counter“) in den unterschiedlichen Ländern Europas ermittelt. Dabei erwiesen sich die Bewohner Österreichs als besonders starke Anhänger der Naturmedizin: 40 Prozent der dort verkauften OTC-Produkte waren pflanzlicher Ursprungs. In Deutschland stammte jedes dritte (36 Prozent) freiverkäufliche Medikament aus dem Arzneischatz der Natur, während sich Spanier und insbesondere die Engländer als eher „chemiegläubig“ erwiesen und mit 21 bzw. 13 Prozent deutlich seltener pflanzlichen Arzneien vertrauten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Phytopharmaka können die gleichen Anforderungen auf Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit erfüllen, wie chemisch-synthetische Arzneimittel. Im Bereich der Phytotherapie sind inzwischen Hunderte von randomisierten klinischen Studien durchgeführt worden. Sie haben den evidenten Beweis für den Nutzen der untersuchten Pflanzenextrakte auch bei Anlage strenger EBM-Kriterien erbracht. Die Experten des „Komitee Forschung Naturmedizin“ (KFN) unterstreichen allerdings mit Nachdruck: Der Nachweis der Wirksamkeit, eines Phytopharmakons gilt jeweils nur für das wissenschaftlich untersuchte Pflanzenextrakt und das daraus hergestellte Arzneimittel und darf nicht unreflektiert auf die große Vielfalt anderer Pflanzenprodukte übertragen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im kürzlich veröffentlichten „Kompendium Phytopharmaka“ sind mehr als 160 Arzneimittel aus 22 Heilpflanzen aufgelistet, deren pharmazeutische Qualität und therapeutische Wirksamkeit als gesichert gilt und in eigenen wissenschaftlichen Untersuchungen dokumentiert wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>KFN 4/2009 </p>
</div>]]></media:description>
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Das hohe Ansehen der Phytopharmaka in Deutschland ist ungebrochen. Obwohl Kassenpatienten hier zu Lande schon seit fünf Jahren die meisten pflanzlichen Arzneimittel – wie auch andere rezeptfreie Medikamente - nur noch ausnahmsweise erstattet bekommen, halten sie ihnen unverbrüchlich die Treue. Das zeigt eine aktuelle Erhebung über den Umsatz mit Phytopharmaka in den verschiedenen Ländern Europas.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div id="text_asset_3673" class="text_asset_partial article_text">
<p>In den europäischen Apotheken wurden im Laufe des Jahres 2008 pflanzliche Arzneimittel im Gesamtwert von 5,3 Milliarden Euro (Herstellerpreis) über den Verkaufstresen gereicht (Quelle: IMS). Der größte Anteil davon entfiel mit 28 Prozent auf Deutschland, gefolgt von Frankreich mit 18 Prozent und Italien mit 13 Prozent. Großer Beliebtheit erfreut sich die Naturmedizin auch in den Ländern Ost- und Mitteleuropas: Auf Russland entfielen 9 Prozent und auf Polen 8 Prozent des Umsatzes mit Phytopharmaka.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In einer weiteren Untersuchung wurde der Anteil von pflanzlichen Medikamenten an der Gesamtheit der rezeptfreien, so genannten OTC-Präparate („over the counter“) in den unterschiedlichen Ländern Europas ermittelt. Dabei erwiesen sich die Bewohner Österreichs als besonders starke Anhänger der Naturmedizin: 40 Prozent der dort verkauften OTC-Produkte waren pflanzlicher Ursprungs. In Deutschland stammte jedes dritte (36 Prozent) freiverkäufliche Medikament aus dem Arzneischatz der Natur, während sich Spanier und insbesondere die Engländer als eher „chemiegläubig“ erwiesen und mit 21 bzw. 13 Prozent deutlich seltener pflanzlichen Arzneien vertrauten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Phytopharmaka können die gleichen Anforderungen auf Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit erfüllen, wie chemisch-synthetische Arzneimittel. Im Bereich der Phytotherapie sind inzwischen Hunderte von randomisierten klinischen Studien durchgeführt worden. Sie haben den evidenten Beweis für den Nutzen der untersuchten Pflanzenextrakte auch bei Anlage strenger EBM-Kriterien erbracht. Die Experten des „Komitee Forschung Naturmedizin“ (KFN) unterstreichen allerdings mit Nachdruck: Der Nachweis der Wirksamkeit, eines Phytopharmakons gilt jeweils nur für das wissenschaftlich untersuchte Pflanzenextrakt und das daraus hergestellte Arzneimittel und darf nicht unreflektiert auf die große Vielfalt anderer Pflanzenprodukte übertragen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im kürzlich veröffentlichten „Kompendium Phytopharmaka“ sind mehr als 160 Arzneimittel aus 22 Heilpflanzen aufgelistet, deren pharmazeutische Qualität und therapeutische Wirksamkeit als gesichert gilt und in eigenen wissenschaftlichen Untersuchungen dokumentiert wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>KFN 4/2009 </p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2009</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:58:01 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Neue Studien bestätigen günstigen Einfluss von Knoblauch-Extrakt auf Herz und Gefäße</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2009-1/273-neue-studien-bestaetigen-guenstigen-einfluss-von-knoblauch-extrakt-auf-herz-und-gefaesse?format=html</link>
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           <media:title type="plain">Neue Studien bestätigen günstigen Einfluss von Knoblauch-Extrakt auf Herz und Gefäße</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Heute sterben in Deutschland weniger Menschen an einem Herzinfarkt als noch vor zwanzig Jahren. Dennoch sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigste Todesursache geblieben. Die wichtigsten Gründe sind hoher Blutdruck und gestörter Fettstoffwechsel. Und genau diesen beiden Risiken gegenüber erweist sich Knoblauchpulver als wirksamer Schutzfaktor.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div id="text_asset_3674" class="text_asset_partial article_text">
<p>Die Blutdruck senkende Wirkung von Knoblauch zeigen zwei aktuelle, unabhängig voneinander durchgeführte Meta-Analysen. Eine australische Forschergruppe um Dr. Karin Ried analysierte die Ergebnisse von elf placebokontrollierten Studien. Das Ergebnis: Bei Patienten mit erhöhtem Blutdruck bewirken die untersuchten Knoblauchpulver-Zubereitungen eine Senkung des systolischen Blutdrucks um<br />8,4 mmHg gegenüber Placebo. Der diastolische Blutdruck wurde um 7,3 mmHg gesenkt. Je höher der Blutdruck zum Studienbeginn lag, umso stärker fiel der Effekt des Knoblauchpräparates aus (BMC Cardiovasc. Disord. 2008 Jun 16;8:13).</p>
<p><br />Die zweite Meta-Analyse von Dr. Kurt M. Reinhart et al. aus Hartford (Connecticut) ergab bei Patienten mit systolischen Blutdruckwerten über<br />140 mmHg noch deutlichere Effekte: Hier lagen die Werte nach Behandlung mit Knoblauchpulver systolisch um 16,3 mmHg und diastolisch um 9,3 mmHg niedriger als unter Placebo (Ann. Pharmacother. 2008 Dec;42(12):1766-71).</p>
<p><br />Den Einfluss eines Knoblauchpräparates auf die Blutfette nahm in letzter Zeit auch die Arbeitsgruppe von Dr. Igor Sobenin vom Nationalen Kardiologischen Forschungszentrum in Moskau unter die Lupe. Sie registrierte bei 42 Männern (Alter 35 bis 70 Jahre) nach 12-wöchiger Therapie mit Knoblauchpulver eine Senkung des Gesamtcholesterins um 7,6 Prozent und des schädlichen LDL-Cholesterins um 11,8 Prozent. Die Werte des „guten“ HDL-Cholesterins stiegen dagegen um 11,8 Prozent an (Journal of Atherosclerosis and Thrombosis, 2008;15(6):334-338)).</p>
<p><br />Das Forschungsteam von Prof. Dr. Gustav G. Belz vom Zentrum für Kardiovaskuläre Pharmakologie in Mainz hat kürzlich die Auswertung einer randomisierten, kontrollierten, doppelblinden und prospektiven Langzeitstudie abgeschlossen. Zur Beurteilung der Elastizität von Arterien wurde bei 325 gesunden Frauen und Männern (Alter: 50 bis 70 Jahre), die drei Jahre lang täglich 900 mg eines Knoblauchtrockenpulvers eingenommen haben, die so genannte Pulswellengeschwindigkeit gemessen. Das Ergebnis: Die Hauptschlagader von gesunden Erwachsenen ist nach drei Jahren Therapie mit Knoblauchpulver deutlich elastischer als die von Vergleichspersonen.<br /><br />KFN 3/2009 </p>
</div>]]></media:description>
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>Heute sterben in Deutschland weniger Menschen an einem Herzinfarkt als noch vor zwanzig Jahren. Dennoch sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigste Todesursache geblieben. Die wichtigsten Gründe sind hoher Blutdruck und gestörter Fettstoffwechsel. Und genau diesen beiden Risiken gegenüber erweist sich Knoblauchpulver als wirksamer Schutzfaktor.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div id="text_asset_3674" class="text_asset_partial article_text">
<p>Die Blutdruck senkende Wirkung von Knoblauch zeigen zwei aktuelle, unabhängig voneinander durchgeführte Meta-Analysen. Eine australische Forschergruppe um Dr. Karin Ried analysierte die Ergebnisse von elf placebokontrollierten Studien. Das Ergebnis: Bei Patienten mit erhöhtem Blutdruck bewirken die untersuchten Knoblauchpulver-Zubereitungen eine Senkung des systolischen Blutdrucks um<br />8,4 mmHg gegenüber Placebo. Der diastolische Blutdruck wurde um 7,3 mmHg gesenkt. Je höher der Blutdruck zum Studienbeginn lag, umso stärker fiel der Effekt des Knoblauchpräparates aus (BMC Cardiovasc. Disord. 2008 Jun 16;8:13).</p>
<p><br />Die zweite Meta-Analyse von Dr. Kurt M. Reinhart et al. aus Hartford (Connecticut) ergab bei Patienten mit systolischen Blutdruckwerten über<br />140 mmHg noch deutlichere Effekte: Hier lagen die Werte nach Behandlung mit Knoblauchpulver systolisch um 16,3 mmHg und diastolisch um 9,3 mmHg niedriger als unter Placebo (Ann. Pharmacother. 2008 Dec;42(12):1766-71).</p>
<p><br />Den Einfluss eines Knoblauchpräparates auf die Blutfette nahm in letzter Zeit auch die Arbeitsgruppe von Dr. Igor Sobenin vom Nationalen Kardiologischen Forschungszentrum in Moskau unter die Lupe. Sie registrierte bei 42 Männern (Alter 35 bis 70 Jahre) nach 12-wöchiger Therapie mit Knoblauchpulver eine Senkung des Gesamtcholesterins um 7,6 Prozent und des schädlichen LDL-Cholesterins um 11,8 Prozent. Die Werte des „guten“ HDL-Cholesterins stiegen dagegen um 11,8 Prozent an (Journal of Atherosclerosis and Thrombosis, 2008;15(6):334-338)).</p>
<p><br />Das Forschungsteam von Prof. Dr. Gustav G. Belz vom Zentrum für Kardiovaskuläre Pharmakologie in Mainz hat kürzlich die Auswertung einer randomisierten, kontrollierten, doppelblinden und prospektiven Langzeitstudie abgeschlossen. Zur Beurteilung der Elastizität von Arterien wurde bei 325 gesunden Frauen und Männern (Alter: 50 bis 70 Jahre), die drei Jahre lang täglich 900 mg eines Knoblauchtrockenpulvers eingenommen haben, die so genannte Pulswellengeschwindigkeit gemessen. Das Ergebnis: Die Hauptschlagader von gesunden Erwachsenen ist nach drei Jahren Therapie mit Knoblauchpulver deutlich elastischer als die von Vergleichspersonen.<br /><br />KFN 3/2009 </p>
</div>]]></description>
           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2009</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:58:00 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Alltagsverletzungen bei Kindern: Beinwell-Extrakte sind wirksam und sicher</title>
           <link>https://www.kfn-ev.de/meldungen/2009-1/272-alltagsverletzungen-bei-kindern-beinwell-extrakte-sind-wirksam-und-sicher?format=html</link>
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           <media:title type="plain">Alltagsverletzungen bei Kindern: Beinwell-Extrakte sind wirksam und sicher</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>An der Spitze der jährlich rund 1,8 Millionen Verletzungen bei Kindern, die eine ärztliche Behandlung erfordern, stehen Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen. Bei der Behandlung derartiger Blessuren leisten spezielle Salbenzubereitungen mit Extrakten aus Beinwell gerade bei Kindern wertvolle Dienste, ergab jetzt eine Untersuchung bei niedergelassenen Kinder- und Jugendärzten.</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3675" class="text_asset_partial article_text">
<p>Die Heilwirkung von Salben und Cremes mit Beinwell-Extrakten wurde bereits in zwei randomisierten, multizentrischen, doppelblinden und placebokontrollierten Studien mit erwachsenen Patienten geprüft. 203 der an der ersten Studie (Wiener Med. Wschr. 154(21-22): 489-507) beteiligten Patienten hatten eine akute Sprunggelenksdistorsion erlitten, zu deutsch: Sie hatten sich einen Fuß verknackst. Die Probanden der zweiten Studie (Therapiewoche(9): 243-248) klagten über Myalgien im Rückenbereich, weil sie sich bei einer Überbelastung „verhoben“ hatten. Das Ergebnis beider Studien: Die mit der Beinwell-Salbe Behandelten wurden hochsignifikant schneller von ihren Bewegungsschmerze und, Schwellungen befreit als die Probanden der jeweiligen Kontrollgruppen, die mit einer Placebo-Salbe ohne jede Wirksubstanz behandelt wurde.</p>
<p><br />Gleich gute Resultate erbrachte auch eine Anwendungsbeobachtung an 196 Kindern im Alter zwischen vier und zwölf Jahren, die wegen einer Prellung, Zerrung oder Verstauchung zum Kinderarzt mussten. Unter der Behandlung mit der Beinwell-Zubereitung ließen auch bei ihnen Druckempfindlichkeit und Bewegungsschmerz rasch nach. Blutergüsse und Schwellungen verschwanden innerhalb von sieben bis neun Tagen und die Kinder fühlten sich schnell wieder gesund.</p>
<p><br />Als wirksamkeitsmitbestimmende Inhaltsstoffe des Beinwells sind unter anderem das Allantoin und Abkömmlinge der Rosmarinsäure bekannt, die nachgewiesenermaßen die Wundheilung beschleunigen und die Gewebsregeneration steigern. Die in der Natur wild wachsenden Beinwellspezies enthalten aber auch so genannte Pyrrolizidinalkaloide – Stoffe, die sich in Tierversuchen als toxisch gezeigt haben. Das geprüfte Beinwell-Salbenpräparat wurde dagegen aus Pflanzen einer Neuzüchtung – dem Symphytum x uplandicum NYMAN – hergestellt, das frei von den schädlichen Pyrrolizidinalkaloiden ist. Bei Beinwell-Präparaten sollten daher Verbraucher auf die Qualität besonders achten, rät der Arzt und Pflanzenexperte Dr. Martin Adler, Siegen.<br /><br />KFN 2/2009 </p>
</div>]]></media:description>
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           <description><![CDATA[<div class="article_teaser_text_partial">
<p><strong>An der Spitze der jährlich rund 1,8 Millionen Verletzungen bei Kindern, die eine ärztliche Behandlung erfordern, stehen Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen. Bei der Behandlung derartiger Blessuren leisten spezielle Salbenzubereitungen mit Extrakten aus Beinwell gerade bei Kindern wertvolle Dienste, ergab jetzt eine Untersuchung bei niedergelassenen Kinder- und Jugendärzten.</strong></p>
</div>
<div id="text_asset_3675" class="text_asset_partial article_text">
<p>Die Heilwirkung von Salben und Cremes mit Beinwell-Extrakten wurde bereits in zwei randomisierten, multizentrischen, doppelblinden und placebokontrollierten Studien mit erwachsenen Patienten geprüft. 203 der an der ersten Studie (Wiener Med. Wschr. 154(21-22): 489-507) beteiligten Patienten hatten eine akute Sprunggelenksdistorsion erlitten, zu deutsch: Sie hatten sich einen Fuß verknackst. Die Probanden der zweiten Studie (Therapiewoche(9): 243-248) klagten über Myalgien im Rückenbereich, weil sie sich bei einer Überbelastung „verhoben“ hatten. Das Ergebnis beider Studien: Die mit der Beinwell-Salbe Behandelten wurden hochsignifikant schneller von ihren Bewegungsschmerze und, Schwellungen befreit als die Probanden der jeweiligen Kontrollgruppen, die mit einer Placebo-Salbe ohne jede Wirksubstanz behandelt wurde.</p>
<p><br />Gleich gute Resultate erbrachte auch eine Anwendungsbeobachtung an 196 Kindern im Alter zwischen vier und zwölf Jahren, die wegen einer Prellung, Zerrung oder Verstauchung zum Kinderarzt mussten. Unter der Behandlung mit der Beinwell-Zubereitung ließen auch bei ihnen Druckempfindlichkeit und Bewegungsschmerz rasch nach. Blutergüsse und Schwellungen verschwanden innerhalb von sieben bis neun Tagen und die Kinder fühlten sich schnell wieder gesund.</p>
<p><br />Als wirksamkeitsmitbestimmende Inhaltsstoffe des Beinwells sind unter anderem das Allantoin und Abkömmlinge der Rosmarinsäure bekannt, die nachgewiesenermaßen die Wundheilung beschleunigen und die Gewebsregeneration steigern. Die in der Natur wild wachsenden Beinwellspezies enthalten aber auch so genannte Pyrrolizidinalkaloide – Stoffe, die sich in Tierversuchen als toxisch gezeigt haben. Das geprüfte Beinwell-Salbenpräparat wurde dagegen aus Pflanzen einer Neuzüchtung – dem Symphytum x uplandicum NYMAN – hergestellt, das frei von den schädlichen Pyrrolizidinalkaloiden ist. Bei Beinwell-Präparaten sollten daher Verbraucher auf die Qualität besonders achten, rät der Arzt und Pflanzenexperte Dr. Martin Adler, Siegen.<br /><br />KFN 2/2009 </p>
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           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2009</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:57:59 +0200</pubDate>
       </item>
              <item>
           <title>Arzneimittel vom Acker – vom Aussterben bedroht</title>
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           <media:title type="plain">Arzneimittel vom Acker – vom Aussterben bedroht</media:title>
           <media:description type="html"><![CDATA[<p><strong>Phytopharmaka zählen wegen ihrer guten Verträglichkeit zu den beliebtest2en Arzneimitteln. Ihre Produktion verursacht allerdings eine immense Nachfrage nach Arzneipflanzen, international werden etwa 3.000 Heilpflanzenarten gehandelt. Durch die intensive medizinische Nutzung ist aber manche der wild wachsenden Pflanzenarten bedroht. Die Antwort auf die Gefährdung der Pflanzenvielfalt lautet: Kultivierung</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein typisches Beispiel dafür, wie die übermäßige medizinische Nutzung eine Pflanzenart gefährden kann, liefert die Eibe. Der aus der Eibenrinde isolierte Wirkstoff Paclitaxel wurde nach seiner Zulassung in den USA 1992 in den folgenden Jahren zu dem am häufigsten verordneten Krebsmedikament. Als Folge musste bereits 1995 die Himalaja-Eibe in das Artenschutzabkommen aufgenommen werden, im Jahr 2004 folgten weitere, vom Aussterben bedrohte asiatische Eibenarten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Neben den Heilpflanzen selbst ist auch das traditionelle Wissen über sie bedroht. Der große Wissensschatz von Naturvölkern ist häufig auf wenige alte Menschen konzentriert und wird nicht mehr weitergegeben. Die Produzenten von Phytopharmaka stehen hier vor einer großen Herausforderung, berichtete Dr. med. Martin Burkart aus Karlsruhe: „80 Prozent der gehandelten Heilpflanzen stammen heute aus Wildsammlung. Um den Pflanzenschatz auch für kommende Generationen zu erhalten ist es wichtig, nach Prinzipien für eine ökologisch verantwortungsvolle und nachhaltige Wildsammlung zu arbeiten, die auch die sozialen Aspekte in den Ursprungsländern berücksichtigen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dr. Burkart ist überzeugt, dass die forschenden Hersteller pflanzlicher Arzneimittel einen aktiven Beitrag zum Artenschutz leisten, indem sie das Wissen über Heilpflanzen durch Sammlung, Forschung und Archivierung sichern. „Können medizinische Anwendungen wissenschaftlich belegt werden, schafft das Märkte auch für seltene Pflanzen und damit einen Anreiz zur Erhaltung der Artenvielfalt in den Ursprungsländern“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dennoch bleibt den Herstellern oft nur ein Weg, um den Bedarf an Heilpflanzen zu befriedigen: der gezielte und kontrollierte Anbau des pflanzlichen Rohmaterials. Kein leichtes Unterfangen, denn die Inkulturnahme von Arzneipflanzen ist ein langer Weg. Auswahl der Ausgangspflanzen, Züchtung wirkstoffreicher Arten, Vermehrung, Entwicklung von Technologien für Anbau, Ernte, Verarbeitung und Analytik sind die wichtigsten Schritte, um nach Jahren ein Naturprodukt in hoher pharmazeutischer Qualität und ausreichender Menge ernten zu können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="text_asset_3675" class="text_asset_partial article_text">
<p><br />KFN 2/2009</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>]]></media:description>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Ein typisches Beispiel dafür, wie die übermäßige medizinische Nutzung eine Pflanzenart gefährden kann, liefert die Eibe. Der aus der Eibenrinde isolierte Wirkstoff Paclitaxel wurde nach seiner Zulassung in den USA 1992 in den folgenden Jahren zu dem am häufigsten verordneten Krebsmedikament. Als Folge musste bereits 1995 die Himalaja-Eibe in das Artenschutzabkommen aufgenommen werden, im Jahr 2004 folgten weitere, vom Aussterben bedrohte asiatische Eibenarten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Neben den Heilpflanzen selbst ist auch das traditionelle Wissen über sie bedroht. Der große Wissensschatz von Naturvölkern ist häufig auf wenige alte Menschen konzentriert und wird nicht mehr weitergegeben. Die Produzenten von Phytopharmaka stehen hier vor einer großen Herausforderung, berichtete Dr. med. Martin Burkart aus Karlsruhe: „80 Prozent der gehandelten Heilpflanzen stammen heute aus Wildsammlung. Um den Pflanzenschatz auch für kommende Generationen zu erhalten ist es wichtig, nach Prinzipien für eine ökologisch verantwortungsvolle und nachhaltige Wildsammlung zu arbeiten, die auch die sozialen Aspekte in den Ursprungsländern berücksichtigen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dr. Burkart ist überzeugt, dass die forschenden Hersteller pflanzlicher Arzneimittel einen aktiven Beitrag zum Artenschutz leisten, indem sie das Wissen über Heilpflanzen durch Sammlung, Forschung und Archivierung sichern. „Können medizinische Anwendungen wissenschaftlich belegt werden, schafft das Märkte auch für seltene Pflanzen und damit einen Anreiz zur Erhaltung der Artenvielfalt in den Ursprungsländern“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dennoch bleibt den Herstellern oft nur ein Weg, um den Bedarf an Heilpflanzen zu befriedigen: der gezielte und kontrollierte Anbau des pflanzlichen Rohmaterials. Kein leichtes Unterfangen, denn die Inkulturnahme von Arzneipflanzen ist ein langer Weg. Auswahl der Ausgangspflanzen, Züchtung wirkstoffreicher Arten, Vermehrung, Entwicklung von Technologien für Anbau, Ernte, Verarbeitung und Analytik sind die wichtigsten Schritte, um nach Jahren ein Naturprodukt in hoher pharmazeutischer Qualität und ausreichender Menge ernten zu können.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><br />KFN 2/2009</p>
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           <author>info@tch-support.com (Super User)</author>
           <category>2009</category>
           <pubDate>Sat, 28 May 2016 15:57:58 +0200</pubDate>
       </item>
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